Mein Versuch, fashionable zu sein

…hier wird es nach wie vor nicht um “Fashion” gehen, keine Angst, aber auch ich versuche manchmal “modisch” zu sein. Es scheitert an der Tatsache, dass mein Stil, soweit vorhanden, von meiner Mutter geprägt wurde. Sie war eine hübschere, aber wesentlicher ärmere Version von Jacqueline Kennedy, besser bekannt als Jackie Kennedy oder Jackie Onassis. Ich kann kein Belegphoto nachreichen, aber ich versichere Euch, dass meine Mutter nicht nur genauso, sondern besser aussah. Meine Mutter hungerte während des Studiums um sich maßgeschneiderte Kleidung zu leisten (ja, ja, die späten 50er Jahre…). Auch später trug sie über 20 Jahre lang stolz ihren maßgeschneiderten Mantel – allerdings auch, weil es keinen neuen gab.
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DR. HAUSCHKA Gesichtscreme Melisse für Mischhaut

Ab März wird dieses neue Zaubermittel aus dem Hause Dr. Hauschka erhältlich sein. Die creme wird mattierend und feuchtigkeitsspendend sein und enthält folgende feine Zutaten:

Inhaltsstoffe: Wasser, Sonnenblumenöl, Alkohol, Glycerin, Tapiokastärke, Kokosöl, Glycerin-Fettsäureester, Auszug aus Melisse, Erdnussöl, Jojobaöl, Aprikosenkernöl, Auszüge aus Wundklee, Gänseblümchen, Kapuzinerkresse und Zaubernuss, Fettalkohole, Weizenkleie-Extrakt, Auszug aus Karotte, Ätherische Öle, Hektorit, Lecithin, Xanthan, Fettalkohol-Zucker-Verbindung, Zinkoxid.

Die Creme wird 18 Euro kosten. Für mich leider nichts, denn ich vertrage keinen Kokosöl und keinen Glycerin-Fettsäureester. Eigentlich ist die Creme für eher normale Haut mit Tendenz zu Glanz. Die meisten Leute die ich kenne, haben nämlich genau dieses Hautbild und denken dabei, ihre Haut sei merkwürdig – nein, das ist relativ normal. Und was soll die Creme können? Weiterlesen…

Irreführende Werbung von Esteé Lauder

Diese Anzeige hat mich neugierig gemacht. Zu den unzähligen Produkten, die mir schon mal im Gesicht gelandet sind, war nämlich auch dieses Day Wear. Lange ist es her… aber mit zwanzig kann man nun mal so ziemlich alles verwenden, nicht wahr?
Und weil ich tatsächlich überlegt habe Dr. Hauschka abzuschwören und mich sogar in die konventionelle Ecke zu begeben (eine Laune?! vermutlich!) wurde ich von dieser Anzeige angesprochen. Ab 30 Euro – also vielleicht eine Aktion oder eine Kleingröße zum testen. Joaaa…

Ich Depp klicke drauf – und klicke, und suche – komme zu Facebook und zur Anzeige wieder zurück. Und? Nix, nada, niente, nothing – tja.
Da sollte die Agentur mal einen auf den Deckel kriegen – irreführende Werbung wird von der Konkurrenz bestimmt gerne abgemahnt und kostet richtig viel Asche.

Hier ist der Stein des Anstoßes:
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JIMMY CHOO The Perfume oder Wayne Interessierts

Laut Pressemitteilung:

ab April auch nach Deutschland und wird – exklusiv nur bei DOUGLAS – erhältlich sein.

Tamara Mellons Traum, Frauen weltweit mit ihren Accessoires zu begeistern, zu verwöhnen – erhält somit eine neue Dimension!
Das Parfum verführt mit einer grünen, frischen Kopfnote, sinnlicher Tiger-Orchidee in der Herznote sowie einer cremigen Anmutung von Toffee und
sexy Patchouli.

Eine Komposition des Meisterparfumeurs Oliver Polge.

Der Flakon – ebenso ein sinnliches Erlebnis – ist inspiriert von Muranoglas-Kreationen.

Der Duft ist vom Chanel Parfumeur Polge (hat Chanel ihn gefeuert?!) und der Flakon ist inspiriert von Flowerbomb.
Der Duft hätte wohl besser “Stolen Sugarbomb” geheißen – und ach so exklusiv bei Douglas, dem exklusivsten Retailer in whole Germany!!

Shopping in Hamburg

Ich habe nichts gekauft.

Das Leben in einer wohlhabenden Kleinstadt gaukelt einem vor, einer der wichtigsten Dinge seien Designer-Handtaschen und die Winterjacke mit dem richtigen Label. So hängt man stundenlang, ja tagelang im Internet und seufzt bei yoox.com, mytheresa oder stylebop angesichts der schweren Entscheidung sich für Yves Saint Laurent oder Chloe zu entscheiden. Einen Haufen Zeitschriften neben sich, absorbiert man die Print-Anzeigen und Modestrecken in dem Glauben, es diene als Maßstab und Richtwert der Welt “da draußen” – also der Nicht-Provinz. Ob Elle- oder Brigitte-Zeitschrift, die Werbung von Louis Vuitton und Konsorten sind allgegenwärtig und flüstern leise aber vernehmlich von der großen, weiten Welt. Mit Chanel oder Hermès entfernt man sich gefühlt von seiner “Mittelmässigkeit” bzw. von der Provinz und hebt sich naserümpfend von Tommy Hilfiger- und Longchamp-Trägerinnen ab.

Die Uniform der Frauen wurde von Mr. Mybeautyblog treffend beschrieben: Weiterlesen…