Kosmetiktaschen for sale – mein Prototyp

Wie muss denn eine Kosmetiktasche sein, die wenig Platz einnimmt, auch als Clutch durchgeht, und in der meine Basics reinpassen? Meine Basics sind der Augenbrauenstift, die Chanel Mascara, der Tom Ford Pinsel, der nicht abknicken soll, 1-2 Chanel Dosen, Camouflage, Concealer und Lipgloss. (Für Pflege brauche ich einen extra Koffer mittlerweile…)

Die zuständige Designerin (tatsächlich ist 07 die Marke) ließ sich die Maße durchgeben, und nähte ein paar Prototypen. Die Linkhshänder-Version ist eher ein Zufall, erschien mir aber aber in der Version als Clutch total logisch.
Im modischem Senfgelb, mit Bio-Baumwolle innen, Glitzer-Dingsi am Reißverschluß sind das nämlich eigentlich feine Clutches, die Handy, Karten und Cash in die Bar tragen können. Die Bars haben ja auf, und wer weiß, vielleicht ist es tatsächlich okay, wieder ein bisschen rauszugehen.
Abmessungen: 23×11 cm.

Sie möchte 20Euro und 2 Euro Versand dafür haben, ich habe eine Version in blau bekommen, die allerdings noch designmässig “unter Verschluss” bleibt. Wer will eine, wie findet Ihr die?

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Buntstifte als Augenbrauenstift – geht das?

Als Papierwaren-Fetischistin und Stifte-Sammlerin habe ich meinem Kindern stets das Beste gegönnt, und sie zugeschmissen mit Künstlerfarben und Künstlerstiften nebst gutem Aquarellpapier. So besitze ich eine ausgefeilte Sammlung Polychromos, die in Lego-Malbüchern verschwendet werden.

Faber castell, der Hersteller der Polychromos, stellt natürlich auch Kajalstifte her. Grundsätzlich, so habe ich das mal gelesen, werden die Kajal etc.- Stifte von 2-3 Herstellern europaweit produziert. Macht Sinn. Also macht es auch Sinn, was eine Leserin mir schrieb:
“Ich nehme seit Jahren den Farbton “Dunkle Sepia” als Augenbrauenstift. Malt feine Linien und ist kostentechnisch unschlagbar.”

Zufall oder nicht, ich besitze selbigen Farbton, also griff ich beherzt zum Stift und malte.

Die Farbabgabe ist sehr mau, der Stift ist ziemlich hart auf der Haut, dafür ist tatsächlich eine sehr natürliche Schattierung damit möglich. Man braucht ein wenig Geduld. Die Haltbarkeit ist auch gut. Wow!

Das nenne ich mal einen praktischen Tipp!

Da ich aber “faul und fix” als Make-up Standard propagiere und auch selbst lebe, greife ich dennoch zu meinen Standardstiften wir bisher. Diese sind zehn Mal so teuer, und das Ergebnis rechtfertigt es nicht, wenn ich ehrlich bin. Würdet Ihr Euch mit einem immerhin Künstler-Farbstift die Brauen anmalen oder doch lieber auf bewährte Produkte greifen?

…es spricht ja nichts dagegen. Ich nehme auch einen Augenbrauenstift als Kajal.

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CHANEL Le Volume de Chanel Mascara

Letztes Jahr in Mai kaufte ich im Duty Free zum Original-Preis *hust* diese Mascara und benutzte sie. Ich fluchte, ich wechselte mal zu Hauschka, ich nutzte mal nix, aber immer wieder landete sie zurück in meinem Schminktäschchen, und ich fand irgendwann sogar einen Weg, sie abzuschminken. (Mizellenwasser).

Fazit nach exakt einem Jahr Nutzung und Nicht-Nutzung: Sie ist super. Und sie ist nicht alle, nicht ausgetrocknet, und nicht gekippt.
Für unglaubliche 38 Euro sollte frau sie niemals nie nicht kaufen, denn das rechnet sich gegenüber Produkten aus der Drogerie einfach mal nicht; mit ein paar Euronen Rabatt hingegen ist das okay.

Wer wie ich hingegen kein Bock hat, das perfekte Produkt mehr zu suchen sondern einfach etwas braucht das funktioniert: Worth a try. Ein Jahr lang hat bislang nur die Sisley Mascara durchgehalten, aber die ist noch teurer…

So sieht sie übrigens aus, und es gibt sie auch in blau (macht die Augen heller) und braun, was etwas weicher wirkt.

Chanel Le Volume Mascara
Chanel Le Volume Mascara

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CHANEL Ombre Première 814 Silver Pink Cremelidschatten und Rouge Allure 178 New Prodigieuse Lippenstift – die perfekte Kombo

EDIT: Noch ein Bild??

Diese zwei! Diese zwei gehören zusammen.

Ich hatte in letzter Zeit die Gelegenheit viele Damen jeglichen Alters zu schminken und ich habe mittlerweile feste Lieblinge und Farbkombinationen, die ich ans Herz lege. Die Preise sind hoch, die Zeit ist knapp, wer sich schminkt, will dass es sitzt und passt. Und das ist das, was ich in meinen Beautycoachings vermittle: Wenig Produkte mit optimalen, multiplen Einsatz und das ganze bitte in Ruckizucki-drauf-die-Patte.

Chanel mauserte sich dabei zu meinem Favoriten aus exakt zwei Gründen: Eine verbesserte Produktuqalität und schlichtweg KEINE künstliche Verknappung. Ich meine, Chanel kriegt man nun wirklich in jeder Parfümerie. Die Marke macht wieder Spaß und liefert zuverlässig gute Qualität und gute Farben ab, zu einem stolzen Preis zwar, aber auch mit entsprechenden Gegenwert. Die Foundations werden in diesem leben zwar nicht mehr meine Freunden, aber alles andere ist schon… schön.

Diese zwei… sind gängige Farben, Taupe und Himbeere, die jedoch immer unterschiedlich aussehen, das gewisse Extra dank feinstem Glitzer und Schimmer besitzen, und die schnell aufzutragen sind um ordentlich und lange zu halten.
Der Lidschatten kann als Base verwendet werden, für die Augenbrauen, als zarter Liner oder volle Pulle smokey-eyes. Der Lippenstift macht sich gut als Cremerouge, mit Gloss als zarter Frischmacher, solo als Hingucker.

Den Cremelidschatten gibt es noch in anderen Farben und ich finde die richtig gut. Sie sitzen bombenfest, schimmern was das Zeug hält und die Farben sind sehr schön.

Von mir gibt es also Daumen hoch nach fast dreivierteljährigem Test..!

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CHANEL Les Beiges – Palette, Rouge Stick 21 und Baume a Levres Medium

Irgendwie habe ich mich selbst angefixt mit den Sachen… die Palette ist ein Standardteilchen, die findet man in ähnlichen Farben zehnfach bei mir. Mir gefile sie auf Anhieb, neutrale Töne, sehr dezent, aber ich konnte mich nicht hinreissen, dem kleinen Teilchen ein neues Zuhause zu geben.
Dann kaufte ich den Rouge Stick. Der ist ja so so gut! Bis auf den Duft, der latent an Reiniger erinnert, ist das definitiv eines der besseren Produkte von Schanelle.

Die Palette in graubraun, der korallige Cremeblush und der getönte Lippenbalsam für unverschämte 37 Euro gehören zusammen, und so gab ich ihnen zusammen ein Zuhause!

Nun, wer unter dem Motto “Dezenz ist Schwäche” schminkt, kann hier gleich abwandern. Die eher leichten Pigmentierungen der Produkte sind für alle Schminkfaulen, für alle ewig Unausgeschlafenen, und alle ewig jungen Frauen ab sechzig und siebzig.

Tatsächlich gewinnt der Lippenpflegestift auf ganzer Linie: Grandios schöne Verpackung, ein natürliches, saftiges Erdbeerrot, dabei herrlich transparent und minimal schimmernd, eine gute Pflegewirkung und ein Wermutstropfen: Der Preis. Übrigens ist der helle Baume a Levres von anderer, schlechterer Qualität, pflegt nicht und setzt sich gruselig ab. Die schöne rosige Farbe ist schön, aber ja nun.

Über den Rouge Stick habe ich genug geschwärmt, der ist in dieser Farbe (21) sehr gut und preislich in Ordnung. Die günstige und auch teure Konkurrenz (NARS) glitzert in der Regel einfach zu stark. Dieser hier tut es nicht, und die Gefahr von Sonnenbrand-Effekten sind ebenfalls begrenzt. Dafür kann man sich die limitierte Farbe 25 zulegen, die rot ist. Das mit dem Sonnenbrand-Look habe ich dann für Euch ausprobiert und so.

Die Palette hat fünf Un-Farben, eine neutrale Grundierung, zwei sehr helle Schattierungstöne, einen guten Anthrazit und einen hervorragenden Schimmer. Man kann damit alles machen, aber tatsächlich ist der Effekt sehr dezent. Mir kommt es entgegen, denn stärker pigmentierte Sachen habe ich bereits und hiermit endlich eine kühl bis neutrale Nude Version für jeden Tag und zu roten Lippen gefunden. Mit einer Base holt man da auch smokey eyes raus, noch besser finde ich die Mischung mit den cremigen Lidschatten von Schanelle-dazu andermal mehr. Ich bin irgendwie auf den Chanel-Pfad gekommen und uff, ist es das Alter?! Es gefällt mir!

Zusammen passen sie bei meiner eher hellen als medium getönten Haut einfach super. Geschminkt, aber nicht angemalt, dazu eine halbe Tonne Paföng – tatsächlich immer noch Paris Deauville, Coco Mademoiselle oder Gabrielle oder sogar eine Mischung – und fertig ist die Chose. Perfekt für ein aufregendes Outfit oder ein langweiliges Wochenende.

Bei Instagram habe ich dann ein todschickes Photo reinstellen wollen, aber nach drölfzig Verrenkungen und der Feststellung, dass ich ohne ein Kilogramm Foundation, Ringlicht und Bildbearbeitung nun mal nicht wie Instagram aussehen werde, gab ich auf. Und lachte, weil es mir scheißegal war-ich hatte zuvor eine grandiose Zusammenfassung von sechs Seiten geschrieben und fühlte mich GEIL. Weil ich nun mal geil bin. Affirmation und so.

Ach ja: Die Chanel Mascara ist Hassliebe. Effekt ist mega, sie hält, aber bis ich ein Reiniger gefunden habe mit dem sie abgeht… nicht mit Clinique Balm, nicht mit Öl, nicht mit teurem AMU Entferner, nicht mit Zwei-Phasen, nein. Erst ein Mizellen Wasser von Avene tat es. Ich hoffe die nächste Mascara ist etwas leichter zu entfernen.

Und natürlich ein Link für weiterführende Lektüre:
beautylookbook blog chanel les beiges kollektion

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