#RegrettingMotherhood und andere schockierende Dinge

Letztes Jahr bin ich vierzig Jahre alt geworden. Meine Kinder sind zwei und sechs.
Alles ist toll. Ein toller Partner, der einem der Rücken frei hält; ein sicherer und gut bezahlter Job, der mit den deutschen Kita-Zeiten vereinbar ist; gute Freunde und ein verlässliches soziales Netz.

Und dann war ich auch noch da. Weiterlesen…

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Mütter reiten auf Einhörner durch’s Kita-Land – Muttergefühle

Ich mache es kurz: Mein Leben, beschrieben in zwei Büchern. Klar, einige Unterschiede gibt es schon, aber GEFÜHLT habe ich alles genau das. Wer wissen will, wie es ist Kinder zu haben, möge die paar Euronen investieren und feststellen, dass alle Frauen lügen: Nichts ist nur eitel Sonnenschein!
Also die Rike nicht, nee, die hat hier scho die Wahrheit gesagt. Das auch sehr witzig, ist sie nämlich von Beruf Autorin. Wer Kinderbücher liebt, kann ihr Instagram KINSTABUCH gucken, auch wenn das teuer wird: Ihre Buchempfehlungen sind klasse!

Der eitle Sonnenschein ist ein minuten basiertes Einzahlsystem der Kinder: Alle drei bis vier Tage sind sie einfach Zucker. Drei Minuten lang. Damit vernebeln sie uns das Gehirn für eine ausreichend lange Zeit, den Scheiß zu ertragen, der sich Alltag mit Kindern nennt. Sobald das aufgebraucht ist, werden Eltern aggro, schreien rum, wollen schlafen(!!) und gehen nicht dreimal in die Küche und acht verschiedene Teller, Bestecksorten und noch Nachtisch zu holen. Der Sklave wird unwillig.

Dann kommt wieder ein bisschen Kinderkoks und die Eltern funktionieren wieder. Weiterlesen…

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Das erste Mal: Das zweite Mal

Zunächst die Zusammenfassung: ich habe es mir etwas anders vorgestellt…!

Wir haben uns für ein zweites Kind entschieden. Völlig unerwartet für unseren Umfeld – meine Mutter ließ fast den Hörer fallen, als ich fröhlich verkündete, dass ich schwanger sei.

Als nächstes erfuhr es Teddy, um möglichst lange Zeit zu haben, sich darauf einzustellen. Schließlich ist es ein großer Einschnitt für ihn, er wird vier sein und ein großer Bruder – eine Änderung, die er versteht, die trotzdem zu verkraften sein wird. Nicht mehr alleiniger Herrscher! Tja.

Eine zweite Schwangerschaft und eine zweite Geburt – der Abstand war jetzt groß genug, um den Scheiß wieder auf sich zu nehmen. Natürlich war das pflegeleichte Kind und eine Partnerschaft auf Augenhöhe in allen Belangen ausschlaggebend, aber das ist die rationale Seite. Zum ersten Mal wollte ich es einfach, weil ich es wollte. Punkt.

Der Plan war parallel meine Dissertation zu Ende zu schreiben bzw. in einer editierbaren Version fertig zu haben; alles vorhanden und vorbereitet. Und dann… Weiterlesen…

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Das tollste Kind der Welt – ein wenig Selbstlob

Ein sehr ehrlicher Anfang. Ich habe das tollste Kind der Welt (wie jede/r Eltern) und werde ihn und somit mich gleich über den Klee loben und öffentlich bekunden, wie toll er ist. Mit dreieinhalb Jahren dürfte ihn das wenig interessieren, und peinliche Dinge werde ich ihm ersparen. Denn das Internet vergißt nicht und so eine öffentliche Mutter ist schon peinlich genug.

Die Blogpause hat mir gut getan, ich soll aber bitte wieder schreiben, wie Leserinnen und Freundinnen meinen. Stimmt, denn von Forschung alleine kann keiner leben (und das meine ich nicht nur finanziell…!!) Worauf ich mich in letzter Zeit konzentriert habe, ist auch etwas mehr von diesem Wesen mitzubekommen, dessen Leben wir begleiten. Wir ist übrigens ein viel größeres WIR als bei allen anderen Paaren, das ich kenne – denn ich übernehme nicht den Löwenanteil an Dingen Zuhause. Oder zumindest haben wir alles so aufgeteilt, dass jeder das übernimmt, was er nicht absolut hasst. Und es gleicht sich immer wieder aus. Der Selbstlob gebührt somit zu einem sehr großen Teil dem Ehemann und “Papi”. Keine weitere Ergänzung, Euer Ehren.

Dieses Kind treibt uns, um vorweg gleich die Wahrheit zu sagen, gelegentlich an den Rande des Wahnsinns. Nicht nur sitzt es niemals still, es ignoriert unsere Bitten, Anweisungen und Fragen eigentlich durchgehend. Und singt dabei. Das ist wohl normal? Bis wir morgens aus dem Haus sind, haben wir etwa 80mal anziehen, Zähne putzen, Gesicht waschen gesa get und etwa 120 mal das Kind eingefangen, das sich nochmal in unser Bett versteckt, lieber spielt oder einfach nicht will. Wer Simpsons guckt, kennt die Szene, in der Homer den kleinen Bart würgt. Das haben wir täglich mehrfach vor Augen.

Und dann gibt es die anderen Seiten des fabelhaften Teddy. Weiterlesen…

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