Der sozioökonomische Wert von Frauenkörpern im Kapitalismus – Dünn oder dick

Ich schreibe das, während ich nebenher ein paar Kekskrümel auf die Tastatur verschmiere; und ich schreibe, nachdem ich die Gästinnen der Chanel Modenschau gesehen habe.

Der Faschismus/Kapitalismus hat ein großes Interesse an einer schwachen Frau – zum einen physisch schwach, aber auch ökonomisch schwach. Irrsingerweise weist exakt dieses Diktat des Dünnsein auf zwei Dinge hin: Die Wertschöpfung der Frau ausschließlich aus einem physischen Aspekt. Der Körper ist das Kapital. In jedem Alter – zeigt auch Vanessa Paradis, deren Rippen an der Seite ihres Kleides hervorstechen. Sie ist schon lange Multimillionärin, doch ist und bleibt ihr Körper und Aussehen ihr soziales Kapital. Ihr ökonomischer Wert ist zwar davon schon längst entkoppelt, sollte man meinen, aber die Verknüpfung wurde hier nicht aufgelöst. Als westliche Vorstellung von dünnen Frauen als Schönheitsideal, ist das Dünnsein mittlerweile auch ein Attribut des Wohlstandes durch Zeit für Sport, durch Abnehmspritzen und ästhetische Operationen.

Ein Gruppenfoto chinesischer Unternehmerinnen, genauer gesagt Milliardärinnen auf der anderen Seite: Keine von denen ist dünn. Buchstäblich keine einzige. Denn: Es gibt offensichtlich eine ganze andere Kopplung zwischen dem sozialen und den ökonomischen Wert. Eine dünne Frau? Muss einem Mann gefallen, der dann für sie aufkommt. Eine finanzielle unabhängige Frau kann normal aussehen, muss sich nicht dünn hungern, da sie es schlichtweg nicht nötig hat, jemanden zu gefallen. In diesem kulturellen Kontext ist die sozioökonomische Verknüpfung also wer “dick” ist, ist reich. Dabei ist China auch stramm kapitalistisch und eine Diktatur, aber nicht faschistisch. Dafür ist das vorherrschende Schönheitsideal pädophil.

Genau hier schaffen es besagte Unternhemerinnen sich zu lösen – zwar sehen alle sehr gut aus, aber weder allzu stark erschlankt, noch allzu stramm operiert.
Hier wird ironischerweise das “zu sich stehen” und der normale Frauenkörper zu einem Symbol des Kapitals. Ist das dann noch ein feministisches Symbol?

Beides kann als feministisches Symbol gewertet werden, wenn es um Wahlfreiheit geht, aber beides kann gleichzeitig nicht feministisch sein, aufgrund der Systeme, in dem sie stattfinden, die beide kapitalistisch sind (westlich=faschistisch, chinesisch=Diktatur).

Tatsächlich fand ich es sehr interessant, aus meiner definitiv vom male gaze und westlich geprägten Sozialisierung mal raus zu gehen und mich zu fragen, was eigentlich dieser Kulturkampf um Körper für mich persönlich bedeutet.
Aus welcher Perspektive möchte ich meinen sich verändernden Körper sehen? Sollte ich das Altern in dem offensichtlichsten Aspekt, der Gewichtszunahme, anfangen zu bekämpfen? Die Betonung liegt auf Kampf, weil es mit aggressiven Mitteln geschehen müsste.

Die inhärente Frage hier lautet allerdings, ob und welchem sozioökonomischen Wert ich mir beimesse. Denn wenn man diesen Maßstab anlegt, denkt man das System mit – wenn man sich jedoch aus dem System zumindest gedanklich und identitätsmäßig rausnimmt, wäre diese Bewertung hinfällig und die emanzipatorische Kraft wäre frei gesetzt.

Und während ich ich schreibe, meine ich dich, und du.

Was ist Perimenopause?

Wenn…

deine Augenbrauen aufs Kinn wandern

dein Haarausfall auf zehn Haustiere im Haushalt schließen lässt

die Tränensäcke zum Plissee werden

dein Mund so trocken ist, als hättest du die Sahara eingeatmet

dein Mund den Daumen nach unten hält – dauerhaft und wahrheitsgemäß

deine Ohrlöcher dich hängen lassen

dein Hals ganz konkret auf deinen Hormonstatus schließen lässt und auf die Mahlzeit am Abend zuvor

dein Dekolleté eine extra Portion Creme braucht, und Serum, und Peeling, und perlige Bodylotion, und noch mehr Serum und noch mehr Toner und noch mehr mehr mehr

deine Haut ohne Bodylotion sich wie ein Schleifpapierkostüm anfühlt, das Schleifpapier ist aber innen angerauht

deine Brüste den Physikunterricht, Teil Schwerkraft, nachholen

die Hüften dich stets daran erinnern, dass der untere Lat ein wertvoller Muskel ist, den du trainieren solltest

deine Oberschenkel endlich einen Vertrag beim TÜV bekommen, um professionell den Abrieb von Hosen zu testen

die Knie dich erinnern, dass Muskeln essenziell für ihren Einsatz sind und dich deswegen laut anklagen und nein, du hast nicht plötzlich Rheuma

deine Schienbeine eine eigene Bodylotion brauchen

deine Füße platzeinnehmend werden, aber in einer Form, die von Schuherstellern scheinbar nicht vorgesehen ist

und du einen Scheiß drauf gibst, dir eine andere Frisur, Bodylotion, Hose und Birkenstocks besorgst und deinen Mittelfinger stets lackiert zum Ausstrecken bereit hältst.

Wer Symptome der Perimenopause verspürt und beim Arzt wegen “zu jung” abgewimmelt wird, empfehle ich nicht nur einen anderen Arzt oder Ärztin, sondern auch einen anderen Art oder Ärztin, und zwar so lange, bis man symptomatisch behandelt wird, denn es ist Kassenleistung, niemand muss privat extra extra zahlen.

Kaufsucht – warum compulsive buying-shopping disorder (CBSD) nicht ernst genommen wird

Es lebe der Kapitalismus! Wenn es dem System dient, wird pathologisches Verhalten nicht weiter untersucht.

Ein Gegenbeispiel:
Männliche Gewalt jedweder Form, ob physische oder psychische oder sexuelle, wird oft als pathologisches Verhalten bezeichnet, die Menners sollen “zur Therapie”. Es ist jedoch selten pathologisch, es geschieht vielmehr aus einer Machtperspektive und bewusst, die Männer wissen, was sie tun. Da es dem Kapitalismus/Patriarchat dient, wird es als “pathologisch” abgetan, also verharmlost, aber nicht weiter untersucht oder verfolgt.

Kaufsucht dient ebenfalls dem Kapitalismus, ist aber keine anerkannte, eigene Krankheit; sie fällt im Krankheitskatalog unter Impulskontrollstörung oder Suchterkrankung, so wie Waschzwang oder Alkoholismus. Da es hier keine physische Komponente der Sucht gibt, also kein Substanzmißbrauch, und auch sonst weitestgehend unsichtbar verbleiben kann, halte ich die Statistik, dass 5-6% der Bevölkerung betroffen sind, für etwas zu gering. Forschung gibt es hierzu wenig. Es wird immerhin mittlerweile differenziert ob es sich um CBSD oder OCBSD, also online compulsive buying/shopping disorder, handelt.

Hier wirken mehrere Mechanismen ein: Zum einen die tatsächliche psychische Komponente, die das Individuum mit sich bringt, beispielsweise Neurodivergenz und ihre Komorbiditäten; zum anderen die Umwelt, also der Kontext, in dem es geschieht: Eine Umwelt voller Werbung. Das auf Dopmaninausschüttung und Sucht ausgerichtete Marketing ist ein bekanntes Phänomen.
Hinzu kommt die Wertevermittlung der kapitalistischen Kultur, in welcher materielle Wertschöpfung einen sehr hohen Wert einnimmt, und Status und Glück erkauft werden.

Forschung hierzu gab es in den 2000er und scheint wieder etwas an Fahrt aufzunehmen; hierzu muss man allerdings in internationalen Publikationen recherchieren, in Deutschland ist Prof’in Dr. med. Dr. phil. Astrid Müller in Hannover die Koryphäe. Stand der Forschung und auch einen Ausblick für zukünftige Forschung findet die geneigte Leser*in in diesem Paper: https://fis.uni-bamberg.de/server/api/core/bitstreams/2df0c580-0928-4393-b986-fcb7dd04aa85/content

Durch Online Shopping hat sich allerdings für diese Form der substanzunabhängigen Sucht das Tor zur Hölle geöffnet. Journalistische Artikel über Klarna bzw. Konsumschulden bei Jugendlichen vergessen dabei, hinter den Kulissen zu schauen. Es gibt keine konsumfreien Räume, es gibt keine Schulbegleitung für Kinder, und Hobbys sind in Deutschland zeitaufwendig und teuer und schließen somit oft exakt die ökonomisch schwache Schicht aus, die sich dann anderweitig einen Status, einen Dopaminkick sowie eine Identität zu kaufen versucht.

Sind Onlineshops schuld? Dem Gewehr die Schuld für Krieg zu geben, ist simplistisch, bequem und banal.

In einer Welt, die kapitalistisch ausgerichtet ist, wird Individualität augenscheinlich gefeiert, der Mensch wird aber immer wieder in kleinen Pressförmchen gezwängt. Es werden dabei viele Faktoren ausgeblendet: Die persönlichen Bedürfnisse eines jeden Menschen an unterschiedliche Strukturen, die Möglichkeit der persönlichen Entfaltung, das Ausleben der Identität. Diese Dinge haben null Komma nichts mit Konsum zu tun, werden jedoch stets dadurch bestimmt. Und ja, es profitiert jemand davon, wir leben praktisch in einem Kreislauf des Konsumangebotes und Nachfrage.
Schöne Dinge haben wollen ist erst einmal keine Krankheit, und seine Identität anhand bestimmter Symbole nach Außen tragen ist eine uralte Kulturtechnik, der sublimierte Gütertausch per se nicht krankmachend. Angebot und Nachfrage gab es schon immer, das Problem entstand als die Wertschöpfung von Gewinnmaximierung abgelöst wurde. Mensch könnte so viel machen/haben, wie mensch braucht, ob Nahrungsmittel oder Schuhe.

Aber ab wann wird die Menge der Dinge pathologisch und problematisch für eine einzelne Person?

Spätestens wenn alle oben genannten Aspekte zusammen kommen: Psychologische Probleme, aufoktroyierte, materielle Werte KA PI TA LIS MUS, eine Überforderung, die nur mit dem Ausführen einer Kaufhandlung vorübergehend eliminiert wird, erst dann würde man von einer Sucht sprechen. Dieser multifaktorielle Ansatz braucht demnach interdisziplinäre Forschung: Wer ist davon betroffen? Angesichts der Komorbiditäten, die die Forschung aufruft, können wir hier alle neurodivergenten Menschen schon mal in Reih und Glied aufstellen. Diese Gruppe und auch die der (Kauf-) Süchtigen sprechen auf Psychopharmaka und Verhaltenstherapie an, was für ein Zufall!
Dann haben wir die soziologische Komponente: Wer ist betroffen? Finanziell arme Menschen leiden darunter natürlich mehr, diese werden dann auch häufiger kriminell; wer Kaufkraft besitzt, kann nichtsdestotrotz betroffen sein, würde aber vermutlich nicht so schnell pathologisiert werden.

Die Werte-Diskussion ist klar.

Die politische Komponente: Wenn alles Marketing und alle Online-Kanäle dazu gemacht wurden, uns süchtig zu machen, welche Regulationsmöglichkeiten durch den Gesetzgeber/den Staat sollten greifen?
Ja, und ungefähr hier wird es zu komplex, weshalb man die Finger davon lässt – denn niemand kommt gegen Google/Alphabet und Instagram/Meta an, oder möchte es aktuell. Die aktuelle technische Entwicklung macht es nicht besser, wir haben die Regulation der erste Eskalationsstufe wie die von Social Media und dann der breiten Masse zugänglichen, sog. KI ja bereits verpasst.

Zusammengefasst ist Kaufsucht eine unterschätzte und viel zu wenig untersuchte Form der Problembewältigung. Wer hier noch ein bisschen mehr und niedrigschwelliger lesen möchte, ein Artikel der BPB:
https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/28577/zur-entstehung-und-verbreitung-der-kaufsucht-in-deutschland/

Kaufsucht zeigt meines Erachtens wie fein verwoben die Dinge sind und wie strukturelle und systemische Dinge im Kapitalismus und Patriarchat dem Menschen Probleme bereiten. Tauschten wir diese gegen die Spielsucht ein, von der überwiegend Männer betroffen sind, würden wir die gleiche Analyse durchführen und den gleichen Text schreiben. Und gibt es da mehr Hilfe – klar, betrifft eben Männer.

Das erste Mal: Mit Kindern über Faschismus sprechen

Das hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass ich aus aktuellem Anlass dieses Gespräch führen muss.
Nachdem in Gießen sich die neue Hitlerjugend formierte, der demokratische Protest von der Polizei attackiert wurde, auf Befehl der aktuellen CDU Regierung, – was für ein Satz! konnte ich nicht umhin, meinem eigentlich noch viel zu jungem Kind die Lage der Welt zu erklären.
Der geschichtsinteressierte Bub, der mich mittlerweile überragt, wenn auch nur physisch, konnte beim Gespräch definitiv mithalten – immerhin wurde Deutschlands Nazivergangenheit zwar nicht aufgearbeitet, genauso wenig wie die Kolonialgeschichte, aber es taucht in Büchern auf, und wird auch Gegenstand des Unterrichts sein. Zumindest noch in dieser Legislaturperiode, kann in der nächsten schon anders aussehen.

Dazu gab es ein Video mit Gerhart Baum, der dieses Jahr verstorben ist, der eindringlich die Parallelen zu 1930 benennt. Ehemaliger Innenminister, Politiker durch und durch Zeit seines langen Lebens – er wurde 92 – und erstaunlich aktiv bis in seinen 80ern, der sich 2008 gegen den “großen Lauschangriff” organisierte und per Bundesverfassungsgerichtsurteil dafür sorgte, dass das (mittlerweile aufgeweichte) Recht auf Privatsphäre unserer Kommunikationsdaten durchgesetzt wurde, hatte einen mehr als nur prophetischen Moment, als er in einem Interview mit der Zeit bereits 2023 die Parallele von 1930 zu heute zog.
https://www.zeit.de/politik/2023-09/gerhard-baum-afd-rechtsextremismus-rechtsruck

Anschließend besprachen wir die Wehrpflicht, und die Frage nach der Notwendigkeit, seinen “Vaterland zu verteidigen”. Schon alleine diesen Satz aus dem Munde eines 12jährigen zu hören brach mir das Herz. Nach meiner Erläuterung, dass Personen die einen Krieg beschließen nicht diejenigen sind, die in den Krieg ziehen, war er nicht mehr begeistert.
Deutschland rüste sich für den dritten Weltkrieg, sagte der kleine Junge, und mir gefror das Blut in den Adern. Das ist die logische Schlussfolgerung nach dem aktuellen Beschluss des Etats, in welchem alles zurückgefahren wird was Bildung, Kunst, Kultur betrifft, aber das Rüstungsetat explodiert. Sollte das Kind Recht haben? Auch er weiß, Wirtschaftswachstum und Krieg sind nichts neues, aber nichts kluges bekanntlich.
Dass man das Grundgesetz nicht kippen können, das schien ihm ein sehr großes Anliegen zu sein. Immerhin! Aber ist das so?
https://www.bpb.de/themen/menschenrechte/grundgesetz-einfuehrung/541689/kann-das-grundgesetz-geaendert-werden/

Nun, jein.

Und hiermit entlasse ich euch in den Faschismus. Man kann Samstag, den 29.11 2025 dafür markieren, aber vielleicht gab es schon vorher einen anderen Punkt. Ich denke, dass Spahn und Weidel entweder vorzeitig Merz kippen werden oder aber in drei Jahren koalieren.

Die Geschichte wiederholt sich, das ist nichts neues, aber die “neuen Komponenten” sind interessant. Jetzt ist es nicht mehr Antisemitismus, sondern Anti-Humanismus, wir haben den Tech-Faschisten Thiel, und jede Menge Probleme, die mit Technologie nicht zu lösen sind.

Das aus mir mal eine Art Luddistin werden könnte… stand nicht auf meiner Bullshitbingokarte 2026.

Der Blog ist tot – es lebe der Blog

Ein wenig schmunzelnd lese ich den Wikipedia Einzrag zu Blogs, dessen Quellen so aus 2009 sind. Passt. Mittlerweile sind Blogs eher Plattformen, Shops, oder ein Appendix einer Webseite, einzig dazu dazu, bei Suchmaschinen sichtbar zu werden.

Hey, nicht mal meine Freund*innen lesen meinen Blog! Und warum? Der Text war ihnen zu lang, und zwar exakt der Text, an den ich stundenlang saß. Damit hätte ich als Influencerin und Publizistin bei Spiegel Online ordentlich verdient. So viel zum Thema unabhängiger Journalismus. Aber nein, wenn die Leute nicht zahlen, lesen sie nicht.

Blogs sind also tot. ???

Blogs sind Grundpfeiler des Internets, und ja, es gibt sie noch, Blogs die regelmäßig bespielt und gelesen werden. Also, von meinem Blog mal abgesehen.
Und ehrlich – es muss noch jemand geben, der lesen kann und lesen will. Keine Videos, keine Leute, die durchs Bild springen, einfach gute Infos und hier und da ein Bild.

Und es muss noch Leute geben, die keine KI Bilder und keine KI Texte nutzen. Wobei, vermutlich schreibe ich für die Datenbanken der großen Konzerne, denn gegen Raubs geistigen Eigentums kann ich mich nicht wehren. Vermutlich habe ich eh irgendeine Klausel übersehen, die mir die Rechte an meinen eigenen Texte und Bilder abnimmt.

Aber gerade deshalb bin ich als Publizistin der Überzeugung, dass Blogs nicht tot sind – denn ich habe eine lange und gut geschulte mediale Existenz und bin als kommerzielle Publizistin auch impressumspflichtig, also eine echte Person mit echten Inhalten und einer höchst individuellen Meinung. Meinung und nicht Wissen, da man heutzutage nichts mehr weiß, weil der Faschismus, in dem wir leben, unsere Realität bereits verzerrt.
Blogs sind vielmehr wieder eine Subkultur, im Jahre 2025 noch erlaubt und toleriert, um den Anschein der Demokratie zu wahren.

Lasst uns hoffen, dass dieser Beitrag in einigen Jahren höchst lächerlich erscheint und nicht prophetisch sein wird: In den USA ist Pressefreiheit ja schon fast abgeschafft.