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Die Schminktermine sind ein guter Start, weil man es digital machen kann, preislich niedrig, und weil sie kurzweilig, unterhaltsam und lehrreich sind. Hautpflege kommt da auch nicht zu kurz.
Ich verkaufe keine Produkte, sondern gehe nach Bedürfnis&Budget.

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DIOR Addict Shine Lippenstift Nude 100 – meine Review

Ich habe noch so viele Lippenstifte, es ist ein Wunder dass ich mal einen kaufe. Und tatsächlich hat hier ein billiges Muster seine Wirkung entfacht, denn diese unauffällige Farbe ist auf den Plastikkärtchen des Herstellers, die man hier und da hinterher geschmissen bekommt.

Zumindest bekommt man so einen ersten Eindruck der Textur und diesmal war es tatsächlich auch die Un-Farbe, die im düsteren Winterlicht gefiel.
Wenn es nämlich mal nicht pink und rosa sein sollte, sondern elegant und pfirsichfarben, ist die Farbe erstaunlich gut. Warum? Sie ist transparent und enthält pinken Schimmer.

Und sie verzeiht trockene Lippen und Fältchen, gerade jetzt im Winter.
Die leichte Farbe macht sich auch auf blasser Haut als Rouge gut, wenn auch kaum sichtbar. Ein Hauch von nichts?
Dann könnte man es ja auch weglassen! Aber so einfach ist das doch nicht. Der Hauch ist quasi der Feinschliff für ein schönes Gesicht, für ein schlichtes Outfit und für subtile Eleganz.

Diese Farbe gibt es in verschiedenen Texturen, und ich muss sagen, dass sie bei mir nur funktioniert, weil sie transparent ist. Sonst wäre sie zu orangig und zu warm (warum macht die Rechtschreibkorrektur aus Orange immer Oralsex??)

Vergleichbare Farben gibt es bei Byredo, um nicht zu sagen so ziemlich gleich, Armani 102 ist ähnlich, aber betont trockene Lippen, und Tom Fords Nubile ist eine stark deckende Version.

Felt cute, will not delete later:

Schmuck wählen – Diamanten oder Farbsteine?

Vor Weihnachten brummt es im Schmuckhandel – es ist die Zeit für Heiratsanträge unter dem Tannenbaum, für glitzernde Kleinigkeiten und für alle Partner, die das Jahr über nix springen lassen, mal ein bisschen den Haussegen wieder gerade zu richten. Auch ich shoppe jährlich ein Schmuckstück oder aber lasse umarbeiten, daher beschäftige ich mich immer sehr ausgiebig mit der leider großen und verwirrenden Auswahl bei Schmuckstücken.

Wer beim Verschenken auf Nummer Sicher gehen will, schenkt Kette und Anhänger, denn das passt immer. (Ich finde: Mitnichten, gibt es auch da sehr unterschiedliche Geschmäcker. Wenn mensch nie eine Kette trägt, bitte nicht Weihnachten mit so etwas um die Ecke kommen, es sei, es wurden deutliche Anspielungen gemacht.) Oh, und Ringe werden eher nicht verschenkt, sondern ausgesucht; meistens sind es Paare, wo sie findet und er zahlt. (Kann ich auch so jemanden haben??)

Da meine Leserschaft sich aber unter Umständen alleine in den Laden schwingt, so wie ich, kann es nicht schaden, ein paar Entscheidungshilfen hierzu zu bekommen. Laut einer kleinen Umfrage auf Instagram sind Farbsteine beliebter als Diamanten und ja, ich gebe zu, mich reizen Aquamarine, Saphire oder Smaragde auch sehr. Aber.

Farbsteine sind stets einmalig und besonders wenn sie hochpreisig sind, kann man kaum perfekt passende Stücke dazu erwerben. Wenn es also zu einem Set über die Zeit kommen soll, sind gängige Steine, die wenig Farbabweichungen haben, eine gute Wahl. Tansanit ist da eine gute Wahl, oder dunkelblaue Saphire.
Wichtig ist es zudem, wenn es ein Ring werden soll, auf die Härte des Steins zu achten. Saphire sind mit 9 Mohs, nach Diamanten mit 10 Mohs, hart genug für Bewegungslegastheniker. Danach ist es leider so, dass man aufpassen muss. Die Beryll-Gruppe, zu der Turmaline und Smaragde gehören, sind da eher empfindlich. Da sollte man Steine auswählen, die nicht zu sehr nach oben herausragen. Sind die Steine angeditscht, kann man sie nachschleifen, aber dabei verlieren sie eben von der Größe, dann meist auch von der Farbe und unter Umständen sind sie nicht mehr zu retten. Ruhe in Frieden, lieber Zuckerhut-Turmalin, der Du am Backofen zerdeppert wurdest.
Preislich sind Farbsteine natürlich irgendwo zwischen relativ günstig (plus Fassung und Arbeit) und völlig nicht nachvollziehbar, da die Juweliere/Goldschmiede zum Teil hanebüchene Margen haben. Das wird nun mal von Angebot und Nachfrage bestimmt, und auch von Trends. Tatsächlich seltene Steine wie nicht erhitzte, nicht bestrahlte Stücke, ob Rubin oder Paraiba, sind dabei besonders kostbar. Für den eigenen Schmuck sollte man sich überlegen, ob einem der Stein auch für längere Zeit zusagt und im Zweifel ob dieser umgearbeitet werden kann und so ein zweites Leben bekommt: Was groß genug ist für einen Ring, ist im Zweifel zu klein für einen Anhänger.

Für Diamanten spricht da wiederum genau das: Die sind wertstabiler und trotz der ebenfalls hanebüchenen Marge wird man sie immer los, wenn auch mit Verlust, und sie sind sehr viel leichter zu kombinieren oder zu ergänzen. Neutral, kostbar, zeitlos. Auch da sollte man etwas nüchterner rangehen und sich über die Qualität der Steine erkundigen und im Zweifel lieber kleiner, aber besser kaufen, da der Wert etwas stabiler ist. Bei Einzelanfertigungen zahlt man natürlich für die Arbeit und den Laden, was auch okay ist; auch da lohnt es sich dennoch ein wenig zu vergleichen.

Bei allem ist mir eine Sache ganz wichtig: Es gilt zu unterscheiden zwischen Schmuck, der industriell hergestellt wird, wobei da auch Menschen in der Fertigung arbeiten, und den lokalen Goldschmieden, die eine künstlerische Tätigkeit anbieten. Ich für meinen Teil würde bei Christ und Konsorten eher keinen Schmuck kaufen, da ich das Preis-Leistungsverhältnis ganz häufig nicht nachvollziehen kann.

tl;dr Einen Farbstein sollte man sich holen, wenn es ein richtig tolles Stück ist, bei dem man sich sicher ist, es sehr lange zu tragen. Diamanten sollte man fürs Leben kaufen und wissen, dass sie zwar weniger aufregend sind, aber dafür immer wieder umgearbeitet werden können.

Für beide Kategorien gibt es einen Wertverlust beim Wiederverkauf, wobei aufgrund der zusammengebrochenen Handelsketten besondere Farbsteine derzeit nachgefragter sind als Diamanten.

BYREDO Eyes Closed

Und wieder ein Volltreffer aus dem Hause BYREDO, diesmal sogar mit dem Namen des Parfumeurs, Jérôme Epinette. Der Hat den Duft von Daniela Katzenberger gemacht. LOL. Im Ernst, er ist ein Industrie-Parfumeur und dazu ein erfolgreicher, und zeichnet sich für ein paar andere kommerzielle Erfolge aus, wie Ariana Grande aber auch Byredos Bal d’Afrique. Er war auch bei Vilhem Parfumerie dran mit vielen Düften, falls jemand den sündteuren Kram kennt (gelbes Etikett??).

Eyes Closed wird wieder als romantischer Duft vermarktet, und ich frage mich langsam, ob Kokain zu billig ist oder was zur Hölle nehmen die Kreativen in solchen Texterbuden? Und sollte ich dort nicht auch arbeiten?! Ich kokse nicht, mit einer Flasche Cola laufe ich bereits zur Höchstleistung auf und wenn ich genug Zucker intus habe, halluziniere ich auch solche Textpassagen… bitte sehr:

Die Kopfnoten Zimt und Kardamom, zwei der ältesten Düfte der Menschheit, verströmen eine elementare Unmittelbarkeit, die Männern wie Frauen ein Gefühl der Geborgenheit und Wärme vermittelt. Karotte, Irisbutter und Ingwer ergänzen die Kopfnote in unaufdringlicher Frische – und stehen im Grunde für eine zeitgemäße Beziehung unter Gleichen. Eine mystische Kombination aus Papyrus und Patschuli bildet die Basis, die in ähnlicher Weise ursprünglich und doch unerwartet und modern in ihrer Komplexität ist. Verankert ist die Komposition mit einer Gemessenheit von fesselnder und umhüllender Wirkung. 

Zeitgemäße Beziehung unter Gleichen, mystisch, fesselnd, modern – das ist die Streuobstwiese der Adjektive.

Anyway, der Duft öffnet it einer stechenden Note nach Gewürzen und ist sofort wunderbar und anders, pfeffrig und zimtig, herb und süß, und zeitgleich ist der Duft eher kühl in der Wahrnehmung. Die Gewürze haben keinerlei Küchen-Note, es gibt keine Gourmet Komponente, und ich hätte den Duft fast sofort gekauft. Er ist herb, ohne männlich zu sein, und ledrig meines Erachtens. Der/die/das Patchouli ist dominant im Auftakt und dadruch schon recht speziell. Das organische des Papyrus kommt irgendwann auch durch und die Karotte/Iris Kombo ist für meine Nase eher süßlich butterig als Pferdestall, woran mich Irisdüfte immer erinnern. Stabilisiert werden die ja eh gerne mit Leder.
Toll!

But wait… in der langen Phase wird der Duft platt wie ein Kürbisschnitzel aus dem Backofen und duftet auch ungefähr so. Zum einen ist der Anfangs viel zu intensiv,und dann ist er viel zu sehr “Drogerie-Parfum” but make it zimtig-teuer.
Sarkastisch würde ich sagen: Kommt bestimmt gut in feuchter Hitze, genial in der Weihnachtssauna als Duftaufguß… obwohl die Patchouli Note schon arg an Batiktüchern erinnert.

Allerdings gebe ich sehr ungerne zu, dass der Duft bei mir irgendeinen Nerv trifft. Patchouli??
Die Beschreibung als Unisex Duft trifft auf alle Fälle zu und ich würde ihn tragen und teilen. Komischerweise sind solche Düfte für mich viel interessanter im Sommer, obwohl die Gewürzmelange jetzt gut unter dem Tannenbaum passt. Einfallsloser geht es kaum zu Weihnachten, würde ich aber definitiv als Geschenk nehmen… ich trage und liebe nach wie vor Black Saffron, der schon halb leer ist und tja – ich bekomme dafür übrigens keine Komplimente weil ich sehr wenigen Menschen so nah auf die Pelle rücke!! CORONA PANDEMIE!

Das wiederum hat den großen Vorteil, dass man herrlich viel ausprobieren kann, was sonst seinen Mitmenschen nicht zumutbar wäre, den kleinen Duftbanausen.

tl;dr Ein zum Ende etwas flacher und nerviger Duft, daher erstmal testen; für Liebhaber*innen von Unisexdüften, Gewürzkuchen und von Patcohuli.

Dr. Hauschka Cremepackung

EDIT:
Those were the times! Ganze 14 Jahre ist es her, dass ich die Cremepackung das erste Mal in den Händen hatte, und heute morgen und die letzten Tage habe ich sie wieder in Benutzung. Sie ist mittlerweile regulär erhältlich.

Als Gesichtstcreme würde ich sie nicht mehr verwenden, und so sehr ich den Duft auch liebe und die Textur, die Haut wird zu sehr gereizt von den Inhaltsstoffen. Bin auch empfindlicher geworden. Und aus Sicht moderner Inhaltsstoffe ist das auch nichts, drinnen sind keine Ceramide, kein Niacinamid, kein nüscht. Trotzdem, und ich nenne es Nostalgie, ist das eine brauchbare Öko-Nivea (und das zu einem teuren Preis!) und so verwende ich die Creme mittlerweile auch: Auf die Lippen, auf den Hals, auf den Handrücken. Auf keinen Fall auf Allergiker*innen-Haut.

Nennt sich “dazugelernt”. Und ja, Naturkosmetik ist bei mir tatsächlich aus dem Pflegebereich komplett raus. Denn ich habe dazu gelernt.


Veröffentlicht am: 25. Mrz. 2008 um 13:52 Uhr

Ich möchte Euch heute die Cremepackung vorstellen. Dieses weitere Wundermittel aus dem Hause WALA ist allerdings nur bei Kosmetikerinnen erhältlich, die eine Dr. Hauschka-Behandlung anbieten.
Gekostet hat die 30 ml Tube stolze 30 Euro.

Dabei handelt es sich um eine ganz fette Creme, die reichlich Lanolin enthält, allerdings nicht das künstliche erzeugte, das Pickel macht, sondern das gereinigte Schafwollfett. Lecker!
Natürlich gibt es allerlei wertvolle schöne Öle und Wachse darin.

Inhaltsstoffe: Wasser, Auszug aus Quittensamen, Sonnenblumenöl, Glycerin, Mandelöl, Avocadoöl, Olivenöl, Alkohol, Sheabutter, Wollwachs, Polyglycerin-Fettsäureester, Bienenwachs, Jojobaöl, Lecithin, Zucker-Fettsäureester, Rosenwachs, Ätherische Öle, Candelillawachs, Propolis.

Man kann sie als Maske benutzen, dick eincremen, entspannen, Reste abnhemen. Die Haut ist wunderbar frisch und fest.

Man kann sie aber noch besser als Gesichtscreme nutzen, indem man sie ganz dünn aufträgt oder über die Tagespflege aufträgt.
Damit hat man einen extremen Schutzschild im Gesicht und glänzt wie blöde, wenn man keine trockene Haut hat. Dafür ist die Haut perfekt vor Wind und Wetter geschützt, weshalb sie sich für Outdooraktivitäten bestens eignet.
Da sie aber ohnehin bei trockener Haut empfohlen wird, gibt es in diesem Falle kein Fettglanz, sondern eine schöne pralle Haut.

Sie eignet sich aber für die uns bekannte “Sandwichhaut”, wenn auch sparsam. Trotz ihrer reichhaltigen Rezeptur enthält sie keine komedogenen Stoffe.
Fazit: Ganze 10 Punkte mit Abzug für den Preis, der sich aufgrund der Ergiebigkeit zwar relativiert, aber erstmal doch ganz schön wehtut.