Die meist genutzten Produkte 2015 – und die Schätze!

Die Zusammenfassungen auf anderen Blogs fand ich gar nicht so uninteressant, denn viele täglich genutzte Produkte bleiben doch unerwähnt. Und das sind doch genau die, die sich bewährt haben!

In meinem Fall sind es Basics, die hier in jedem Make-up enthalten sind. Deshalb umso erwähnenswerter: Alva Puder Matt, Sisleys teuerster und bester Concealer, Shiseido Concealer, der leider nicht mehr hergestellt wird, der nachfüllbare Augenbrauenstift von Kanebo, Tom Ford Wangenrouge in einer leichten, frischen Farbe (Frantic Pink) und der abgenutzte Tom Ford Lippenstift Scarlet Rouge.
Nicht zu vergessen – die Tools. Der weiche und dichte, schräge Pinsel verteilt sämtliche Puderfoundation im Nu und schafft ein ebenmäßiges und natürliches Hautbild. Der Koyudo Pinsel ist eine Bestellung aus Japan und neben den anderen japanischen Pinseln sicherlich die beste Investition für den Alltag.

Und es gab so viele schöne neue Produkte! Weiterlesen…

Hautpflege ab einem gewissen Alter – die unreine und trockene Haut

Der Vorteil an Pickeln mit Ende 30 – man sieht jünger aus. Im Ernst, es gibt absolut keinen Vorteil: Statt Anti-Age Produkte shoppen zu können, muss man immer sorgsam abwägen zwischen Pflegeplus und In-Zaun-Halten ungebetener Besucher, die nicht ausschließlich von Stress, Ernährung, Hormonen und schmuddeligen Händen/Handys/Pinseln/Kopfkissen verursacht werden.
Die Pflege zu ändern respektive anzupassen kann tatsächlich einiges bringen, wie ich es in vivo herausgefunden habe.

Abschminken mit Öl
– auf meiner letzten Reise griff ich in Ermangelung anderer Produkte zum Dr. Hauschka Rosenöl, das auf Sonnenblumenöl basiert, zum Zwecke des Abschminkens. Dünn drauf, dann mit einem Papiertuch abgenommen, und mit einem NK Shampoo abgewaschen, war ja nix anders da. Tatsächlich funktionierte das hervorragend und die Haut war sauber, aber nicht trocken. Seitdem nutze ich diese milde Körperpflege zum Abschminken und sie bewährt sich.

Leichte Pflege statt Gesichtswasser
– der Toner von Living Nature ersetzt das Gesichtswasser nicht nur, sondern funktioniert sogar als alleinige Pflege zum Abend. Viel Glyzerin, einige schöne Öle, bissel Shea – mehr braucht es nicht. Die Verträglichkeit ist gut, die Haut rötet sich bei mir nicht. Feuchtigkeit pur!

„Fette“ Pflege für die Winterzeit
– im Winter ist Feuchtigkeit das A und O, aber nur wenn sie mit einer ordentlichen Portion Öl, Lanolin, Silikon oder Shea abgedichtet und versiegelt wird. Wahlweise 🙂 Ich verwende die Maske für unreine Haut aus der Martina Gebhardt Reihe SENSISANA, die auf Mandelöl und Lanolin basiert. Dünn aufgetragen, direkt über die Glyzerin Bombe von Living Nature. Ausprobiert habe ich weitere Cremes von Living Nature, die sich zwar leicht anfühlen, aber ordentlich pflegen, zumindest ausreichend bei Tendenz zu Unreinheiten. Hier kann ich nicht direkt eine Empfehlung aussprechen, die Preise sind recht hoch für die Inhaltsstoffe, aber es gibt Tester.

Extrarunde „at a certain age“
exfolieren ist so ein Lieblingsfeindwort von mir: ich verstehe den Sinn von Peelings nicht, ausser dass man sich hinterher sauberer oder reiner oder erfrischter fühlt. Die Haut schuppt sich, tote Hautzellen gehen weg, erneuern sich, fertig; was habe ich daran zu rütteln? Schließlich reinige ich sowieso täglich die Haut. Und überhaupt.
Tatsächlich ist einmal die Woche die Peelingrunde als leichte Massage ein schönes Extra, wenn das Peeling nämlich genau das ist: Eine leichte Massage. Heilerde ist perfekt; ein Dampfbad ist besser als ein Peeling, aber dauert länger. Also – ein nettes Peeling ist das Black Mud, das allerdings grobe Partikel enthält. Mit Reinigungsmilch gemischt oder mit Wasser schmelzen die kleinen Salzkristalle weg und die verbleibenden Heilerde-Kräuter-Mischung ist sanft und rückfettend. Nicht fehlen darf hinterher eine „Maske“ – entweder explizit ein Maskenprodukt oder einfach die funktionierende Creme ganz dick aufs Gesicht.
Einmal die Woche bitte.

Produkte muss ich nicht explizit empfehlen – nehmt einfach, was schon da ist und sich bewährt hat.
Das Prinzip „milde Reinigung plus Feuchtigkeit plus Fett plus Extrarunde“ ist nicht so neu – doch gerade von Pickel oder Akne geplagte „ältere“ Haut hat es schwer, aus dem Teufelskreis trocknen/überpflegen herauszukommen.

Ich persönlich bin mit der Pflege aktuell auch tatsächlich nicht zufrieden, denn sie funktionierte lange gut, doch jetzt reagiere ich auf die sehr milde SENSISANA Reihe. Die Reise geht weiter… allerdings bin ich wenig experimentierfreudig. Und geizig.

Was nehmt ihr denn so? Gerade wäre ich offen für etwas, was gut reicht und Silikon hat, wider aller Vernunft!

SENSISANA Kalmus Maske – meine Tagespflege

Nachdem meine letzter Tiegel Sensisana Creme irgendwie brannte und komisch aussah, griff ich beherzt zur Maske, die ich bis dato zwar im Schrank, aber kaum in der Benutzung hatte.

Die Maske basiert auf Mandelöl und hat eine weichere und softere Konsistenz als die Creme. Sie zieht sehr schnell ein und hinterlässt die Haut geschmeidig und matt. Vorausgesetzt, man geht damit sparsam um.

Eines Tages griff ich in meinem Schrank nach dem Deo, stieß es um, und das Schicksal nahm seinen Lauf. Die kleine Flasche kickte aus dem Regal darunter meinen Sensisana Tiegel und ließ ihn in tausend Teile zersplittern.

Das wäre dann auch meine leise Kritik an diesem Artikel.

Die Creme bzw. die Maske habe ich nachbestellt und verwende sie jetzt zum Winter täglich als reguläre Creme. Obwohl ich gesundheitlich grad nicht auf der Höhe bin, sieht meine Haut aus so gut wie sonst nie, ist relativ ausgeglichen und vor allem nicht trocken.

Also – unreine, trockene Haut? Give it a go!