What’s in my bag – Chaos!

Ich bin da wohl ähnlich voyeuristisch wie meine Leserinnen und liebe diesen Scheiß á la “der Müll in meiner Handtasche” oder das “Chaos in meinem Kosmetikschrank/Bad/Schreibtisch” -zumindest gelegentlich, als wöchentliche Version mag ich das nicht sehen, aber alle Jahre wieder.

Die Dame hier hat ein eBook Reader, pffft! Ich weigere mich standahft. Ich habe Windeln und Stifte und sowat…

Windeln, Rassel, Taschentücher habe ich vergessen, aber auch vorhanden. Wickeltaschen finde ich saudämlich, diese Longchamptasche ist viel praktischer, zudem leicht und sieht gut aus und nicht nach mobilem Babyklo.

Meine viel zu schwere Brieftasche, ein erschlankter Schlüsselbund, und oh! WAS ZU SCHREIBEN! Papier! Stifte! Ein BUCH AUS PAPIER!

Und weil ich nicht umsonst Beautybloggerin bin, ich will ja niemanden enttäuschen, eine Tonne Lippenstifte. Clinique Nude Honey, Hauschka Nr. 10, Chanel 119 und Armani 102. Das weiß ich aus dem Kopf, ohne Lippenstift gehe ich nämlich nicht aus dem Haus. Und wenn ich mich nicht entscheiden kann, dann gehe ich eben mit mehrererererererereren.

MARTINA GEBHARDT SENSISANA Kalmus Maske

Ich gestehe, dass ich momentan ziemlich Richtung konventioneller Pflege schiele. Kanebo, Shiseido und Esteé Lauder strahlen und duften mich an. Aber das Zeug ist teuer, Tester gibt es nicht, und ich will nicht mit einer Ladung Produkte für zwei Hundert Euro wieder in den Laden zurückgehen, um die zu reklamieren. Da bleibt der Schuster erst einmal bei seinen alten Leisten…

Und bei den irgendwie schon fast günstigen Produkten der Naturkosmetikbranche. Halt! SENSISANA ist nicht günstig. Aber gut und ergiebig. Da ich meiner Kalmus Creme die Treue halte und zwar bereits mit dem zweiten Tiegel, ergänzte ich die Serie mit der Maske. Knapp unter 40 Euro. Was soll’s.

Die Maske basiert auf Mandelöl, und das ist schon so ziemlich der einzige Unterschied zur Creme. Denkste – sie ist zudem weicher und etwas fettiger. Sie hat eine wunderbar weiche Konsistenz, die beste die ich bislang im Naturkosemtiksegment “angefasst” habe. Ich tippe darauf, dass nicht nur sehr hochwertige Öle verwendet wurden, sondern diese sehr lange emulgieren durften. An das Zauberwasser, womit SENSISANA so wirbt, glaube ich nämlich nicht.
Gerührt, ja, geschüttelt nicht – so pflegte schon James Bond seine Coktails einzunehmen. Und für diese Maske gilt wohl selbiges!

Masken benutze ich aber nicht. Nur im Job. Ha!

Diese Gesichtsmaske nutze ich grundsätzlich nur als Cremeersatz oder aber als Nachtcreme. Das gute Zeug nach zehn Minuten den Abfluss runterkloppen? Das teure Zeug vor allem? Tut nicht not.

Die Maske ist also eine hervorragende Ergänzung zur Creme, wenn die Haut trockener ist, als Nachtcreme, auch wenn man nachts nicht cremen soll, und ich empfehle sie von Herzen für die etwas älteren Semester, die sich noch mit Unreinheiten abplagen, aber auch schon etwas mehr Pflege benötigen.
Persönlich nutze ich die Serie nicht mehr komplett, bleibe Hauschka treu, habe aber das Gesichtsöl mit der Kalmus Creme ersetzt. Wunderbar!

Heute stelle ich auch eine Teaser-Frage:

Was nehmt ihr so? Immer die komplette Serie? Bin ich ein Freak, dass ich selbst bei Schminke immer ein Label durchgehend benutzen möchte?

CLINIQUE French Roast aus der Nähe

Ein toller Braunton.

Alle verwendeten Produkte sind von Clinique, auf den Lippen wie auf den Wangen der Creamblush Peachy Blush.

Minimales Absetzen des Lidschattens in der Falte – sieht man hier auf dem Bild, und wie immer leicht scheckig, weil es eben schnell drauf musste. Aber man sieht es ja eh nicht, gel! Und ich war frisch eingecremt, ausgerechnet mit der fettigen Martina Gebhardt Augencreme. Sollte frau nicht machen…

Empfehle ich von Herzen für alle Damen, die braune Augen haben. Und blaue. Und grüne.