Jule präsentiert Dr. Hauschka für Anfänger

Die nächste Zeit wird eine Flut von Hauschka Sachen auf Euch zukommen. Sorry, aber das ist das, was ich gerade benutze – frau hat ja so ihre Phasen!

Jule ist eine typische Naturschönheit: Ausdruckstarkes Gesicht, gute Haut, aber ein bissel hier und da und auch mal einen roten Lippenstift – das hatte sie sich gewünscht. Hinzu kommt das Los der “Jugend” – man muss nicht viel machen. Das ist übrigens auch das Los des Alters: Man sollte nicht mehr zu viel:-) machen.

Ich habe ihr also zwei Looks vorschlagen, die jede frau im Schlaf beherrschen sollte:
Leichte Smokey-eyes mit natürlichen Lipgloss
&
Klassich und leicht betonte Augen mit rotem Lippenstift.

Weitere Kriterien waren: Schnell, einfach, wenig Produkte. Genau mein Ding! Bitte sehr, die Bilder: Weiterlesen…

Unterwegs mit Dr. Hauschka und andere gute Urlaubsmitnehmsel aus der Naturkosmetikecke

Die gute Nachricht: Ich war im Urlaub und hatte Sonnenbrand-ergo ausreichend Gelegenheit Produkte zu testen. Die schlechte Nachricht: Ich war im Urlaub. Und er ist nun vorbei!

Mein Gepäck besteht stets aus wenig Kleidung und viel schwerer Kosmetik. Da verfluche ich Dr. Hauschka mit den Glasflakons, den bei längeren Reisen reichen die Kleingrössen/Probiergrössen bei weitem nicht aus, und zwei oder drei davon schlagen zu sehr ins Geld. Aber – wer Naturkosmetik liebt und braucht, kann nun ein paar limitierte Produkte von Dr. Hauschka bunkern (und die Verpackungen nachfüllen…).

Endlich gibt es eine Sprühflasche mit 30ml und eine Reinigungsmilch mit 30 ml (limitierte Sondergrössen,preislich aber sehr in Ordnung) – wobei man eine Flasche Gesichtsöl auch umfüllen könnte. Aber auf die Idee bin selbst ich nicht gekommen. Tuben, lieber Dr. Hauschka, wären auch langsam mal für die Bodylotions angebracht! Zum Thema umweltfreundlich und so…

Sehr empfehlenswert sind folgende Produkte, die auf gar keinen Fall in Eurem Urlaubssortiment fehlen dürfen:

– Dr. Hauschka Revitalpackung. Nach dem herrlichen Sonnenbrand, den ich mir auf den Schultern zuzog, war das die Rettung schlechthin. Überhaupt profitiert unreine Haut, die in der Sonne blüht und gleichzeitig austrocknet, gut und gerne von einer Maske am Abend. Wer dazu ein bissel Aloe Vera mischt, wird sich im Himmel wähnen.
– Dr. Hauschka Rosencreme. Ebenfalls für abends nach dem Sonnenbad eine echte Erholung für die Haut. Darunter muss unbedingt ein gutes und mildes Gesichtswasser. Mit dieser eher fettigen Variante einer Creme sollte man sich tagsüber allerdings sehr dünn eincremen, zumindest bei Mischhaut oder unreiner Haut.
– Primavera Bodylotion im Plastikspender. Zum einen leicht im Gepäck, zum anderen mit 200ml gut ausreichend für 2 Personen, die sich jeden Tag eincremen. Die sehr trockene Haut zu pflegen ist bei Hitze schwierig – alles schmiert oder ist schlicht und einfach zu wenig. Da empfehle ich die Rose-Sanddorn Bodylotion (happig mit 20 Euro!), die unglaublich schnell einzieht, und dennoch gut pflegt, ohne zu kleben. Wer eine dickere oder reichhaltigere Konsistenz nimmt, wird kleben. Bäh.
– Weleda Calendula Dusch&Waschgel. Der Evergreen in unserem Bad, reinigt sehr schonend Haut und Haar, bei Männlein wie Weiblein – ergo braucht es exakt eine Tube zum Teilen ins Gepäck.

Und weshalb solltet Ihr Euch mit dem Zeug abschleppen? Nicht nur weil die Sachen gut sind, sondern weil sie an den meisten (Urlaubs-)Orten Mangelware sind.

Wer auf konventionelle Kosmetik schwört, kann sich mit Clinique eindecken, z.B. Bodylotion mit SPF 15 (ölfrei, für Gesicht und Körper geeignet) – die Bestseller Marke schlechthin aus dem Anti-Sonnen-Sortiment. Allerdings würde ich eher auf den Rabatt in der heimischen Stammparfümerie zurückgreifen, denn Duty-Free Shops sparen wenig bis nichts ein, wenn man in der EU bleibt. Dafür findet man dort vergriffene Schätze (Chanel Nagellack!) und die eine oder andere nette Palette.

Lagerfeld kooperiert mit Toten

So müsste die Meldung korrekterweise lauten, denn die Marke SHU UEMURA wirbt aktuell mit einer Kooperation von Shu Uemura und Karl Lagerfeld. Vor einigen Jahren verstarb jedoch der als Haarexperte und Mak-up Artist bekannte Shu Uemura.

Die in Japan beliebten Kosmetikmarke und die Haarprodukte im gehobenen Preissegment gehören heute zum L’Oreal Konzern.
Leider ist nur die Haarlinie in Deutschland erhältlich.

Dieser auf Temptalia veröffentlichte Beitrag zeigt deutlich, wie man durch entsprechende (Um-)Formulierung und auch entsprechender Bebilderung die Konsumenten täuschen kann. Das ist kein Vorwurf an die Marke direkt, sondern ein Beispiel, wie sie die Marketingabteilungen jeden Tag produzieren.

Daher: Frau lese lieber stets das Kleingedruckte!

Im Beitrag werden beide Lebensläufe verglichen (ob die beiden sich überhaupt gekannt haben sei dahingestellt), anschließend wird Lagerfeld zitiert, er kooperiere “gerne mit shu uemura Kosmetik (!!!)” weil die so tolle Farben hätten. Mit dem eigentlichen Shu Uemura also eher nicht.
Weiterhin wird erläutert dass der “master of beauty” und der “master of fashion” zusammentreffen, was nochmals irreführend ist, das Ganze begleitet von dem Bild eines älteren Japaners, der mit Lagerfeld über eine Sammlung Lidschatten sitzt. Das könnte hinkommen, wenn das Bild bis zum Jahr 2007 aufgenommen wurde, denn in jedem Jahr verstarb Uemura.

Sollte die Meldung wiederum stimmen und korrekt sein, finde ich es geschmacklos, mit einem Toten zu werben. Ich weiss dass diverse Prominente Tote immer noch die Werbung zieren, aber selbst heute setzt man nicht Boris Becker mit Marylin Monroe zusammen um für Prollo-Uhren zu werben. Pietät und so.

Also – was soll das? Oder habe ich das bloß missverstanden?

HERMÈS Hermessence Iris Ukioyé

Das Besondere an diesem Duft? Für mich persönlich weil es der Ehemann verschenkt hat, aus Paris eingeflogen (per FedEx;-) und weil es großartig ist. Es ist nicht schön-fröhlich-lebenslustig wie Rose Ikebana, was mir ein Lächeln entlockt, es ist großartig, mit einer Leichtigkeit und Finesse, die ihresgleichen sucht.

Angefangen von der wundervollen Farbe des Flakons (genauer: Ausschließlich der Boden ist eingefärbt, so dass es einen leichten Schimmer verbreitet), bis hin zur absoluten Schlichtheit der Verpackung, ist auch dieser Duft eine typische Kreation des Parfumeurs Jean-Claude Ellena.

Während andere Düfte dieses Parfumeurs sich keineswegs leise heranschleichen, wie in der Kollektion Les Jardins, bei welcher jeder Duft eine besondere und überraschende Komponente hat, beweist dieses fragile Kunststück eine Kunstfertigkeit der Parfumeurskunst, die mich gerade aufgrund ihrer Schlichtheit und Qualität zutiefst beeindruckt.

Ganz klar bleibt Rose Ikebana “mein” Duft – wenn ich mich jedoch weiterentwickle von der Rose, dann hin zur Iris. Weiterlesen…

Verlosung THIERRY MUGLER Alien Parfum pour le Sac

EDIT: Den letzten beißen mal nicht die Hunde! So gewinnt der letzte Kommentar von Dagmar, Mail ist raus und ich hoffe Du freust Dich über diese schöne Kleinigkeit!

Es ist unglaublich, aber dieser Duft hat fast 150 positive Bewertungen bei Douglas. Der Duft ist nicht meine Baustelle, ich finde Womanity (gerade als Eau de Toilette!) viel besser, aber ich kann die Faszination nachvollziehen. Wie immer bei Thierry Mugler (aus dem Hause CLARINS) gibt es das Konzept der kostbaren Flakons, die nachfüllbar sind. Finde ich gut.
Ich liebe auch die limitierten Mini-Ausgaben, die preislich attraktiv sind (ich habe etliche Innocent Mini-Flakons verschlissen, ja ja… Männerfalle!) und noch mehr: Taschenflakons!
Die gibt es ja selten – finde ich schade, und mit mehr etliche Perfumistas, die aufgrund ihrer überbordenden Sammlung nicht mal eben 30ml oder 50ml aufbrauchen können.

Taschenflakons sind bestenfalls edel, praktisch, nachfüllbar. Dieses hier ist alles das – und dazu ist dieses Eau de Parfum noch unangetastet – Männer! Endlich die Möglichkeit, ein Geschenk für die Herzensdame oder den Herzensbub abzustauben! Frauen! Endlich mal wieder ein geiles Geschenk für sich selbst!

Mit ein paar ordentlichen Verlosungen möchte ich mich bei Euch bedanken – und Ihr sollt es auch.
Kommentiert und, wenn Ihr mögt, hinterlasst einen Gruß oder ein Dankeswort an jemand. Einfach so, weil man manchmal im echten Leben das gar nicht sagen kann.