Die Wahrheit – ich bin Justin Bieber

EDIT: QUOD ERAT DEMONSTRANDUM:
http://www.britishbeautyblogger.com/2011/02/justin-biebers-hair-cut.html
DAS ist MEIN HAARSCHNITT!!!!!!!!!!!!

Warum ich eine gute Beautybloggerin bin? Weil ich Charisma habe. Und Akne – und was soll ich sagen: So wie Justin Bieber verdiene ich mit meinen Pickeln mittlerweile Geld! Ha! Denn meine Expertise beruht nicht nur auf journalistische Recherche und Neugierde bis hin zur Peinlichkeit, sondern auch auf hoffnungsloser Selbstdarstellungssucht (ein bisschen, oder?!) und auf in vivo Experimenten. Am eigenen Leib(d)e – will heißen.

Tja, es ist schwerer mit schlechter Haut und kleinem Portemonnaie ein guter Beautyblogger zu sein, aber es ist irgendwie auch echter. Schließlich haben echte Menschen da draußen keine operierte Nase, keine perfekte, porenlose Haut, keine Kleidergrösse 32, keine schwarze Kreditkarte, keine persönliche Visagistin und keine unendliche Zeit zur Verfügung.

Und so wie ich derzeit noch nicht einmal Geld für den Friseur!! Weiterlesen…

SERGE LUTENS Fille en Aiguilles

Kamin. Das Holz brennt langsam und duftend ab, ein Hauch Weihrauch liegt noch in der Luft. Guter, alter, geräucherter Whiskey. Die schweren Gläser tragen ein Monogramm.

Aber das Mädchen, das auf weichen Sohlen hereinkommt, ist keineswegs ein kleines, süßes, harmloses Mädchen. Das würde ich auch gar nicht mögen. Sie trägt einen herben Herrenanzug aus Wolle und die Manschettenknöpfe des Herrenhemdes sind aus Onyx mit Gold. Die zarte Gestalt würde aus einer handvoll trockenen Piniennadeln noch Saft auspressen können, so kraftvoll, geschmeidig und lautlos bewegt sie sich auf den weichen Ledersohlen ihrer High Heels. Eine herbe Note entströmt ihren schwarzen Haaren, duftend nach einem dunklen, geheimnisvollen und matschigen Wald. Das seltsame Lederhaarband scheint mit kleinen, dunklen Holzintarsien und ovalen Onyxperlen besetzt zu sein. Sie trägt sonst kein Schmuck, keine Tasche, keinen Mantel.
Wer weiß, vielleicht trägt sie ein Messer am Körper, sie wäre der Typ dazu, schiesst es mir durch den Kopf.

Ich beobachte, wie sie sich lautlos der Bar nähert und sich selbst einen großzügigen Whiskey einschenkt. Mein Bemühen, ihr behilflich zu sein, wird durch einen Blick gestoppt – ich erstarre mitten in der Bewegung.

Sie prostet mir zu, wirft den Kopf in den Nacken und trinkt den Whiskey auf einen Schluck aus. Um anschließend den schweren Becher ins Kamin zu schmettern, denn sie hat gewonnen, natürlich, wie so oft. Ehrlich gesagt, sie gewinnt immer.

EDIT: Der dezente Hinweis an dieser Stelle, dass es sich um eine Duftrezension handelt. Hier der Pressetext:

Intensiv, warm, aromatisch – die neue Komposition von Serge Lutens Fille en Aiguilles vereint die Aromen von Piniennadeln, Weihrauch und Lorbeer zu einem fruchtig würzigen Duft. Inspiration ist die Erinnerung an Gerüche und Geräusche eines Pinienwaldes bei Sonnenschein.

Der Name des Duftes spielt mit verschiedenen Assoziationen und lässt sowohl das Bild eines Mädchens (= fille) auf hochhackigen Schuhen entstehen (aiguilles = Nadeln), das nach dem letzten Pariser Chic gekleidet ist, als auch an die Piniennadeln denken, die Teil der Duftkomposition sind.

Fille en Aiguilles – Die Duftkomposition

# Vetiver
# Weihrauch
# Lorbeer
# Früchte
# Piniennadeln
# Gewürze

Die Wahrheit des Dr. Hauschka – braune Smokey Eyes

Der am meisten nachgefragte Make-up Trend heißt Smokey Eyes. Mittlerweile bin ich mir selbst nicht mehr sicher was es bedeutet – eigentlich kann man jede dunkel geschminkte Augenparty drunter abfassen. Da ich eine Brille trage, kann und muss ich sogar ein bisschen auf die Farbtube drücken. Eigentlich will ich eine neue Palette mit Brauntönen, und kann mich nicht entscheiden: Esteé Lauder oder Shiseido? Oder Chanel Beige Velours? Oder gar Guerlain?

Tut nicht not – mit Dr. Hauschka bekommt man alles, was frau braucht. Die folgenden Bilder habe ich bearbeitet, und zwar ist die Helligkeit und der Kontrast verändert. Es sieht fast aus wie in Natura – fast!

Verwendet habe ich Dr. Hauschka losen Puder, Concealer No. 1, Lipstick Novum No. 3 (nur aufgetupft), Eye-Shadows 01, 02, und 04 sowie den Kajal in Anthrazit. Wer kühlere Töne benötigt, sollte 01 mit mit 09 austauschen, dem weißen Ton. Dazu den regulären Bronzer. Geschummelt habe ich mit Shiseido Corrector No.1 und eine wundervolle Wimperntusche: Lancome Hypnose Precious Cells (denkt Euch die Accents etc. dazu…). Weiterlesen…

Mein Versuch, fashionable zu sein

…hier wird es nach wie vor nicht um “Fashion” gehen, keine Angst, aber auch ich versuche manchmal “modisch” zu sein. Es scheitert an der Tatsache, dass mein Stil, soweit vorhanden, von meiner Mutter geprägt wurde. Sie war eine hübschere, aber wesentlicher ärmere Version von Jacqueline Kennedy, besser bekannt als Jackie Kennedy oder Jackie Onassis. Ich kann kein Belegphoto nachreichen, aber ich versichere Euch, dass meine Mutter nicht nur genauso, sondern besser aussah. Meine Mutter hungerte während des Studiums um sich maßgeschneiderte Kleidung zu leisten (ja, ja, die späten 50er Jahre…). Auch später trug sie über 20 Jahre lang stolz ihren maßgeschneiderten Mantel – allerdings auch, weil es keinen neuen gab.
Weiterlesen…