OoftD – Summer in the office

Ich muss dazu anmerken: Norddeutscher Sommer.
Wie pimpt man ein normales Outfit auf? Richtig: Pumps (entfällt in meinem Falle aufgrund von Pflastersteinen etc.), Bluse oder Jackett oder Perlen (wegen weil konservativ).

Auf dem letzten Bild trage ich übrigens die neue Hauschka LE, die bald in die Läden kommt. Lääässig.
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WELEDA Sanddorn reichhaltige Pflegelotion – die Neue

Gerade schaue ich voller Erleichterung auf die Weleda Homepage – Puh! Glück gehabt, denn die Sanddorn Pflegemilch, meine absolute Lieblingslotion, bleibt im Programm. leider scheint sie auch in den schweren und teuren Glasflaschen zu bleiben – sei es drum, in meinem Bad darf es nicht fehlen, sonst werde ich traurig… gaaaaaaaaanz traurig. Und dann böse – und das will keiner;-)

An einem schwülen Samstag ging ich also los, um einen Nagellack zurückzugeben – Butter London in Pink mit Glitzer. Der grauenvoll dünne Lack war in drei Schichten immer noch transparent, glänzte nicht und war rauh. Bäh. Ich tauschte gegen viel zu viel Hauschka Zeug und ging weiter zu Budnikowsky, wo man sich an der Kasse wunderte, wo mein Kerl denn sei – ja, so gute Kunden sind wir!

Ich wollte ein Glas Oliven und kam mit weiteren zwei Bodylotions raus. Erst hatte ich Primavera im Körbchen, dann ging ich herüber zu Weleda und stellte fest, dass die neuen Bodylotions ein wenig günstiger sind, und nahm die auch mit. Die Oliven vergaß ich natürlich und so saß ich irgendwann zu Hause, mit drei Bodylotions, ein Badezusatz (wärmend…) und Tonikum und was weiß ich. Es war sehr heiß an dem Tag!
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CHANEL – wie man mit alten Hüten neue Umsätze zaubert

Immer wieder bin ich erstaunt über die neuesten Produkte von Chanel. Nachdem das letzte, was ich aus dem Hause geholt habe, als “das Letzte” tituliert werden darf, schaue ich wesentlich genauer hin, was Chanel uns da vierteljährlich anbietet.

Und ich staune immer wieder – die Nagellacke, Lidschatten Lippenstifte…? Alle schon da gewesen – vermeintlich. Die Töne werden minimal geändert, neuer Name, fertig ist der alte, neue Bestseller. So gut wie jedes Produkt ist in sehr ähnlicher Form schon mal da gewesen – und spätestens bei den Lidschatten-Paletten wiederholen sich die Farben permanent, ergänzt durch neue Töne.

Es zeugt von einer gewissen Beständigkeit, oder aber auch von einer ungeahnten Geschäftstüchtigkeit, denn das Risiko wird gering gehalten. Der echte Beautyjunkie erkennt meist dennoch den minimalen Unterschied oder ist eh heiß drauf, weil es “neu” ist.

Immer wieder bestaune ich die bunglitzernden Lipglosse, überhaupt liebe ich den typischen Chanel-Glitzer. In letzter Zeit allerdings habe ich nichts gekauft oder nur ansatzweise etwas beachtet, da ich in etwa das gleiche schon zu Hause rumgammeln habe. Wie viele Chanel Glosse und Lippenstifte ich (weiter-)verschenkt habe, wissen alleine mein Konto, mein Steuerberater, das Finanzamt und ich.

Was mir an Chanel mittlerweile völlig gegen den Strich geht: Die Lidschattenpaletten sind grauenhaft in der Qualität. Und ich bin stinkend sauer, seitdem ich das amerikanische Pendant erworben habe – tolle Textur, niedrigerer Preis und die tausendfache Menge (gefühlt) drin. Mag sein dass die Europäerinnen schwächer pigmentierte Texturen bevorzugen, uns aber für die Kohle mit so miserabler Qualität abzuspeisen… Nein danke.

So verbleibe ich einzige meinen Chanel Nagellacken treu, die ich im Kühlschrank bunkere.

Und ja, ich weigere mich weiterhin schimmelige Nägel (gesehen bei Dior und Chanel für Herbst) oder Fingerspitzen, die aussehen wie durch eine volle Windel gezogen, als “Hype” zu tragen. No, thank you.

EDIT: Welches Produkt ist so grottenschlecht, dass man die Firma verklagen müsste? Der Lidschatten Platinum, auf den ich aufgrund des wundervollen Glitzerns reinfiel. Lässt sich leider nicht wirklich tragen… aber hübsch ist es, in der Dose! Genau dafür wollte ich es ja schließlich, nicht wahr?! Argh.

Natürlich gibt es genug Frauen, um die Quote auszuführen!

Wie lange kann es sich Deutschland denn noch leisten, ihre sehr gut und teuer ausgebildeten Fachkräfte künstlich vom Arbeitsmarkt fernzuhalten?
Wie lange wird die strukturelle Ungleichheit durch die Gesetzgebung (Steuern) toleriert und wie lange wird es noch dauern, bis das deutsche Muttermythos kippt und wir endlich eine Ganztagesbetreuung haben können?
Wann werden die Männer gleichberechtigt sein wollen?
Wann werden Frauen für den gleichen Job gleiche Kohle fordern und bekommen?

Zum Thema Frauenquote ein Beitrag aus der Süddeutschen Zeitung:

http://www.sueddeutsche.de/karriere/eu-kommissarin-zur-quote-es-gibt-top-frauen-fuer-die-wirtschaft-1.1397035

EDIT: Und was macht die Politik? Das:
http://www.sueddeutsche.de/bildung/missglueckte-eu-kampagne-mit-minirock-und-high-heels-ins-labor-1.1394628

Das erste Mal: Verstehen, was “Bleib Dir treu” bedeutet

Dieser Beitrag liegt mir schon lange auf der Seele, aber es war gar nicht so einfach, zu einem weisen Schluß zu kommen. Jede/r, der im Leben seinen Herausforderungen begegnet und diese meistert, wird erst im nachhinein klar, wie es abgelaufen ist und was gut oder schlecht dran war.

Der “Bleib Dir Treu” Spruch ist so abgegriffen wie meine alten Hausschuhe und so muffig wie zehn Tage alte, in der Sonne gelagerte Butterbrote. Zu diesem Spruch gesellen sich noch gerne Plattitüden wie “Es wird alles gut” und “Du schaffst das schon”. Mag ja alles stimmen, wenn man allerdings eine konkrete Handlungsanweisung bräuchte, ist das alles Schall und Rauch. Mich persönlich kann man damit ansonsten auch gut in den Wahnsinn treiben, respektive meinen Blutdruck erhöhen, was manchmal aus medizinischen Gründen durchaus notwendig sein kann.

Und heute sage ich diesen Spruch selbst – und ergänze mit: Du schaffst das schon, es wird alles gut.

Wer seinen Kopf nicht schon längst auf die Schreibtischplatte gedonnert hat, möge nun hinfort lesen…
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