LAVERA Kajal Trend Sensitiv in Schwarz No. 1

Die neuen LAVERA Make-up Produkte sind endlich auf meinem Schreibtisch, zumindest eine kleine Auswahl davon, und ich werde die herausragenden mal vorstellen. Die Mascara zählt nicht dazu, dabei bin ich da nicht sehr anspruchsvoll. Diese muss jeder selbst testen, da urteile ich gar nicht mal.

Der Kajal hingegen hat es drauf und muss gelobt werden. Ein intensives und stark pigmentiertes Schwarz mit der richtigen Balance zwischen “kann verschmiert werden” und “hält gut ohne zu schmieren”. Das ist nämlich gar nicht einfach, denn so manche Frau mag lieber schwarze Balken und erwartet von ihrem Kajal nicht, dass er sich verblenden lässt.
Ich erwarte dass der Kajal sich blenden lässt und dann hält, und das tut dieses Sahnestückchen, dazu mit einem glänzenden, tiefen Schwarz.

Der Schaumstoffapplikator am zweiten Ende (nur die Wurst hat zwei (Enden)?!) ist okay, insgesamt könnte der Kajal auch aus dem Hause Chanel stammen, hat bloß eine bessere Qualität. Das optische Image hingegen, was bei Chanel perfekt ausgearbeitet ist und uns für viel Geld verkauft wird, wird hier bedingt mitverkauft. Oder seid Ihr die Zielgruppe, die Blümchen auf den Verpackungen haben will?

Ich will das schon seitdem ich vier bin nicht mehr, aber gut, das ist bloß Hülle und eh Geschmackssache. In der “Schlicht&Edel” Designabteilung der Naturkosmetik bleibt Dr. Hauschka haushoch Sieger, während alle anderen versuchen möglichst viel Schrift und Bild auf eine Verpackung zu knallen.

Für den Preis von 7 Euro ist der LAVERA Kajal absoluter Testsieger bei den Ökos und ist absolut empfehlenswert.
Mein Tipp an Lavera: Schenkt Euch doch diesen Schaumstoffapplikator! Zwar sieht der Kajal so länger aus (=mehr drin), aber die ZIelgruppe könnte etwas auszusetzen haben: 1. Applikator nicht öko, 2.die Ökos können mit sowas eh nicht umgehen 😉

GIORGIO ARMANI Spring 2011 Luminescence

Stark betonte Augen in blau, was sonst… und jede Menge zartrosa Lippen, zartrosa Fluide Sheer und zartrosa Wangen. Die limitierte Augenpalette ist nicht so meins… wobei auf diesen sogenannten “Visual” das doch ganz nett aussieht. Mit vier Stunden Maske und vier Stunden Photoshop (plus Zeitmaschine, die einen zehn Jahre jünger macht) – kriegen wir das auch hin, neeeee?

Santa Baby…

Santa Baby, forgot to mention one little thing
A ring
I don’t mean on the phone
Santa Baby, so hurry down the chimney tonight…

Denn, frei gesagt mit Marylin Monroe: If square cut or pear shaped, these rocks just fit my shape! Diamonds…

VERLOSUNG – Kalender 2011 Friseure der Welt gegen AIDS

EDIT: Die 20 gibt es nicht als Kommentar, also die 02 – Stephanie und die 11 – die Glam sollen den kalender bekommen, ichs chreibe Euch asap an!

L’Oreal Professionell stiftet uns zwei von diesen kunstvollen Kalendern, bespickt mit Celebrities, von John Nollet, Fiseur und Photograph, abgebildet.
Das Programm schult Friseure zum Thema AIDS/HIV, und zwar weil wir alle wissen dass Friseure mehr sind als nur Haarkünstler, sie sind auch Seelsorger.

Damit es schneller geht, würde Euch L’Oreal direkt den Kalender versenden, und Ihr müsst Euch damit einverstanden erklären dass ich die Adresse weitergebe. Also ab mit einem kurzen Kommentar und das schöne Stück kommt zu Euch!

Countdown to Christmas – Hurra Weihnachtsstress!

Oh du ruhige, besinnliche Zeit… Pustekuchen, ganz offenbar, denn um mich herum sind gerade alle dabei, einen Kreislaufkollaps zu bekommen. Mit gesenktem Kopf und kämpferischer Miene stürmen sie durch die Stadt; sie kämpfen sich von Weihnachtsfeier zum nächsten Meeting, sie stürmen kurz vor Ladenschluss die Geschäfte (besonders gut für den Blutdruck) und spreizen dabei die Ellenbogen, den Gegnern in die Seite rammend. Die sich eigentlich auch nur an der gleichen Kasse anstellen wollten.

Wo zum Teufel ist die Besinnlichkeit? Na, zum Teufel! Ich bekam heute morgen eine SMS die genau das beklagte – meine beste und schönste und klügste aller Freundinnen. Die muss beruflich noch ins Ausland, weiß es immerhin schon seit heute, und die Wahrscheinlichkeit dass sie im Schneechaos irgendwo stecken bleibt ist nicht gering. Wie ich sie kenne, hat sie ihre Weihnachtsgeschenke schon seit dem Frühjahr unterm Bett versteckt – oder?

Nein, das war mal. Je älter man wird, desto plötzlicher stehen solche Feste wie Weihnachten vor der Tür. Man hat im Alltag eigentlich gar keine Zeit daran zu denken. Es kulminiert zuweilen in halbgare Geschenkideen, dessen Einfallslosigkeit nur von den irrsinnigen Summen auf den Kreditkartenauszügen getoppt wird.

Wie schön, wie schön… wie schön war doch Weihnachten! Früher hat man sich zwei Tage mit LEGO-Kram, Büchern oder einfach mit Leuten verschanzt und die Zeit und die Ruhe, ja Besinnlichkeit, genossen. Heute steht man nahezu in der Pflicht, als Erwachsener standesgemäss zu feiern. Essen gehen oder selber kochen, einen Tannenbaum, Familienbesuche, und reichlich Geschenke. Den Tannenbaum und die Geschenke mag ich ehrlich gesagt auch, aber nicht um jeden Preis.

Keine Geschenke ist die übliche und sehr erwachsene Methode mit dem Streß umzugehen. Es werden trotzdem hier und da kleine Päckchen getauscht, und die Erwartung die man nicht haben darf und doch hat ist umso schöner, aber auch wieder – Streß. Sie nicht zu erfüllen wäre schade, man will seine Nicht-Erwartung schließlich auch erfüllt haben.

Es geht also um Vorfreude. Nicht um das Erreichen von Zielen, abgekämpft auf der Zielgerade, im Einlauf kollabierend. Vielleicht muss man sich Weihnachten auch mal selbst etwas schenken. Zeitinseln. Tagträume. Ein schönes Gespräch. Lächeln, Freude.