FARFALLA Granatapfelshampoo – jeden Tag gut!

Ein Shampoo für die tägliche Haarwäsche – wie langweilig! In der Tat, wäre ich nicht eine der Damen, die sich dauernd am Kopf kratzen. Ein bisschen wie in der dämlichen Werbung.

Aber ich wasche mich!

Und das vermutlich zu häufig (täglich) dazu kommen tonnenweise Haarstylingmittel. Die lassen sich meist durch ein Öko-Shampoo nicht so gut auswaschen, daher sollte frau gelegentlich (spätestens beim Friseur) einen Peeling-Shampoo nutzen. So alle 6-8 Wochen. Ich nutze ehrlich gesagt einfach “nur” ein konventionelles, das reicht auch schon um alles auszuwaschen… auf deren aggressiven Tenside kann man sich meist verlassen, ha!

Keine guten Bedingungen, um als Shampoo in meinem Bad zu glänzen. Weiterlesen…

VERLOSUNG Dior

EDIT: Gewinner per random.org ermittelt: ANNAIS (Kommentar 15).

Kein Scherz, auch wenn man das hier gelesen haben sollte.

Es handelt sich um die von Natalia Portmann beworbene New Look – niegelnagelneu.

Einfach ein Kommentar hinterlassen – wenn Ihr Zeit&Lust habt, sagt mir welcher Duft Euch zuletzt gefallen hat.

Frauen in Führung – leckt mich mal am Portemonnaie!

Liebe Leserinnen,

ihr habt sicher etwas von der Frauenquote gehört? Die gibt es in anderen Ländern auch. Zusammen mit gesetzlichen Rahmen, die Väter wie Mütter zum Kinderhüten beordern; die Ganztagesbetreuung für die Superkids haben, und die das Wort Rabenmutter (gibbet Rabenvater?! NEIN!) nicht kennen. Keine Herdprämie, keine steuerliche Diskriminierung.

Nun las ich neulich in einem Beitrag der ZEIT/SZ/SPON/einer der üblichen Verdächtigen, dass Frauen sich gar keine Quote wünschen, die “würde ja an ihren Bedürfnissen vorbeigehen”. Sie wünschen sich “bessere Rahmenbedingungen”.

Ja, da hat mal wieder einer gute Lobbyarbeit betrieben und irgendeine Umfrage so gestaltet, das genau DAS dabei rauskam. Nööö, Frauenquote ist es nicht, wollen wir nicht, wir sind ja so fucking pragmatisch und lösungsorientiert, wir Frauen, also haben wir statt auf die Barrikaden zu gehen, eine Lösung vorgeschlagen. WOZU, frage ich Euch? Glaubt Ihr dass Lösungen (die schon lange klar sind..) die (männlichen) Entscheider interessieren?

Liebe Frauen – ihr wollt die Scheissquote. Wisst Ihr warum? Weil man einen Arbeitgeber anders nicht zwingen kann, solche Rahmenbedingungen zu schaffen. Wenn er aber seinen Mitarbeitern dies&das ermöglichen muss, schwupps schießen betriebliche Kitas aus dem Boden (kann man eh alles absetzen…) und schwupps ist es scheissegal ob Männlein oder Weiblein aufgrund familiärer Vermehrung gelegentlich zu Hause arbeiten oder ein paar Wochen zu Hause bleiben.

Womit hat diese Frauenquote noch zu tun? Mit Geld! Wenn die Frau auf einmal genug Geld verdient, stellt sich nicht mehr die Frage ob sie zu Hause bleiben darf, muss und soll. Das kann man unten (im Einkommensbereichen betrachtet) jedoch schwerlich – und die vielen qualifizierten und dann auch noch studierten Frauen, wo sind die eigentlich?

Es wird übrigens gefördert und gelobt wenn Frauen in Führung sind – aber bitte nicht bei UNS IM UNTERNEHMEN! So las ich neulich die dreiste Werbung einer Bank, dessen Stiftung Frauen fördert. SELBSTÄNDIGE FRAUEN! F*** euch doch mal ins Werbebudget – Selbstständigkeit bedeutet in der Regel die ersten zehn Jahre ohne Urlaub und eine 6-7 Tage Woche. Führen ja, aber nur sich selber. HA! Das ist doch Ironie pur, oder?

Tja Mädels, wer das Geld verdient, hat das sagen. Ich sehe mich um und sehe lauter geile Frauen, die richtig gut sind, tolle Arbeit leisten, Mitarbeiter führen, in großen Rahmen denken – und darüber sitzt immer, immer, immer noch ein Schwanzträger.

Da lese ich einen Beitrag in der FAZ dass Chefärztinnen in der Minderzahl sind – weil sie durch den “Karriereknick Kind” (?!! WIE BITTE?!) leider nicht mehr gefördert werden und die Ausbildung ja sehr lang ist. Gilt für Wissenschaftler übrigens auch – jung, männlich, mit Familie, die von der repräsentativen Ehefrau zu Hause betüdelt wird – so sieht der deutsche Durchschnittswissenschaftler aus. Die Ausnahmen gibt es immer, aber soo selten.
Eine Frau unter 40 bekommt übrigens keine vollwertige Professur, wenn sie nicht mit 22 schon promoviert hat – die gibt es auch, die Wunderkinder. Ach was – eine Frau kriegt erst mal gar keine Professur! BTW: Ich kenne eine, die ist jung, hat Kids, und ist Professorin – allerdings ist sie leistungsstärker als alle um sie herum, und zwar deutlich.

Und da wären ja noch die eigentlichen Trägerinnen der Wirtschaft – die Frauen in KMUs. Sie werden nie zur Abteilungsleiterin benannt, es ist der Mann (und der verdient in gleicher Position schon vorher min. 20% mehr).

Wenn ich dann höre “Geld ist mir nicht so wichtig, ich will lieber Freizeit haben!” – was habt Ihr nicht verstanden? Das geht nur, wenn Ihr genug Geld verdient! Also haltet schön brav den Mund und holt Euch, was Euch zusteht. Frauenqoute, Gehalt, Rahmenbedingungen.
Die Männer werden es nicht ändern – wozu, läuft doch gut so.

Aber – bevor ich sämtliche Schwanzträger durch einen Kamm schere – es gibt sie, die guten Chefs. Die ermöglichen jedem guten Mitarbeiter einen Weg – ob Mann oder Frau. Bloß muss man es ihnen sagen. Einmal? Zweimal? Beim dritten mal kommt frau sich schon aufdringlich vor… und welche Frau will als Jammerlappen oder nöllende Zimtzicke dastehen?
Tja.
12mal.
16mal.
Freundlich und immer wieder. Es gibt keine guten oder bösen Absichten, nur Leute, die unter Stress führen, die selten Zeit für Empathie haben oder Dinge schlicht und einfach nicht wissen – nicht sehen können.
Also muss frau es ihnen sagen. Immer wieder. Immer wieder.Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder.

Keiner tut was für Dich – Du musst es einfach selbst tun. Es ist keine Schande, das was einem zusteht einzufordern. Und wenn eine Frauenquote die Lösung ist, um einen Kulturwandel anzustoßen, dann her damit.

Frau Merkel – it’s also your turn! Wenn Du das nicht packst, dann wirst Du keine Spuren hinterlassen.

MADONNA Truth or Dare – neuer Duft

Stellt Euch den Sound meines diabolischen Gelächters vor – MADOLLAR, meine Ikone;-), zeigt uns wie man mit Sch***e Geld verdient. Der Duft ist bestimmt ein echter Stinker (Blümchen, vanille) und der Flakon naja, dazu die sektenmässige Beschriftung. Sie wälzt sich ein bisschen rum, zack, die Millionen fliessen.
Und alles hart erarbeitet, sie ist bekanntlich ein Workaholic und Kontrollfreak – und sie hat sich wohl nur einmal in ihrem Leben zu billig verkauft.

Hier ist der Werbespot.

VAN CLEEF&ARPELS Aqua Oriens

…yet another copy of Un Jardin sur le Toit?! Tatsächlich ist der Duft wie immer aus dem Hause Van Cleef sehr aufwendig in der Verpackung und wird als aquatische Bombe beschreiben. Mitnichten, denn wenn ich etwas nicht ausstehen kann ist der künstliche Duft von “Wasser” – zu finden in allem, was künstlich ist. Plastik pur, sagt meine Nase und schlägt Alarm.

Daher bin ich hier angenehm überrascht – wer Chanel Chance Eau Fraiche liebt, jedoch den Duft zurecht ins Mainstream verbannt, und dabei den Jardin sur le Toit ebenfalls mochte, findet hier eine gelungene Mixtur aus beidem, ohne den flachen Chanel-Geist(losigkeit eher!) und ohne die Schärfe von dem Hermés Duft.
Erstaunlicherweise fand er bei Mr Mybeautyblog auf Anhieb anklang, und er ist gegenüber den Chanel Düften sehr ungnädig.

Ein idealer Reiseduft, charmant, unkompliziert, jung und trotzdem elegant. Chic.

Doch ich wäre nicht ich, um nicht beim Anblick von soviel Plastikporno den Kopf zu schütteln. Es ist gut umgesetzt, aber ehrlich, tut echt nicht Not! Plastikpornographie ist daher mein Neologismus für überbordende und überflüssige Verpackungen. Da lobe ich mir Thierry Mugler, die ihre schrägen Flakons stets zum Nachfüllen anbieten!

Neu erhältlich und limitiert, 100 ml 58 Euro.

Das Duftarchiv hat die exakten Duftnoten:
http://duftarchiv.de/duftarchiv/?p=13760