DR. HAUSCHKA Cremepackung

Ich habe bereits vor tausend Jahren hierzu was geschrieben, jetzt tue ich es erneut. Zwischen Tube 1 und Tube 2 liegen ein paar Lenze und somit ein neuer Hauttyp. Am Hauschka Counter in der “Großstadt” mitgenommen, ist das Produkt nur bei Hauschkinen erhältlich und bei “dienaturdrogerie.de” online (heisser Tipp!)

Es ist die Lanolinrutsche des Doktors und kann zwar auch nicht Kaffee kochen oder bügeln oder Wäsche zusammenlegen aber – glätten. Wie keine zweite! Und einen passablen Wetterschutz liefern.

Die zähe Textur enthält Lanolin – nicht zu viel, nicht zu wenig. Sehr dünn auf das feuchte Gesicht aufgetragen (über der Pflege eventuell…) ist sie ein echtes Plus. Als Maske benutze ich sie aus Geiz nicht. Dabei ist die Creme sehr sparsam in der Anwendung, sie muss aber eben auch als Augencreme, Lippenpflege und “Ehemann, du bekommst heute abend eine Maske”-Tüdelüt herhalten.

Mit knapp 31 Euro ist sie ein guter Deal, und ich freue mich sie nachgekauft zu haben. Meine Haut schreit nach Feuchtigkeit, und auch wenn ich zugeben muss dass die Origins Creme diese auch tatsächlich hergab, und zwar länger als die eine Anwednung, so wie es versprochen wird, lässt sich ein reines Ökoprodukt wohl besser mit meinem Gewissen vereinbaren.

Ein richtig doller Feuchtigkeitsspender ist das Produkt aber NICHT – nicht missverstehen. Aber sie ist schön fettig-feucht – es ist Liebe!

Meine Empfehlung hier an die Herren der Schöpfung: Ein guter Wetterschutz, auch zum Outdoor-Sport. Sehr männlich jedenfalls, und es macht auch schöner als die “blaue Dose”. Hilft gegen kaputte Nasen, Fältchen, Klimaanlagen und Frauen, die behaupten man(n) würde kratzen.

DR. HAUSCHKA wagt neue Verpackung – ein Anfang!

Seit Jahren benutze ich das Gesichtsöl von Dr. Hauschka. Seit Jahren tropft der Pumpspender, saut mir Kleidung und Bad ein, und einmal habe ich es auch reklamiert. Pumpspender, die klemmen, wo das Produkt rausschiesst, ach ja, das waren Zeiten!

Neulich erst hatte ich wieder so ein Montagsprodukt erwischt: Das Rosenöl vom besagten Hersteller. Es hat überall Spuren hinterlassen, es hat ständig getropft und ist ausgelaufen. Wie das überhaupt möglich ist bei einem Produkt, das man an sich einfach nur hinstellt, ist mir schleierhaft.

JETZT jedenfalls hat Dr. Hauschka die simple und geniale Idee gehabt, dem Gesichtsöl einen Schraubverschluss zu verpassen. Das kostet nicht nur weniger, das Produkt gewinnt dadurch deutlich an Praktikabilität. Denke und hoffe ich zumindest – ausprobiert habe ich es noch nicht, aber ich werde berichten. Schlimmer kann es jedenfalls nicht geworden sein.

Jetzt muss man noch die Bodylotions in den kompostierbaren Airless-Spendern verpacken und schon sind alle glücklich/er. Und eine Preiserhöhung kann man damit bestimmt auch wieder durchdrücken…

Sei es drum, gute Dinge lässt frau sich was kosten.

Weihnachtssets von WELEDA und DR. HAUSCHKA

Die Sets sind perfekt für faule Leute wie mich – gekauft, hingestellt. Geschenkverpackung ist bereits vorhanden. Dazu haben die einen Preisvorteil, und so kommt es dass ich Weihnachten viel kaufe und noch mehr behalte.

Hauschki hat einen Set mit Handcreme und Lippenbalsam, sowie einen mit Lavendel-Sandelholz Bodylotion und einem Mini Lavendelbad.

Weleda kommt mit der Sanddorn Serie daher, und natürlich auch Wildrose und Granatapfel. Ob es hier einen Preisvorteil gibt, konnte ich nicht errechnen, ich meine aber auch.

Wer mich beschenken möchte – spart Euch die Verpackung, schenkt mir Rosen: Als Öl, Bodylotion und Bad.

Schwangerschaft kostet…

Ich finde es eine Frechheit, dass die ärztliche Versorgung für Schwangere nicht kostenlos ist – das eine. Natürlich musste ich mich komplett neu anziehen (wenn auch sehr sparsam umgesetzt) und dann – okay, die braucht man nicht; die ganzen Seelentröster! Ob Körperpflege oder Badezusatz, die teure Schocki oder der kleine Make-up Frustkauf…

Rechnen wir mal so zusammen… Weiterlesen…

“Über Frauen” heisst in Deutschland “über Armut”

Diese Frau wohnt in meiner Stadt. Ich kenne sie tatsächlich vom Sehen. Wenn ich diesen Artikel lese, muss ich mich schämen, denn mir geht es viel besser als ihr.
Doch mein Einstieg war ähnlich – immerhin aber Abitur, eine kaufmännische Ausbildung in einem typischen Frauenberuf, ein Job, der schlecht bezahlt war und den ich verliess, weil es nur mit einem gutgestellten Partner gegangen wäre.

Während ich studieren gehen konnte, einen besseren Job bekam, und nach der Elternzeit ein Anrecht habe ebendiese Stelle wieder zu besetzen, ging es ihr ganz anders. Die klasssiche Rollenvorstellung brach dieser Frau wie vielen anderen den Hals und der Rentenbescheid ist das, was ihr Schicksal nun besiegelt.

Sowohl ihr als auch mir wäre es damals und heute mit Kinderbetreuung geholfen gewesen – noch mehr, wenn Kinderbetreuung als staatliche Aufgabe als Selbstverständlichkeit betrachtet würde. Mir sagte eine Gleichstellungsbeauftragte neulich: Seien Sie doch froh über die 8 (!!!) Krippenplätz/Kitaplätze. Und das im Jahr 2012!

Wir haben 2012, und immer noch das Jahr, nein – das Jahrzehnt des Prekariats der deutschen Frau.

http://www.zeit.de/2012/45/Hausfrau-Scheidung-Armut-Geld

Mich nicht schockierende Feststellung: Abtreibungen aus wirtschaftlichen Gründen. Ich war gegen Familiengründung – ebenfalls aus wirtschaftlichen Gründen. Auch ich bekomme Rentenbescheide…