Rezept für 2014

Man nehme 12 Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile, so daß der Vorrat für ein ganzes Jahr reicht. Nun wird jeder Tag einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor. Danach füge man drei gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und Takt. Jetzt wird noch alles reichlich und mit viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht empfiehlt sich jetzt noch mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten zu schmücken und serviere es dann täglich mit Heiterkeit und mit einer guten, erquickenden Tasse Tee…

Catharina Elisabeth »Aja« Goethe (1731 – 1808), die Mutter von Johann Wolfgang von Goethe

Jahresfavoriten 2013

Wir kennen sie, wir lieben sie, die Jahresfavoriten! Dieses Jahr habe ich mir die persönliche Challenge ausgedacht, nur eine Sache zu nennen. Bahnbrechendes, Ihr versteht. Welche Beautyprdoukte haben das Jahr aufregend gemacht? Und vielleicht gab es auch einen Flop, der so unerhört war, das man ihn doch nennen müsste?!

Das Jahr mit 13 – war für viele sehr liebe Menschen ein hartes, tragisches Jahr. Umso mehr wird mir bewusst, dass ich so lebe wie ich möchte, und auch glücklich bin. Sicher, mir stünde eine schwarze Kreditkarte äusserst gut zu Gesicht, aber ich sage mal so: An Geld kann man rankommen. An Freunde, Liebe, Gesundheit, Glück – nicht.

Eines sage ich Euch vorab, bevor wir in die tiefe, herrliche und entspannende Belanglosigkeit der Produkte eintauchen:
DU HAST ES VERDIENT, ES IST KEIN GLÜCK!

(Ich höre es ja so häufig: Du hast so ein Glück mit… perfekten Mann, perfektes Baby, Butter&Brot Jobs, wohlwollende Umwelt, Freunde… ja. Und ich habe es vielleicht tatsächlich verdient, vielleicht habe ich etwas dafür getan, oder ich bin ein guter Mensch (it all comes back to you) oder ich habe aus meinen zahlreichen, zahlreichen Fehlern und Griffen ins Klo gelernt. Vor allem letzteres. Und ich lasse mich durch die Menschen, die ich in meinem Leben treffe, beratschlagen, und ich lerne. Ich lerne immer dazu.)

So, genug Geschwafel, Butter bei die Fische! Weiterlesen…

Konsumnachten naht!

Halleluja. Ich bin krank, ich muss krank sein – Weihnachten erledigte ich mit einer Liste und zwei Online-Bestellungen. Von überall her regnet es “Sale!” und Versandkostenfreiheit, es gibt Weihnachtseditionen und -kollektionen und ich. Ich will nix.
Ich will schlafen, um genauer zu sein, gerade just in diesem Moment. Trotzdem sitze ich hier und haue auf die Tasten, aus einem selbst mir nicht bekanntem Grund. Alles ist so määääähhhh… Oder? ODER?

Nein!

Ist es nicht!

Natürlich bin ich enttäuscht: Es gibt keinen politisch oder ökologisch korrekten Konsum. Diese Einsicht muss ich spätestens bei meinem Glas Leberwurst haben – so Demeter es sein mag, die Schweine haben geschrien und geweint, als man sie tötete. Harte Fakten.

Der Teppich einer großen deutschen Spielzeugmarke? Ist “Made in India” und die Kinder oder Erwachsenen, die das Ding zusammengeflickt haben, werden recht bald an einer Lungenkrankheit sterben, so wie die Wolle da runterkommt. Dagegen ist Asbest ein Witz.

Wieder und wieder packt mich Frust und gleichzeitig auch Lust – ich surfe endlos im Netz und schaue mir reichlich unerschwingliche Dinge an. Immer wieder sage ich mir, jetzt aber, du brauchst doch eine neue Hose, und warme Schuhe, und und und UND ich will unbedingt noch was von… und den einen anderen Lidschatten/Lippenstift wollte ich auch mal testen. Wie wäre es mit diesem sagenhaft schönen XXX?
Es wird allmählich beliebig, in dem Augenblick wo man es haben kann. Ich hole die Kreditkarte hervor, bestelle es, es ist übermorgen da.

ABER… Ich kann auch anders.

Da ich weiß, dass mein Ehemann keine Zeit hat hier mitzulesen, erzähle ich Euch, dass ich doch was gekauft habe. Und wie! Und WIE ES SICH ANGEFÜHLT HAT. Weiterlesen…

GIORGIO ARMANI BEAUTY Eyes to Kill 1 Blast of Blue – Tipps und Tricks für die ETK Lidschatten

Was soll ich sagen – es gibt die Eyes to Kill Lidschatten, es gibt die Dr. Hauschka Lidschatten, es gibt Tom Ford und es gibt Serge Lutens. Und dann hört es auf. Der Olymp der Lidschatten!
Natürlich sind nicht alle Farben gleich genial in Konsistenz und Farbe; bei jedem Hersteller gibt es gelegentlich mal ein Produkt, das in der Qualität stark abweichen kann – es gilt die besten der Besten ausszusuchen, die zu benutzen und damit happy zu sein!

Gleich zu Anfang die Ernüchterung: Dieser Lidschatten gehört definitiv nicht zu den besten seiner Zunft. Aber die Farbe ist genial und der Mono hat für mich eine komplette blaue Lidschattenpalette abgelöst. Man kann einiges damit machen…

Was nicht gut daran ist? Krümelt, ist nicht cremig genug, für die eigentliche Farbe muss man den Pott regelrecht aufkratzen und nach dem Abschminken glitzert frau frölich und munter weiter. Und das bei dem Preis?!

Es gibt einige geniale Tipps und Tricks, um mit dem Lidschatten zu spielen – und ich meine damit nicht nass auftragen *gähn*.

Dafür muss man am Counter um eine Probe des Fluid Sheer bitten. Freundlich und bestimmt.

Also – frau nehme Fluid Sheer, Pinsel und einen ETK. Rühre vorsichtig um… Weiterlesen…

Outfit of the day – das wahre Leben

Meine Leserinnen… sie sind immer wieder gefesselt von meinen schlechten Bildern, und sie lieben meine Outfits! Welche Outfits, frage ich mich da, denn ich habe schlanke 1m Schrankbreite (aber knallvoll und bis zur Decke) und habe kein SCHTAILING und kein FÄSCHN Blog sondern zeige tatsächlich womit ich gleich aus der Tür gehe. Oder gerade reinkam.

Als angehende Möchte-gerne Wissenschaftlerin (ich bin eine, aber das ist eine Lebenseinstellung, kein Titel) muss ich mich natürlich möglichst häufig selbst zitieren. Daher… Weiterlesen…