Frühlingstrend 2013: Pastell

Als ob wir es geahnt hätten: Im Winter gab es Rot und Gold, letzten Herbst ist in Deutschland auch mal die Farbe “Teal” angekommen, während Herbstlaubfarben wie Braun und Khaki dominierten, und nun kommt der Frühling…

Mit Pastell. Seufz. Was für eine Überraschung!! Jedes Jahr wieder! Es ist immer ein bisschen wie Wiehnachten, das so urplötzlich vor der Tür steht.

Der Frühling überhaupt…

Sind wir ehrlich, sind wir noch mitten im Winter. Dabei sind die ersten Pressemitteilungen zum Valentinstag Schnee von gestern und wir gucken sehnsüchtig nach den Sommerlooks, da die Frühjahrskollektionen schon etwas länger bekannt sind. Und wieder vergessen, bis man im Laden darüber stolpert.

Ich mag nicht mitmachen – aber dieses Jahr freue ich mich doch auf bunt und auf Bronzer. Kann denn jede Frau Pastell tragen? Mich dünkt schon, alles eine Frage der Technik.
Zum Thema Bronzer darf ich mich ja nicht so weit aus dem Fenster lehnen, aber ich wette, es gibt da draußen etwas, was auch ich und ähnlich Unbedarfte nutzen können. Doch doch, ich habe da so eine Ahnung…

Werdet Ihr Euch an Pastell ranwagen? Nur Lippentechnisch? Holt Ihr schon die ersten bunten Klamotten raus?

EDIT: Schreibt sich Pastell mit einem oder zwei L – ich gehe jetzt schlafen, so geht’s nicht weiter!

Red Friday – Shiseido RD 601 Golden Dragon

Ich alter Feigling – meine drei roten Lippenstifte werden nie ausgeführt, und jetzt ist höchste Eisenbahn!!
Da begrüße ich den red friday, der aktuell von PinkySally quasi gesammelt wird. Ich bin ja ein etwas älteres Semester, meine Mit-Kombatantinnen werden Eure Augen sicher mit mehr WUMMS erfreuen!
Voilá:
http://www.pinkysally.de/2013/01/redfriday-20/

Dieser Lippenstift ist etwas besonderes: Die Farbe wurde mir von der Shiseido Chef-Trainerin empfohlen, eine ganz wunderbare Persönlichkeit, mit einer herausragenden Menschenkenntnis und tollen Ratschlägen (nicht nur zum Thema Schminke…).
Das Produkt ist auch wirklich besonders: Neben herausragender Qualität, ist es ein eleganter, erwachsener und gleichzeitig ein bisschen frecher Rotton, der farblich perfekt passt, aber nie langweilig und bieder aussieht (was schnell passieren kann…).

Kein Austrocknen, kein Absetzen, kein Kriechen. Wer Schimmer und Glanz will, aber keine penetrante Feuchtigkeit als “Lippen” – ja was, Note, Nuance? liegt mit den Shimmering Lipsticks von Shiseido goldrichtig.

Sie sind zudem sehr schön verpackt und kosten noch keine 30 Euro. Allerdings sind die auch schnell alle (also wenn man nur den einen hätte… gibt’s sowas?!)

Kombiniert habe ich dazu… schlicht und knallig und viel – Lila mit Giorgio Armani Beauty Eyes to Kill in 03 Purpura. Glitzer mit Glitzer – das geht!

TAG: 2012

Siehe auch:
http://www.hearttobreathe.com/2012/12/2012.html
http://www.innenaussen.com/2012/12/2012.html

Vorherrschendes Gefühl für 2013?
Freude und unglaubliche Anspannung.

2012 zum ersten Mal getan?
Einen Schwangerschaftstest, Flitterwochen, und sehr viele andere Dinge.

2012 nach langer Zeit wieder getan?
Entspannen.

2012 leider gar nicht getan?
Wissenschaftlich arbeiten.

Wort des Jahres?
Herdprämie, ist doch klar!

Zugenommen oder abgenommen?
Das ist nicht fair – ich habe erst abgenommen, dann bin ich explodiert (soll für schmalere Frauen während der Schwangerschaft wohl nicht unüblich sein, trotzdem schwacher Trost…)

Stadt des Jahres?
Lüneburg – ich finde mich damit zunehmend ab, in diesem Kuhkaff zu wohnen.

Alkoholexzesse?
Scheiße, aus dem Alter ist man ja echt raus… Obwohl in den Flitterwochen gab es einmal gleich zwei! Daiquiris an der Bar. Kann man gelten lassen, oder?

Haare länger oder kürzer?
So kurze Haare wie noch nie, sogar kürzer als der Ehemann, kürzer als… schon sehr kurz. Gefällt mir aber sehr gut.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Kein Kommentar – it’s between me and my creditcards – and my Sparschwein.

Höchste Handyrechnung?
Keine Ahnung, wird abgebucht und ignoriert, war auf alle Fälle des Berufs wegen, grummel.

Krankenhausbesuche?
Au ja, panisch den Kreißsaal aufgesucht, war aber nix. Ich hasse Krankenhäuser. Dafür war ich noch nie in meinem Leben so viel beim Arzt mit allen möglichen blöden Sachen.

Verliebt?
Wie ein pubertierender Teenager, nein, eher wie zehn.

Most called person?
Ehemann.

Die schönste Zeit verbracht mit?
Freundinnen. Natürlich mit Ehemann.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Mit mir selbst. Und meinen Rückenschmerzen… Natürlich aber mit mir selbst und dem werdenden Baby. Gar nicht schlecht.

Song des Jahres?
Heaven, I’m in heaven,
And my heart beats so that I can hardly speak!
And I seem to find the hapiness I seek
When we’re out together dancing
Cheek to cheek (Frankieboy!)

Buch des Jahres?
Viel gelesen, aber nachhaltig beeindruckt… Doch, ich habe Dostojewskis “Der Idiot” ein drittes Mal gelesen, das hat mich mal wieder sehr beeindruckt.

TV-Serie des Jahres?
Nicht so wirklich…

Erkenntnis des Jahres?
Alles ist so, wie es soll. Auch wenn man es erst hinterher kapiert.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Auf nichts, selbst die blöden Dinge haben einen Lerneffekt oder stellen sich als doch noch positiv heraus.
Immer verzichten kann ich aber auf den Neid und der Gehässigkeit mancher Frau und generell auf Dummheit.

Schönstes Ereignis?
Eine Liebeserklärung.

2012 war mit einem Wort?
Eines der verrücktesten Jahre meines Lebens.

“Über Frauen” heisst in Deutschland “über Armut”

Diese Frau wohnt in meiner Stadt. Ich kenne sie tatsächlich vom Sehen. Wenn ich diesen Artikel lese, muss ich mich schämen, denn mir geht es viel besser als ihr.
Doch mein Einstieg war ähnlich – immerhin aber Abitur, eine kaufmännische Ausbildung in einem typischen Frauenberuf, ein Job, der schlecht bezahlt war und den ich verliess, weil es nur mit einem gutgestellten Partner gegangen wäre.

Während ich studieren gehen konnte, einen besseren Job bekam, und nach der Elternzeit ein Anrecht habe ebendiese Stelle wieder zu besetzen, ging es ihr ganz anders. Die klasssiche Rollenvorstellung brach dieser Frau wie vielen anderen den Hals und der Rentenbescheid ist das, was ihr Schicksal nun besiegelt.

Sowohl ihr als auch mir wäre es damals und heute mit Kinderbetreuung geholfen gewesen – noch mehr, wenn Kinderbetreuung als staatliche Aufgabe als Selbstverständlichkeit betrachtet würde. Mir sagte eine Gleichstellungsbeauftragte neulich: Seien Sie doch froh über die 8 (!!!) Krippenplätz/Kitaplätze. Und das im Jahr 2012!

Wir haben 2012, und immer noch das Jahr, nein – das Jahrzehnt des Prekariats der deutschen Frau.

http://www.zeit.de/2012/45/Hausfrau-Scheidung-Armut-Geld

Mich nicht schockierende Feststellung: Abtreibungen aus wirtschaftlichen Gründen. Ich war gegen Familiengründung – ebenfalls aus wirtschaftlichen Gründen. Auch ich bekomme Rentenbescheide…