RARE BEAUTY With Gratitude Dewy Lip Balm Honor – transparent

Es schießen die Brands der Prominenten wie die Pilze aus dem Boden. Rihanna hat’s vorgemacht und es kommen immer noch welche nach.

RARE BEAUTY gehört Selena Gomez und zumindest das obige Produkt wird in Korea hergestellt. Habe ich zu spät gesehen, denn das muss nicht sein, dann lieber etwas aus Europa. Dafür ist der Preis von knapp 18 Euro wesentlich ansprechender als Luxus-Pendants wie Armani und Chanel, die mich bislang nicht begeistern konnten.

Warum sollte man einen farblosen und somit völlig überteuerten Lippenbalsam kaufen? Wegen dem Glanz. Tja. So weit, so wenig glänzend, denn nach wenigen Aufträgen verschwindet der Schimmer, der mich im Laden zur Kasse gehen ließ. Ich verstehe das nicht?! Nach ca. 2mm verbrauchter TUbe ist der Schimmer schlicht und einfach weg, es belibt zwar der sanfte Glow eines Lippenbalsams, aber nix vom schönen Schimmer.

Die Beduftung dazu ist ziemlich heftig und das wäre nicht unbedingt meine Baustelle, da bin ich arg empfindlich. Süßlich und parfümig, wird sicherlich eine jüngere Klientel ansprechen. Nur konnte ich leider im Laden nix riechen, was immerhin ein Zeichen dafür ist, dass meine FFP2 Maske sicher im Gesicht saß. Ich mag den Duft, aber nicht im Gesicht. Und dabei wollte ich diesen tollen Lippenbalsam zweckentfremden und als Highlighter nutzen!

Nix da. Alles in allem einen ziemlich sinnlosen Kauf, über den ich selbst schmunzeln muss – die Pflegewirkung ist okay, das bekommt man aber auch für ein paar Euros weniger. Immerhin gibt es überhaupt eine Pflegewirkung, und wer sich für eine getönte Version davon entscheidet (Empathy ist eine gute Farbe!) hat auf alle Fälle gute Pigmentierung, schönen Glanz und reichlich Pflege.

Was ich sonst an der Marke interessant fand? Die Konsistenzen sind recht pudrig, die Farben tendieren alle ins bräunliche. Der vielgerühmte flüssige Blush aka Wangenfarbe eigent sich dafür von der Pigmentmenge her zum Wände tapezieren: Ein winziger Tropfen kolorierte meinen kompletten Handrücken und mir ist schleierhaft, wer das Produkt wie verwenden soll.

Die Verpackungen sind hell und freundlich, wirken natürlich super “billig”, und trotzdem, trotzdem – die Marke hebt sich ab und schon alleine durch die Farben fand ich alles irgendwie ansprechend, auch wenn ich so viel Brauntöne nicht mag.

Vielleicht ist Make-up Ära bei mir vorbei, ich schminke andere Leute, aber selbst bin ich jetzt sehr natürlich unterwegs, viel Augenbraue, frische Lippen, und reichlich Highlighter.

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Occulta Aqua – Creme für empfindliche Haut

Diese Hypes im Internet… der kleine Mittelständler aus Magdeburg hat als Marketingmassnahme auf die Insta-Beauty-Gurus gesetzt. Ich kam an dieses Produkt nicht mehr vorbei, und weil ich sehr lange die DMS Creme von Optolind benutzt habe, wollte ich diese DMS Creme auch probieren. Rabattaktion, zack gekauft.
Diese Creme enthält keine Fettalkohole, die meine Haut ziemlich doof findet; und sie ist unparfümiert, was natürlich ein Level an Sexiness weg nimmt. Leider ist Sexiness nicht gut für die Haut. Hier zählen die inneren Werte, und darin ist die Creme wirklich gut, wenn nicht für jeden und nicht immer.

Die Creme ist sehr sparsam und hinterlässt einen Film, den man am nächsten Tag unter der Dusche noch merkt. Als Nachtcreme ist es eine gute Sache, allerdings nichts für extrem trockene Haut. Mit zwei Pumpstößen hat man schon die Menge für eine Maske, das ist gar nicht mal verkehrt, und so brauchte ich wenig begeistert die Creme auf. Passt schon’…

Aber dann… aufgrund eines persönlichen Zwischenfalls, der mir extrem viel Stress bereitete, tickte meine Haut komplett aus. Juckend, trocken, dazu rote Flecken UND schmerzhafte Pickel – mein Stress suchte sich einen Weg und neben den schlappen Haaren sah ich aus wie ein Streuselkuchen mit Kirschen. Eitelkeit hin oder her – die Haut schmerzte und verlangte nach Pflege.
Da kann man nun nicht einfach irgend etwas drauf kippen, was es noch schlimmer macht, und so viel gab mein Arsenal nicht her-also griff ich beherzt zur unsexy Creme, die zwei Tage später meine Haut gut wieder ins Gleichgewicht brachte.
Also: Ja für empfindliche Haut, für gestresste Haut und grundsätzlich für alle, die zusätzlich zu Akne bis Neurodermitis eine leichte Pflege benötigen.

Kritik habe ich am Produkt also nicht wirklich, es ist eben wirklich gut und solide. Was mich nun überhaupt nicht anspricht, ist die Verpackung, das Logo, tüdelüt, – allerdings hebt sich das angenehm von den ganzen geleckten Dr Irgendwas und Influencer Irgendwer Produkten ab.
Den Preis bemängeln würde ich auch, aber man muss sich überlegen wie krass aufwendig und teuer es ist, für ein Mittelständler überhaupt so ein Produkt herauszubringen. Und man muss einen langen Atem haben, bis man eine Stammkundschaft aufbaut, die den Absatz sichert. Ich hege große Achtung vor dem unternehmerischen Mut der Leute und ja, auch vor dem echt guten Produkt, das eine Nische abdeckt. Gehört in die Apotheke, wenn man mich fragt! Und in jede dermatologsiche Praxis, aber wer kann es schon mit den kostenlosen Freebies von La-Roche-Posay (L’Oreal übrigens) aufnehmen.

Fazit: Ja. Vermutlich werde ich es nachkaufen, weil es einfach so vernünftig und gut ist. Sexiness funktioniert eben als Argument nicht mittel- oder langfristig.

Sensisana Maritim Maske – weiche Creme für die Hände

Ist das schon Luxuspflege? Mit 30-40 Euro pro Tiegel eigentlich nicht, aber angesichts dessen, dass Masken als dicke Schicht aufgetragen werden, ist das kein Produkt für geizige Menschen.
Dabei kann jede Creme als Maske verwendet werden und jede Maske ist schlichtweg eine Creme.
Der Rest ist Marketing, das uns das Geld aus der Tasche zieht…

Als reguläre Nachtcreme im Gebrauch, muss ich trotz meiner mittlerweile massiven Abneigung gegen Anthroposophen, wohl weniger gegen deren Produkte LOL, eine Empfehlung aussprechen. Die Creme basiert auf sehr gut emulgierte Öle 8gute und teure Zutaten wie Kamelienöl, Nachtkerzenöl, dieses nicht ökologisch, warum eigentlich?! und etwas unspezifisch Algenextrakte, nun denn), Lanolin und Shea Butter und ist einfach super pflegend, ohne gruselig zu stinken. Weich und cremig, natürlich super schmierig und fettig, empfiehlt sie sich aber wirklich nur für die Nacht oder aber auch bei trockener Haut und kaltem Wetter – dann bitte ein Serum drunter und diesen gut einziehen lassen.

Als echte Rettung für die Hände kommt die Maske aber noch besser, sie zieht, dünn aufgetragen, schnell ein und lässt bis zu nächsten Handwäsche (danke CoronaTM) die Haut weich und befeuchtet zurück. Bislang ist es ja eh so, das die Handcremes schnell einziehen, aber dann kaum pflegen, oder aber pflegen, und irre schmierig sind. Bei ausreichend trockener Haut gibt sich das Geschmiere auch fix.
Also – politisch inkorrektes Produkt, in der Wirkung ziemlich gut, hatte es im Schrank und es war schon abgelaufen, insofern ist es zumindest ökologisch korrekt ein Aufbrauchprodukt. Ich bin eben gut darin, Dinge zu rechtfertigen.

Oder aber ich bin ehrlich und gebe zu, dass ich 20% opportunistische Kaufentscheidungen treffe.

Revisited – Produkte, die ich mehrfach nachgekauft habe

…ich muss gerade zwei sehr wichtige Mails beantworten (GELD!!!) also schreibe ich schnell nochmal ein Blogpost, wie es sich für einen Menschen mit ADHS gehört. Fiel mir nämlich gerade beim Gesichtwaschen ein, als ich mich furchtbar über Dr. Hauschka ärgerte. Jaja, Anthroposophen, wollen wir alles nicht, aber die Kosmetiklinie ist nach wie vor in meinem Badezimmerschrank und so viel Rückgrat habe ich dann doch nicht, auf mein Lieblingsmüsli zu verzichten und meine absoluten Faves aus dem Schrank zu verbannen. A girl’s gotta live.

Das Neem Öl ist immer noch MEGA, aber mega teuer – Preis ist gleich geblieben, Verpackung in einer Vollkatastrophe abgeändert: Mit Pipette, but make it weniger Inhalt. Es tropft, alles ist vollgeschmiert, und das Zeuch ist superschnell alle. Hurra. Nicht.

Die Rosencreme ist jetzt ebenfalls dermaßen teuer geworden, dass ich neulich gezögert habe – aus Prinzip mittlerweile weil WHAT DA FUCK? Ein reines Wellnessprodukt für mich, denn ich liebe den Duft und die schmierige Konsistenz. Es ist wie eine Luxus-Nivea für mich, und weiß Gott, Luxus im Kleinen ist etwas, das wir gerade alle brauchen. Rezeptur wurde meine ich auch geändert – was soll’s, ich kaufe es eh nach.

Unangefochtene Königin der Augenbrauen ist Anastasia Beverly Hills (auch eine Rumänin wie ich, gel) mit ihrem Augenbrauenstift. Obwohl es mir stinkt, so viel Geld für so wenig Inhalt auszugeben, ist es doch das einzige halbwegs umweltfreundliche Produkt aus der Parfümerie, das in einer hellen und nicht rötlichen Farbe daher kommt. Hat sich bewährt, wird stets auf Vorrat geshoppt. Ich habe dazu keine Rezension?! Ooopsie.

Mein absoluter Favorit ist nach wie vor die Esteé Lauder DayWear in der Version für trockene Haut, und auch nur die!, obwohl diese sowohl vom Namen her als auch von der Rezeptur, meine ich, geändert wurde. Ich steige da nicht mehr druch, aber das erste Mal habe ich die Creme mit 21 gekauft und was soll ich sagen, das ist paar Jahre her. Sie tut nicht viel, aber das tut sie gut und bezahlbar. Bisschen Lichtschutz, bisschen Feuchtigkeit, bisschen Fett, keine Pickel. YAY. Im Sommer muss definitiv Lichtschutz drüber, im Winter sind die 30 Minuten Tageslicht schon okay. Zwischen Hautalterung und Depression entscheide ich mich dann doch lieber für Hautalterung.

Bioderma zum Abschminken der Wimperntusche – mehr muss ich nicht sagen. Achtung, Mizellenwasser ist ein Tensid und muss immer noch mit Wasser abgespült werden, also bitte nicht auf der Haut lassen.

Besagte Wimperntusche ist die Chanel Le Volume, die ich aus einem einzigen Grund ständig nachkaufe: Ich habe keine Lust, andere zu testen. Eine Tube hält wirklich ewig und ist gut! Es gibt sicherlich bessere und günstigere, gerade die aus dem L’Oreal Konzern, aber bei der Auswahl ist es für mich unmöglich, zu entscheiden. Habe was besseres zu tun, nämlich Augenringe abzudecken…

Und da greife ich immer noch zu Sisley, trotz des horrenden Preises, nur dass ich mittlerweile die Augenringe zum teil mit einer zusätzlichen Schicht Patte abdecken muss. Doch der Concealer eignet sich auch für kleinere Flächen im Gesicht, und ich mag die Textur. Zieht ein, hält. Sisley ist teuer, kann aber was. Die Rezension schrieb ich im Jahre 2013, seitdem habe ich ein zweite oder dritte Tube gekauft. Mehr nicht.

An meinem Luxuskörper lasse ich billigste Öko-Shampoos und die klassische Biotherm Bodylotion, die nach Zitrone duftet, schnell einzieht und nichts für empfindliche Haut ist. Auch hier war und bin ich zu bequem, eine bessere Alternative zu suchen. Zumal hier viele Dinge zusammen kommen müssen, um ein gutes Produkt zu generieren: Textur, Pflegewirkung, Duft und Preis. Aus dem Hause L’Oreal habe ich sonst nur noch ein weiteres Produkt, also sagen wir mal so gut wie nix.

Mittlerweile gibt es so viele neue Produkte auf dem Markt, es gibt eine Milliarde neue Kosmetiklabels! Dennoch gibt es sie, die paar Produkte, die nicht aus dem Programm genommen werden. Klassiker. Die sind gut, man kennt sie zum Teil noch aus dem elterlichen Badezimmer, und so zirkulieren sie weiter als Geschenke und Mitbringsel zur nächsten Generation.
Klassiker – wie ich.
Nein, ich weine, habe ich das wirklich geschrieben?! Nun ja, heute Abend bin ich so alt wie die Breite meiner Augenringe. Zeit fürs Bett!

Retinol und Säurepeelings – Glow oder Pergament

OMG ein Beautybeitrag auf einem Beautyblog, der seit einem Jahr nicht mehr über Beauty handelt!

Der heutige Anblick meiner Haut macht es notwendig, sei es denn nur dafür, dass ich.mir.das.hinter.den.Ohren.schreibe.

Ich habe eine Retinolcreme mit 1% Retinol drin, was schon steil ist, die höchstzulässige Menge n einem Kosmetikprodukt. Paula’s Choice, gibt es aber auch von anderen Herstellern. Völlig überteuert übrigens, aber ich bestelle dort auch andere Dinge und es gibt viele Goodies, gleicht sich also aus.
Retinol soll das Ding gegen fahle Haut, Aknenarben und Falten sein, quasi eine eierlegenden Wollmilchsau. Genauso wirken die Säurepeelings, die einfach eine gewisse Hautschicht wegätzen und mit denen man auch sehr vorsichtig agieren sollte. Man kann sich in hoher Konzentration so richtig übel die Haut mit versauen. Solche Dinge zu testen ist eigentlich typisch für mich, denn obwohl ich in der Auswahl der Gesichtspflege sehr vorsichtig und konservativ bin, hege ich immer wieder Selbstzerstörungsgelüste und probiere Dinge aus, die extrem sind.

Retinol zählt eindeutig dazu.

Was machen Retinol und Konsorten? Sie peelen chemisch, sprich es ist eine Mikroverbrennung der Haut. Eine gute Reaktion der Haut ist: Keine. Ein wenig aufgehellt und glatter, ansonsten sollte nichts sein. Wird die Haut jedoch rot und spannt, dann hat man eindeutig zu viel Säure erwischt und kann es entweder sofort abwaschen und versuchen mit einem neutralen Serum/Gel/Aloe Vera schnell zu verarzten oder aber lässt die Haut erst einmal in Ruhe und schaut ein paar Stunden später.

Ich ging indes mit rosigen Wangen schlafen und wachte heute morgen mit der besten Haut meines Lebens auf. Glatt, strahlend, fleckenfrei – und das Ganze hörte exakt unterhalb der Augen auf, wo scheinbar sämtliche Schönheit heraus extrahiert wurde. Grauenvoll trocken, unglaublich faltig und regelrecht mumienartig schaute mir meine Augenpartie entgegen. Als Allergikerin bin ich ja einiges gewohnt, gerade die Augen sehen am frühen morgen schlimm aus, egal wieviel ich trinke und wie gesund ich mich ernähre, zumal in der Zeit der Frühblüher, wo sie gerne rot, juckend und eitrig sämtliche Symptome auffahren. Aber das?! ALTER SCHWEDE!!
Die rosigen Wangen sind über Nacht schlichtweg der angesprochenen leichten Verbrennung gewichen und haben die zarte Haut um die Augenpartie herum in Mitleidenschaft gezogen. Dazu spannt die Haut um meinen Mund auch ordentlich. Meine Oberlippe sieht aus wie frisch aufgespritzt, dezent zwar, aber definitiv zu glatt. Es fühlt sich sehr unangenehm an, nicht schmerzhaft, aber unangenehm.

Während manche auf eine Pflege mit Retinol schwören, oder aber den täglichen Einsatz von Säurepeelings propagieren, überlege ich die ganze Zeit was es bedeutet, diesen Mikrosonnenbrand jeden Tag in der Fresse zu haben. Wir die Haut dadurch nicht dünner? Tut sie sich nicht eh von selbst schuppen und so? Soll man die zerstörerischen Strahlen der Sonne nicht genau deswegen vermeiden?
Der regelmäßige Einsatz von Retinol macht die Haut sehr dünn und pergamentartig, was natürlich langfristig nicht so geil ist. Abhängig von Konzentration und Dauer der Anwendung sollte man also sehr vorsichtig damit umgehen, um die Haut nicht zu sehr zu reizen. Kleine Mengen, kleine Konzentration und vielleicht keine tägliche Nutzung, auch nicht wenn die Haut es vermeintlich abkann.
Periorale Dermatitis ist nicht schön und zwar auch streßbedingt, wie so vieles, aber ein Vorgeschmack durch solche Produkte habe ich schon bekommen und kann nur sagen: Äußerst unangenehm, und hässlich ist nur noch das Sahnehäubchen auf ein dauerschmerzendes Gesicht, da periorale Dermatitis mit Flecken und Entzündungen daher kommt.

Warum das Zeug dennoch propagiert wird? Die Anwendung von Säure bringt die Notwendigkeit mindestens dreier, weiterer Produkte nach sich: Seren, Toner, mindestens eine Creme und Lichtschutzfaktor, den man übrigens nicht immer anwenden muss. Während der Pandemie zuhause im Winter, in Norde-Deutschland? Da bin ich froh wenn ich die 20 Minuten Tageslicht abbekomme.
WEIL: Da klingelt die Kasse bei jedem Hersteller! Toner und Serum sind ohnehin Cash Cows, da kostet die Verpackung immer mehr als der Inhalt.

Eine Indikation kann es bei diesem Teufelszeug allerdings geben, und zwar eine bestimmte Form von Akne, die mit Verhornungsstörungen der Haut einhergeht, wobei auch da nur eine leichte Akne therapiert werden kann und auch da vorsichtig die Menge und Häufigkeit des Mittels der Wahl herausgefunden werden muss. Bei mir persönlich hat die empfohlene Salicylsäure katastrophal gewirkt und meine Haut vollständig ruiniert, während 10% AHA Säure sehr gut tun.
Ein guter und aktueller Beitrag zu Akne https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2016/daz-32-2016/wieder-aufgeblueht

Fazit meines Exkurses in die Säure-Welt ist mal wieder: Das Maß der Dinge ist das Maß der Dinge. Man kann alles mal verwenden und ausprobieren, sollte aber vorsichtig damit sein und immer die langfristige Wirkung mitbedenken. Eine Haut mit Glow ist zwar heute schön, wird aber in 20 Jahren einfach nur furchtbar dünn und trocken sein, und das ist in der auch sehr schwer in den Griff zu bekommen.

Derweil werde ich jetzt meiner Alove Vera Pflanze zu Leibe rücken und meine Mikro-Verbrennung mit frischer Aloe therapieren. Zumindest habe ich mal eine unerwünschte Vorschau auf die Faltenbildung später bekommen, die übrigens interessant ist, sehr ungleichmäsig, was mich ein wenig belustigt, weil die Vorstellung von meinen Falten bei mir ganz anders ist, sie sind in meinem Kopf sexy und symmetrisch und irgendwie schön. Sind da etwa die konsumierten Medien schuld?! Würde ich nicht sagen… *IRONIE*

Und weil die Sonne heuer scheint, werde ich mutig meinen Balkon betreten, die Abgase einatmen und die verfickten Pollen und mir mal 10 Minuten UV gönnen! Pandemie, Du kannst mir nix!