Lesen und kotzen – die arme Kristina Schröder!

Hier der SPIEGEL-Artikel mit 82 Kommentaren – da kann man die Frau Schröder nur bedauern.

Sie kriegt jetzt stellvertretend alles ab, was eine Frau im Beruf (mit einer gewissen Bildung, mit einem gewissen finanziellen Background*) abbekommen kann. Sie ist unfähig*, was Schwangerschaft und Babypause von 10 Wochen ja eindeutig gezeigt haben #Achtung Ironie# – und jetzt ist sie wieder da. Pah! Wie konnte sie bloß weg?!
Sie ist natürlich auch eine Rabenmutter, denn das ist der Herdenprämie-Befürwörter liebstes Wort.

Wie es aussieht, hat sie das Glück ihre Familienbetreuung organisieren und/oder auch bezahlen zu können – näheres weiß man nicht. Fakt ist, dass sie sich durchbeißen wird, irgendwie, zwischen wenig Schlaf, viel Stress aber auch viel Freude.

Natürlich ist zu hoffen dass für alle Frauen und Männer (!!!) Kinderbetreuung ermöglicht wird und ein Elterngeld, wo man zumindest für eine akzeptable Zeit lang nicht gezwungen ist, sofort wieder zu arbeiten. Stellt Euch vor, man hätte die Wahl!
Die Babypause sollte übrigens für beide Elternteile geregelt sein, dann macht es keinen Unterschied ob man eine frau** oder einen mann* einstellt. Ach, da hätten wir doch sicher einige Vorschläge mehr, oder?

Übrigens ist dieser Scheiß hier einer der Gründe, weshalb man Wissenschaft immer in Kontext setzen muss und über-setzen muss.
Hier finden die Psychoanalytiker definitiv ein Problem, das ihnen Arbeit gibt – und sagen nicht explizit genug dass Kinderbetreuung einfach konstant sein muss und individuell an das Kind (Alter, Charakter) angepasst.

Jedenfalls tut mir Frau Schröder leid – wäre sie ein Kerl, hätte ich nicht auf ihr herumgehackt, weil es zu viele unfähige männliche Politiker gibt. Aber es scheint so als ob ich Unrecht gehabt hätte und sie vielleicht doch Gas gibt und wenn auch nicht viel ändern kann, doch so einiges auf den Weg bringt. Leyen, du Supermutti mit Supernanny, mach Platz!

What y’a think?
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* Wir reden nicht von den Frauen, die arbeiten müssen, weil das Geld sonst nicht ausreicht. Das ist immer noch der größte Teil, oder? Dieser Teil hat aber keine Lobby und keine (höhere) Bildung und keine große Möglichkeit zur Teilnahme an der gesellschaftlichen Debatte.

** Fähigkeiten kann man allerdings einer ehemaligen Berufsjugendlichen und jetziger Berufspolitikerin, die noch niemals am freien Markt gearbeitet hat oder arbeiten musste, keine attestieren – es sei denn für die ebenso lebensferne Politik. Dies ist allerdings keine Zuschreibung aufgrund ihres Geschlechtes, denn sie trifft sicherlich genauso auf ihre männlichen Kollegen zu, von denen es allerdings so viele gibt, dass sie kaum noch Beachtung finden.

*** Mit Absicht so geschrieben.

Treue Seelen – Oui, ca me plait!

Diese Liste ist eindrucksvoll und beschreibt folgendes:

Glanzlichter der Beautywelt, Produkte, die mich so überzeugt haben, dass ich Ihnen in monogamer Liebe seit Jahren zugetan bin

Es ist also mal wieder Zeit, ein paar Produkte, oder besser gesagt Dauerbrenner zutage zu fördern und ich tagge auch die Kolleginnen, die sich angesprochen fühlen. Weiterlesen…

Die Kategorie Sex und die Provinz und ein FotD

Ich wurde über Twitter gefragt was meine Kategorie “Sex und die Provinz” mit Käsekuchen und weißen Blusen zu tun hat.

Nun ja – Sex und die Provinz ist mein Leben. Sex an the city ist Kino!

Ein Leben in irgendeiner Stadt, mit Käsekuchen statt Sushi vor der Linse New Yorker Paparazzi, mit weißen Blusen für den Job statt mit Manolo Blahnik. Sexy kann aber jederfrau Alltag sein, oder?

Also, mit einem Augenzwinkern wird aus jedem Leben Sex – auch in der Provinz. Weiterlesen…

God gave Rock’n Roll to you

Manchmal fragt frau sich wie es weitergeht. Was will ich? Wohin? Reicht mir eine Cartier Uhr? Will ich doch lieber die Welt verändern oder reicht mir ein neues Sofa? Wieso hat sich die Zeit gegen einen verschwören? Ist frau erwachsen? Seit wann wird man von Verkäuferinnen in Nobelläden bedient und nicht mehr unbeachtet in der Ecke stehen gelassen? Sind alle Alpha-Tierchen männlich oder bin ich auch ein Berggorilla? Wieso geht es nicht schneller? Wieso bekomme ich nicht mehr? Wo ist mein kleines Schwarzes? Will ich dies oder will ich das? Will ich noch blauen Lidschatten haben? Will ich eine Rockstar Frisur oder doch erwachsen sein? Will ich je erwachsen sein? Will ich träumen oder Träume wahr werden lassen? Sind unerfüllte Träume nicht wichtig? Was ist mein Ansporn? Welche ist die perfekte Tasche? Werde ich je auf High-heels gehen können? Wieso ist das Glück immer in den kleinen Dingen, obwohl man für das große kämpft? Wieso sehe ich aus wie die Frau auf dem Vogue Cover? Wann werde ich nie wieder Angst haben? Wann werde ich ein Rockstar?

Jetzt. Jetzt alles und Rockstar.

Bitte bis 4:14 vorspulen…

http://www.youtube.com/watch?v=eCFx0TX4rxk

Das erste Mal: Teure Unterwäsche

Die Frauenwelt ist ein Mysterium, den ich noch nicht vollständig erkundet habe. Was gute Schuhe ausmachen weiß ich seit dem Kindergarten, was ein guter Haarschnitt und Kosmetikerin einem an gutem Aussehen kaufen können, mittlerweile auch (wohl weil es allmählich auch mal nötig wird…).

Es gibt viele Dinge, die man mit Geld kaufen kann – wie gesagt, es ist nur Politur, wenn das eigentliche fehlt, wie Persönlichkeit, Freude und Menschlichkeit, dann ist das schnell abgelutscht.

Zu den vielen Dingen, für die sich frau ruinieren kann, zählt Unterwäsche. Sie kann alternativ den Mann ihrer Wahl damit ruinieren, vor allem wenn er diese Wäsche braucht.

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