Empathiedemenz – häufige Männerkrankheit

Ich muss gleich wieder zu einem Empfang – überhaupt besteht in letzter Zeit mein Leben aus Essen gehen, Kaffee trinken (Kuchen ignoriere ich Gott sei Dank!) und wieder Häppchen. Repräsentieren im oder als Job führt meiner Meinung zu zwei Dingen: Man wird fett – soll heißen latent übergewichtig! (sieht man an den PolitikerInnen) und man ist dauernd unausgeschlafen. Die wenige freie Zeit muss dann auch noch darauf verschwenden, gut auszusehen.

Darüber hinaus wurde ich mit einer häufigen Männerkrankheit bekannt gemacht: Empathiedemenz. Während Frauen angeblich an Stilldemenz leiden können, was zeitlich begrenzt ist, leiden manche Männer (meist sind es Egoisten und Zicken) an dauerhaft mangelnde Empathie.

Während Frauen andere Frauen demontieren und hinterrücks oder offen abstechen, lassen es manche Herren der Schöpfung gar nicht so weit kommen. Sie müssten ja wenigstens mitbekommen, dass ihnen der eine oder andere Fauxpas unterläuft?! Nein, sie fahren einen einfach über den Haufen und bekommen es gar nicht erst mit.
Ich kenne da einige aus dieser Spezies, sie sind alle sehr erfolgreich im Berufsleben, und an und für sich recht nette Menschen. Kommen sie jedoch an ihre Grenzen, führen sie sich auf wie pubertierende Kleinkinder werden zu einer übereitlen Karikatur ihrer Selbst.

Schlimm ist – ich meine gar keinen bestimmten Menschen. Mir fallen nämlich auf Anhieb gleich vier Stück ein. Tja.

P.S.: Gott sei Dank gibt es reichlich Ausnahmen – also, liebe Männer, entspannt Euch.

LUBIN Nuit de Longchamp – klassische Sphären

RE-EDIT: Es heißt aber auch nur “Nuit” ohne Artikel. Pfui Fehlerteuefel.

EDIT: Danke an Jana von Oui ca me plait für den Hinweis dass die Nacht im französischen weiblich ist und nicht – männlich…

Ich will ein zwei Worte zu LUBIN verlieren, die man nicht unbedingt in den Werbebroschüren lesen kann. Der Versuch auf den deutschen Markt erfolgreich zu sein war mäßig gelungen, nun wagt man ein Comeback und geht in eine breitere Vermarktung. Wenn man das über einen Nischenduft überhaupt sagen kann – LUBIN kommt ins Alsterhaus nach Hamburg, zu Schuback in Lübeck (und somit potentiell auch in meinem Dorf, da wir auch so ein Schuback haben), und wird noch in einigen Privatparfümerien erhältlich sein.

Das Dufthaus hat diesen Klassiker von 1934 natürlich neu komponieren müssen, das Eau de Parfum ist klassisch und modern zugleich. Mir fiel sofort Quelque Fleurs de Houbigant ein, Arpége, und natürlich die Guerlinade ein.

So einfach ist das aber doch nicht. Chypre, weiße Blüten, Aldehyde (so mag ich die!), einen Hauch warme Sinnlichkeit. Anders ist.. ah, schwer, ich muss den Duft in Worten fassen – und dabei fallen mir nur Vergleiche ein. Weiterlesen…

JO MALONE Wild Fig and Cassis Cologne – gute Laune zum Sprühen

Nachdem ich letztes Jahr meine Abfüllung von L’Artisan Parfumeur Premier Figuer aufgebraucht habe (im Winter…), suche ich Erfüllung in Form von Feige. Ich habe mir eine Duftkerze mit Feige gekauft, das ist nett aber auf Dauer nahezu erstickend, habe gierig an einem Micaleff Duft geschnuppert: Sous le Figuer, der einfach perfekt ist aber auch ganz schön teuer, und wurde nicht so recht fündig. Feige ist für mich primär gute Laune und daher benötige ich keinen opulenten, luxuriösen und teuren Duft.

Das ist der Duft von Jo Malone definitiv – unprätentios. Es ist ein Lächeln auf den Lippen, wenn man ihn aufträgt, und man vergißt den leichten Duft, bis ein Hauch aus den Haaren oder vom Halstuch her wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Die Kombination mit herben roten Früchten ist ungewöhnlich und schön, weil es der Feige die schwere Süße nimmt. Ein Hauch Kokosnuß darf nicht fehlen, der Duft wird aber nie pappig oder klebrig.

Die Haltbarkeit ist natürlich comme ci, comme ca (ich weiß da kommen irgendwelche Accents hin, Jana mag das korrigieren) und für 40 Euro sind die 30ml kein Schnäppchen. Dafür gibt es einen ungewöhnlichen Duft, der nicht nach Plastik-Mainstream riecht, und einen schlichten, handlichen und ästhetischen Flakon. Der Micaleff Duft, das weiß ich noch, kam in so einem merkwürdig bunten Flakon, den ich schrecklich fand, weshalb ich gar nicht erst erwog den Duft zu kaufen.

Das Konzept des Layerns von Düften, was Jo Malone ein wenig als USP vor sich trägt, lässt mich kalt. Ich verwende sowieso alles mögliche, am Tag auch mehrere Düfte, und gerade im Sommer frißt meine Haut nahezu jedes Parfüm, so daß ich mit Extrait oder Eau de Parfum nicht geizen brauche, den diese verschwinden nach einigen Stunden.

Zusammen mit dem zweiten Kandidaten, ein in your face Red Roses (der Name ist Programm, nett aber zu unkompliziert) ist es zwar eine mögliche Kombi, Wild Fig and Cassis ist aber so gut, dass es eigenständig für sich stehen kann. Ein Lächeln eben, kein Gelächter!

Das Problem – Jo Malone bekommt man nicht auf jeder Straßenecke, weshalb ich die Düfte ja nur vom Namen her kannte bzw. von meiner Freundin Bonkers about Perfume. Schnitzler hat sie, Ludwig Beck hat sie, das Alsterhaus (?!), die türkisen Edel-Filialen. Oder aber ein guter Grund, mal nach London zu jetten. Man gönnt sich ja sonst nix.

Hallo Emily!

Wie praktisch so ein Blog ist – nun mehr öffentlich heiße ich Emily auf der Welt willkommen und gratuliere den stolzen Eltern.

Es ist ein Zwilling-Mädchen: Pinktastisch!
Der arme Papa… mit fünf wird er für rosa, glitzernde Lipglosse, Prinzessin Lillifee und kleinen Handtäschchen abgeschrieben sein.
Die arme Mama… ihre High-Heels wird sie jetzt noch oben im Schrank verstecken können, doch mit drei können Kinder überall hin und mit vier finden sie auch alles.

Dafür werden sie immer Sonne im Leben und im Herzen haben! Ich gratuliere!

SHISEIDO Luminizing Satin Eye Shadow Trio in Punky Blues (BL310)

Neuester Zugang. 80er Jahre trifft Papagei trifft Sommer trifft gute Laune. Ich liebe es!
Dazu einen rosafarbenen Lippenstift: Giorgio Armani 103. Oder den Shiseido Lipgloss PK 406 – leichter Neonpinkton mit silbernem Glitter.