BOBBI BROWN Hydrating Face Cream

Nachdem eine 180 Euro Creme doch nicht so der Bringer für mich war, gab ich meiner Neugierde nach und bestellte im Zuge einer Aktion bei Bobbi Brown direkt einen 100ml Tiegel. Natürlich erst nachdem eine Leserin mir das empfahl und vorab die INCI (=Inhaltsstoffe…) vorweg schickte.

Solche Produkte sind übrigens das Geheimnis eines jeden erfolgreichen Verkaufsgesprächs – erst eincremen, macht sofort schöne Haut! und im Anschluß das Make-up „verkaufen“.

Und ja, der Auftrag von Make-up gelingt nach dieser kleinen Silikonrutsche sehr gut. Doch eigentlich braucht es kein Make-up hinterher, denn die Haut wird ordentlich aufgepolstert und ist rundum glücklich. Bis zum nächsten Waschgang, danach muss wieder Creme her.
Trotzdem – diese Feuchtigkeitspflege ist wirklich gut. Im Winter war die Luftfeuchtigkeit zum Teil bei 30%, da musste nicht nur Wasser, sondern auch gute Pflege her. Und auch Monate später verwenden der Ehemann (jawoll!!) und ich die Creme immer noch sehr gerne.
Trotz einiger ätherischen Öle eignet sich die Creme auch für empfindliche Haut. Sie fettet nicht und ist schön zart beduftet.

Wer hätte so ein Schätzchen ausgerechnet bei Bobbi Brown vermutet, eine Marke das für Make-up steht?!
Ich nicht, und ich finde es schade, dass man nicht öfter über diese Creme liest. Proben gibt es keine. Die dazugehörige Augencreme konnte ich zwar als Probe ergattern, doch bislang habe ich sie nicht weiter beachtet. Wird Zeit.

Mein kurzes Fazit: Ausprobieren, wenn es eine einfache, aber schöne Feuchtigkeitspflege für trockene Haut bis Mischhaut sein soll. Der 100ml Tiegel hat übrigens keine sechzig Euro gekostet und erlaubt einem den Luxus, sich sehr großzügig einzucremen. Das sollte man auch tun, denn ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie es mit der Haltbarkeit dieses Schätzchens bestellt ist. Bislang ist die Creme noch gut (drei Monate…) und der Ehemann und auch ich zufrieden.

Empfehlung für Männer, die kein Produkt extra für Männer brauchen. Glatte Haut, guter Duft, allet paletti.

Der dekorative Tiegel ist übrigens eine Zierde im Bad – das sollte natürlich nicht der Kaufgrund sein.
(Aber so schick! Werde ich aufbewahren…)

EDIT: Weshalb ich den beitrag eigentlich geschrieben habe – die Creme erinnert mich tierisch an die La Mer Soft Moisturizing Creme, aber eben für ein Bruchteil des Preises.

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VAN CLEEF & ARPELS California Rêverie Eau de Parfum

Von Kalifornien habe ich nie geträumt, aber von Sonne träume ich derzeit sehr viel. Auf der Suche nach zumindest einer olfaktorischen Entsprechung gibt es viele Möglichkeiten, von „cheap thrills“ wie ein Duschgel über ein Guerlain Aqua D’Allegoria wie Mandarin Basilic bis hin zu den durchdachten Kompositionen von Cartiers Eau der Cartier Zeste de Soleil oder diesem hier.

Ich liebe diesen Duft! Weiterlesen…

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Feminismus? Muss man sich leisten können.

Für wen ist die Feminismus Debatte? Wessen Problem ist das eigentlich? Wer „muss“ zu Hause bleiben um den Mann den Rücken freizuhalten und die Kinder zu umsorgen? Darüber will ich mal ein paar Zeilen verlieren.

…Interessanterweise stellt sich bei meinen diversen Postzustellern nicht die Frage, ob die Frau beim Kind daheim bleibt. Man schnackt ja zwischen Tür und Angel, tauscht sich über Kitas und Tagesmütter aus oder darüber, dass der Schuhladen geschlossen hat. Die Krankenschwester in der Nachbarschaft, die Reiseverkehrskauffrau, die *Ausbildungsberuf einsetzen* gehen alle arbeiten, zumindest halbtags. Die Partner sowieso, und die Kinder jobben gelegentlich als Babysitter.

Auf Twitter hingegen, in meiner Filterblase von (Haus-)Müttern, Wissenschaftlerinnen, Bloggerinnen, und einer bunten Mischung, ging hingegen neulich eine Umfrage herum, was in einem Buch über Feminismus gehöre. Alle Debatten wurden aufgezählt, die Mutter-Werdung, Gewalt unter der Geburt, Heteronormativität, feministische Partnerschaft und sehr viele Themen mehr. Etwas verwundert las ich alle Antworten durch und stellte fest, dass absolut niemand von den offensichtlich gebildeten Frauen das Wort GELD erwähnte oder generell pekuniäre Verhältnisse, Gender Pay Gap oder Absicherung im Alter. Triviale, unsexy und hässliche Themen, die eine große Gruppe Frauen betrifft.
(Die Umfrage findet ihr hier zum nachlesen: https://twitter.com/glcklchschtrn/status/846800743436861444.
Geld haben wir, also ist es kein Thema, schließe ich daraus. Weiterlesen…

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CLARINS Multi-Hydratante Bi-Sérum „Anti-Soif“

Im Zuge meiner „guten“ Haut, wiedergewonnen mit Sisleys Superduper Serie Resines Tropicale, bekam ich Lust ein bisschen mehr in dieser Ecke zu experimentieren.
Trockene Haut im Winter ist ja nichts, was man ausschließlich mit einer Creme kurieren kann, das weiß ich, aber trotzdem – insgesamt ging mir die Hauschka Plfege auf den Sack und ich wollte was geiles, was duftiges, was angenehmes, was sich nach Luxus anfühlt, so wie die Sisley Serie.
Aber eben nicht ganz so dolle teuer, seufz!

Wobei… um die 60 Euro muss man für das Serum berappen – eine schöne blaue Pulle aus Glas mit Spender, die zwei-Phasen Geschichte muss gut geschüttelt werden vor Entnahme und das Ganze ohne es aus der Hand fallen zu lassen. Soweit, so gut, kriege ich hin. Meistens.

Wirkliche Meinungen bzw. Reviews dazu habe ich nicht gefunden, obwohl es scheinbar mal eine Aktion von Clarins gab und die Produkte zum Testen in die weite Welt verschickt wurden. Ob es die Zielgruppe getroffen hat ist die andere Frage, aber es ist einfacher, hundert Päckchen zu verschicken als die zehn Leute auszuwählen, wo es gut aufgehoben ist. Und es ist billiger. Marketing halt.

Nichts überschwengliches, nichts negatives – okay, mach ich mir selbst ein Bild! Ich kaufte dann die komplette Serie. Ich bin ja so.

Fazit: Das Serum ist wirklich empfehlenswert und schön. Nicht überragend, und der blumige Duft, der natürlich ist aber doch recht intensiv, mag den einen oder anderen stören. Als alleinige Pflege sogar eine Wohltat bei fettiger Haut, ist es doch mit ein bisschen Silikon gesegnet, was durchaus ausreichen kann.
Ich empfand es als nicht sehr sparsam im Verbrauch, aber ich wollte es auch nicht sparsam anwenden, denn Hals und Dekolleté freuen sich ja auch über Pflege. Den Duft fand ich persönlich toll – in der Creme ist er sehr viel intensiver, weshalb ich sie gar nicht genutzt habe und sie dem Ehemann aufs Auge drücke.
Pickelalarm gab es nicht, dafür ist die Pflege nicht reichhaltig genug. Allerdings kann sie die Haut reizen durch die Parfümstoffe, bei gegebener Empfindlichkeit sollte man also die Finger davon lassen.
Eine neue Version wird dieses Jahr auf den Markt kommen, allerdings nicht in der Formulierung, die ist super, sondern in der Größe. Man muss ja nicht alles verschlimmbessern, oder?

Bei Seren ist es so eine Sache: Viel Wasser für viel Geld, und trotzdem sind sie im Winter/Frühjahr/Sommer/Herbst (verdammt!) unentbehrlich, wenn man nicht mehr mit einem Gesichtswasser unter der Pflege auskommt. Dieses hier halte ich für gut – in Preis/Leistung, in der Wirkung, und in der subjektiven Wahrnehmung von LUXUS und PFLEGE. Letztere ist schließlich kaufentscheidend!

Insgesamt ringe ich jedoch immer noch mit mir, ob gute Pflege so teuer/sehr teuer sein muss – und durchaus als subjektive Wahrnehmung, denn mir ist klar rein rational und intellektuell dass sie es NICHT muss. Wenn sie mir aber „im Kopf“ besser tut, und auch auf der Haut eventuell, oder einfach nur ein besseres Gefühl gibt – dann ist es das Geld wert. Wieviel? Wann ist es denn „viel“? Hat es was mit dem Einkommen zu tun? Ich glaube nicht, rein rechnerisch kann ich es mir leisten, auch die zwei Hundert Euro Version.

Meine Freundin kauft Pflege weil sie teuer ist (ich denke sie käme mit Schuhcreme zurecht bei ihrem guten Teint), die andere schwört auf reine Natur, ich mische wild, andere geben höchstens 20 Euro aus und andere wieder schwören auf Aldi Eigenmarke. Die Motivation ist somit sehr unterschiedlich – für die eine ist es Wellness und was Gutes für sich, für andere „muss ja“; eine bewusste Kaufentscheidung (öko) oder eben vernünftig (igit!!) ausgewählt.

Hat es was mit dem Alter zu tun? Werde ich wieder philosophisch – ähm nein: Ein höheres Einkommen kann höhere Ausgaben erlauben, aber vielleicht ist man weniger experimentierfreudig und etwas mehr selbst-bewusst, sich seiner Wertigkeit bewußt, und das spiegelt sich in so etwas wieder. Oder schlichtweg braucht die Haut eine bessere Pflege als nur billige Fettalkohol-Masse und Silikon.

Ich teste mich derzeit weiter durch die €€€ Pfründe – dreistellig ist schon heftig. Auf der anderen Seite… was sagt ihr?

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ETRO ManRose Eau de Parfum


It is a man’s world… but it would be nothing, nothing without a woman ROSE…

Der Mann. Die Rose. Die Frau.

Nein, ich werde die Duftbeschreibung nicht daran aufhängen. Es ist sehr verwirrend heutzutage Mann oder Frau zu sein, oder sich gar völlig gesellschaftsUNkonform sich irgendwo dazwischen zu fühlen. Nein, lasst uns über Rosen sprechen.

Türkische Rosen, genauer gesagt. Überhaupt ist der Trend in der Parfümerie derzeit Rose, Rose, Rose. Ich liebe Rosendüfte und kenne entsprechend einige Exemplare. EINIGE.

Dieser Duft ist jedenfalls mutig. Und es passt zu einer Modelinie, deren Herrenmode so herrlich extrovertiert ist im Rahmen völlig klassischer Schnitte.

Zunächst die offizielle Beschreibung:
Kopfnote: Kalabrische Bergamotte, Szechuan-Pfeffer, Kardamom und Elemi
Herznote: Türkische Rose, Geranium und Weihrauch
Basisnote: Patchouli, Vetiver, Moschus, Leder, Amber, Edelhölzer

Ich sage Rose! Herrliche, dornige Rose, begleitet von Pfeffer und einem Hauch Gewürz. Die Rosennote ist konsistent vom Anfang bis Ende und der Duft ist wahrlich nicht zart. Er hält ewig auf der Haut und ist präsent. Hier bin ICH und ich bin HIER.

Mann oder Frau, diese Zuschreibung ist ein Spiel, und damit spielt der Parfumeur sehr raffiniert. So viel Rose, eigentlich eher was für Damendüfte, und dann Leder, und dann die rauchigen Hölzer. Patchouli, die Remineszenz der siebziger Jahre, gesellt sich recht schnell dazu, wenn es auch ein eher saubere und zahme Version ist.

Ganz so harmlos kommt der Duft aber in der Summe nicht daher – insgesamt eine starke Aussage und ein selbstbewusster Auftritt.
Interessanterweise kann ich mir den Duft nicht an einem Mann vorstellen, werde ihn aber gerne selbst tragen, weil es sehr zu meinem Stil passt. Rahmengenähte Lederschuhe, Hemd, roter Lippenstift – Mann, Frau, oder einfach ICH.

Eine Rose mit Dornen.

Für Fans von Serge Lutens‘ Sa Majeste la Rose, NICHT für Fans von La Rosine. Für Fans von Frederic Malles Portrait of a Lady, NICHT für Fans von Kelly Caleche und Rose Ikebana.

Ab sofort erhältlich, als Eau de Parfum 100ml für 130 Euro.

EDIT: Übrigens hat ETRO jetzt auch online die Home Collection und ich finde die toll! Kissen, Decken, alles was man braucht um den Ikea Möbeln ein wenig italienisches Luxus-Flair einzuhauchen. 🙂

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CLARINS I got the peeling!

Ihr habt es sicherlich schon lange im Bad stehen, ich erst seit letztem Jahr. An mir war und ist Peeling eine Verschwendung – ich mag das nicht. Ich mag DAS nicht was ich bislang kannte: Ökogedöns mit Aprikosenkern-Schrot, ordentlich abrubbelndes aber eben zu harsches Zeug für unreine Haut, oder sehr milde Kügelchen, die den Effekt verfehlten.

Erwartung: Schonend abgerubbelt, bitte schön!

Und dann gab es diese Probe. Und zwar zwei Stück davon. Das erste war nett, nach der zweiten war ich süchtig und schaffte die große Tube an. Und das Zeug hält ewig und, aufgepasst, es ist bezahlbar. Peeling pur!

CLARINS Gommant Express – für die tägliche Anwendung, Reinigung und Peeling in einem. Ich bin begeistert, wende es aber nicht täglich an. Es ist sicherlich ein Verkaufsschlager und alle kennen es, aber ich komme erst jetzt auf den Geschmack.

Übrigens, das Zeug riecht nicht nach Orange, sondern ist nur orange in der Farbe, und es ist ziemlich stark parfümiert. Muss man mögen, mir ist es zwischendurch etwas zu heftig, allerdings bin ich sehr empfindlich. Geeignet ist es sicherlich nicht für jede Haut, bei trockener Haut würde ich die Finger davon lassen, generell bei gereizter Haut und auch bei einer heftigeren Akne, denn da ist eine milde Reinigung Trumpf.

Alles in allem, für um die 30€ ein tolles Produkt, unbedingt mal ausprobieren, wenn es dem Hauttyp entspricht. Sparsam anwenden…

Und natürlich war es nicht das einzig, womit ich mich bei Clarins selbst beschenkt habe. Der Winter schreit nach Serum, also – es gab noch ein Serum, das ich getestet habe. Upcoming!

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GUERLAIN Mon Guerlain – neuer Duft

Starring Angelina Jolie!

Eine völlig unpassende Besetzung für Guerlain meines Erachtens, aber nicht unbedingt eine schlechte.
Die Noten sind etwas mit Lavendel und Vanille. Hm hm.
Ihre Gage soll Jolie gespendet haben – thumbs up! Wäre nicht das erste Mal.

EDIT:
Noten:
Carla Lavendel, Arabischer Jasmin, Album Sandelholz, Tahitensis Vanille

Sehr schönes Visual, muss ich sagen! Den Duft gab es bereits schon mal in der Les Exclusifs Reihe, ich kenne ihn leider nicht.

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DR. HAUSCHKA – Make-up Linie wurde überarbeitet

Die komplette Linie wurde überarbeitet, es gibt nun Lidschatten als Trio und etliche neue Lippenstiftfarben mit Blumennamen. Denke ich, bin aber nicht sicher…

Spannend sind die Blush-Duos, die schöne Farbkombinationen bieten. Die alte Textur war miserabel, das kann sich also nur gebessert haben.
Die Mono Lidschatten wurden so gut wie eingestampft, der Bestseller Pfirsich heißt jetzt Alabaster.

Die Preise sind natürlich auch ordentlich angehoben worden, wobei ich sie bei gleichbleibender oder verbesserter Qualität gerechtfertigt finde. Die Form der Verpackung ist dreieckig, gefällt mir ehrlich gesagt nicht, sehr unpraktisch, aber sei es drum. Sieht gut aus…

Die Website von Hauschka ist leider eine Katastrophe sehr state of the art ausser man surft mit einem Samrtphone, was heutzutage kaum jemand tut und usability ist eh überbewertet, aber ich habe leider nichts anderes derzeit…:
https://www.dr.hauschka.com/de_DE/produkte/#new-product&make-up

Und bei Puraliv mal schauen:
http://www.puraliv.com/2017/02/vivaness-2017-tag-1-breits-grinsen-im-frisoerstuhl-neues-make-up-u-v-m/

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