HERMESSENCE Muguet Porcelain – neuer Duft

Habt ihr sicher im Online Store schon gesehen, ich kann es kaum erwarten die Boutique nächste Woche zu stürmen!

Tatsächlich liebe ich den Duft von Maiglöckchen, finde es aber unheimlich schwer, daraus ein Konstrukt zu machen, das auch für mich taugt. Hier ist ein heißer Kandidat aus OEuvre von Jean-Claude Ellena.

Seine letzten Kreationen Cuir d’Ange (Leder, nicht meins!) und Epice Marine waren eher herb und männlich, jetzt wird es wieder zart. Schön!

Noten? Der Duft ist Maiglöckchen und eine Referenz an Diorissimo, wie Ellena selbst gesagt hat.

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IBM shows how

Das Unternehmen ist mal wieder in der Krise? Hol eine Frau, die wird es richten.

Virginia Rometty ist die erfolgreiche Chefin von IBM und hat erst im Dezember letzten Jahres persönlich (ich lasse es mir auf der Zunge zergehen…) Harriet Green geholt, die bei Thomas Cook in Großbritannien den Umsatz irgendwas mit verzehnfacht hat (die Zahlen waren monströs).
Harriet Green zeichent sich verantwortlich für Watson, IBMs Konstrukt im Bereich von IoT (Internet of Things) und AI (Artificial Intelligence).

Warum das wichtig ist? Weil es Frauen sind. Weil der Markt im Bereich IoT tatsächlich sehr vielversprechend ist und nicht umsonst so gehypt wird. Auf der vorletzen CeBit Messe, die unter dem Motto Industry 4.0 stand, musste ich zwar wirklich häufig schmunzeln, denn wir sind keineswegs in dem State-of-the-Art Modus, den man sich so als unwissender Nutzer vorstellt, und vieles ist nur Neuanstrich. Dennoch sehe ich persönlich da viel (Forschungs-)Potential und eine klaffende Lücke, in der ganz viele CEOs verschwinden werden: Nämlich die Herausforderung zwischen sehr unterschiedlichen Feldern zu agieren, die sich auf die Felder Technik, Ökologie, Ökonomie, Jurisprudenz und Kultur verteilen. Letzteres zu begreifen und zu bewirtschaften wird der entscheidende Faktor im Wettbewerb zwischen den Tech-Größen sein; es mischen auch Cisco und Microsoft mit.

Ein Interview mit Harriet Green findet ihr hier und ich empfehle den Beitrag zu KONE auch zu lesen. The future is now und so, oder: Fahrstühle.
http://www.computerweekly.com/news/450280673/Executive-interview-Harriet-Green-IBMs-internet-of-things-chief

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Rihanna und LVMH bringen Kosmetiklinie Fenty Beauty gemeinsam raus

Zwei Lancierungen mit der Kendo Division gab es schon, nämlich Kat von D und Marc Jacobs Beauty, nun soll Rihanna mit Kendo zusammen eine Linie namens Fenty Beauty herausbringen. Man munkelt von über 10 Millionen Gage.
Allerdings hatte ich mal gelesen, dass Rihanna eine eigene MUA Firma plant; oder schon hat. Die Kosmetiklinie wäre eine logische Konsequenz bzw. würde gut dazu passen.
Als erfolgreichste Künstlerin derzeit (Beyoncé? Wer ist das?) verkauft sich alles, was mit ihr/durch sie verkauft wird^^, wie heiße Semmeln. Sehr gut!

Auch LVMH ist zu gratulieren, dass sie dieses kalkulierbare Risiko eingehen. Sephora wird durch weitere Eigenmarken gestärkt, der Vertrieb in nicht-Sephora Standorten wie Deutschland wird sicherlich auch funktionieren. DouglasKonsorten werden sich das nicht entgehen lassen, oder? Ich fürchte doch, und es ist mir schleierhaft wie Sephora die französische Grenze nicht überschreitet und Douglas den Kampf ansagt.

Quelle: via WWD.

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Mittelmäßigkeit

Gerade habe ich Juli Zehs Buch „Unterleuten“ verschlungen, in weniger als 14 Stunden inklusive Schlaf. Ich habe Gofugyorself gelesen, bei Instagram reingeschaut, die Bilder eines Jet-Set-Urlaubs angeschaut, Schmuck von Celebrities angeschmachtet, Handtaschen angeschaut, einen bunten Pullover gesucht, grünen Tee getrunken und nachgedacht. In Wahrheit habe ich nachgedacht.
Vor zehn Jahren etwa schrieb ich im Profil eines Dating-Portals (ja, nicht nur eines, etlicher Portale als Social Media Feldarbeit im Rahmen eines Seminars mit teilweise befremdlichen Ergebnissen) wo ich mich in Zukunft sähe: Mit Baby auf den Knien meine Abschlußarbeit schreibend.
Das war hochgradig niedlich und naiv, denn Babys sitzen nicht still auf den Knien während man tippt; und die Zeitspanne in der zum einen das Baby und zum anderen Abschluß plus Promotion vorgesehen waren, verlängerte sich, aufgrund Dingen, die im Leben passierte, um das Doppelte. Während ich immer meinen Masterplan folgte, kam und gingen in meinen jeweiligen Tätigkeitsfeldern Menschen. Manche fuhren jammend auf einem Motorrad vorbei mit wehenden Hippie-Klamotten, manche lächelten leise und verschwanden wieder, gesichtslos und namenlos werdend, wiederum manche eine brennende Fackel tragend. Nicht wenige sind irgendwo gut sichtbar angekommen, wobei das sichtbar manchmal mehr wiegt als das gut; viele sind genauso wieder in die Mittelmäßigkeit des Lebens abgetaucht, wie ich.
Mittelmäßigkeit ist etwas, was ich sehr schlimm finde, ja eigentlich gar nicht toleriere. Trotzdem folgt ständig meinerseits und somit auch öffentlich/hier ein Ruf danach. Nicht Begrenzung und definitiv nicht das Ende des Ehrgeizes, aber sicherlich eine innere Wendung zu den unumstößlichem Tatsachen des Lebens, die meine Eltern folgendermaßen formulierten: Tempus fugit et tacit. Solche Plattitüden sind trostlos und schrecklich, ich bin mir nicht mal sicher ob grammatikalisch korrekt, und trotzdem wiederhole ich solche Mantras in Gesprächen, wo ich meiner vorherigen Aussage eine besondere Schwere und Tiefe verleihen möchte.
Natürlich sagt keiner zu mir solche weisen Worte, die sowohl mild sind als auch Interpretationsraum lassen. Klugscheißer habe ich um mich herum herzlich wenige, das ist erfreulich; ich kann mich allerdings in diesem Feld ohne Zweifel wiederfinden. Stattdessen wird mir direkt gesagt, was Sache ist, man mutet mir die Stärke zu, Wahrheiten zu ertragen. Ich sage mir neuerdings auch Wahrheiten, ertrage es aber bedingt. Was passiert, wenn ich meinem jetzigen Ich selbst offenbarte, dass sich der Masterplan womöglich ins Unendliche zieht oder eher sich ins Unendliche verpisst, und dass ich trotzdem entspannt bleiben kann? Ich müsste mir selber Mittelmäßigkeit verzeihen und neu definieren, oder sie mir zumindest schön reden. Ist das überhaupt notwendig, sich Mittelmäßigkeit schön zu reden – statistisch gesehen wollen die Menschen nicht viel oder alles, sondern „genug“ zum Leben. Ein Leben in Mittelmäßigkeit, in stabilen Netzen, in sicheren Strukturen und mit potentiellen Ausbrüchen daraus. Man muss nicht, aber man kann. Voilá, ich habe den Traumzustand erreicht und befinde mich ein paar tausende Buchstaben entfernt davon, mich aus ebendieser zu katapultieren. Fein fein, sagt meine Freundin und das impliziert immer zwei Dinge: Wayne interessiert’s ODER was machst du daraus?
Die Welt retten ist gerade aus meinem Terminkalender gestrichen worden wegen mangelnder Kinderbetreuung am Nachmittag, macht nichts, stattdessen geht es zum Kinderturnen. Ich mag es mich dort den Blicken auszusetzen, eine halbwegs schlanke, geschminkte, adrett gekleidete und offensichtlich ältere Mutter, die mit ihrem Sohn um die Wette rennt. Vielleicht weil das der Filter ist, denn ich am liebsten habe. Auch hier beherrscht Mittelmäßigkeit gekonnt den Output – nicht zu perfekt, nicht zu offensichtlich, nicht zu bemüht, eben gekonnt. Dabei störe ich mich ständig an die Mittelmäßigkeit anderer Leute, statt ihnen einzugestehen, dass sie einfach nur ihre eigene Mittelmäßigkeit gefunden haben. Fordern sie denn etwas anderes? Nein. Ich schon, und selbst darin bin ich weniger als mittelmäßig, Aktionismus mit Tätigkeit verwechselnd und dabei sich ein selbst ertwittertes ‚ego te absolvo‘ ausstellend. Passt schon.
Also, was ist falsch oder schlecht an Mittelmäßigkeit? Eigentlich gar nichts, selbst die Geschwindigkeit drosseln und mittelmäßig schnell zu sein, ist ein Konstrukt; das ließe sich formulieren in „ich bin schnell im Vergleich zu X aber unfassbar langsam im Vergleich zu Y“. Wieviel Courage braucht es, sich bewußt zu etwas zu bekennen, was man abgrundtief hasst – oder sich vorübergehend hierin zu bewegen, um den Weg weiter zu gehen. Wir nähern uns hier womöglich dem Knackpunkt. Mittelmäßigkeit kann auch ein Stück des Weges sein, warum nicht, ich glaube und fürchte(ja, doch!) viele erkennen genau das, es ist genau diese Mittelmäßigkeit die glücklich macht; der Grund warum alle Mittelschicht sein wollen, die oben und die unten. Sie waren klüger und haben es vor mir erkannt und hegen nun keine Magengeschwüre, führen keine überhitzen Diskussionen die Deutungshoheit mancher Dinge im Alltag. Aller Dinge.
Viele halten sich bewußt darin auf, um die Augen zu halten zu können vor dem, was sein könnte oder was sie sind. Sein könnten. Könnte, wollte; hätte, hätte Fahrradkette. Feine Reime. Das Leben ist kein metaphysisches Konzept, es ist die Einsicht, dass die jüngere Kollegin die selben Fehler macht wie man selbst früher. Daß man unheimlich viel Wissen und Verständnis für Komplexität aufgebaut hat und sich nicht damit meldet, bestenfalls ein innerliches Schulterzucken verübt, wohl wissend, dass dieses Wissen im Alltag für den Arsch ist. Weil so viele Dinge sich genauso weiter bewegen wie vorher, weil einem der gute Spruch zum sexistischen erst am Abend einfällt, weil man sich nicht involviert, um Gewissensbisse zu vermeiden, weil man lieber auf Mittelmäßigkeit reduziert, statt am Geburtstagsstich Kuchen, Gäste und die Ungerechtigkeit dieser Welt anzuprangern (lest es als Metapher).
Vielleicht ist es so, wenn diese Dinge aufeinander prallen, schwarz und weiß, dass das entstehende Grau und dessen Schattierungen eine feine Sache sein können, wie Wellen die einen weitertragen, statt Auf und Abs zu simulieren. Mittelmäßigkeit als Schmiere des Systems, mit dem man weiterkommt, wodurch man weitergetragen wird. Dabei planend, diese zu verlassen und ohne sich einsichtig zu zeigen, dass man sie nicht verlassen kann, wenn man sich auf diese Wellen weiterhin gemütlich bewegt. Es braucht ein Auf oder ein Ab um ein differenzierte Stellung einzunehmen und zu sagen ‚man geht weiter‘. Man kann ja nicht auf einem (Ab, Auf) Bein stehen bleiben, nicht ewig. Man hopst also weiter vor sich hin oder läßt sich von den Wellen tragen. Übersetzt bedeutet letzteres ein Mittelreihenhäuschen, ein Job und Familie, und es großartig. Kinder sind dann doch das einzig Sinnvolle, eine komische Erkenntnis, die einen aus der Adoleszenz-Blase katapultiert. Erkenntnis, die auch außerhalb anderer Blasen stattfindet, außerhalb der perfekten Eltern-mit-Gerechter-Aufteilung-Blase. Ich sehe es ständig um mich herum, die Waffen werden gestreckt und die Wellen angenommen und man arrangiert sich. Und man bleibt dabei, man ist im flow, und das klingt viel besser als „man hat sich angepasst“ und nein, es ist überhaupt nicht verwerflich, genau das zu genießen. Trotz allem wissen wir alle, dass hinter der perfekten Kulisse viel Unordnung, Chaos, Spaß und endlose Mini-Krisen bereitstehen. Wer kann da schon noch von Mittelmäßigkeit sprechen, auf der anderen Seite? Wenn ich den Horizont von weiteren vierzig bis fünfzig Jahren Lebenszeit erblicke, ist das ein wunderbarer Zwischenzustand, den ich nicht beibehalten muss. Das Dilemma des Frauseins zwischen Attraktivität und Fruchtbarkeit spinnt sich gerade mal um die zwanzig Jahre, und doch dreht sich alles um diese Zeit, die rückwirkend betrachtet bei vielen doch häufig nicht so wahnsinnig glorios war. Irgendwie haben wir vergessen uns ein Jahreskalender zuzulegen, der uns erinnert was nach dieser Zeit der Attraktivität und Fruchtbarkeit noch kommt, oder zumindest wieviel Zeit danach noch kommt. Jenseits von fünfzig wird man lächerlich für die eigenen Kinder, schreibt Juli Zeh, und das stimmt; was passiert mit uns späten Eltern, die dem ganzen noch fünf bis zehn Jahre hinzufügen müssen? Die Arroganz der Jugend ist unanfechtbar und permanent und großartig und ich wünsche, dass sie niemals aufhört. Ich sehe aber besorgt, dass sie im Verschwinden begriffen ist, die Resigniertheit greift um sich bei vielen und viel zu jungen Menschen. Man sollte mit Mitte zwanzig Drogen konsumieren und nicht unbezahlte Praktika machen und dabei desillusioniert sein. Mittelmäßigkeit als Status Quo ist nicht wirklich akzeptabel, nur als Übergang, am Ende dann doch. Mittelmäßigkeit ist keine Anklage und ich führe kein Plädoyer dagegen an, es bleibt wohl ein Punkt im Lebenslauf über den man nicht stolpern wird, bei den viele Seiten. Dafür gibt es auch einen richtigen Moment, und der ist frei wählbar und beliebig lang.
Pro Mittelmäßigkeit also, pro graue Zwischentöne, pro goldene Mitte, aber bitte nur vorübergehend.

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Du kannst nicht alles haben

Du willst ja gar nicht alles haben.

Großmütig hatte ich versprochen zu teilen, welche genialen zwei Wörter mein Leben verändert haben. Wohlgemerkt meines, diese Worte dürften typ-bedingt bei jeder anders sein.

Der Zusammenhang, in welchem diese zwei Worte fielen, sei rasch erklärt: Ein Treffen unterschiedlichster Frauen als Erfolgs-Team, mit dem Ziel sich zu motivieren und zu helfen bei den unterschiedlichsten Projekten. Mit einer Coachin dabei – als Dissertation schreibende, leidende berufstätige Mutter eine prima Sache, zumal ich trotz höchster #Muttivation (sic!) nicht vorankomme.

Folgende Leitfragen gebe ich gerne weiter:

– Was ist Dein Ziel?
– Was hindert Dich, dieses Ziel zu erreichen?
– Was kannst Du dagegen tun?
– Was bist du bereit für dieses Ziel zu opfern? [eigene Ergänzung]

Eine kleine Dekonstruktion der Situation zeigte bei mir, dass ich einen unheimlichen Druck aufgebaut habe. Ich hindere mich selbst daran. Vieles ist tatsächlich strukturell, das sei entschuldigt; doch die starke Motivation hat sich zu einem immensen Druck aufgebauscht und verlangsamt den kompletten Prozeß.
Was ist die Lösung? Weiterlesen…

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Wirklich gut und wirklich teuer

Das sind sie.

Man kann es nicht beschönigen: Ein Bronzer für sechzig Euro? Frau kann einen dunklen, kühlen Puderton nehmen, der tut es vermutlich auch. Leider, leider stimmen hier bei Tom Ford die Textur (sehr fein, matt) und die Farbe (dreckig, aschig, sehr natürlich) und sogar die Verpackung – keinen Cent bereut und seitdem täglich genutzt. Bobbi Brown kann mithalten, ja, aber ist schon als hellster Ton bereits einiges dunkler (ein Vergleich kommt noch!).

Ein Concealer für unglaubliche siebzig Euro? Okay, hier und da auch für 55 Euro, aber trotzdem… Ich dachte, ich falle vom Hocker und mittlerweile weiß ich, warum das trotzdem jeden Cent wert ist. Unglaublich pflegend und natürlich, setzt sich nicht ab und kann auch mal Schatten wegzaubern, aber vor allem sind da 15ml drin, die ich trotz täglicher Benutzung und einer Abfüllung nicht wirklich schwinden sehe.

Dazu zählt auch die Sisley Wimperntusche Ultra Stretch mit satten 10ml, die nicht leer wird, nicht austrocknet und nicht schmiert. Sie kann nicht Kaffee kochen, hat aber meinen bisherigen Favoriten (CLINIQUE High Impact) vom Thron gestoßen. Bei fast fünfzig Euro indiskutabel, wenn die nicht tatsächlich meinen schlappen Wimpern Schwung verleihte und vor allem sich nicht absetzte. Die Menge ist das eine, dass sie nicht eingetrocknet ist und trotzdem keine schmierige Mascara ist, wundert mich sehr. Warum kriegen es andere Hersteller nicht auch hin?!

Der Highlighter von Tromborg hat mich erleuchtet. Er erleuchtet mich vielmehr täglich, wenn sonst morgens nichts mehr hilft und wird bei „alles ist hoffnunglos“-Looks großzügig eingesetzt. Man braucht damit nicht mal einen Spiegel. Ein wenig auf die Wangenknochen, auf die Augen als Lidschatten und im inneren Augenwinkel, auf die Oberlippe, fertig. Wimperntusche und irgendein Lippenstift aufgepinselt, los geht’s. Der Spaß kostet 65 Euro und ist zwar kaum aufzubrauchen, aber erstmal muss man sich überwinden, das Geld hinzublättern, denn die Marke ist nicht etabliert. Eine Freundin monierte zudem die Verpackung. Die ist aber nicht schrabbelig, sondern fest und ordentlich.

Der heilige rote Lippenstift (Scarlet Rouge von Tom Ford) für ebenfalls um die 45 Euro. Die Farbe und die Textur sind perfekt, ich habe den Lippenstift auch schon mal verschenkt. Mehr brauche ich nicht sagen, oder?

Lidschatten für die nächsten zehn Jahre – auch hier ist die Qualität und die Menge ein guter Grund, zuzugreifen, aber über 70 Euro sind eine Ansage. Die ich gerne überhört habe. Tom Ford Quads sind nicht alle perfekt oder supderduper, der hier ist es aber. Wenn die Farben passen und dich ansprechen, greif zu und lass alles andere links und rechts liegen.

GEHÖRT NICHT zu Make-up als Kategorie, aber auch eine idiotische Anschaffung, zumindest preislich betrachtet:
Die Emaille-Armreifen von Hermès. Ich liebe Emaille-Schmuck, und ich liebe Hermès. Und ich liebe dieses orange-rot und exakt diesen Blauton, Kornblume trifft es. Den Preis habe ich verdrängt, dafür hätte es was schönes und vor allem 24karätiges gegeben, aber die zwei sind schon eine Freude: Sie klirren, sind bunt (nicht zu bunt) und ergänzen gut meine nicht wirklich vorhanden Schmuckgarderobe. I love them. Beeindrucken kann ich übrigens damit in meinem Umfeld niemand, denn die wenigsten haben je von Hermés gehört 😛 wer mehr Show-off will, muss schon zu Chanels Modeschmuck greifen. Chanel kennt jeder.

Echte Basics sind es trotzdem, sie bewähren sich langfristig und damit sind sie durch und durch nachhaltig: Qualität, Langfristigkeit, Zeitersparnis, Produktersparnis (für was anderes hat man eh keine Kohle mehr?!) und vor allem, persönliche Freude.

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