Die Pille danach bekommen – PiDaNa oder EllaOne

Nach der Debatte um das Recht zur straffreien Abtreibung (furchtbares Thema, aber hilft nichts, es weg zu schweigen) fiel mir siedend heiß ein, dass Frauen ja eh nicht so viele Möglichkeiten und Rechte haben.
Es gilt nach wie vor, nach wie vor tausend Jahren, wer die Kontrolle über die Reproduktion hat, hat die Macht. Eine Zeitlang war es die Kirche, jetzt ist es der Staat und zunehmend die Industrie.
Sich selbst informieren ist immerhin einigermaßen gut möglich, aber daran denkt man meistens erst, wenn die Hütte brennt.

Die Pille danach ist ein Hormonpräparat, das den Eisprung verzögert, so dass es nicht zur Befruchtung der Eizelle kommen kann. Es ist keine Abtreibung! Platzt das Gummi und frau weiß, es ist zur fruchtbaren Zeit geschehen, muss sie nun folgendes tun: Möglichst schnell in einer Apotheke eilen.
Und schon kommen die ABER – sie muss persönlich dahin. …nachts den Kerl in die Apotheke schicken? Vergeßt es. Nein, frau muss selbst die Hose runter lassen und sich dabei in der Apotheke ihrer Wahl einer Befragung unterziehen. Im Ernst! Und einer Belehrung. Demütigend, aber dafür rezeptfrei. Minderjährige Mädchen benötigen ein Rezept vom Frauenarzt, dafür ist das Präparat kostenlos. Sie müssen nicht mit den Eltern dahin!

Der angebliche Grund: Die Präparate sind sehr stark dosiert und nicht ungefährlich. Dass man loskotzt, ist das mindeste, der Hormonhaushalt wird kräftig durcheinander gewirbelt. Frauen, die ohnehin hormonell verhüten, sollen beim Vergessen der Pille nicht dazu in der Lage sein, sich ohne weiteres und unbedacht eine weitere Hormonbombe reinzupfeifen. Es klingt schlüssig, schließlich haben nicht alle Zugang zur sexuellen Aufklärung und zur vernünftigen Verhütungsaufklärung durch die Ärzteschaft. Das meine ich leider nicht ironisch.

Die Pille kaufen und für Notfälle zuhause aufbewahren ist somit hinfällig. Man kann natürlich einfach einen Vorfall faken und hoffen, die diensthabenden ApothekerInnen glauben es. Trotzdem, die Hemmschwelle in die Apotheke zu gehen und einer wildfremden Person mitten in der Nacht oder am besten mitten in einer größeren Gruppe von Kundschaft zu sagen: Ich hatte eine Verhütungspanne… dürfte sehr groß sein.

…kann man das Zeug online bestellen? Ja. Ob das seriös ist, weiß ich allerdings nicht.

Welche Präparate gibt es? Es gibt zwei, mit unterschiedlichen Wirkstoffen: die PiDaNa und die EllaOne.
Hierzu gibt es einen Beitrag in der Apotheken Zeitung:
https://www.apotheken-umschau.de/Verhuetung/Notfallverhuetung-Pille-danach-226177.html

Woher ich das weiß? Ich habe im Internet gesucht und wollte wissen, wer das anbietet und was es kostet (um die 35 Euro). Ich fand nichts, rein gar nichts, kein Präparat, keine Werbung, nada. Ungewöhnlich!
Ich ging also in die Apotheke und verlangte laut eine Pille danach. Ganze zwei Apotheker mussten meinen Frust und meinen Unmut ertragen, während ich fluchend davon zog – immerhin müsse man nicht mehr zum Frauenarzt, sagte die Apothekerin. Da kein Notfall vorlag, würde ich kein Präparat bekommen, aber man tröstete mich damit, dass sie es immerhin führen. Das tut übrigens nicht jede Apotheke, also ist ein Anruf vorab ratsam.

Aufgrund mangelnder Information kommt es zu traumatisierenden, nicht notwendigen Abtreibungen, so wie der Verbot von Verhütung von religiöser Seite ebenfalls dazu führt.
Irrsinngerweise in einer Zeit , in der die Reproduktionsmedizin boomt, die andere Seite der Medaille und der Grund, warum die Deutungshoheit über die Reproduktion sich vom Staat (kriminalisiert Abtreibungen) in die Industrie verschiebt (macht einer reichen Klientel fast alles möglich).

Warum werden uns diese Infos vorenthalten? Warum werden wir Frauen kriminalisiert und moralisch verurteilt?

DAS RECHT AUF INFORMATION IST UNANTASTBAR.

DAS RECHT DER FRAUEN, ÜBER IHRE REPRODUKTION ZU ENTSCHEIDEN, IST UNANTASTBAR.

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DR. HAUSCHKA Lippenstift Amaryllis 11

Nun bin ich kein Influencer mehr, meine Bilder sind immer noch so schlecht wie eh und je und ich schminke mich nicht extra für den Blog, sondern gehe auch so raus. Das ist leider kein Kriterium mehr um in den Presseverteilern zu sein, was ich sehr bedaure, denn so muss ich selber die Perlen zwischen den ganzen Schrott aussuchen und auch ich habe manchmal Pech. Und teuer ist es!

Überhaupt sind die Preise massiv angestiegen, es macht kein Spaß mehr darauf hinzuweisen. Wenn ich die Preisentwicklung sehe, die der Blog dokumentiert hat, kann ich nur von galoppierender Inflation sprechen. Und es liegt sicher nicht an den gestiegenen Rohstoffpreisen und den ganzen Bullshit. Schließlich schafft es Balea, Kampfpreise für durchaus vernünftige Pflegeprodukte im Bereich von 4 Euro anzubieten. Wie sind die Margen so, wenn erst einmal die technische Infrastruktur in den Herstellungsorten abbezahlt ist? IMMENS, sage ich Euch, immens, zumal Marketingkosten geringer wurden seit es Social Media gibt.

Dr. Hauschka bittet nun auch kräftig zur Kasse, seufz. Bislang konnte mich nur ein einziges Produkt überzeugen, das allerdings (bis auf die Verpackung) vollständig! Einer der besten Lippenstifte, die ich in letzter Zeit erwischt habe, und ich bin klassischer Chanel und Tom Ford Käufer, mit gelegentlichen Aussetzern bei Urban Decay (gute Produkte, gute Preise).

Die Farbe ist ein neutraler, eher dunkler Rotton mit minimalen Einschlag ins warme, das durch den feinen Schimmer verursacht wird. Da hat die Kollegin nicht ganz aufmerksam hingeschaut, sie ist allerdings kein Fan der Produkte, wie sie selbst ehrlich zugibt.
Der Schimmer verleiht eine schöne Leuchtkraft und ist auf den Lippen natürlich nicht spürbar. Wenn ich nicht wüsste, dass ich hier Naturkosmetik in der Hand habe, würde ich durchaus auf Tom Ford tippen.

Zwei-dreimal auf den Lippen nachziehen und das Produkt zieht ein und zack, bleibt an Ort und Stelle. Die Haltbarkeit ist trotz aller Pflegewirkung sehr gut, nichts kriecht – naja, ich rede aus der Sicht einer mittlerweile „etwas länger jüngeren Haut“, um diesen herrlichen Euphemismus zu verwenden.

Die Farbe allerdings hat es mir am meisten angetan. Freundlich zum Teint, freundlich zu den Zähnen, da sehe ich über die klapprige, schlecht bei Shiseido kopierte Hülse hinweg. Immerhin werde ich hier nur ein zwanni los und nicht einen füffi, um es mal in Finanzdeutsch zu sagen.

Hier an vierter Stelle von unten nach oben…

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Das Geschäft mit der Frauenförderung – Augenwischerei statt gesetzliche Quoten

Oh, der Titel klingt schon so richtig nach Stunk! Ich werde gleich ein paar lose Gedanken zusammenbringen, die mein Beliebtheitsgrad gleich mal wieder um ein paar Grad sinken lassen. Warum? Weil man immer alles hinterfragen muss. oder weil steile Thesen mehr Beachtung finden als harmloser Blabla. Oder weil es doch ein Funken oder zwei oder gleich einen Großbrand Wahrheit enthält? Your choice.

#augenwischerei
Zunächst einmal kommen wir zum Thema HYGGE – das bedeutet wohl Gemütlichkeit und wer sich nicht an den Barrikaden der Karriere abkämpft, hat sich an HYGGE abzukämpfen. Selbstgebastelte Adventskalender, selbst gezimmertes Kindermobiliar mit einem Hauch Vintage (bemalt, abgeschliffen, lackiert-einfach kaufen ist nicht!) und unbedingt entspannen und #metime einplanen, in der man mit anderen Frauen Keramik bemalt. Natürlich erfordert das alles Stress und Orga ohne Ende vorab, um die Kinder dem Ehemann anvertrauen zu können, dazu am besten noch vorkochen und die Fahrten. Zeit für sich muss getaktet, geplant und GEKAUFT werden – die Beschäftigung der gerade sehr unruhigen weiblichen Mittelschicht kulminiert in den FLOW Zeitschriften und ihren Geschwisterchen.

Doch wer mit HYGGE beschätigt ist, hat keine Zeit zum revoluzzen, auch nicht im engsten Umfeld, auch nicht mal auskotzen darüber, dass man eigentlich keine Zeit hat.
Man geht ja auch arbeiten, na ja, in Teilzeit eben, den deutschen Betreuungszeiten angepasst, und die Arbeitslast ist hoch genug, das rumeiern mit den Blagen zum Zahnarzt und Klavierunterricht, und dann auch noch HYGGE HYGGE HYGGE. (Oh, kein Hohn: ich kenne das nur zu gut, aus eigener Anschauung!)

Dazu hat Silke Burmester was feines geschrieben: Kapitalismus hat uns wieder in ihre Krallen bekommen, denn wer HYGEE-lisiert, hat keine Zeit sich zu beschweren:
http://www.sueddeutsche.de/medien/frauenzeitschriften-die-maer-vom-einfachen-leben-1.3777228

Da geht es natürlich auch um Nicht-Konsum und Nachhaltigkeit (hier Kotz-Emoji einfügen), doch wenn wir ehrlich sind: Es geht darum, die Frauen am Herd zu halten. Ob es jetzt der feine Kamin ist, der Backofen mit den selbstgemachten Keksen aus selbstgemahlenem Mehl: Es ist egal.
Die Forderung des Kümmerns, auch um sich selbst kümmern, hat sich einfach nur etwas verlagert und stellt uns still.

Halt deine Fresse. Punkt. HYGGE!

#frauenförderung
Fakt ist – und ich sah es neulich: Die arbeitenden Frauen mit Familie (ob Frau, Hund, Kinder, alles zählt als Familie!!) sind ziemlich durch. Zerrissen, völlig übermüdet, hängen sie in ihrer Freizeit auf Vorträgen der BRIGITTE ab, in denen ihnen erzählt wird: JA! DU SCHAFFST DAS! Gib einfach noch mehr Gas! Mach Dich selbstständig mit HYGGE oder besuche ein paar Seminare zum Thema ***** nur für Frauen, wo du mit anderen fertigen Frauen fest stellen musst, dass sich das Haus ohne Job nicht abzahlt und eine Selbstständigkeit leider nicht eine 20h Woche flexibel bedeutet, sondern 7/52 und kein Urlaub die erste zwei bis drei Jahre (außer Schatzi verdient genug, natürlich – die Damen gibt es auch zuhauf, die rebellieren auch nicht, wozu).

Aber warum schafft Ihr es nicht? Ihr macht Euch selbst kaputt, heisst es aus männlichen Reihen. Es gibt doch Gleichstellungsbüros (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und eine weitere Methode, den Angestellten ein Maulkorb zu verpassen), es gibt die Vorgaben nur Frauen einzustellen (nicht in den deutschen Vorständen, wo die Entwicklung lautet: AUF GAR KEINEN FALL!) und auf Podien versucht man immer, auch eine Frau enzuladen. Meistens ist es eine Moderatorin, wenigstens das, die wird ja auch bezahlt. (ODER????)

Frauenförderung ist ein ganzer Zweig an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, mit Veranstaltungen, Gremien, Vorträgen, Messen und Co-Working-Spaces. Ist es schlecht? Nein. Bewirkt es etwas? Nein.

Eben.

#pro-quote
Die Selbstverpflichtung der Unternehmen (selten so gelacht…) funktioniert irgendwie nicht. Hm hm. Was kann man da bloß machen? Ich weiß auch nicht. Hast DU eine Idee?

Ich habe da eine, sie hat in anderen Ländern bereits funktioniert. Sie heißt gesetzliche Quote und liegt bei 50%, so wie der Anteil in der Bevölkerung. Dass da auch unfähige Trittbrettfahrerinnen an Bord sind – nun, das will ich hoffen, auch dieses männliche Privileg des Nichts-Könnens, aber schulterklopfend befördert werden, muss langsam mal fallen.

Für politische Debatten fehlt den Frauen aber die Zeit, weil HYGGE und die Möglichkeit, weil sich bereits um die 70% im Bundestag an breitbeinig, sich die eierkraulenden Menschen festgesetzt haben. Da wird mitnichten einer was tun: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Und für die Ehefrauen und Töchter wird sich schon was finden, letztere wird man gut verheiraten, dann können sie halt HYGGE… und so weiter und so fort.

Ich wünsche Euch einen schönen Nikolaus!

P.S. Ich kritisiere nach wie vor alle, die den Kopf in den Sand stecken und es damit anderen Frauen schwerer machen. Ich alleine kann wenig, zu dritt sind wir schon ein Stachel, zu dreißig tausend sind wir nicht zu überhören, und drei Millionen reichen für einen anhaltenden Umsturz.

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TOM FORD BEAUTY – ich hätte da eine Reklamation!

Ein Lippenstift für 55 Euro darf nicht nach einem Jahr so aussehen. Ich habe damit weder Weitwurf gespielt, noch war es in der Geschirrspülmaschine, noch habe ich es mutwillig beschädigt. Nein, er war auch nicht mit dem Schlüsselbund in meiner Tasche. Meist tatsächlich in der Jackentasche oder separat mit dem Chanel Puder, das ich immer bei mir habe. Um den Kram fix zu finden, tue ich meine Schminke grundsätzlich in ein Extrafach.

Mein Favorit ist nun bald alle, allerdings mag ich den gar nicht mehr aus der Tasche rausholen, der sieht einfach abgebrabbelt aus. Wo soll ich denn reklamieren? Und kann ich das überhaupt? Die Quittung dafür habe ich sicherlich irgendwo, bloß wo, und Estée Lauder anschreiben kann ich sicher auch, dann aber sicherlich jedes Jahr, wenn ich einen Lippenstift zum aufbrauchen auserkoren habe.
Trotzdem – es geht nicht, nicht wenn der Lippenstift so teuer ist. Und ja, die Textur ist sicher nicht ganz das billigste auf dem Markt, aber wir wissen ja nun um die Gewinnspanne, dann kann man auch die Verpackung mal entsprechend gestalten. Die Blush- und Lidschattenumverpackungen sehen auch ziemlich übel aus, wenn man sie häufig benutzt. Und ich gehe ordentlich damit um. Einzig die weißen Umverpackungendes Bronzers und der großen weißen Paletten ist einwandfrei!

SCHLIMMER jedoch sind die ranzigen Düfte der Lippenstifte! Das betrifft den dunklen Rosenholzton wie er bei Negligée und dem Mini Richard zu finden ist. NICHT KAUFEN!

Tatsächlich bin ich nicht sicher ob diese schlecht sind oder ob die Farbe diesen Duft mitbringt, ich befürchte letzteres. Meine Freundin hatte den Negligée neu in Dubai gekauft und er war ranzig und sie schmiss ihn weg.
Ich habe meinen auch weggewrofen und das ist das erste Mal, das ich so etwas tat. Mein Herz hat geblutet, aber der Duft war unzumutbar und verflog auch nicht beim Tragen. Die Farbe ist sehr schön, aber das hilft ja auch nix…

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TOM FORD BEAUTY Jasmin Rouge Lippenstift mit Dupe

Da bin ich wieder. Obsession oder Sucht, einerlei, den hundertsten roten Lippenstift in meiner Sammlung willkommen zu heißen fiel mir nicht schwer. Die Farbe ist ein Hingucker, doch ich sage gleich vorweg: Spart Euch das Geld. Einen Zwilling hat das Produkt nämlich, durchaus in der gleichen Liga, aber locker zwanzig Euro günstiger. Natürlich habe ich den bereits selber, und was habe ich mich geärgert!

Der Ton ist leuchtend, satt, feuchtigkeitsspendende Textur, kriecht nicht in den Lippenfältchen, hält aber auch nicht ewig. Die rotrote Farbe macht manchen Kindern, de geschminkte Frauen nicht gewohnt sind hier auf den Dorf, sogar Angst! Nicht meiner Tochter, die bei roten Lippen schon freudig jauchzt, weil sie weiß dass es rausgeht. Ich trage Jasmin Rouge trotz aufgequollenem Gesicht und irren Haaren zu meiner dicken Herren-Wollmütze, denn das Leben ist kurz und ich habe verdammt viele Lippenstifte.

Bla bla bla : Ihr wollt Bilder. Seid gnädig, ich sehe scheiße aus und es lässt sich nicht leugnen. Aber das wird schon… noch ein paar Kilo runter, ein bisschen frische Luft, ein bisschen Sex (Sport meine ich) und noch bisschen Botox, Hyaluron und einmal strammziehen oh sorry – vom Thema abgekommen 😀 Weiterlesen…

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TOM FORD BEAUTY Private Eyeshadow Mono Lidschatten – wo seid ihr?

Satte 26 Farben wird es geben, sie sind bereits online in den USA erhältlich, im KaDeWe aber leider noch nicht, und auch sonst nicht online gesichtet. Die Farben sehen allesamt solide aus, ich wäre mit einem violetten Mono dabei, habe ansonsten ausreichend Farben in den Paletten.

Tom Ford Beauty hat die Erwartungen übertroffen und bereits jetzt schon einen Umsatz von einer Milliarde erzielt, anstatt wie prognostiziert erst in 2019, bereits in 2017 – und der Leiter der Sparte Guillame Jesel, der vorher bei Lancôme war und dann sich durch die Estee Lauder Sparten hochgeschlafen* hat, angefangen bei MAC, peilt dann als nächstes die 2 Milliarden Marke an. Klaro! Hat er gut gemacht!!

Die Umsätze wurden befördert durch die Düfte und die Lippenprodukte, und nicht zuletzt durch eine der besten Marketingmaßnahmen im Social Media Bereich (wie bereits bei MAC) und generell in der Ansprache der Zielgruppe. Der Typ scheint gut zu sein, verdammt gut, und er sieht auch noch gut aus!

Derweil gucke ich mir die neuen Lippenstiftfarben des Hauses an und zweifle an meinem Verstand, der einen fuffziger für einen Lippenstift ausgibt. TOCKTOCK ist das noch was drin im Kopf?! Gewinnen tun stets die anderen… oder habt ihr Aktien/Beteiligungen Eurer beliebtesten Firmen?
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*wenn er eine Frau wäre, würde man es ihm unterstellen, nicht wahr… daran würden wir uns auch kaum stören, weil wir es ja so kennen.

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CHANEL Gabrielle der Duft -Rezension, Review, Test, leck mich

Hier ist Eure Rezension! Versprochen ist versprochen, und wird nicht gebrochen. Sagt DAS niemals einem Kind gegenüber. Das merken die sich.

Ich kann nicht umhin ein bisschen über die Werbung abzulästern: Die Fesseln, die gesprengt werden, das Licht, SÜLZ, dazu die heiße Stewart, nackig (meinetwegen…?!) und der Name. So richtig passen tut da nix, außer vielleicht tatsächlich das Konzept von Licht und Wärme. Die sympathische Schauspielerin passt mitnichten zur Marke und zum Duft, aber das liegt nicht an ihr. Ich jedenfalls hoffe sie kriegt eine FETTE Stange Geld dafür. You go, darling!

Der Name Gabrielle – die polnische Migrantin, die sich hochgeschlafen hat, übliches Verfahren bis heute aufgrund, ich zitiere Jutta Allmendinger: „Der Heiratsmarkt bezahlt die Frauen besser als der Arbeitsmarkt“ steht als Namensgeberin für den Duft. Eine Ära, bevor sie zu Coco wurde, eine Ära der Unschuld nehme ich an. Bullshit, aber immerhin eine Ära in der sie nicht Nazi-Kollaborateurin war. Sehr unsympathische Tatsache, die sehr gerne verschwiegen wird. Gabrielle ist auch der Name eines schönen, roten Lippenstiftes aus der Rouge Coco Reihe, den ihr hier auf dem Blog bereits gesehen habt.

Und da kommen sie schon um die Ecke geschossen, die Vergleiche mit Coco Mademoiselle. Ich habe mir extra das Extrait zum Vergleich zur Nase genommen, und sage: NEIN.

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Beauty News

EDIT: Shiseidos neue Linie ist mintichten für junge Frauen, da Susan Sarandon das Gesicht ist – BRAVO!! Ich fand die Sachen wenig pflegend und bin etwas verwundert, aber ich kenne nur zwei der Produkte.

NARS kommt wieder an den Countern! Es ist das einzig spannende derzeit…

SEPHORA liess mich original kalt! Ich habe nichts gekauft, dabei bin ich nach wie vor nicht immun gegen Concealer und Lippenstifte. Die sind ja schiere Notwendigkeit.

Ich habe nun mehrfach an Hermès‘ neuem Duft mit dem Hut gerochen: Twilly. Es sieht schrabbelig aus, und es hat auf mich wiederholt KEINEN Eindruck gemacht oder hinterlassen. Tja.

GABRIELLE von Chanel hingegen hat mich zu einem Spontankauf zu vollem Preis (ICH! NIEMALS!!) verführt und ist der Duft meiner Wahl seit Wochen. Ich habe mein Coco Mademoiselle Parfum Extrait zum Vergleich rangezogen, trug Chanel No 5 EdP und Eau Premiere und bin bald bereit für eine Rezension. Ich hoffe der Duft kommt bald als Extrait raus, ich werde das Zeug trinken. Langweilig ist es, ja, aber GUT.

MATT ist in – GLÄNZEND ist in – bei der Auswahl von Lippenstiften gibt es derzeit nur diese zwei Extremen. Persönlich habe ich tatsächlich nur Dinge nachgekauft, Tom Ford, Sensai Kanebo, demnächst wird mein Concealer alle.

Herbst ist die Zeit für Highlighter und matte Bronzer in Kombi.

Der schlechteste Nagellack der Welt ist Chanels Ecorce Sanguine. Die Farbe eine Wucht, die Haltbarkeit einfach schlecht. Da wird wieder Dragon oder Coromandel ran müssen. Noch besser, man gönnt sich eine oder zwei Farben von Tom Ford. Damit ist man stets gut bewaffnet, und das meine ich genau so.

Es gibt von Shiseido eine neue Linie für junge Leute. Die ist ganz schön teuer, muss ich sagen, die Verpackungen recht verspielt, die getönte Tagescreme für mehr Leuchtkraft machte jedoch einen sehr guten Eindruck als recht gut zu schichtende BB Creme.

VictoriaBeckhamxEsteeLauder
kam ebenfalls wieder und ist noch nicht gegangen – aber die Highlights habe ich schon vorgestellt und die Augenpaletten diesmal waren schlecht, die Lippenstifte zu teuer, der Hype irgendwie vorbei. Dabei sind die Lippenstifte toll von der Textur her, aber sie kosten eben auch stolze 45 Euro. Da ist man, denke ich, eher skeptisch. Empfehlenswert ist ebenfalls der Lidschatten Bitter Clove, ein metallischer, sehr schöner Mono in einem neutralen olive-braun. Kostet allerdings auch 45 Euro…

BOBBI BROWN
hat die Eyeliner jetzt doppelt im Pöttchen und ein paar neue Lippenstifte, die leider farblich etwas öde sind – kühle Ausnhame ist Cali Rose (Frau P.!)
Trotzdem, ich schaue mich da immer gerne um, die Qualität ist super und die Marke gehört zu meinen Faves, die ich in der VIP-Schublade behalten habe. Die Hydrating Face Cream in 100ml ist auch so gut wie leer und ich gestehe, ich bin ab von Öko, da mein Gesicht das mistig findet. Hallo Silikon!

SISLEY hat auch ein paar neue Produkte rausgehauen, leider waren beide besuchten Counter leergefegt und vor allem ohne Personal. Dann eben nicht.

DOUGLAS – ey, was für ein Laden?! Personelle Fehlbesetzungen, leere Lager, leere Regale. Gesehen in Hamburg und Lüneburg, also in zwei umsatzstarken Filialen. Muss man sich ja auch leisten können.

MUGLER Aura war gar nicht schlecht, allerdings ist der Flakon ein Gräuel und das Modell eine dumme Nuss. Tschüß.

HERMÈS hat jetzt Handtaschen für 1600 Euro – also erschwinglich LOL und sehr schöne Armreifen, die sehr gut zu meinen bereits vorhandenen passen würden, lieber Ehemann – Les voitures à transformation in der Farbe Rayon, vielen Dank. Zur Not ist eine Flasche Rosa Grapefruit Eau de Klo sowie Körperlinie auch nett. Schöne Tücher: Les Tresors d’une Artiste – OH NEIN ES IST JA EIN MÄNNLICHER KÜNSTLER! Danke nein Danke.

Bitte sehr!

<3

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