HERMÈS Jour d’Hermès Absolu – absolut schön

13. Juli 2014 — 21:30

Mit dem originären Duft hatte ich meine Schwierigkeiten – der schönste Flakon aller Zeiten, aber ach, Honig! Ich hasse Honig! Dabei war das Bild, das Konzept, sofort vor meinen Augen. Die Wiese, die Blüten, Haut, Unschuld und Sinnlichkeit. Ich verstehe Jean-Claude Ellena.
Ich versteh aber auch, dass Geld verdient werden muss und dass Honig der letzte Trend war, aber hey, ich kann auch nicht alles mögen. Fangirl? Bin ich – ich wollte Jean-Claude als Namen für den Teddy, aber man(n) konnte mich davon abbringen…

Nun, das Absolu dazu ist immer noch mit Honig, aber eher mit dem wachsigen, harzigen Bestandteil. Schon mal eine Honigwabe ausgelutscht? Genau.

Dazu einfach viel – Pfirsich, aber kein echter, sondern die abstrakte Frucht die nach Süße, Reife und Samtigkeit duftet. Tausend und eine Blüte, vor allem süße helle Blüten, Jasmin, Wisteria, Iris definitiv (eine minimale Anlehnung an Iris Ukiyoe – steht hier… herrlich zart und hell!), eine transparente Form von Üppigkeit und Fülle.

Dieser Duft ist das äußerste an Opulenz, was ich mir aus der Feder von dem Herren vorstellen kann, und dabei war er nicht alleine daran beteiligt. Man hält sich mit den Duftnoten auch bedeckt, jede soll sich darunter das vorstellen, was sie will. Ich habe sie, die warme weiche zärtliche Pfirsich-Umarmumg. Sommerlich warm, ein fast süßer Duft, der aber statt Süße treffender die Sonne gespeichert hat.

Ich mag es, dass der Duft gar keine große Geschichte evoziert. Es ist viel mehr eine Leinwand für den Tagtraum, ein so passender Duft zum Namen “die Stunde von Hermès”. Die Stunde der Möglichkeiten, der Verzauberung, des lustvollen Nichtstuns, des Sommers und der guten Dinge des Lebens.
Hier kauft man sich das Stück Luxus, das Hermès für mich ist: Alles, was man für Geld an Schönheit und Qualität haben kann. Und der Rest? Ist alles an Schönheit und Liebe, die ich in mir nur haben kann. Der Leinwand-Vergleich? Ich kann dieses Bild malen…

Randfakten:
Auch hier der herrliche Flakon, diesmal mit Roségold und mehr denn je an einer guten Pulle Whisky erinnernd. Der Duftflakon ist nachfüllbar, und ehrlich, das wünsche ich mir auch für die Jardins-Reihe. Da leere ich die Flakons ja reihenweise…
Das Absolu ist nicht stärker oder länger haltbarer, sondern erst einmal… anders. Ein Duft, den man um sich haben will. Immer wieder nachgesprüht, immer wieder sanft und doch intensiv.

Der Duft ist schon länger in den Läden erhältlich, ihr könnt ihn in jeder guten Parfümerie erschnuppern.

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HERMÈS Hermessence Cuir d’Ange – neuer Duft!

— 20:17

Ab September erhältlich. Und es liest sich hervorragend, zumal für Fans von Kelly Caléche, wie ich einer bin.

Aaaaaaahhhhh… herrlich… Engelsleder!

Via Elena von Perfumshrine – mehr dazu hier.
Sie schreibt übrigens auch noch über Christine Nagel, die das Ruder im Hause Hermès dufttechnisch übernehmen wird. Das wird spannend! Mindestens zwei Düfte kennt jede von uns, Miss Dior Cherie und Armani Si, beides ordentliche, ja sogar tolle Mainstream Düfte.

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BEICHTE!!

— 14:34

Hier bin ich, und ich muss beichten: Ich verwende keine Naturkosmetik mehr. Zumindest in der Gesichtspflege.

Nach einer Beratung mit Gata Agata via Magi-Mania ergriff ich die Flucht nach vorne. Meine Haut? Fahl, völlig verpickelt, trocken.
Klar, ein paar Hormone, ein bisschen Junkfood, Stress, yaddayaddayadda – das kann es aber nicht gewesen sein. So Hackfleisch-like sah mein Gesicht schon lange nicht mehr aus.

Reizfrei reinigen? Check. Immer. Aber nunmehr doch mit diesem Clinique Gedöns, das keinerlei Farbpigmente im Gesicht hinterlässt, nicht brennt und weder austrocknet noch pflegt.

Alkohol im Gesichtwasser? Ist jetzt raus. Alleine das Gesichtswasser zu wechseln, hat nach zwei Tagen sichtbare Erfolge gebracht. Dafür klatsche ich mir Silikon in die Fresse bis der Arzt kommt, denn als Tagespflege habe ich mich für DayWear entschieden. Hatte ich früher mal, so mit Anfang 20 und ich weiß noch, dass ich tolle Haut hatte. Lag am Alter, so ist das…
Die DayWear enthält alles, was ich nicht gut finde, und ist für trockene Haut ausgelobt. Was soll ich sagen, ich sehe aus wie ein junger Pfirsich. Meine Unreinheiten sind fast weg, die Haut sieht gut aus, ich schmeiße da noch die getönte Version drüber und bin ready-to-go. Sehr vorteilhaft, wenn man stets fünf vor zwölf merkt, dass man aus dem Haus muss. Und noch im Pyjama ist.

Zufälligerweise habe ich noch dieses bombige La Mer Serum im Schrank. Hasst mich, aber zusammen ist das derzeit die GEILOMAT Lösung in Person. Ich glänze nicht, ich leuchte, und meine Haut sieht für meine Verhältnisse wie frisch aus dem Urlaub. Ich muss zugeben, dass ich nach einer Hauschka Behandlung auch immer gut aussah, aber diese Feuchtigkeitspflege schafft mehr… Feuchtigkeit?!

Dazu fühlt sich die Haut einfach normal an. Klebt nicht, fettet nicht, spannt nicht.

So, ich muss mich schämen, oder?

Ich möchte ergänzen, dass meine Augenpflege die von Sensisana bleibt. Ebenso meine sonstige Körperpflege, da bleibe ich im Naturkosmetiksektor, denn großflächig möchte ich “Alles Gute von der Tankstelle” nicht verwenden. Es ist (für meinen Anspruch) günstiger und der Umweltaspekt ist auch nicht zu vernachlässigen.

Gebt mir saures. Oder sagt mir, was ich unbeeeeedingt noch brauche (außer Geld).

DISCLAIMER: Alles selbstgekauft, bis auf das La Mer Serum. Dachte es interessiert Euch… Nein, nicht wirklich.

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Vegan, weil ich kann: Gemüsesuppe der Saison mit Reis

6. Juli 2014 — 19:10

Sehr gesund und ehrlich gesagt für den Teddybären gekocht, ergo SEHR gesund. Ohne die Reisbeilage allerdings auch etwas, wovon man nicht wirklich satt werden würde… Also, mild gewürzt eignet sich das Essen für Kleinstkinder, ordentlich gewürzt schmeckt es natürlich sexier.

Zucchini (geschält, klein gewürfelt)
Fenchel (komplett,klein gewürfelt)
einige Tomaten (am besten auch geschält)
grüne Zwiebeln (kleingeschnitten)
Karotten (wer zuviel Zeit hat: Stifte, sonst einfach dünne Scheiben)
ein Hauch Knoblauch
Brechbohnen
Brühe (hefefrei von Natursegen)
Olivenöl
Curry (das süße Curry von Sonnentor ist mild und aromatisch)
oder – Curry in einer scharfen Version plus Tellicherry Pfeffer grob gemahlen

Reis (komme mir hier keiner mit Naturreis! Urgs!) – zeitgleich aufsetzen

Fenchel und Zucchini im Olivenöl kräftig anschmoren, dazu Knoblauch und Tomaten. Das Ganze sollte cremig wirken – dann mit Brühe ablöschen bzw soviel reintun, dass die Bohnen, grünen Zwiebeln und Karottenmitgaren können, gerne bei niedriger Hitze und geschlossenem Topf.
Mit dem ausgewählten Curry würzen. Ich würze mit dem milden Curry auch das Essen für Teddy, unter möglichstem Verzicht auf Salz. Unser Essen wird am Tisch nachgewürzt…

Auf dem Teller Reis und Gemüsepampe zusammenschmeißen, mit frischem Olivenöl ertränken (wird schön cremig…) und reinhauen.

P.S. Man kann auch anderes Gemüse nehmen, aber ich rate von Paprika ab, von Hülsenfrüchten, von zu viel Tomaten wegen der Säure. So bleibt das Essen sehr mild, süßlich und sehr gut verträglich (trotz Zwiebeln).

P.P.S Das Rezept ist ein Leserwunsch von “Gata”-Agata@magi-mania.de

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Mein Leben, mein Leben

4. Juli 2014 — 10:59

Wißt Ihr, was mich derzeit tierisch nervt? Beziehungsweise was seitdem Elterntier-Dasein nicht nur mir, sondern auch dem Ehemann passiert? Wir sind komplett fremdbestimmt.

Früher hatte ich eigene Termine im Kalender – heute sind die meisten Termine von anderen. Fährt Ehemann weg, ist Freundin aus dem Ausland da, hat die Krippe zu, ist XY im Urlaub, YZ heiratet: Meine Termine. Früher entschied ich, was in meiner Freizeit war – heute fühlt es sich an, als ob alles zu mir kommt und ich keine andere Wahl habe.
Das ist wohl der Normalfall und es ist auch eine Frage der Wahrnehmung. Es ist eben Alltag, und da wir jetzt zu dritt sind, ist dieser etwas komplexer in der Organisation als vorher, wo man spontan was unternahm.

Es hat aber auch andere, sich langsam einschleichende Auswüchse. Mir wurde das erst bewusst, als ich mit ein paar anderen Müttern auf einer Party rumstand – ziemlich fertig (wir alle), ziemlich nachlässig gekleidet (ich nicht!), ungeschminkt, irgendwie… Wir sprachen über Haus (ich nicht, wir suchen eine Immobilie by the way!…) und Kinder und Männer und Gehälter und Ungleichheit (ja, ich war’s) und Sex und wieder Kinder. Dabei wurde mir klar, warum so viele hin- und hergerissen sind und zu nichts kommen: Weil sie für alle anderen alles machen.

Das ist die typische Frauenfalle, und sie schnappt zu: Das eigene Haus. Viel zu tun, und Garten, aber es macht ja Spaß. Kinder? Vollzeit – keine Arbeit, sondern eine Einstellung, die aber auch auslaugen kann. Arbeit? Muss oder will frau auch, haut auch rein, einmal der finanzielle Druck und natürlich ist es nie der Traumjob, der einem die Kohle einbringt, beziehungsweise ist auch der Traumjob nicht durchgehend immer Zucker. Frau kriegt dann alles organisiert – Das Leben der Kinder, den Alltag, bei der Arbeit sind das die wertvollsten Mitarbeiterinnen, die das gleiche Pensum schaffen wie die männlichen Vollzeit-Kollegen (aber die, die sind immer erreichbar).

Deren Leben? Ich hatte nicht genug Mumm zu fragen, ob sie ein eigenes Leben noch haben. Die eine wird höhnisch lachen und sagen – Wessen Leben?!

Dass es sich bei mir um ein Luxusproblem handelt, ist klar. Ich bestimme den Kurs, und das weiß ich mittlerweile. Sicher, das “alte” Leben und das “neue” Leben sind ein Widerspruch, den es noch zu vereinbaren oder einfach zu akzeptieren gilt, aber mein Leben – ist mein Leben.

Mein Leben beinhaltet sich um mich selbst zu kümmern, mir nach wie vor den ersten Platz einzuräumen (wenn sich auf dem Treppchen in Wahrheit doch mehrere drängen!), sei es denn dass man sich trotz Kleinkind seine geliebte weiße Bluse anzieht oder Lippenstift benutzt, dass man sich verabredet und weggeht und auch mit dem Kind shoppen, warum nicht? Dem Partner wieder Komplimente macht und vielleicht ein neues gemeinsames Hobby entdeckt (nicht: schlafen!) und sich nicht immer an andere orientiert. Ich, ich, ich – klingt so furchtbar egoistisch, aber die meisten und auch ich müssen es echt noch lernen. Ich bin die Gebende, ich bin die Nehmende, mein Leben, mein Leben. Am Ende ist frau nämlich immer allein.

Also, mein Plan für heute und jetzt: Mein neues Kleid anziehen (trotz Kleinkind, es lässt sich schließlich waschen!) und in die Stadt gehen und flanieren, weil es mir Spaß macht. Teddy findet das gar nicht so schlecht mittlerweile, es gibt ja schließlich was zu gucken.

Mein Leben, mein Leben – dass ich jetzt auch noch Mutter bin, ist nicht einfach, schließlich beinhaltet dieser Begriff wie kein andere den Impetus des Gebens. Ich bin jedoch nur solange eine gute Gebende, solange es mir nicht auffällt, dass ich es tue, solange es mich nicht auslaugt, auszehrt und solange ich einen grundsätzlichen Glücks-Boden unter meinen Füßen habe. Nicht kippelige Momente des Glücks, sondern eine feste Unterlage.

Was mich sehr, sehr nervt: Es geht so vielen so, und keiner redet drüber. In ausgelassenen Runden mit viel Alkohol, ja, da kommt das wahre Leben zum Vorschein. Dann werden die perfekten Hausmuttis zu kleinen unzufriedenen Gnomen, die sich darüber auslassen, dass sie in Wirklichkeit alleinerziehend sind; die Ökomuttis gestehen, dass die gelebte Gleichstellung für den Arsch ist, weil sie immer noch mehr putzen, und die abgeklärten Emanzen zu Weicheiern, denen der Mut fehlt, sich zum Gefühlsleben zu bekennen. Alles völlig normal.

Aber: Dein Leben, dein Leben. Leben leben, du weißt schon.

…ach ja, und nochmal: Das Leben mit Kind ist grandios. Das Leben ohne Kind ist grandios. Dein Leben, dein Leben. Ist grandios.

P.S. Aus aktuellem Anlass: Und dann gibt es Momente im Leben, wo so ein Kackkrebs* versucht, Dir das alles zu entreißen. Dein Leben, deine Klinik, deine Chemo, deine Ängste. Nein, nein -Dein Leben, nicht dein Krebs, kein netter Besuch, kein erwünschter, das soll es ja geben; das eigene Leben hat eine feste Unterlage, da wird der Kackkrebs schon noch auf die Fresse fallen. Punkt.

P.P.S. *oder irgendeinanderer Scheiß. Nein, mir geht es gut, aber ich begegne derzeit einigem *Kack in meinen Umfeld. Der kann sich mal verpissen und so.

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CARTIER Baiser Volé – zwei Versionen und ein klares Jein

1. Juli 2014 — 20:59

Ich schrieb schon neulich, dass Cartier dick mit Flankern im Geschäft ist und zum Baiser Volé, den ich irgendwie verpasst habe, nun einen fünften?! Flanker herausgebracht hat. Voilá:

Das gute an diesem: Er ist pink. Das ungute daran? Er ist das, was Givenchys Very Irresistible sein wollte, eine süße Rose mit Lilie. Wie immer gut gemacht, kein billiges Wässerchen, aber so ganz und gar nicht meine Baustelle. Das Original, in diesem Falle das Eau de Parfum (es gibt noch ein Extrait, das sehr viel besser sein soll, das man aber nirgends als Tester bekommt…) ist zwar auch nicht meine reguläre Baustelle, aber doch, doch… Irgendwo trifft es meinen olfaktorischen Nerv. Ergo: Wird getragen!

Schwer und hell – ein Widerspruch. Weiterlesen »

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Der Beweis, dass ich ein Genie bin – oder langweilig, feat. Tom Ford

— 11:42

Ja, es ist soweit. Mein neuer Herrscher des Beautycases heißt Tom Ford und hat erfolgreich alles andere verdrängt. Warum? Gute Qualität, sichere Farben, die aber das gewisse Etwas haben. Definitiv der Halt, und sagte ich schon – die Farben?

Diese wunderschönen Schätze habe ich nacheinander gekauft und völlig unzusammenhanglos – wie so häufig passen sie wunderbar zusammen. Ich folge scheinbar immer einem Farbschema.

Das Quad heisst Ice Queen und ist nicht das beste aus der Riege, aber die kühlen blau-grauen Töne kann ich sehr gut tragen, sie haben zudem keinen grünen Stich. Petrol mag ich nämlich nicht. Der himbeerfarbene Blush namens Wicked sieht sehr natürlich aus – vorausgesetzt er wird zart aufgetragen.
Der bräunliche Blush erinnert mich sehr an Gülcan und an Bettina – Bettina Wulff, beide prominente Rougebalken-Trägerinnen.

Vorsichtig dosiert ist der Rosenholzton mit Tendenz ins Braune ein wudnerbarer Mix zwischen Bronzer und Blush. Für mich die ideale Fareb, wenn sie nicht meine braunen Flecken betonen würde. Aber das fällt nicht weiter auf.

Der Lip Laquer von Armani ist ein hervorragendes Produkt (ich hatte diese verrissen, weil ich bei Douglas in Hamburg auf den versifften Stand ranzige Tester hatte… toll! ist eine Weile her und besser geworden, immerhin.) und schafft Glanz und zarte Frabe ohne zu kleben und ohne auszutrocknen. Parfümfrei dazu – zwar sind die Clarins und Burberry Glosse immer noch besser, aber eben stark parfümiert, was ich momentan nicht mag.

Die Farbe betont und macht frisch – mehr nicht, weniger auch nicht. Numero 202 – ein Ton, wie es mir mal der Armani Visagist empfahl.

Schnell auf’s Gesicht geklatscht sieht das Ganze so aus: Weiterlesen »

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OotD mit Socken

30. Juni 2014 — 08:01

Neulich verschenkte ich ein Buch mit dem Titel: “Wirklich wichtig sind die Schuhe”. Eine Biographie. Gelesen habe ich es selbst nicht, aber ich stimme dem selbstredend zu. Schuhe sind die Basis und der Garant für jedes gute Outfit, so wie die perfekten Augenbrauen für ein Make-up das A und O sind.

Schuhe? Check. Socken? Check! Ich habe Geburtstagssocken, ja, ich bin ein wenig bekloppt – ich kaufe mir jedes Jahr um den Geburtstag ein paar krasse Socken, oder bekomme sie als Geschenk (dieses Jahr gab es keine, ich habe Größe 38, also…) An meinen Geburtstag trug ich also gute Schuhe (rahmengenähte Quarvif, die zwar elendig spießig aussehen, weich und leicht sind und auch noch im Angebot, hallo, wie konnte ich denen kein Zuhause bieten?!) und Lieblingssocken.

Dazu irgendein olles Fummel aus dem Schrank nebst meiner superduper Sternchenjeans und tadaaa: Eine neue Tasche! Nach Jahren endlich mal wieder. Der Weihnachtsmann Ehemann hatte ein Einsehen, eine Kreditkarte und keine Zeit, macht summasumarum ein nettes Geschenk. Wer dazu nicht nur mit dem Zaun winkte, sondern mit dem gesamten Straßenzug samt Bauwagen etc., ging sicher, das begehrte Stück in den Händen zu halten. Diese Person war ich, denn ich bin vertrete folgendes: Bescheidenheit ist keine Zier, und weiter kommt frau ohne ihr. Aufschreiben, ausschneiden, an den Spiegel kleben, jeden morgen aufsagen!

Obwohl ich arbeiten musste (kurz und schmerzlos muss ich gestehen), hatte ich den ganzen Tag über blendende Laune. An meinen Geburtstag bin ich einfach widerlich gut gelaunt! Mittags ging ich mit Ehemann fix essen (für Lüneburger: Viskuhle, dauert, ist aber echt gut) und dann besuchte ich mit Teddy Freunde und bewunderte deren neuen Rasenmäher. Ein schönes weiteres Geschenk war ein Bild vom schmutzigsten Kind der Welt sowie sehr, sehr viele Gratulationen via Twitter (DANKE!!). Es gab ebenfalls noch ordentlich Knete zum “was Schönes kaufen” – und kaufen, weiß Gott, das kann ich gut!
Ein Raubzug durch Douglas und durch den Spielzeugladen (ich muss Insolvenz anmelden…) und zack, alles weg. Schön war’s.

Ähm, wovon rede ich bloß?! Bilder. Ihr wollt doch eh nur Bilder! Wißt ihr eigentlich, wie blöd es ist, sich selbst zu fotografieren, dabei den Bauch einzuziehen und min. 20 cm größer auszusehen (Achtung Winkel!) und das alles mit einer 80 Tacken Kamera? Ich habe auf ein Bild sogar meine Haarwurzeln drauf, aber nicht so recht das, was ich wollte. Egal. Seht selbst. Weiterlesen »

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