PAULA’S CHOICE Clear Extra Strength 2% BHA Peeling

Zum Thema Hype: Ich habe es dann auch getan. Bestimmt erst nach zwei Jahren habe auch ich ein Säure-Peeling in Betracht gezogen, völlig verzweifelt über meine Akne. Überhaupt ein Produkt dieser mir unsympathischen Marke, dabei kann ich es nicht genau in Worten fassen, warum ich PC nicht mag.

Die Flasche ist nach dreiviertel Jahr fast leer. Ich würde sagen, das war ein echter Test!

Meine Akne und ich haben 25-jähriges Jubiläum dieses Jahr. Die Pigmentflecken dazugezählt, findet in meinem Gesicht regelmäßig Party statt. Unschön, ab von gängigen Schönheitsidealen, und zum Teil sehr ungesund durch regelmäßige Entzündungen. Narben sind das eine, Abszesse, denen man mit Skalpell begegnen muss, das andere. Ich habe alles durch.

Ich habe keine Wunder erwartet und war geduldig. Die Haut wurde reiner, wurde trockener; wurde wieder sehr unruhig, sehr trocken. Lokal verwendet sind Pickelchen sofort abgeschreckt worden, doch der Teufelskreis aus Verbesserung und Verschlechterung gefällt mir gar nicht. Die roten Narben sind beileibe nicht besser geworden, dafür aber haben tiefe Entzündungen häufiger keine Chance gehabt.

Worth the hype? Jein.
Ständig eingesetzt kann so ein Peeling nicht gut sein. Gar kein Peeling eigentlich. Es ist wie eine Verbrennung der Haut, und genau das will man ja auch mit dem extensivem Sonnenschutz, der ständig mühlenartig vorgebetet wird, vermeiden. Klar ist, dass die Hollywood Stars, die permanent lasern und chemisch peelen, nicht dreißig Jahre lang wie 40 aussehen werden…
Auf eine bakterielle Entzündung angewendet wirkt die Salycilsäure hingegen Bombe, dafür kann man sich allerdings für ein Appel und ein Ei was in der Apotheke mischen lassen.

Also – gelegentlich, ein wenig, ja, hm. Akute Akneschübe können abgemildert werden, aber die Dosis macht den Gift. Zu häufige Anwendung führt, siehe oben, zu einem Teufelskreis. Anwendung unterbrechen, Aloe Vera drauf, eincremen.

Und in einem zweiten Atemzug: Die Wundercreme, die sowohl Unreinheiten als auch Pigmentflecken vernichtet, Falten sowieso und mit Wirkstoffen nur so trotzt… hat fiese Pickel verursacht, allerdings erst ab der zweiten Anwendung.
Ich reklamiere selten eine Creme, aber das Teil ging diesmal zum Anbieter zurück! Danach hat es lange gedauert, um die Haut wieder „normal schlecht“ hinzubekommen.

Zum Thema Paula’s Choice: Die Deluxe-Proben finde ich klasse. Das eine oder andere Produkt ist sicher richtig gut, die Kombi von allen vielleicht noch besser, am Ende fühlt es sich aber an wie ahnungsloses und teures rumdoktorn. Für mich persönlich, wohlgemerkt.

Die Ursache zu bekämpfen scheint mir da interessanter als immer wieder an der Oberfläche herum zu schustern. Pickel kann man abdecken, aber ich will sie lieber weg haben… ich liebe meine Probleme 😀

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Rote Lidschatten – ein Trend, der weg kann

Zugegeben, es kann sehr tragbar gemacht werden, es kann gut aussehen, es ist interessant und was anderes als tausend braune Töne oder Taupe, die Eierlegendewollmilchsau-Farbe, die alles sein kann.

Ich komme derzeit ja nicht so viel rum, zugegeben, aber: Habt ihr irgend jemand damit auf der Straße gesehen?
Es werden Paletten verkauft und gekauft, die als schimmriger Abfall ins Waschbecken landen. Schminken für ein Video, für ein Bild, aber welche Frau geht damit auch raus?
Die militanten Make-up Nerds ausgenommen, zu denen ich auch zähle, sehe ich nie Frauen, die aussehen wie ihr Instagram Ebenbild.
Ebenso war ich sehr verwundert, als im hiesigen türkisen Riesen der rote Chanel Lippenstift der derzeitigen limitierten Kollektion komplett ausverkauft war!
Wer hat ihn gekauft? …aber viel wichtiger – wer trägt ihn denn?

Warum der Trend weg kann? Weil er nur Marketing ist. Schminkaffine Frauen kaufen sich nun mal einiges, auch Dinge, die sie nicht tragen können (Hallo! Ich!) und niemand, aber auch niemand wird dem langanhaltenden Hype widerstehen können. Eine weitere Palette in der Schublade, weitere fünfzig Euro die irgendwo rumgammeln.

Es gibt allerdings jemand, der das tragen kann und es sicher auch im Alltag tut: Shenja/Eugenia von INCIPEDIA.DE kann es, tut es und es ist schön! Einige Bloggerinnen fallen mir da ein, sogar zwei, aber ich sage es mal so: Grundsätzlich sollte man tief in sich gehen, ob man auch diesen Trend mitmachen muss.

Die 80er sind auch wieder da und ihr tragt nicht alle weiße Tennissocken, oder? ODER??

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Frische Frische mit drei Produkten

Das ist jetzt einfach ein Tipp für kaltes Wetter, das wir Gott sei Dank alle haben! Aber auch gegen das graue Grauen der mir zumindest jeden Morgen entgegenblickt. Dicke Augen, trockene, fahle Haut, und sichtbar müde.

Was hilft? Weniger ist mehr und: Cremeprodukte! Cremige Texturen mit Schimmer. Viel muss es nicht sein, vielleicht habt ihr die Farben eh zuhause, solche oder so ähnliche.

Man nehme einen hellen, schimmernden Creme Lidschatten (meiner ist Opale von Tom Ford), einen cremigen Blush (meiner ist Sisley Phyto Blush 1 Petal) und einen transparenten, roten Lippenstift (hier ein überteuerter Chanel Lip Shine in Monte Carlo).

Man kann alles einzeln auftragen, oder alles mischen als Blush und Lippenstiftersatz, den Lidschatten als Highlighter verwenden, den Lippenstift als Rouge, und so weiter.

Ich habe nebst Pickel und Augenringe abdecken ausnahmsweise mal Mascara drauf, den Lidschatten am Auge, den Blush auf der Wange, den Lippenstift auf den Lippen. Warum? Meine Akne blüht dank Beginn der Allergiesaison und daher kann ich mit Schimmer leicht nicht groß punkten.
Und genau das ist der Punkt: Statt dicke Paste im Gesicht, transparente, zarte Farbe die den Blick auf das eigentliche lenkt: Meine innere Schönheit!

Höhö.


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Die Zeiten sind hart

Es ist eine Weile her, dass ich in der Stadt war, ich denke vor Weihnachten?! Auf alle Fälle war es brechend voll, das weiß ich noch, Ende November. Während wir also frierend durch die Kleinstadt Kind und Kinderwagen schoben, glotze ich begierig alles an: Fensterauslagen, Menschen und noch mehr Menschen.

Meine Beobachtungsgabe ist berüchtigt: Gesichtsaudruck, Kleidung, Körpersprache; und am spannendsten wird es, wenn man in Hörweite ist. Da bestätigen sich Vorurteile oder aber genau das nicht, was mich schon häufig gelehrt hat, nicht nach dem Äußeren zu beurteilen.

Auch wenn es sehr, sehr merkwürdig klingt: Mir sind sehr viele Paare aufgefallen mit Baby/kleinem Kind. Klar, man sieht als Schwangere nur Schwangere, als Babymutter nur andere Mütter, etc. Als Schmink-Uschi sehe ich sehr wohlwollend die anderen Frauen, die Lippenstift tragen – es sind wenige, aber es gibt sie!
Anyway, glückliche Paare, leuchtende Augen, rosige Gesichter, mit einem auffallenden Merkmal: Sie jung, er alt. Ich lasse es mal so stehen, über „Alter von-bis“ zu spekulieren macht kein Sinn.

Nun ist Lüneburg eine wohlhabende Stadt mit vielen Beamten und vielen Mittelständlern, einigen Privatiers, einigen Angestellten der oberen Ebene, die hier im Umland von Hamburg leben. Das erklärt die horrenden Gebühren für Krippe und Kita, ebenso wie horrende Lebenshaltungskosten.
Daraus läßt sich schlussfolgern, dass einige dieser älteren Herrschaften(m/w) mitnichten arm sind.
Die Verbindung Geld/Jugend ist ja nun keine neue; meine Lieblingstratschtante (kennt Lüneburg in- und auswendig) lässt es sich auch nicht nehmen, die Midlife-Crisis geplagten Herrschaften durch den Kakao zu ziehen. Eine neue, junge Partnerin; diese will ein Kind, also gibt es ein Kind, die Herren sind völlig überfordert und so sieht man sie beim Shoppen mit regungsloser Miene den Kinderwagen schieben. Oder aber glücklich lachend… das zumindest ist schön! So war es an diesem Tag Gott sei Dank auch.

Nun habe ich aber an dem Tag etliche solche Paare gesehen, und musste unwillkürlich wieder an etwas denken – hier nachzulesen: Der Heiratsmarkt bezahlt die Frau besser als der Arbeitsmarkt.

Die Zeiten sind wirtschaftlich beschissen, die Arm-Reich Schere klafft auseinander, was auch den Zulauf rechter Parteien erklärt; junge Menschen, die jetzt anfangen zu arbeiten, bekommen winzige Gehälter, deren Abzüge astronomisch sind; wer nicht erbt, kann sich gehackt legen. Es wird wenigstens viel vererbt… Viele sind mit Anfang und Mitte dreißig noch Geldempfänger der Eltern. Paare mit einem erheblichen Altersunterschied sind finanziell besser gestellt, ein toter Partner bedeutet Witwenrente (sorry für diese Pietätslosigkeit, aber über Geld muss Frau reden!) und zwei tote Ehemänner scheinen wahrscheinlicher und gewinnbringender als ein Lottogewinn zu sein (wenn ich einer gewissen Dame Glauben schenken kann… Gütiger Himmel! was man alles in einer Kleinstadt übern Zaun zugerufen bekommt! Ihr habt ja keine Ahnung…).

Dass man sich hier als Standort von Wissen und Innovation mit Investitionen völlig vertut (Bildung, Bildung, Bildung!) ist das eine, dass man aber solche Strukturen beispielsweise dank des Steuerrechts immer noch hat, haben muss und diese aufrechterhält, ist beschämend. Die Zeiten sind nicht nur wirtschaftlich hart – die Zeiten sind auch 2018 insbesondere für Frauen beschissen und es ist keine Änderung in Sicht.

Nach der #metoo Debatte (sexuelle Belästigung, was ganz neues, hier augenrollen einfügen, oder gar Diskriminierung, womöglich am Arbeitsplatz, gütiger, wo kommen wir denn hin! Echt jetzt. Wer es NICHT kennt, Hand hoch [alle Hände beliben unten]) wird es Zeit, etwas härter auf das Gaspedal zu treten. Etwas lauter werden. Unbequem. Aber ich gebe zu, auch ich weiß nicht wie; mir fehlt Zeit und Kraft, mich noch durch irgendwelche politischen Geplänkel-Runden in irgendwelchen Ämtern zu bewegen, und doch ist das womöglich das einzig hilfreiche. Weil die Solidarität zwischen Frauen einfach nicht vrohanden ist, weil man sich immer als Konkurrenz versteht, weil es auch so häßlich ist, immer wieder „den anderen“ Frauen die Schuld zu geben: Victim blaming können Frauen wie nix, und antizipierender Gehorsam wenn ein Schwanzträger des Rudels spricht, auch.

Die Zeiten sind hart, ich bin heuer nicht härter. Was tun wir? Was werden wir tun? Soll ich meiner Tochter sagen, sie soll eine gute Partie machen statt Astronautin zu werden?

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Vorsätze für das neue Jahr

Ich habe auch so gelacht… Vorsätze!!

Nein, im Ernst, es ist ein verrücktes Jahr prognostiziert worden für das Sternzeichen Zwillinge: Sie werden lernen, mit Geld umzugehen. Auch sonst gibt es eine Konstellation wie seit 2006 nicht mehr, die irgendwas ganz dolles macht.

Es ist aber tatsächlich so, dass man keine Vorsätze fassen sollte, sondern konkret planen – die Umsetzung wird dann etwas leichter. Das Leben mit Familie bedeutet in erster Linie, ein Jahr im voraus strukturieren zu müssen und bereit zu sein, wenn die ganze Planung kollabiert. Ich kann das, aber ich kollabiere dann auch gerne mal nervlich wenn die Kinder dank Magen-Darm Viren oder ähnlichem einen Strich durch die Rechnung machen.

Mein Plan ist denkbar einfach: Urlaub. Schreiben. Leben. Arbeiten. In dieser Reihenfolge.

Der letzte Urlaub war schrecklich, ich war schwanger und mir ging es nicht gut.
Das Schreiben geriet ins Stocken, alles Produktive und Kreative wurde unendlich mühsam. Ich erhole mich davon und ich kämpfe mich zurück.
Leben ist wichtig – lachen, weinen, streiten, schreien, spielen.
Arbeiten ist keine Option, sondern gehört dazu, auch wenn ich „Geld ausgeben“ sofort als Job mit Überstunden machen könnte.

Statt Vorsätze sind Prioritäten wichtig. Wissen, wofür die Zeit reif ist, worauf man noch warten muss, wer jetzt Vorfahrt hat.

Dann kommt sowieso alles anders, als man denkt – weshalb man immer entspannt bleiben sollte.

Was ich mir wünsche? Gesundheit.

Was ich mir vornehme? Mich selbst herauszufordern.

Los geht’s.

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CHANEL Coco Rouge Carmen 466

Meine schöne Zeit ist um. Wir haben gerade mal Anfang Januar, und doch ist der Pollenalarm angegangen. Schlechte Haut, Freßattacken, dicke Augen und unruhige Nächte sind jetzt für weitere zehn Monate mein Begleiter. Dummerweise ärgert es mich dass ich so bescheiden aussehe, denn ich bin ja nicht mehr so ansehnlich auf den Blogphotos. Als ob das wichtig wäre! Aber so sind wir nun mal gestrickt, wir Menschen, suchen Bestätigung von außen, sind eitel und machen irrationale Dinge. Angeblich wollen wir alle geliebt werden – ich bin mir nicht sicher, ob das nicht doch stimmt.

Ich liebe mich, ich liebe rote Lippenstifte. Seufz.

Denn eigentlich liebe ich Chanel nicht, weil sie mit dieser verhungerten Minderjährigen werben. Ihr Leben ist so kaputt, dieses Kind sieht auf allen Bildern schon so unglücklich aus! Es ist die Aura von Angst und Mißbrauch und ehrlich, ich kann es einfach nicht fassen, dass da nicht irgendein Jugendamt in Frankreich mal nachfragt, was da abgeht. Aber Geld.

Ich war also schwach und habe diesen Lippenstift nicht in hohem Bogen weggeworfen, als er mir vom Nikolaus in den Stiefel gesteckt wurde. Weil er so schön rot ist, neutral, unkompliziert, feucht ohne zu schmieren, und schön schanellig beduftet. Die Verpackung ist Schrott, entweder kommt das jetzt immer häufiger vor bei Chanel oder ich habe alle Montagsmodelle gekauft, die in der Fabrik die Qualitätskontrolle bestanden haben. Er ist etwas weniger pink als Jasmin Rouge, der eine cremigere Textur hat (und insgesamt schöner ist, aber eben anders…).

…ich glaube jetzt ist mal Schluß mit roten Lippenstiften. Ich weiß auch gar nicht, welcher mein Favorit ist. Ich weiß auch nicht, welcher mir am besten steht. Also trage und liebe ich sie alle!

Langsam sehen sie ja auch echt alle gleich aus. Verdammt!

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Nachgekauft

Nachgekaufte Produkte im Zyklus eines Beautybloggers… mehr Empfehlung geht nicht!

Davon sind zwei Produkte bereits nicht mehr auf den markt: ALVA hat das Mineral Puder wohl eingestellt, ich habe noch zwei Stück ergattert. Ich nutze es jeden Tag!
Die Shiseido Camouflage Creme ist auch weg vom Markt, ich habe leider nur zwei nachgekauft, dabei nutze ich es auch jeden Tag und hätte davon eher vier holen sollen. Ein Ersatz wird schwer.

Auf Vorrat gekauft habe ich den Sisley Concealer. Der ist immer noch nicht alle, und das nach tausend Millionen Jahren und täglicher Nutzung! Langsam könnte ich mehr Deckkraft gebrauchen, aber mehr Deckkraft macht auch locker zehn Jahre älter. Man muss den Concealer einfach etwas großzügiger auftragen.

Ich und Kajal? Tatsächlich verwende ich gerade den letzten Stummel davon und was soll ich sagen: Der einzige braune Kajal, der nicht braun-rot ist sondern braun-grau und der nicht brennt.

Der schönste Lippenstift der Welt ist… zumindest ist das einer, der alle geworden ist: Scarlet Rouge.

KANEBO hat mich fest im Griff mit dem Nachfüll-System und ich liebe alle Produkte, die ich von der Firma gekauft habe. Bronzer, Eyeliner, Lippenstifte – große Klasse.

Der riesige Puder von Tom Ford wird noch warten müssen: Ich finde den von Kanebo mittlerweile schöner für mich, zumindest im Winter. Aber sowas läuft ja nicht weg.

Die neue Mascara von Hauschka werde ich sicher im Sommer nutzen, wenig Drama, wenig abschminken.

Und tatsächlich fand ich bei Estée Lauder die einzige konventionelle Pflege mit Lichtschutzfaktor, die ich vertrage. Im Winter meine Rettung, im Sommer zur Heuschnupfensaison allerdings steige ich um.

Damit hat frau alle Basics, mit dem man mühelos durch alle Jahreszeiten und alle Anlässe kommen kann. Den Rest schmeiße ich weg! Das wäre eine Erleichterung, denke ich manchmal, aber ich horte das Zeug nicht nur, ich verwende es auch. Alles wird regelmäßig ausgetauscht, bis auf eben diese Basics.

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NARS Lana Audacious Lipstick

Lana ist kein Lippenstift, sondern ein Statement. Er schreit nach High Heels und Attitüde. Nach zerbrochenem Geschirr und Versöhnungssex. Nach „betrunken und geschminkt ins Bett gegangen“. In wessen Bett aufgewacht?! Lana bezieht sich auf Lana del Rey, nicht auf das Feriengebiet im Meran, wenn ihr versteht was ich meine.

Auf dem Bild sieht er so harmlos aus, in Natura ist es wie von einem LKW getroffen werden. Es braucht ein wenig Mut, finde ich, und ich bin unsicher, ob der mir steht? Solche Farben sehen komplett unterschiedlich aus je nach Jahreszeit und Hautton. Es fehlt der Bronzer, den ich dazu bitte tragen soll.
Interessanterweise riet mir ein Visagist zu einem ähnlichen Ton, dazu lila Lidschatten, Bronzer, fertig. Aber – alles kühle Produkte. Damals trug ich eine Brille mit silbernem Rand und war deutlich ähm jünger, also hellere Haut. Heute trage ich etwas wärmere Töne und viele neutrale Farben.

Ja? Nein? Vielleicht? KRASS ist mein zweiter Vorname. Die roten Lippenstifte sehen an mir mittlerweile fast langweilig normal aus. Kleines Manko: Ein Essen übersteht der Lippenstift nicht, trocknet dafür aber auch nicht aus. Die Ränder mit dem Finger auftupfen!

Lidschatten: ein alter Mono von Dr. Hauschka, Kajal in Black Plum von Bobbi Brown dazu; Rouge ist Frantic Pink von Tom Ford.

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