Viele Outfits, eins davon ohne Sauerstoff und die Frage: Ab wann ist Frau unsichtbar?

Ich bin schlank, aber nicht so schlank wie man denken könnte. Ich kann jedoch den Bauch einziehen und für eine Sekunde die Luft anhalten. Beweis weiter unten.

Das Kleid trug ich früher, noch schlanker als jetzt, zu irgendwelchen Anlässen, mit den dazugehörigen Dianetten (prollig-protzige Teile von Armani, wenigstens waren sie billig… Geschmack ändert sich!). Flache Schuhe und ein Wallewalle Kleid inmitten von Kaufhaus-Plastik-Satin-Ball-Kleidern, inmitten von alten Frauen mit zu vielen OPs und zu viel echten Schmuck, inmitten von völlig underdressed Mädels, die man mit einem Kellner (männlich…) häte verwechseln können. Heute ist das Outfit bestenfalls normal schick und wurde so schon tausendfach gesehen, vor zehn Jahren gab es ein Rauschen und Tuscheln. Ich habe es damals sehr genossen.
Neulich holte ich den Plunder raus und zog das Outfit zum Einkaufen an. Weiterlesen…

Flattr this!

OotD mit Socken

Neulich verschenkte ich ein Buch mit dem Titel: “Wirklich wichtig sind die Schuhe”. Eine Biographie. Gelesen habe ich es selbst nicht, aber ich stimme dem selbstredend zu. Schuhe sind die Basis und der Garant für jedes gute Outfit, so wie die perfekten Augenbrauen für ein Make-up das A und O sind.

Schuhe? Check. Socken? Check! Ich habe Geburtstagssocken, ja, ich bin ein wenig bekloppt – ich kaufe mir jedes Jahr um den Geburtstag ein paar krasse Socken, oder bekomme sie als Geschenk (dieses Jahr gab es keine, ich habe Größe 38, also…) An meinen Geburtstag trug ich also gute Schuhe (rahmengenähte Quarvif, die zwar elendig spießig aussehen, weich und leicht sind und auch noch im Angebot, hallo, wie konnte ich denen kein Zuhause bieten?!) und Lieblingssocken.

Dazu irgendein olles Fummel aus dem Schrank nebst meiner superduper Sternchenjeans und tadaaa: Eine neue Tasche! Nach Jahren endlich mal wieder. Der Weihnachtsmann Ehemann hatte ein Einsehen, eine Kreditkarte und keine Zeit, macht summasumarum ein nettes Geschenk. Wer dazu nicht nur mit dem Zaun winkte, sondern mit dem gesamten Straßenzug samt Bauwagen etc., ging sicher, das begehrte Stück in den Händen zu halten. Diese Person war ich, denn ich bin vertrete folgendes: Bescheidenheit ist keine Zier, und weiter kommt frau ohne ihr. Aufschreiben, ausschneiden, an den Spiegel kleben, jeden morgen aufsagen!

Obwohl ich arbeiten musste (kurz und schmerzlos muss ich gestehen), hatte ich den ganzen Tag über blendende Laune. An meinen Geburtstag bin ich einfach widerlich gut gelaunt! Mittags ging ich mit Ehemann fix essen (für Lüneburger: Viskuhle, dauert, ist aber echt gut) und dann besuchte ich mit Teddy Freunde und bewunderte deren neuen Rasenmäher. Ein schönes weiteres Geschenk war ein Bild vom schmutzigsten Kind der Welt sowie sehr, sehr viele Gratulationen via Twitter (DANKE!!). Es gab ebenfalls noch ordentlich Knete zum “was Schönes kaufen” – und kaufen, weiß Gott, das kann ich gut!
Ein Raubzug durch Douglas und durch den Spielzeugladen (ich muss Insolvenz anmelden…) und zack, alles weg. Schön war’s.

Ähm, wovon rede ich bloß?! Bilder. Ihr wollt doch eh nur Bilder! Wißt ihr eigentlich, wie blöd es ist, sich selbst zu fotografieren, dabei den Bauch einzuziehen und min. 20 cm größer auszusehen (Achtung Winkel!) und das alles mit einer 80 Tacken Kamera? Ich habe auf ein Bild sogar meine Haarwurzeln drauf, aber nicht so recht das, was ich wollte. Egal. Seht selbst. Weiterlesen…

Flattr this!

Fashion versus Beauty

-
Vor nicht allzulanger unterhielt ich mich mit anderen Beautyblogerinnen über die Fashionbloggerszene. Die sind viel bekannter als unsereiner und haben sogar schon mal eine eigene Nagellackreihe bekommen (warum nur?!)
Fashionblogger, so munkelt man, sind cooler, hipper und deutlich interessanter für die Marken, die sich durch Blogs kostenlose Werbung versprechen. Und leider auch bekommen…

Als stilsichere Frau von Welt (ha!) und Kulturwissenschaftlerin kenne ich mich nicht nur mit Marken aus, mit Kunst(-geschichte) (die Inspiration aller Designer) sondern kann auch aus einer Handtasche das Konzept der Trägerin, der Marke, des kapitalistischen Systems und die Umweltbelastung herauslesen.

Doch empfinde ich Mode nicht als Herausforderung – Mode ist Fashion ist kein Stil, ist etwas, was gerade in den populären Blogs ausschließlich durch finanzielle Kaufkraft interessant wird. Viel Geld kauft einem viele Klamotten kauft einem viele unterschiedliche Looks.
Es gibt also die reichen Kids, die in Geld ersticken und noch mehr Dinge zugesandt bekommen und die normalen Kids, die mittels Verschuldung die bekannten Low-Budget Ketten leerkaufen, um jeden Tag einen neuen Blogbeitrag zu schaffen.

Statte mich mit einem monatlichen Budget von zehn15?20? tausend Euro aus und ich zeige Euch, was ein Fashionblog ist! Anna Wintour würde mich als Beraterin einstellen! (Es gibt noch eine nennenswete Ausnahmen: Die Do-It-Yourself-Szene, die eine Nähmaschine bedienen kann – mein Neid sei Euch gewiss…).

Beauty? Beauty hingegen ist demokratischer. Fordernder. Interessanter. Weiterlesen…

Flattr this!

OotD und FotD und aufregende Klamotten

…von wegen!

Ich persönlich finde Hosenanzüge im Pseudo-Frauenschnitt grauenvoll und halte es mit Kostümen. Kostüme sind leider häufig madamig/saftschubsenmässig oder sündhaft teuer (gerne vierstellig, wenn Material und Schnitt stimmen).
Dieses schräge Teil habe ich gefunden und sofort mitgenommen – Samt. Kurzer Rock. Ein Basic, das man kombinieren kann und einem besonders auf Reisen den Koffer erleichtert. Jackett mit Jeans, Rock mit Strickjacke, beides zusammen, mit Shirt, mit Bluse, mit unterschiedlichen Strumpfhosen…

Weiterlesen…

Flattr this!

LOVE MOSCHINO und POLLINI – die Italiener können es einfach

Fast hätte ich spontan geheiratet, aber nur fast. Dann hätte ich das hier angehabt – ein tolles Kleid von LOVE MOSCHINO und dazu POLLINI Mokassins mit Absätzen.

…aber nein, es wird ordentlich in Weiß und so über die Bühne gebracht. Und zwar Weiß-Weiß: Im Winter. Ewig hin, und ich habe keinen Hochzeitsduft, keine Wäsche und kein flauschige Kaschmir-Strickjacke. Seufz. Echte Sorgen, nicht wahr?

Flattr this!

Clutch mir eine – how to wear a clutch

Die allseits beliebte Abendhandtasche trug man früher über die Schulter. Schauerlich. Das trägt man bestenfalls in der Provinz. Mittlerweile hat sich die Abendhandtasche auch im schnöden Alltag durchgesetzt und so trägt Frau und Fräulein abends zu Jeans und Tanktop (und nicht nur ins Theater…) die kleine Abendtasche, neudeutsch Clutch genannt (sprich: klatsch).

Eine Weile habe ich gebraucht, bis ich total lässig meine Clutch, die eigentlich eine überdimensionierte Brieftasche ist, ausführen konnte. Unter dem Arm geklemmt? In der Hand wie eine Mappe? Pustekuchen. Weiterlesen…

Flattr this!

Bettina Wulff ist irgendwie…

…provinziell. Aber wenigstens lustig. Ich weiß nicht ob die Staatsauftritte in der deutschen Presse Anklang finden, “draussen” in der Welt scheint es durchaus ein Interesse für die sog. First Ladys zu geben. Von der ersten Sekunde von mir verhasst, hat Bettina Wulff leider noch weniger zu bieten als die französische Gattin No.1 (wie war nochmal ihr Name…) – Charisma gleich null, aber immerhin hübsche Beine. Die Carla ist wenigsten so schlecht geliftet, dass es was zu gucken gibt.

Gott sei Dank ist das bei der “Bettina” nicht der Fall. Allerdings scheint sie ein Faible für Stiefel zu haben. Ihre Superbeine sollte sie auch durchaus zeigen, allerdings sind Stiefel nichts für offizielle Auftritte. Vielleicht ist sie als echte Niedersächsin immer noch dem Stall verpflichtet? Solange sie nicht auch noch als Parfüm “Stallgeruch No.5” trägt…

Immerhin sympathisch und menschlich, wenn sie auf dem Photo eine Fratze statt einem ungerührten, betonierten Gesichstausdruck zeigt. Kann passieren. Ich habe einen ganz tollen Tipp für sie: Egal was man anzieht, ein Photo davon machen und schauen wie das Ganze aussieht. Schließlich gehen die Bilder mit den unvorteilhaften Bauchfalten um die Welt. Keine Frau würde das wollen!

Was allerdings wirklich gut wäre: Mal einen guten Friseur an die Haare/Coloration lassen; passendes Make-up (nein, braunes Rouge ist nicht toll!) und eine gute Stylistin. Hübsch ist die Vorlage ja.

Aber Provinzmief ist Provinzmief, und das lässt sich wohl nicht abwaschen. Tja, ich weiß wovon ich rede – ich trage Barbour-Jacken, flache Schuhe und braunes Rouge. Ich bin Provinz. Seufz.

Und hier die Bildergalerien, damit Ihr wisst wovon ich rede, bin gespannt wie Ihr die Bilder findet 🙂
http://www.huffingtonpost.com/2010/10/20/bettina-wulff-takes-turke_n_769326.html

Flattr this!