SHISEIDO Global Body Care – Revitalizing Body Emulsion oder: Bodylotion

SHISEIDO macht ohne Frage tolle Sachen und gehört zu den führenden Marken im Bereich Pflege. Ich schwöre auf deren Deostick beispielsweise, doch bei Pflege… muss ich auf die Meinung anderer Leute vertrauen.

Der “Nutzer”, dem ich dieses Produkt beschert habe, ist ein Mann von Welt, nicht mehr jung (jenseits von – sagte ich 40, würde ich schmeicheln…), sehr gepflegt und sehr sportlich. Definitiv jemand, den ich in Stylefragen konsultieren würde, und nicht schwul.

Was sagte er zum Produkt? Endlich was gegen seine trockene Haut im Winter, und sie duftet einfach wundervoll. Er hat die Lotion sogar von seiner Ehefrau nachkaufen lassen… aber ob sie die auch nutzen darf, habe ich nicht nachgefragt.

Mir gefällt daran – auch alles, wenn ich bloß das Wort Inhaltsstoffe / INCI nicht kennen würde. Wen es nicht interessiert, bekommt hier eine dezent und wundervoll duftende, schnell einziehende und trotzdem sehr pflegende Bodylotion, allerdings zum stolzen Preis: 40 Euro.

Schon alleine aufgrund der Verpackung aber ein edles Mitbringsel, für den Menschen der schon alles hat.

Es gibt dazu übrigens auch eine Creme im Tiegel – ebenso herrlich duftend, doch etwas reichhaltiger. Ich bleibe beim Deo, das übrigens dieselbe Duftnote hat…

Frühlingsinspiration

Was Lauder und Armani können bzw. in ihren Frühlingskollektionen vorgestellt haben, kann ich schon lange… nicht. Oder doch?

Aber angesichts des trüben Wetters macht eine dicke Masse Spachtel gute Laune, denn es stimmt schon: Was bei uns im Kalender als Frühling markiert ist, bleibt häufig grau, grau, grau. Da kann ein bisschen Schminkischminki, salopp ausgedrückt, doch ein wenig die Laune heben. Bisschen rosa, bisschen blau – und habt ihr eigentlich überlegt, dass diese Pastelltöne jünger machen? Oder frischer? Klar ist zu viel Bonbonrosa ZU VIEL, aber ein wenig rosarot ist doch schön… Hach… Seufz.

Nicht meine Baustelle! Weiterlesen…

Teamverstärkung

Nein, es handelt sich dabei nicht um eine neue Co-Autorin… aber ganz sicher eine neue Inspirations- bis Transpirationsquelle.

Oskar Robin hat am 18. Januar 2013 am Nachmittag das Licht der Welt erblickt und als erstes erfolgreich die Ärztin angepinkelt. Er ist lang, schlank und gesund und hat rotblonde Haare und ein freches Gesicht.

Nach dem letzten Bericht der Reihe “Schwangere essen Regenbögen und pupsen Schmetterlinge” (in der Warteschleife) wird eine neue Kolumne das Themenfeld ergänzen:
“Mütter reiten auf Einhörner durch’s Kita-Land*”

*Es gibt zwar tatsächlich Mütter, aber Einhörner und Kitas sind bekanntlich in Deutschland Phantasiegebilde, es gibt sie aber im Auenland?!

Edit: Der kleine Oskar grüßt seine Paten in Hamburg, München und Indien und freut sich ganz doll über so liebe Menschen in seinem Leben – auf Euch ist er stolz wie Oskar eben!

Edit 2:

Vielen Dank, wir sind sprachlos vor Dankbarkeit über Eure Glückwunsche!

Das erste Mal: Das letzte Mal – zumindest gefühlt

EDIT: …als ich den Artikel schrieb, erwartete ich nicht, dass zum Veröffentlichungsdatum das MyBeautyBlogBabyBoy schon da sein würde… was für eine Vorahnung! Der Beitrag sollte am 18. erscheinen, was technisch schief lief – dafür kam der Junior aber an;-)

Obwohl ich mir selbst sehr gerne die sogenannten Hauls anschaue, wo man zum kleinen Voyeur wird und in die Einkaufstüte anderer Leute schauen kann, pflege ich so etwas nicht zu tun.

Dieses mal tue ich es – ich beging eine sogenannte Übersprungshandlung und zog in die Parfümerie, um mich “einzudecken”. Wenn es eine Make-up Not gäbe, ich wäre gerüstet. Geschätzt: Für die nächsten fünf bis zehn Jahre!

Was habe ich getan und – warum?

…ich dachte einfach, es wird das letzte Mal sein. Das letzte Mal, dass ich eigenes Geld habe. Das letzte Mal, dass mich das Gewissen nicht plagt (sollte ich nicht lieber dem Baby was kaufen?). Das letzte Mal, dass ich überhaupt Zeit habe… jemals! Weiterlesen…

Ja zur Frauenquote

Nochmals, und für alle: JA ZUR FRAUENQUOTE.

Ich möchte hier nicht nochmal das Buzzword-Bingo zum Thema auffahren, aber ich sage nur: Gender Pay Gap, mangelnde Familienbetreuung, keine Frauenquote, Altersarmut. Alles hängt miteinander zusammen, ohne Anfang, ohne Ende – sie bedingen einander und verursachen sich gegenseitig. Beim Gender Pay Gap kann frau noch ein bisschen was tun, aber die Chance bekommt sie erst einmal nur durch eine Quote, dann kann sie entsprechende Strukturen für Familie einfordern (liebe Männer, endlich hättet auch Ihr Anrecht auf Familie!) und die Altersarmut würde eingedämmt werden – für alle übrigens, weil mehr Lohn=mehr Steuern=mehr Sozialabgaben=weniger Niedrigrente=Kostenausgleich der Bildungskosten=…

Der zweite Weltkrieg hat Deutschland mehr eingebrockt als das Unaussprechliche, was geschehen ist – die heutige Situation der Frau gehört leider dazu. Und nein, ich bin nicht dankbar dafür, dass ich immerhin schon wählen darf!

Und wie kann ich pro Frauenquote sein? Will ich ewig die Quotenfrau sein?

Ja!

Leck mich am Arsch, aber ich will lieber einen Job durch Quote, als gar keinen oder einen schlecht bezahlten.
Lieber durch Quote aufsteigen, als ewig einen immer und ausschließlich männlichen Vorgesetzten vor der Nase zu haben.
Lieber das Hauen und Stechen mit hinterfotzigen KollegInnen auf Führungsebene, als Friede, Freude, Eierkuchen als Hirntote.
Lieber auf den Tisch hauen können für ein Kita-Platz, statt drum betteln zu müssen.
Lieber fette Zahlen auf den Steuerbecheid – und auf der Renteninformation.

Und wie soll man das tun?

Da die obigen Punkte alle miteinander zusammenhängn, muss man nur einen Punkt ändern, der die anderen ins Rollen bringt. Die Frauenquote ist am billigsten und a schnellsten umzusetzen, die Familienpolitik (kein Kommentar weiter…) wird langsamer mahlen, aber die zöge dann nach (Baby- und Kinderbetreuung, Ganztagesschule) und die Gehälter und die Einnahmen werden steigen und das Geld kann wieder irgendwo in Berlin, Stuttgart oder Hamburg in Milliardenhöhe verprasst werden.

Und ja, es ist so einfach. Nur tun – das tut ja keiner.

Ach ja, ich persönlich und einige die ich kenne … habe durch die Frauenquote profitiert. Es war immer ein Mann übrigens, der diese Frauen gefördert hat, weil sie gut waren – er brauchte jedoch stets die Quote als Begründung nach außen. Ich rede von Frauen, die heute begehrte Top-Positionen haben und angeboten bekommen – aber ich rede nur von zwei. Und kennen tue ich dann doch erheblich mehr… Übrigens mussten beide einen Betreuungsplatz für die Kinder mit aushandeln – hallo, warum ist Betreuung nicht für alle selbstverständlich? Mittlerweile hört man das auch von den Männern, das ist zwar schön, dass nicht alle Frauen Kinder hüten und dem Mann den Rücken stärken, aber das darf in einem der reichste und fortschrittlichsten Länder der Welt doch kein Thema sein…