TOM FORD BEAUTY Lip Patent Erotic

Die Farbe verspricht einiges, sie ist aber in erster Linie Fun, Fun, Fun und perfekt für den Sommer!
Oh.
Ich habe meine Winterstiefel an, Ende April… Egal, was an den Füßen wärmt ist das eine, was das Herz wärmt <3 ist gelegentlicher Make-up Wahnsinn. Die Farbe knallt, ja, aber… warum denn nicht?!

Dieses Exemplar ist in der Textur minimal besser als Ravageur, der Klick-Mechanismus des Stiftes macht mich allerdings wahnsinnig. Nichts für Ungeduldige. Aber auf alle Fälle eine gute Sache, damit der Auftrag sparsam gelingt und der Preis sich relativiert. Wer schon mal einen YSL Touche Eclat aufgebraucht hat, der ja auch nur eine minimale Menge Produkt enthält, weiß was ich meine.

Als Kombi reicht erstaunlich wenig, ein bisschen Bronzer, ein bisschen Highlighter, ein bisschen Caviar. Austern waren aus. Weiterlesen…

TOM FORD BEAUTY Soleil Collection 2016

…ist online erhältlich, zum Teil ausverkauft, zum Teil noch nicht lieferbar.

Ich empfehle den Bronzer generell und die Palette mit Highlighter, Blush und Bronzer “the Afternooner” ist auch echt heiß. Allerdings wird sie um die hundert Euro kosten, und das lässt mich dann doch etwas schwanken, den ich habe bereits Highlighter, Bronzer und Blush von Tom Ford.

Hier habt ihr alle Swatches:
http://www.temptalia.com/sneak-peek-tom-ford-soleil-collection-photos-swatches

Da ich die Tage meine Winterstiefel wieder aus dem Schrank hervorgekramt habe, ist es gerade etwas seltsam, sich auf sommerliche Farben und bunte Kleidchen einzulassen – selbst wenn nur mental. Auf der anderen Seite lechze ich nach Sonne und Farbe.

Ich habe mir ein gelbes T-Shirt gekauft als (Farb-) Therapie – was gönnst Du Dir buntes?

HERMESSENCE Muguet Porcelain – neuer Duft

Habt ihr sicher im Online Store schon gesehen, ich kann es kaum erwarten die Boutique nächste Woche zu stürmen!

Tatsächlich liebe ich den Duft von Maiglöckchen, finde es aber unheimlich schwer, daraus ein Konstrukt zu machen, das auch für mich taugt. Hier ist ein heißer Kandidat aus OEuvre von Jean-Claude Ellena.

Seine letzten Kreationen Cuir d’Ange (Leder, nicht meins!) und Epice Marine waren eher herb und männlich, jetzt wird es wieder zart. Schön!

Noten? Der Duft ist Maiglöckchen und eine Referenz an Diorissimo, wie Ellena selbst gesagt hat.

IBM shows how

Das Unternehmen ist mal wieder in der Krise? Hol eine Frau, die wird es richten.

Virginia Rometty ist die erfolgreiche Chefin von IBM und hat erst im Dezember letzten Jahres persönlich (ich lasse es mir auf der Zunge zergehen…) Harriet Green geholt, die bei Thomas Cook in Großbritannien den Umsatz irgendwas mit verzehnfacht hat (die Zahlen waren monströs).
Harriet Green zeichent sich verantwortlich für Watson, IBMs Konstrukt im Bereich von IoT (Internet of Things) und AI (Artificial Intelligence).

Warum das wichtig ist? Weil es Frauen sind. Weil der Markt im Bereich IoT tatsächlich sehr vielversprechend ist und nicht umsonst so gehypt wird. Auf der vorletzen CeBit Messe, die unter dem Motto Industry 4.0 stand, musste ich zwar wirklich häufig schmunzeln, denn wir sind keineswegs in dem State-of-the-Art Modus, den man sich so als unwissender Nutzer vorstellt, und vieles ist nur Neuanstrich. Dennoch sehe ich persönlich da viel (Forschungs-)Potential und eine klaffende Lücke, in der ganz viele CEOs verschwinden werden: Nämlich die Herausforderung zwischen sehr unterschiedlichen Feldern zu agieren, die sich auf die Felder Technik, Ökologie, Ökonomie, Jurisprudenz und Kultur verteilen. Letzteres zu begreifen und zu bewirtschaften wird der entscheidende Faktor im Wettbewerb zwischen den Tech-Größen sein; es mischen auch Cisco und Microsoft mit.

Ein Interview mit Harriet Green findet ihr hier und ich empfehle den Beitrag zu KONE auch zu lesen. The future is now und so, oder: Fahrstühle.
http://www.computerweekly.com/news/450280673/Executive-interview-Harriet-Green-IBMs-internet-of-things-chief

Rihanna und LVMH bringen Kosmetiklinie Fenty Beauty gemeinsam raus

Zwei Lancierungen mit der Kendo Division gab es schon, nämlich Kat von D und Marc Jacobs Beauty, nun soll Rihanna mit Kendo zusammen eine Linie namens Fenty Beauty herausbringen. Man munkelt von über 10 Millionen Gage.
Allerdings hatte ich mal gelesen, dass Rihanna eine eigene MUA Firma plant; oder schon hat. Die Kosmetiklinie wäre eine logische Konsequenz bzw. würde gut dazu passen.
Als erfolgreichste Künstlerin derzeit (Beyoncé? Wer ist das?) verkauft sich alles, was mit ihr/durch sie verkauft wird^^, wie heiße Semmeln. Sehr gut!

Auch LVMH ist zu gratulieren, dass sie dieses kalkulierbare Risiko eingehen. Sephora wird durch weitere Eigenmarken gestärkt, der Vertrieb in nicht-Sephora Standorten wie Deutschland wird sicherlich auch funktionieren. DouglasKonsorten werden sich das nicht entgehen lassen, oder? Ich fürchte doch, und es ist mir schleierhaft wie Sephora die französische Grenze nicht überschreitet und Douglas den Kampf ansagt.

Quelle: via WWD.