Frauen sind eine Gefahr für die Wirtschaft

Frau im Beruf. Wird schwanger. Geht in Mutterschaftschutzurlaub. Nachfolge kommt. Ein Mann.

Anderes Unternehmen, andere Stadt, andere Position.

Frau im Beruf. Wird schwanger. Geht in Mutterschaftschutzurlaub. Nachfolge kommt. Ein Mann.

Ich freue mich, dass ich aufgrund meiner Gebärmutter eine öffentliche Gefahr darstelle und deshalb keinen Job bekomme – Hallo, meine Name ist Frau.

ALVA Baked Rouge 02 – shiny pink

Wenn Ihr denkt, ich habe die letzten Tage nix gemacht, dann irrt Ihr euch. Todesmütig und unverdrossen habe ich mich in den Kampf gestürzt und in etwa dem 594927243744ten Anlauf zusätzlich zum Puder 1 (gestiftet vom Hersteller) und Puder 2 (gestiftet von Mr. Mybeautyblog) das weiter oben genannt Rouge gekauft. Und es wird sicher nicht bei diesem bleiben…

Im nächsten Leben werde ich als Kaninchen geboren, der komedogene Stoffe testet – es kann allerdings sein, dass ich genau das schon tue, allerdings ohne Fell zu tragen. Und weil ich von fast allen Produkten Pickel bekomme, ist eines, dass mir persönlich keine Hautprobleme beschert, ein absoluter Gewinner. Und somit prädestiniert in Mengen in meinem Gesicht und in meiner Kosmetiktasche zu landen. Weiterlesen…

Gekauft und verraten – Quo vadis Beauty-Blogosphäre?

Soweit ist es schon: Eine Bloggerin hat EXKLUSIV die ersten Bilder der DIOR Sommerkollektion. Nichts gegen die junge Dame, die auch massig von CLARINS mit Produkten unterstützt wird. Ich bin auch ihre Leserin und ich finde sie ist immer ehrlich und bemüht. Es geht um das Prinzip an sich, schließlich werde auch ich von den großen Labels unterstützt, und bin darüber sehr dankbar.

Das Ganze führt aber zu einem Problem:

Dieses Rumgeiere unter Bloggern von “wer hat was und wieviel bekommen” von der (PR) Firmen ist einfach Scheiße*. Natürlich können die Blogger mehr Produkte rezensieren, das Ding ist nur: Wieviel Involvement steckt drinnen? Wenn ich mir etwas selbst kaufen würde (und weiß Gott, es geht NICHT in den Massen in denen manche LeserInnen die Reviews erwarten!!), mir etwas zusammenspare, mich darauf freue, damit eventuell kämpfe bis ich herausgefunden wie ich das Produkt am besten nutze – ist das nicht das eigentliche Ding? Ab wann wird etwas beliebig? Ab wann wird die Freude an Kosmetik und insbesondere Make-up beliebig?

Die PR Firmen tun da ihr übriges… wir werden wie kleine sabbernde Hunde mit kleinen Häppchen gefüttert und dafür erwartet man entsprechenden Rücklauf. Eigentlich muss frau/man für jedes Produkt, das man zugeschickt bekommt und rezensiert, eine Rechnung über den Beitrag schreiben, und zwar egal wie die Rezension ausfällt.
Der Rechnungsbetrag errechnet sich einfach, z.B. über die Statistiken und die Werbeeinnahmen, die man mit einem regulären Werbepartner wie Google verdient.

Das gäbe den Bloggern die Möglichkeit, endlich mal damit Geld zu verdienen und wirklich ehrlich und unabhängig zu sein.

Schon wieder eine nicht ungefährliche Diskussion, die ich hier von Zaun breche – ich bin gespannt auf Euer Feedback.

*Tut mir leid aber es tut mir nicht leid!