CARTIER PARFUMS neuer Duft Carat

Via Fragrantica gelesen und für sehr interessant befunden: Ein neuer Duft von Cartier von Mathilde Laurent, bei dem man sicher gehen kann, dass sie die Entsprechung eines Diamantes wunderbar uminterpretiert und komponiert hat.
Sie ist die Meisterin der „kalten“ Düfte, daher paßt ein Diamant als Konzept ganz wunderbar.
Die Duftnoten werden sein:
Veilchen, Lilie, Hyazinthe, Ylang-Ylang, Narzisse, Geißblatt, Tulpe.

Mehr dazu, inklusive Bilder:
https://www.fragrantica.de/Neuigkeiten/Cartier-Carat-4643.html

Der Duft wird im September lanciert und dann leider erst im Oktober im Handel sein. Passend zu Weihnachten! Da ich mir definitiv zu diesen Lebzeiten keine rote Cartier Schachtel leisten werde*, tut es dann wenigstens der Duft.

*Denn ich schmachte ein kleines Panther mit Onyx an, das günstigste, für nur 60k. Schnäppchen!

CHANEL Paris-Deauville Review

Chanel, meine Haßliebe. Ich fasse es nicht, daß ich nun absolut auf deren Düfte abfahre. Erst der Gabrielle-Duft, der zwar nicht genial, aber wunderbar erfreulich ist, dann die neue Komposition von Beige, die ich sicher auch vorstellen werde, und dann diese 125 ml-Pulle Eau de Toilette namens Paris-Deauville.

Der Duft ist wahnsinnig leicht und verfliegt schnell, er ist nicht besonders originell, muss man dazu sagen, aber er hat was. Nach einigen Tagen bei 37 Grad und regelmäßigem Einsprühen erkannte ich den Grund: Nach der sehr angenehmen, fruchtigen und bitteren Grapefruit-Kopfnote kommt nicht viel, aber die Basis ist eine angenehme, transparente und auch leicht wässrige Moschusnote. EDIT: Es ist nicht Grapefruit – man denkt sofort dran, aber es ist eher Orange-Zitrone-Mandarine. Der Duft schließt an den fruchtigen Noten von Gabrielle an, und fügt reichlich Zitruszeste und leichte Bitterkeit hinzu, erinnert allerdings keine Sekunde an klassische Eaux de Cologne. Die ganzen fiesen, ich meine frischen! Chanel Düfte a la No 19 finde ich hier nicht wieder, und für mich persönlich ist das auch gar kein Verlust. Ich mag die nicht soo gerne.

Grapefruit -und Zitruszeug!- hingegen liebe ich, und hier hat man jede Menge BAMM BUMM PENG, das ungefähr so schnell weg ist, wie jegliche Feuchtigkeit aus unserem Körper, bei den derzeit vorherrschenden 37 Grad Celsius.

Die 125 ml Flasche ist abgerundet, billig verpackt, ohne magnetischen Deckel wie die Les Extraordinaires Reihe, aber hey – man kann das Zeug auf dem Klo als Lufterfrischer nutzen, man kann sich damit regelrecht eindieseln, man kann es teilen oder… ja, da fällt mir nix mehr ein.
Ich liebe das Zeug, allerdings in Kombination mit Gabrielle, ein Duft der etwas länger hält als zwischen zwölf und Mittag, und bade mich ausgiebig darin.
Den Preis von 112 Euro kann man verschmerzen, wenn man einfach die bessere oder originellere Variante des Duftes kauft: Guerlain Mandarine Basilic, das für 125ml für etwa 60 Euro verfügbar ist. Mehr Sillage und das für den halben Preis!

Chanel allerdings ist Chanel und bietet ein bisschen Name und Pseudo-Exklusivität. Ich stehe dazu, dass ich hierbei einen reinen Lustkauf getätigt habe. Wer Chanel liebt, sollte sich die Reihe ansehen, die Düfte sind sehr leicht, aber schön gemacht. Sehen auf dem Klo, wie gesagt, auch Bombe aus!

CHANEL Gabrielle der Duft -Rezension, Review, Test, leck mich

Hier ist Eure Rezension! Versprochen ist versprochen, und wird nicht gebrochen. Sagt DAS niemals einem Kind gegenüber. Das merken die sich.

Ich kann nicht umhin ein bisschen über die Werbung abzulästern: Die Fesseln, die gesprengt werden, das Licht, SÜLZ, dazu die heiße Stewart, nackig (meinetwegen…?!) und der Name. So richtig passen tut da nix, außer vielleicht tatsächlich das Konzept von Licht und Wärme. Die sympathische Schauspielerin passt mitnichten zur Marke und zum Duft, aber das liegt nicht an ihr. Ich jedenfalls hoffe sie kriegt eine FETTE Stange Geld dafür. You go, darling!

Der Name Gabrielle – die polnische Migrantin, die sich hochgeschlafen hat, übliches Verfahren bis heute aufgrund, ich zitiere Jutta Allmendinger: „Der Heiratsmarkt bezahlt die Frauen besser als der Arbeitsmarkt“ steht als Namensgeberin für den Duft. Eine Ära, bevor sie zu Coco wurde, eine Ära der Unschuld nehme ich an. Bullshit, aber immerhin eine Ära in der sie nicht Nazi-Kollaborateurin war. Sehr unsympathische Tatsache, die sehr gerne verschwiegen wird. Gabrielle ist auch der Name eines schönen, roten Lippenstiftes aus der Rouge Coco Reihe, den ihr hier auf dem Blog bereits gesehen habt.

Und da kommen sie schon um die Ecke geschossen, die Vergleiche mit Coco Mademoiselle. Ich habe mir extra das Extrait zum Vergleich zur Nase genommen, und sage: NEIN.

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