LES EDITIONS DE PARFUMS FRÉDÉRIC MALLE – En Passant (Olivia Giacobetti)

2. September 2014 — 08:46

Hier muss ich etwas weiter ausholen…

Nachdem ich eine sehr großzügige Probe von “Portrait of a Lady” kaufte, war ich besessen von diesem Duft. Er sparng mich jedesmal aus meiner Duftschublade an, biß mich, kniff, und liebkoste und peitschte meine olfaktorischen Fähigkeiten. Oder eher: Un-Fähigkeiten.

Das ist ein Duft, der äußerst offensiv ist und den ich persönlich wohl niemals tragen würde. Er kann bestialisch stinken, wenn man die Ingredienzen nicht mag; oder er ist der Himmel auf Erden.

Es sollte also etwas anderes aus der Reihe von Malle sein – ich verließ mich da auf den Ehemann… Weiterlesen »

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ETRO Jaquard – Aldehyde für Anfänger

28. August 2014 — 14:46

Abgesehen vom herrlich bunten Flakon, eine ausnehmend gelungene Komposition aus dem Hause ETRO.
ETRO – das ist Lemon Sorbet, der Duft von Sommer, Zitronen und Fruchteis in der herben Luft einer Zitronenplantage. Vicolo Fiori, der lachend-tanzende Blumenduft, der gleichzeitig erwachsen und eloquent ist.

Jaquard?

Jaquard, die offizielle Duftbeschreibung mal beiseite gelassen, ist holzig und aldehydig zugleich. Zwischen der guten alten Guerlinade und den Aldehyden aus einem L’Heure Bleue Extrait und Chanel No 5 Eau Premiére, der verjüngten Version von Chanel No 5 – es schwankt und seift so vor sich hin, doch immer im Bereich des Wundervollen.
Kräftig aufgesprüht, wirkt der Duft regelrecht herb und zeigt sich als deutlicher Unisex-Kandidat.
Iris und Jasmin als übliche Verdächtige im herrlichen Triumvirat des Duftes – eine zarte, aber feste Blütennote.
Ein Hauch Pfeffer macht den Duft zuweilen staubig beziehungsweise erweckt die Assoziation von frisch angespitzten Bleistiften, ein Akkord, der gar nicht so selten verwendet wird.

Aldehyde sind eine schwierige Baustelle – ich mochte sie noch nie wirklich, dennoch habe ich ein, zwei Düfte und etliche Proben, die davor nur strotzen. Aufgesprüht sind sie herrlich, bitter, seifig und sauber-herb, auf meiner Haut allerdings schwitzig, kalt und bestenfalls nach Katzenklo stinkend.

Jaquard schafft es die Verbindung von Haut und Duft im Guten enden zu lassen: Bitterkeit und Blüte, Festigkeit und Holz, das Herbe im Sauberkeits-Akkord.
Hier habe ich endlich das gefunden, was BYREDO Blanche für sehr viel mehr Geld und mit viel weniger Rafinnesse versprach: Ein Sauber-Seife-Duft. LIEBE!

Empfehlenswert zum schnuppern, aber wie üblich, Liebe erst auf den dritten Riecher.

Die Haltbarkeit und die Sillage sind mittelprächtig, es macht Sinn diese Düfte in 50 oder 100ml zu verkaufen. Wenig oder opulent, beides geht, mit Jaquard kann man sich definitiv sogar ein wenig einsprühen. Wird dem Begriff Nischenduft auch endlich mal gerecht…

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SANTAVERDE aloe vera creme medium ohne Duft

27. August 2014 — 22:43

Sehr geehrte Damen und HERREN!

Ich war erschüttert als mir ein männliches Wesen ein Kommentar hinterließ. Ich bin ja nicht nett zu Männern, wenn ich sie als Schwanzträger bezeichne, und diskriminiere sie so wie ich es nicht möchte, dass es mir passieren sollte. Aber es passiert mir halt.

Sollte es nur diesen einen Leser geben, so ist der Beitrag eben nur für dich.

Eine Creme, die Feuchtigkeit und Fett liefert, sich für empfindliche Haut eignet, keine Speckschwarte macht und sehr sparsam ist bei besten Inhaltsstoffen?
Für knapp 25 Euro – nicht schimpfen! Ist öko, in einer leichten praktischen Tube, und hat weder Hund noch Katze Schaden zugefügt.

Kaufen, ausprobieren.

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SANTAVERDE Age Protect Creme oder alles neu, alles anders

— 21:42

Gesichtspflege. Neverending story…

Ich habe nun gut vier Wochen Clinique und Estée Lauders DayWear verwendet. Es ging gut, aber zwei Dinge störten mich: Das latent klebrige des Silikonfilms und das Wort Mikroplastik. Polyethylen als Inhaltsstoff ist nicht sonderlich nachhaltig, zumindest global gedacht. Diesen Inhaltstsoff kann man nicht herausfiltern und so gelangt es früher oder später ins Wasser. Da Umweltverschmutzung erst “on the long run” nachgewiesen werden kann (bedenkt, dass eine Vorhersage meist als nicht relevant ins Feld geführt wird; erst wenn der Beweis erbracht wurde und so – und wer möchte sich vor dem verreckenden Meer stellen und sagen: Quod erat demonstrandum.?!) , also da Polyethylen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit umweltschädigend ist, bleibt es jedem überlassen mit dieser Info was zu tun. Oder zu lassen! Weiterlesen »

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MAISON FRANCIS KURKDJIAN – neuer Duft Pluriel

— 20:06

Neuer Duft:

http://www.franciskurkdjian.com/email/pluriel/pluriel_en.html

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Rote Lippenstifte: BOBBI BROWN Harlow Red, TOM FORD BEAUTY Crimson Noir&Vampire Kiss, MAC Russian Red und mehr…

26. August 2014 — 12:12

Okay, jetzt kommt es geballt.

Seit ich angefangen habe, tatsächlich roten Lippenstift zu tragen, trage ich den immer und fühle mich ohne recht nackig.
Meine Sammlung wuchs spontan an, und ich kaufte das erste Mal einen MAC Lippenstift, da ich so begeistert von TOM FORD bin, aber auch nicht völlig verblödet: Die Qualität und die Farben ziehen sich schon recht konsequent durch den Lauder Konzern, da gibt es durchaus starke Parallelen bei den Produkten. Warum nicht mal downgraden?

Die Produkte haben alle ihre Vor- und Nachteile. Bei roten Lippenstiften kommt es zar auch stark auf die Farbgebung an, aber hier sind die Unterschiede so klein, dass frau dann doch mehr auf Textur, Verpackung und Preis achten wird.

Also – MAC.
Russian Red ist DER Klassiker schlechthin, MACs roter Beststeller und genau das, was ich gesucht habe. Die Verpackung ist grauenvoll, die Textur könnte ein wenig geschmeidiger sein, aber hey. Mein erster MAC Kauf. Charmed I’m sure ist mein erster MAC Lippenstift, war allerdings ein Geschenk von Magi (quasi heilig!) und ist zudem viel eher pink.

Clinique ist solide – schöne Farbe, praktisch, günstig, zuverlässig mit einigem Nachziehen. Hier nochmal im Bild.

Enttäuscht hat mich Bobbi Browns Harlow Red. Wunderschön und praktisch, hält er sehr schlecht und ist dabei trotzdem arg trocken. Dazu hat der Stift grobe, silberne Partikel, aber nur so eins, zwei pro Auftrag. Hmhm.

Am schönsten ist und bleibt Chanel Gabrielle, am geschmeidigsten, unkompliziertesten und elegantesten Crimson Noir, dazu mit einer sehr schönen Farbe.

Der Killer ist allerdings Vampire Kiss. Sicher ein Farbton, den man häufiger sieht, hier stimmt aber auch die Qualität. Waffenscheinpflichtig und definitiv ein Hingucker. Himbeerot mit feinstem rotem Schimmer und eine perfekte Textur.

Fast vergessen – Der Kanebo Tsuyabeni. Etwas wärmer und sehr lebensfroh, leuchtend, zuverlässig, unkompliziert. Eine klassische Farbe.

Es folgen Bilder. Weiterlesen »

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Ootd oder meine Sweatshirt Obssesion

25. August 2014 — 09:02

Warm, kalt, warm, kalt, kalt, kalt, warm!! Das ist das aktuelle Wetter.

Dafür habe ich dieses schicke Ding parat: weit und luftig bei Wärme, noch einigermaßen muckelig mit einem Unterhemd bei plötzlich aufziehendem Wind.
Das ist so ein Teil, das ich gerne in dreifacher Ausführung in diesem Schnitt im Schrank hätte. Der Aufdruck ist sehr schön, aber unifarben in grau, rot, navy und schwarz nähme ich auch.

Dazu die unvermeidliche Jeans und die Schuhe mit Kniestrümpfen. Mir ist halt kalt.

Sweatshirt: MarcCain. Schuhe Quarvif. Jeans: Levi’s.

Dress-up Möglichkeit mit feineren Schuhen und roten Lippenstift.
Dress-down mit noch olleren Jeans, Turnschuhen und sportlichen Halstuch.

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GOODSKIN LABS True Hydration 24h – echt gut!

22. August 2014 — 12:03

Die Firma gehört zum Estée Lauder Konzern und vertickt ganz gute Cremes in gruseliger Verpackung zu einem tragbaren Preis. Ich würde dieses Produkt auch jedem Mann ans Herz legen, allerdings kann ich mir vorstellen, dass manch einer keinen Bock hat auf so einen pinken Tiegel. Zudem sind Männer da chronisch geizig…

Die Creme habe ich höchstpersönlich getestet im Zuge meiner Umstellung auf konventionelle Kosmetik respektive auf den Lauder Konzern. Es ergab sich, dass mein Clinique Gesichtswässerchen und meine Daywear Creme ein wundervolles Team für tagsüber waren. KK sagt man solle sich auch abends eincremen, also tat ich das. Pflege mit Lichtschutzfaktor? Braucht nachts kein Mensch, auch wenn mein Bettgenosse so schön ist, dass er wie die Sonne strahlt (Ehemann! Du weißt wie Du das nehmen sollst.)

Geruchslos und leicht klebrig, ist die Creme ein wirklich toller Feuchtigkeitsspender. Punkt. Aus. Aus dem Kühlschrank macht das Cremegel eine passable Maske bei über 30 Grad. Ich weiß, mit diesem Tipp komme ich zu spät…

Ebenfalls passabel sind die übersichtlichen Inhaltsstoffe. Der leichte Tiegel ist keine Zierde, aber man zahlt da wenigstens nicht den Verpackungsaufpreis, außerdem tut er nicht so als ob mehr drin wäre als tatsächlich drin ist. Von der gleichen Firma ist auch der Pore Minimizer, der echt gut sein soll.

Die Creme kostet Straßenpreis 30 Euro und ist recht sparsam im Gebrauch.

Und nun? Abschließendes Fazit?

Ich bin wieder zurück zur Naturkosmetik nach einigen Wochen, behalte mir aber vor, einfach wild nach Bedarf zu mischen. Was mir häufig fehlt, ist dieses Gefühl von praller Haut, von Feuchtigkeit – die kriege ich geballt aus diesem Tiegel. Und ja, auch mal über Nacht. Obwohl die Creme mich manchmal an Rotze erinnert – sorry!

Lektion gelernt – allzustarre Prinzipien sind nix!

Fazit: Kaufempfehlung.

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