Random – Faves and a tribute to Gata

29. März 2015 — 09:19

Das Bild ist etwas älter und entstand absichtlich – die bei Magi-Mania bloggende Agata ermutigte mich ja häufiger, diesen “Look*” zu tragen. Ich versuchte dazu ein bisschen konturieren, ich finde diese Anleitung von Carina 1A! Dazu ein bisschen GIMP und böse Miene, fertig. Spielereien müssen auch mal sein.

Derzeit trage ich Annick Goutale Eau d’Hadrien und Nuits d’Hadrien rauf und runter, den Lippenstift Scarlet Rouge von Tom Ford, und Dr. Hauschka Puder. Bei Pflege ist es Estée Lauder DayWear wegen dem Lichtschutz und Dr. Hauschka Rosencreme oder Gesichtsöl – ein seltsame Mischung, die aber gut funktioniert. So minimalistisch unterwegs war ich lange nicht.

*verwendet wurden der Lauder Kajal in Jet Black und der Burberry Velvet Lippenstift in Military Red.

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2 Kommentare » | Cremen&Schnattern

Style Evolution – Hipster?!

26. März 2015 — 14:34

Mist, es ist doch passiert! Ich wollte etwas cooler und cleaner, und überhaupt, aber es übersteigt mein Budget mich komplett neu einzukleiden. Und dann kaufte ich diese Strickjacke, weil sie grau ist und aus Kaschmir, und den Schal bekam ich geschenkt, und dann… sah ich aus wie ein Hipster.
Dazu ungekämmte Haare und roter Lippenstift, der von meiner allergiegeplagten Person ablenken soll…

Skinny Jeans, schmale Schuhe, kurze, untaillierte Jacke, Rucksack oder Umhängetasche. Schal. Hipster?

Eher nicht; der Hipster hat keine Aussage, außer dass er sich selbst negiert. Die einzige Unterscheidung zwischen Mann und Frau ist das eventuelle Vorhandensein eines Bartes. Ansonsten verschwindet das Geschlecht, ob gut oder schlecht mag es dahingestellt sein. Das ist ein immer wieder aufkommender “Trend” bzw. ein regelrechter gesellschaftlicher Diskurs, und ich finde es bezeichnend, dass es aus der Jugend aufkommt und bis zu den Kleiderschränken der Nicht-Erwachsen-Werden-Wollenden 40+ Einzug gehalten hat.

Für mich persönlich? Gemütlich und undefiniert, aber dann doch zu unisex und blass, was natürlich knalligen Lippenstift bedeuten muss. Ich trage Military Red Velvet von Burberry und dazu den MAC Lipliner Kiss me Quick, eine todsichere Kombi.
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4 Kommentare » | Stil

Die x-te Ode an Dr. Hauschka

23. März 2015 — 21:32

Hallo Dr. Hauschka,

ich habe ein bisschen auf der anderen grünen Wiese nachgeschaut, ob es dort grüner ist. Ist es nicht!
Deine Rosencreme ist ein schützende Hülle und ein freudige Umarmung. Nach Hause kommen, sich fallen lassen, entspannen, wohlig sein.
Immer wieder…

Danke!

Immer wieder, immer wieder, immer wieder – natürlich probiere ich herum. Die Haut ändert sich, das Leben ändert sich, die Sicht auf Dinge ändert sich, doch einige Dinge bleiben feste Bestandteile, hier und da. Ganz wunderbarerweise habe ich stets meine Flasche Gesichtsöl im Schrank, wenn nichts mehr geht – und eben die Rosencreme (okay, noch viel viel mehr, aber das sind so meine Wohlfühlprodukte…). Dr. Hauschka rockt eben. Ich wünschte, ich könnte mal wieder dahin zur Kosmetik, ach ihr Luxusprobleme!

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7 Kommentare » | Gesichtspflege

MAC Tenor Voice Lippenstift – matt, rot

— 19:34

EDIT: Sorry für die unscharfen Bilder, ich hatte wohl Tomaten auf den Augen… müde?! Ich? Niemals!

Irgendeine limitierte Edition, doch bei der Farbe und dem Begriff “matt” war es um mich geschehen – und so geriet ich im LE-Wahn und bestellte.

Auspacken, nicht freuen – ein Tampon, gummiert?! und dann macht mich diese Farbe blass, außerdem ist sie sehr auffällig durch die matte Textur. Ich war so enttäuscht! Tätschelt mich.

Am nächsten Tag einfach rauf und raus. Tadaa! Weiterlesen »

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CLINIQUE Aromatics in White

— 17:14

…kenne ich nicht, fand das Bild aber so schön – Screenshot von mir.

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3 Kommentare » | Duft

ESTÉE LAUDER Pure Color Envy Shine Sculpting Shine Lipstick – Baby Cashmere und Empowered

— 15:25

Tadaa!!!!

Geniale Teile, auch und gerade im Vergleich zum Nobel-Geschwisterchen von Tom Ford. Verschmieren nicht, gehen gleichmäßig und laaangsam ab, kleben nicht, strahlen statt billig zu glänzen, und die Verpackung ist “neat“, wie ein Ami sagen würde. Ja, dass Lippenstifte nun 33 Euro kosten sollen, wie eine Leserin schrieb, ist wahrlich nicht ohne; doch das ist und bleibt der (immerhin erreichbare) Luxus einer jeden Frau. Ich rege mich über Preise nicht mehr auf – kaufen oder nicht, das ist die Macht der Kundin!!

Rot für Anfänger: Empowered ist tragbar, zuverlässig, lebendig aber nicht grell. Ich habe mehrere Schichten aufgetragen, er kann aber auch zart aufgetragen werden, falls man noch “üben” muss. Roten Lippenstift zu “üben” habe ich hinter mir, ich bin gerade dabei zu üben Rottöne zu tragen, die über-schräg sind.

Doch was ist die Meisterklasse aller Meisterklassen? Die Rosenholztöne – es gibt Milliarden solcher Lippenstifte, die perfekte n e u e Mischung rauszukitzeln ist n i c h t einfach. Voilà! Weiterlesen »

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14 Kommentare » | Make-up Lippen, Neue Produkte

MAISON FRANCIS KURKDJIAN Le Beau Parfum

— 13:45

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Unsere Schönheitsideale – für Frauen, von Kindern

20. März 2015 — 14:46

Seid Ihr über den Titel gestolpert? Ich hoffe ja.

Ich saß eines Abends und surfte die üblichen Portale durch, Blogs, Klatschseiten, Beautyblogs natürlich auch, und stieß über einen Beitrag, der prominente Frauen am Flughafen zeigten. Teure Kleidung, teure Handtasche, unbedingt ein Hut, und eine große Sonnenbrille. Manche davon völlig ungeschminkt, und da fiel es mir (mal wieder…) wie Schuppen von den Augen: Das sind ja ganz normale Menschen! Ach was, magst Du jetzt denken.

Doch die beste Version dieser ohnehin ganz gut geratenen Menschen, ist eine gemachte – mit sehr edler Kleidung, Make-up und Schönheitsoperationen, und das ist dann unsere Vorstellung von Ästhetik und Schönheit. Eine Zielgröße, wenn man so will. Die Damen sind sehr jung; nähmen wir noch die Models dazu, die uns permanent entgegenspringen: diese sind 14 Jahre aufwärts. Für unsere Körperbild bedeutet das: Unisex-Kinderkörper, mit Babyhaut und bestenfalls noch einem Busen dran. Aussehen wie ein Mann, das ist unser Schönheitsideal, keine Hüften, keine Rundungen, außer an zwei Stellen. Mäh!
Die ach so “echten” Blogs schlagen in die gleiche Kerbe, die Ära der Professionalisierung brachte uns ebenfalls das geschönte Bild. Geleckte Photos, wie die Zeitschriften sonst nur zur Verfügung stellen; Menschen, die jung, schön und erfolgreich und TOTAL MITTEN AUS DEM LEBEN SIND (ha! das glaubt ihr hoffentlich aber nicht?!), die perfiderweise eine ach so selbstverständliche Selbstoptimierung verkaufen (und nein, ich rede nicht von abwaschbarer Schminke). Natürlich gibt es noch BloggerInnen, die das nicht tun, oder zumindest eine Balance gefunden haben; gerade im deutschen Raum, wie ich finde!

Neulich im Fernsehen moderierte unsere aller selbsternannte Lieblingstucke Guido (Maria Kretschmer, ich liebe Dich!) eine Show, die die “schönste” Frau Deutschland auswählen sollte. Und natürlich nicht nur der Optik nach – es ging um Power und Selbstbewußtsein. Guter Ansatz, und in der Finale standen dann: 3 Frauen mit mindestens einer Schönheits-OP, und eine ohne. Davon war interessanterweise eine einzige deutscher Herkunft (sie gewann auch, was spätestens nach dem letzten Einspieler klar wurde, die Show war ein besonders gutes Beispiel für mediale Manipulation, ein Lehrstück!). Sonst war alles sehr nett, aber durch meine kritische Brille auch sehr grotesk, was sicherlich auch dem Supersender RTLzwo geschuldet ist, der nicht gerade intelektuelles Programm macht, sondern die Quotensau durchs Dorf treibt (ist das eine geide Redewendung oder was!).

Das alles zusammengenommen brachte mich auf die Frage, wer mein Wunsch nach äußerer Perfektion bestimmt – ich meine, wessen Bild. Wen finde ich schön, welche prominente Frau schaue ich mir gerne an und was sie trägt, was sie mir “verkauft” am Ende des Tages? Mir wurde sogar von Leserinnen erzählt, ich sei am Ende des Tages auch so jemand, den man liest/beobachtet und mit dem man sich identifiziert, zumindest im kleinen Maßstab; aber ich, ja nun, ich bin relativ normaltotal normal, liebenswürdig bis langweilig. Das einzige schockierende an mir ist meine Ehrlichkeit, die ich immer noch nicht gelernt habe, in Zaum zu halten. Und für mich? Ich finde Emma Watson ja voll cool, aber ich bin 37 und sie 24!! Wie kann sie denn ein Vorbild für mich sein?! Kann sie nicht, ich kann sie aber sympathisch finden. Identifikation? Nope. Lookalike? Ähm, in diesem Leben nicht mehr!

Okay, wer ist denn jetzt ein schickes Vorbild für eine erwachsene Frau, mit beiden Beinen im Leben, gut aussehend, vielleicht nicht rundum operiert, gerne Mutter, aber nicht von Beruf Tochter?
Mir fällt leider niemand ein, der einigermaßen gut aussieht (im Sinne von gut, weil sie was dafür tut und nicht unterm Messer war) und die sympathisch ist. Spontan wäre da Maria Furtwängler, mit der ich mal sehr kurz zu tun hatte, die mir persönlich aber wirklich leider völlig unsympathisch war.

Also – wo seid ihr, ihr duften Vorbilder? Hallo Tilda Swinton, hallo Cate Blanchett (die in einem Interview sagte, dass sie erst nach 4 Stunden Maske aussieht wie Cate Blanchett…), hallo… hallo?! HALLO?! IST DA NOCH WER?

Jedenfalls ist heute ein Tag, an dem ich mit mir zufrieden bin; mein Spiegelbild sagt Katastrophe, aber es ist okay, nicht so auszusehen wie eine Multimillionärin, die zehn Jahre jünger ist und ihr Aussehen zum Beruf hat. Es ist nicht okay, sich gehen zu lassen (Männlein wie Weiblein!), ein Mittelweg ist aber drin.

Es ist aber nicht okay, dass wir ständig an Kindern gemessen werden, äußerlich, und dabei intelektuell erst ab Nobelpreis aufwärts ernst genommen werden. Deshalb mag ich Emma Watson vielleicht auch, sie hat ein “normales” leben irgendwo, mit Party, Arbeit und Studium, mit gesellschaftlichem Einsatz, den sie sich auch ermöglicht hat; Hut ab. Wenn sie mit 40 immer noch so cool ist, mit 50 und 60 dann richtig cool wird – dann hoffe ich, dass solche Frauen wie sie viel mehr sichtbar sind und für die nachkommende Generation viel mehr Vorbilder existieren.

Wir brauchen Vorbilder*! Frauen, Erwachsene, schöne Menschen in jedem Sinne.

*Ich stehe Euch dafür gerne zur Verfügung: Gutaussehend, mit einem tollen Job, als Wissenschaftlerin tätig, mit supersüßem Kind und perfektem Ehemann, wahnsinnig intelligent und mit fabelhaftem Sexleben. (LOL!)
Und wenn Du ganz ehrlich bist: Wieviel davon trifft auch bei Dir zu, sowieso? Ist doch eine Frage der Perspektive! Und wenn Du ehrlich bist, wenn Du Dir den Spiegel vorhältst, und die Superlativen mal wegnimmst, ist es bei Dir auch so. Und perfekt ist eh nix – und gelogen? GELOGEN WIRD GANZ VIEL.

EDIT: Ich kann vielleicht mal wieder ein paar Frauen aus dem Hut zaubern und sie vorstellen… Was meint ihr? EUCH NÄMLICH!!

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11 Kommentare » | Wahrheit

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