Geht Modeschmuck?

26. Juli 2014 — 20:01

Ja. Nein. Ich halte nichts von Modeschmuck, es sei denn, er sieht auch aus wie Modeschmuck. Doch heute habe ich mich spontan in ein Stück verliebt, das beides und nix ist: Markenschmuck, Modeschmuck, Echtschmuck.

Selten habe ich das Gefühl, das ist es! Dieses Ding da, da steht mein Name drauf; es ist mein Geschmack, es sieht aus als ob es aus Versehen im Laden wäre, denn eigentlich gehört es in meinen Schrank.

Eine lange Kette aus vergoldetem (pfui!!!) Silber mit Lapislazuli. Catherine Weitzmann, handgemacht in den USA und ehrlich gesagt völlig überteuert. Allerdings hatte ich mal eine ganz ähnliche Kette, und habe sie innig geliebt. Zack – Hirn aus, Karte hinhalten, freuen. Was mich betrifft, gibt es kaum spontane Entscheidungen bei solchen Anschaffungen. Hier habe ich nicht groß überlegt ob und zu was es passt, sondern zugegriffen. Ich denke nach und nach wird sich drumherum einiges anfinden, derzeit passt es zu wenig Sachen in meinen Schrank: Es fehlen die schlichten Blusen und Shirts, die Blazer mit schmaler Silhouette und schmalem Kragen. Aber immerhin ein Anfang. Ein bisschen weg vom konservativen Preppy, mehr hin zum… zu was eigentlich? Zu meinem neuen ich?!

Egal – ich freue mich ja so darüber! Weiterlesen »

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Rahmengenähte Schuhe – eine Investition wert

25. Juli 2014 — 08:04

Heute will ich Euch etwas verkaufen: Schuhe. Gute Schuhe. Ich habe viele Schuhe, ich trage Birkenstocks, HanWag Trekkingschuhe, die so scheußlich wie bequem sind, Fratelli Rossetti, Pollini, bodenständige Lloyd, sogar Laufschuhe, deren Häßlichkeit kaum zu überbieten sind (dachte ich, bis der Ehemann mit dem Herrenmodell davon nach Hause kam). Olle abgelatschte Stiefel. Dianetten (schon seit knapp zehn Jahren, als die noch nicht in waren…). “Bömps” oder auch Businesspumps, Sandaletten, Abendschuhe. Ballerinas (nur ein einziges Paar!).

Da ich immer noch den Besitz eines KFZ verweigere, gehe ich viel zu Fuß. Schuhe sind daher wichtig. Sie müssen bequem sein, gut aussehen, und sie müssen halten. Sie dürfen nicht zu viel Geld kosten (ich finde 450 Euro indiskutabel, das kann ja jeder!!) und sie müssen das Outfit aufwerten. Meine stets etwas männlich angehauchten Schuhe dürften zwar Geschmackssache sein, stiltechnisch sind sie jedoch eine sichere Bank. Zeitlosigkeit zahlt sich aus. Und ja, kann frau heute auch zum Kleid tragen. Sollte sie sogar unbedingt!!

Sie müssen passen – und sie müssen tatsächlich eingelaufen werden. Durch die Körperwärme weiten sie sich und passen sich dem Fuß an, deshalb sollte die Ledersohle nicht sofort besohlt werden, sondern erst nach einer Weile. Ein (leider auch teures) Accessoire dazu darf nicht fehlen – gute Schuhspanner aus Holz.

Ich trage gerne bunte Socken dazu. Da ich allerdings keine Stoffhose besitze, mag das auch im Zusammenspiel mit den Jeans gehen. Zu einem vernünftigen Hosenanzug (pfui! ICH NIEMALS!) kann man zwar auch mit Farbe punkten, dann aber mit blickdichten Kniestrümpfen oder sehr feinen Socken. Sieht sonst ramschig aus.

Seitdem ich meine zwei paar Quarvif habe, trage ich kaum noch etwas anderes. Wenn ich mir meine Schuhleichen im Schrank anschaue, ist höchste Zeit sich damit abzufinden, dass weniger und besser mehr ist.

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Lesestoff…

24. Juli 2014 — 14:02

Was hat es mit Aluminium und Deos und Krebs zu tun?
http://www.spektrum.de/wissen/wie-gefaehrlich-ist-aluminium/1300812

Was wollen Frauen, die auch Mütter sind, nicht hören:
http://www.impulse.de/management/10-dinge-die-working-moms-nicht-hoeren-wollen

Einen Text zum Thema Mutterliebe:
http://umstandslos.com/2014/06/30/mutterliebe/

Über Frauen und Sexiness:
http://www.journelle.de/4236/gespraechsnebelbomben/

Zwei Fashion Blogs, die cool sind, weil erwachsene Frauen:
http://uefuffzich.blogspot.de/

http://oceanbluestyle.blogspot.de/

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TOM FORD Indian Rose – der kühle Klassiker

— 12:36

Ich bin mir nicht sicher ob die Farbe mir steht. Sie ist kühl und leicht violett, was die Zähne weiß macht und den Teint frisch, aber auch ein Hauch zu pink und zu wenig warm. Doch wenn ich nicht genau hinsehe, ist das eine Farbe die zu allem passt. Lippenstift, kein Statement. Muss es auch nicht immer sein.

Die Bilder sind mal wieder nicht so großartig, aber mir geht es immer um den Gesamteindruck. Die Farbe an sich sieht bei jedem anders aus, ohnehin, aber die Wirkung kann man nur im Kontext mit dem restlichen Farbschema erkennen.

Aufgenommen an einem dieser verdammt heißen Tage, habe ich meine Kampfaustattung stark reduziert auf Augenbrauen anmalen, Wimperntusche und Abdeckkram. Sonst die getönte DayWear… Estée Lauder hat mich derzeit im Griff. Sympathisch übrigens, dass es einer der wenigen Konzerne ist, die auf Twitter auch mal antworten. Schließlich war es ein Bild auf Twitter, das mich in den laden rennen ließ um einen Nagellack zu kaufen. Social Media funktioniert!

Anyway, wenn ich nicht weiß was es werden soll, nehme ich exakt diesen Lippenstift; der Tragekomfort ist sehr gut. Trocken cremig pflegend haltbar. Schwer zu beschreiben.

Der Grund warum ich bereit bin 47!!! Teuronen für diese Lippenstifte zu zahlen? Ich mag immer noch meine geliebten Chanel, aber es ist in der Tat die Textur. Und ich bin mir sicher, die ist nur was für Frauen. Kein Mädchenkram.

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TOM FORD BEAUTY Herbstkollektion 2014

— 11:30

Das wichtigste vorweg:

Die Kollektion ist ab September 2014 ausschließlich am Tom Ford Counter im KaDeWe, Berlin, Karstadt Oberpollinger, München und Breuninger, Düsseldorf erhältlich, außerdem über kadewe.de. Alle Produkte können dort auch telefonisch unter 030/ 21 916 397 und 089/29 024 166 bestellt werden.

Was wird es geben? Ein Contouring Produkt mit Highlighter und Blush in einer Packung für 67 Euro (2 Farben); ein Quad in klassischen Brauntönen sowie zwei Lippenstifte, ein Nagellack und eine braune Mascara.

Eye Color Quad 10 g 69,00 €* in der Nuance Nude Dip
Lip Color 3 g in zwei Nuancen: Negligée, Twist of Fate 47,00 €*

Hier gibt es die Farben geswatcht:
http://www.reallyree.com/2014/07/tom-ford-fall-2014-color-collection.html

Die Lippenstifte von Tom Ford sind wirklich sehr gut, und davon habe ich mittlerweile vier sehr unterschiedliche. Was sie eint? Bitterlich teuer, ungeheur komfortabel, sehr tragbar aber stets mit einem Hauch Besonderem.

EDIT: Ich habe hier die Pressebilder; da sie sehr groß sind, erst nach dem üblichen TADAAA!! klick. Weiterlesen »

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ESTÈE LAUDER Sheer Tint Release Advanced Multi-Protection Anti-Oxidant Moisturizer SPF 15

— 11:10

Hallo!! Ich musste diesen Namen googlen und per copy&paste einfügen, so lang ist der. Liebe Kreativabteilung der Firma Lauder, seid etwas weniger großzügig bei Namen. Irgendwann kann man nämlich die Produktvielfalt nicht mehr überblicken…

Ich hatte mit Anfang 20 schon mal die DayWear Creme verwendet – ich arbeitete viel, hatte einigermaßen Geld und leistete mir hier und da einen Besuch bei Douglas. Mein Teint war perfekt, wenn ich zurückdenke, und die stolzen 5o Mark und ein Keks hätte ich mir sicherlich sparen können. Aber wie das Leben so will – ich sah damit noch besser aus. Kaum möglich!

Vermutlich hatte ich in etwa das im Hinterkopf, als ich mir die DayWear die Tage kaufte, dazu die getönte Version in 30ml, die ich online äußerst günstig ergatterte. Diese Light-Version ist getönt und wird mit jeder Schicht deckender, ist aber von der Pigmentierung nicht der Rede wert. Mir reicht es als Ausgleich, als Pflege jedoch nicht, nicht mal bei 30° Grad.

Die Färbung der Creme ist nicht gelb, nicht rosa, sondern beige und recht “fleischig”, sie eignet sich für leicht gebräunte Damen und für Pigmentfleckenträgerinnen leichten Ausmaßes. Dafür ist die Creme nämlich super, der Teint wirkt ebener, aber man sieht nüscht. Dick aufgetragen wirkt die Farbe auch dunkler, und man erreicht eigentlich erst dann die angegebene Menge, die einen LSF von 15 versprechen. Aber dann wird es arg fleischig und unnatürlich, zumindest wenn man hell ist. Da empfiehlt es sich, die Creme mit einem dünnen, hellen Make-up zu mischen. Oder gar nix davon – einfach cremen, freuen, fertig!

Verglichen mit der BB Cream – neee, kein Vergleich. Erstere ist dicker, pigmentierter, reichhaltiger, stärker parfümiert auch.

Und ganz eigentlich hat dieses Produkt kein echtes Alleinstellungsmerkmal, ist aber irgendwie schön, praktisch durch die Tube, luxuriös durch die Marke und trotzdem günstig. Die Tubenverpackung mag nicht so sexy sein wie ein Tiegel, mir ist es allemal lieber. Oder ein Pumpspender.

Getönte Tagescremes – des Sommers fader Hype… Hier noch ein paar Klassiker:
http://www.style-and-beauty.com/beautytipp-foundation-fuer-den-sommer

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MAISON FRANCIS KURKDIJAN Amyris for her

— 08:01

Ich weiß gar nicht, wie ich über einen Tester gestolpert bin, vermutlich aufgrund der angegebenen Duftnoten.
Weder finde ich den Parfumeur sympathisch, noch gefällt mir sein OEuvre. Ihr müsst wissen, dass dieser Mann an dem scheußlichsten aller Düfte schuld ist: Jean-Paul Gaultier Le Male. Ein Duftklassiker, der gewiss seine Fangemeinde hat.

Mein Ehemann, der mit Duft nichts am Hut hat, trug diesen Duft zu einem unserer ersten Dates um mich zu beeindrucken. Es war sein einziger Duft und ein Geschenk – der einizige Grund, das durchgehen zu lassen. Er kam rein – ich lief weg. Übelkeit und Kopfschmerzen sind bei mir die äußerst heftigen Reaktionen auf diesem Duft, und so geschah es an jenem Tag, dass bei dem romantischen Date der Alltag seine hässliche Fratze zeigte: Ich meckerte, bis er unter der Dusche stand. Ich meckere nämlich immer, aber er, er kann damit leben. Ende der Geschichte: Ich schmiß sein Parfum weg und wir heirateten.
Ich meckere immer noch, aber ich versuche mich zu bessern – und er benutzt alles, was ich ihm hinstelle. Das nennt man eine funktionierende Beziehung, schätze ich.

Nun ist Amyris etwas ganz anderes. Ganz andere Baustelle. Die Verpackung ist sehr hübsch, langweilig, hochwertig, ja, hm, okay. Zu schwer zum mitnehmen, das ist eher mein Problem.

Eigentlich mag ich diesen Duft nicht von Anfang an – die Kopfnote wirkt auf meine Schleimhäute reizend und es kribbelt in der Nase. Unangenehm und ein K.O. Kriterium. Eigentlich.
Verfliegt die Kopfnote, offenbart sich das lichte und fröhliche Duftbouquet von Maiglöckchen und spitzigen weißen Blüten, die nichts, aber rein gar nichts mit der Duftbeschreibung zu tun haben. Der Duft umweht einen mit einem kostbaren und sehr französischen Blütenschleier, elegant, ohne den Hauch von Schwere oder Süße. Nichts holziges, nichts cremiges, aber eben auch kein Kloreiniger, keine Colognenote noch sonst etwas, was auch nur ein Hauch männlich oder gar Unisex wäre. Iris? Niemals, wenn ich es auch immer wieder versuche zu entdecken. Vetiver? Ich fresse einen Besen! NEVER! Ambra? Hasse ich, kann also gar nicht sein.
Zitronenblüten, Orange – der Auftakt ist gekünstelt, das “echte” dahinter bleibt aber den ganzen Tag präsent. Ein Mix aus zarten Rosen und Maiglöckchen, nach wie vor. Keine Basisnote, die das trägt. Der Duft bleibt konstant und entwickelt sich nicht weiter.

Der Duft ist wahrlich nicht besonders, er ist aber so angenhem, so weiblich und so erfreulich wie ein tschirpender Vogel an einem warmen Frühlingsmorgen, wenn alles blüht. Ich habe viele Kritiken gelesen, dass er überteuert sei, und ja, mein Gott, das ist er. Aber er gefällt mir. Der edle Businessduft, nicht allzuweit weg von den gefälligen KollegInnen aus dem “department store”: Ja, dem stimme ich zu. Der Duft ist nicht weiblich, sondern “feminin”, er ist gefällig, aber nicht “liebreizend”, er ist frisch und blumig aber niemals, niemals warm, anheimelnd oder hautnah. Es ist ein Stück Bekleidung, das sehr gut für sich alleine stehen kann.

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3 Kommentare » | Duft, Meine Tests

Viele Outfits, eins davon ohne Sauerstoff und die Frage: Ab wann ist Frau unsichtbar?

21. Juli 2014 — 22:42

Ich bin schlank, aber nicht so schlank wie man denken könnte. Ich kann jedoch den Bauch einziehen und für eine Sekunde die Luft anhalten. Beweis weiter unten.

Das Kleid trug ich früher, noch schlanker als jetzt, zu irgendwelchen Anlässen, mit den dazugehörigen Dianetten (prollig-protzige Teile von Armani, wenigstens waren sie billig… Geschmack ändert sich!). Flache Schuhe und ein Wallewalle Kleid inmitten von Kaufhaus-Plastik-Satin-Ball-Kleidern, inmitten von alten Frauen mit zu vielen OPs und zu viel echten Schmuck, inmitten von völlig underdressed Mädels, die man mit einem Kellner (männlich…) häte verwechseln können. Heute ist das Outfit bestenfalls normal schick und wurde so schon tausendfach gesehen, vor zehn Jahren gab es ein Rauschen und Tuscheln. Ich habe es damals sehr genossen.
Neulich holte ich den Plunder raus und zog das Outfit zum Einkaufen an. Weiterlesen »

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8 Kommentare » | Photoshop-Desaster, Stil

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