TOM FORD Indian Rose – der kühle Klassiker

24. Juli 2014 — 12:36

Ich bin mir nicht sicher ob die Farbe mir steht. Sie ist kühl und leicht violett, was die Zähne weiß macht und den Teint frisch, aber auch ein Hauch zu pink und zu wenig warm. Doch wenn ich nicht genau hinsehe, ist das eine Farbe die zu allem passt. Lippenstift, kein Statement. Muss es auch nicht immer sein.

Die Bilder sind mal wieder nicht so großartig, aber mir geht es immer um den Gesamteindruck. Die Farbe an sich sieht bei jedem anders aus, ohnehin, aber die Wirkung kann man nur im Kontext mit dem restlichen Farbschema erkennen.

Aufgenommen an einem dieser verdammt heißen Tage, habe ich meine Kampfaustattung stark reduziert auf Augenbrauen anmalen, Wimperntusche und Abdeckkram. Sonst die getönte DayWear… Estée Lauder hat mich derzeit im Griff. Sympathisch übrigens, dass es einer der wenigen Konzerne ist, die auf Twitter auch mal antworten. Schließlich war es ein Bild auf Twitter, das mich in den laden rennen ließ um einen Nagellack zu kaufen. Social Media funktioniert!

Anyway, wenn ich nicht weiß was es werden soll, nehme ich exakt diesen Lippenstift; der Tragekomfort ist sehr gut. Trocken cremig pflegend haltbar. Schwer zu beschreiben.

Der Grund warum ich bereit bin 47!!! Teuronen für diese Lippenstifte zu zahlen? Ich mag immer noch meine geliebten Chanel, aber es ist in der Tat die Textur. Und ich bin mir sicher, die ist nur was für Frauen. Kein Mädchenkram.

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TOM FORD BEAUTY Herbstkollektion 2014

— 11:30

Das wichtigste vorweg:

Die Kollektion ist ab September 2014 ausschließlich am Tom Ford Counter im KaDeWe, Berlin, Karstadt Oberpollinger, München und Breuninger, Düsseldorf erhältlich, außerdem über kadewe.de. Alle Produkte können dort auch telefonisch unter 030/ 21 916 397 und 089/29 024 166 bestellt werden.

Was wird es geben? Ein Contouring Produkt mit Highlighter und Blush in einer Packung für 67 Euro (2 Farben); ein Quad in klassischen Brauntönen sowie zwei Lippenstifte, ein Nagellack und eine braune Mascara.

Eye Color Quad 10 g 69,00 €* in der Nuance Nude Dip
Lip Color 3 g in zwei Nuancen: Negligée, Twist of Fate 47,00 €*

Hier gibt es die Farben:
http://www.reallyree.com/2014/07/tom-ford-fall-2014-color-collection.html

Die Lippenstifte von Tom Ford sind wirklich sehr gut, und davon habe ich mittlerweile vier sehr unterschiedliche. Was sie eint? Bitterlich teuer, ungeheur komfortabel, sehr tragbar aber stets mit einem Hauch Besonderem.

EDIT: Ich habe hier die Pressbilder, da sie sehr groß sind, erst nach dem üblichen TADAAA!! klick. Weiterlesen »

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ESTÈE LAUDER Sheer Tint Release Advanced Multi-Protection Anti-Oxidant Moisturizer SPF 15

— 11:10

Hallo!! Ich musste diesen Namen googlen und per copy&paste einfügen, so lang ist der. Liebe Kreativabteilung der Firma Lauder, seid etwas weniger großzügig bei Namen. Irgendwann kann man nämlich die Produktvielfalt nicht mehr überblicken…

Ich hatte mit Anfang 20 schon mal die DayWear Creme verwendet – ich arbeitete viel, hatte einigermaßen Geld und leistete mir hier und da einen Besuch bei Douglas. Mein Teint war perfekt, wenn ich zurückdenke, und die stolzen 5o Mark und ein Keks hätte ich mir sicherlich sparen können. Aber wie das Leben so will – ich sah damit noch besser aus. Kaum möglich!

Vermutlich hatte ich in etwas da im Hinterkopf, als ich mir die DayWear die Tage kaufte, dazu die getönte Version in 30ml, die ich online äußerst günstig ergatterte. Diese Light-Version ist getönt und wird mit jeder Schicht deckender, ist aber von der Pigmentierung nicht der Rede wert. Mir reicht es als Ausgleich, als Pflege jedoch nicht, nicht mal bei 30° Grad.

Die Färbung der Creme ist nicht gelb, nicht rosa, sondern beige und recht “fleischig”, sie eignet sich für leicht gebräunte Damen und für Pigmentfleckenträgerinnen leichten Ausmaßes. Dafür ist die Creme nämlich super, der Teint wirkt ebener, aber man sieht nüscht. Dick aufgetragen wirkt die Farbe auch dunkler, und man erreicht eigentlich erst dann die angegebene Menge, die einen LSF von 15 versprechen. Aber dann wird es arg fleischig und unnatürlich, zumindest wenn man hell ist. Da empfiehlt es sich, die Creme mit einem dünnen, hellen Make-up zu mischen. Oder gar nix davon – einfach cremen, freuen, fertig!

Verglichen mit der BB Cream – neee, kein Vergleich. Erstere ist dicker, pigmentierter, reichhaltiger, stärker parfümiert auch.

Und ganz eigentlich hat dieses Produkt kein echtes Alleinstellungsmerkmal, ist aber irgendwie schön, praktisch durch die Tube, luxuriös durch die Marke und trotzdem günstig. Die Tubenverpackung mag nicht so sexy sein wie ein Tiegel, mir ist es allemal lieber. Oder ein Pumpspender.

Getönte Tagescremes – des Sommers fader Hype… Hier noch ein paar Klassiker:
http://www.style-and-beauty.com/beautytipp-foundation-fuer-den-sommer

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MAISON FRANCIS KURKDIJAN Amyris for her

— 08:01

Ich weiß gar nicht, wie ich über einen Tester gestolpert bin, vermutlich aufgrund der angegebenen Duftnoten.
Weder finde ich den Parfumeur sympathisch, noch gefällt mir sein OEuvre. Ihr müsst wissen, dass dieser Mann an dem scheußlichsten aller Düfte schuld ist: Jean-Paul Gaultier Le Male. Ein Duftklassiker, der gewiss seine Fangemeinde hat.

Mein Ehemann, der mit Duft nichts am Hut hat, trug diesen Duft zu einem unserer ersten Dates um mich zu beeindrucken. Es war sein einziger Duft und ein Geschenk – der einizige Grund, das durchgehen zu lassen. Er kam rein – ich lief weg. Übelkeit und Kopfschmerzen sind bei mir die äußerst heftigen Reaktionen auf diesem Duft, und so geschah es an jenem Tag, dass bei dem romantischen Date der Alltag seine hässliche Fratze zeigte: Ich meckerte, bis er unter der Dusche stand. Ich meckere nämlich immer, aber er, er kann damit leben. Ende der Geschichte: Ich schmiß sein Parfum weg und wir heirateten.
Ich meckere immer noch, aber ich versuche mich zu bessern – und er benutzt alles, was ich ihm hinstelle. Das nennt man eine funktionierende Beziehung, schätze ich.

Nun ist Amyris etwas ganz anderes. Ganz andere Baustelle. Die Verpackung ist sehr hübsch, langweilig, hochwertig, ja, hm, okay. Zu schwer zum mitnehmen, das ist eher mein Problem.

Eigentlich mag ich diesen Duft nicht von Anfang an – die Kopfnote wirkt auf meine Schleimhäute reizend und es kribbelt in der Nase. Unangenehm und ein K.O. Kriterium. Eigentlich.
Verfliegt die Kopfnote, offenbart sich das lichte und fröhliche Duftbouquet von Maiglöckchen und spitzigen weißen Blüten, die nichts, aber rein gar nichts mit der Duftbeschreibung zu tun haben. Der Duft umweht einen mit einem kostbaren und sehr französischen Blütenschleier, elegant, ohne den Hauch von Schwere oder Süße. Nichts holziges, nichts cremiges, aber eben auch kein Kloreiniger, keine Colognenote noch sonst etwas, was auch nur ein Hauch männlich oder gar Unisex wäre. Iris? Niemals, wenn ich es auch immer wieder versuche zu entdecken. Vetiver? Ich fresse einen Besen! NEVER! Ambra? Hasse ich, kann also gar nicht sein.
Zitronenblüten, Orange – der Auftakt ist gekünstelt, das “echte” dahinter bleibt aber den ganzen Tag präsent. Ein Mix aus zarten Rosen und Maiglöckchen, nach wie vor. Keine Basisnote, die das trägt. Der Duft bleibt konstant und entwickelt sich nicht weiter.

Der Duft ist wahrlich nicht besonders, er ist aber so angenhem, so weiblich und so erfreulich wie ein tschirpender Vogel an einem warmen Frühlingsmorgen, wenn alles blüht. Ich habe viele Kritiken gelesen, dass er überteuert sei, und ja, mein Gott, das ist er. Aber er gefällt mir. Der edle Businessduft, nicht allzuweit weg von den gefälligen KollegInnen aus dem “department store”: Ja, dem stimme ich zu. Der Duft ist nicht weiblich, sondern “feminin”, er ist gefällig, aber nicht “liebreizend”, er ist frisch und blumig aber niemals, niemals warm, anheimelnd oder hautnah. Es ist ein Stück Bekleidung, das sehr gut für sich alleine stehen kann.

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Viele Outfits, eins davon ohne Sauerstoff und die Frage: Ab wann ist Frau unsichtbar?

21. Juli 2014 — 22:42

Ich bin schlank, aber nicht so schlank wie man denken könnte. Ich kann jedoch den Bauch einziehen und für eine Sekunde die Luft anhalten. Beweis weiter unten.

Das Kleid trug ich früher, noch schlanker als jetzt, zu irgendwelchen Anlässen, mit den dazugehörigen Dianetten (prollig-protzige Teile von Armani, wenigstens waren sie billig… Geschmack ändert sich!). Flache Schuhe und ein Wallewalle Kleid inmitten von Kaufhaus-Plastik-Satin-Ball-Kleidern, inmitten von alten Frauen mit zu vielen OPs und zu viel echten Schmuck, inmitten von völlig underdressed Mädels, die man mit einem Kellner (männlich…) häte verwechseln können. Heute ist das Outfit bestenfalls normal schick und wurde so schon tausendfach gesehen, vor zehn Jahren gab es ein Rauschen und Tuscheln. Ich habe es damals sehr genossen.
Neulich holte ich den Plunder raus und zog das Outfit zum Einkaufen an. Weiterlesen »

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MAC Charmed, I’m sure – Drei Outfits, ein roter Lippenstift

16. Juli 2014 — 22:37

Es ist mein einziges MAC-Item, und es ist gruselig verpackt. Der Inhalt jedoch ist glorios: Matte, satte, schöne Farbe. Sehr guter Halt und Komfort. War limitiert, gibt es aber sicher unter anderem Namen (wieder).
Ich trage ihn seit drei Tagen, ich halte diesen Lippenstift sowieso in Ehren weil es ein Geschnek war – und ich fühlte mich damit echt gut.

Roter Lippenstift bedeutet auch mit einem Krümel im Gesicht rumzulaufen, oder verschmiert – keiner sagt was. Es braucht echt EIER um darüber zu stehen, ob und wie was im Gesicht hängt. Bis man das vermeintliche Malheur bemerkt, kann es dauern. Ich wurde immerhin angesprochen und war heilfroh drüber, denn mir hing das eilig heruntergeschlungene Brot noch krümelig im Bart. Kann passieren.

Natürlich sollte sich einer der Tage als richtiger Kaka-Tag* entpuppen. Ich lasse mir persönliche Attacken mittlerweile gepflegt am Schnürsenkel vorbeigehen, bei heftigen Sachen muss allerdings auch ich drüber schlafen um Abstand zu gewinnen. Dabei frage ich mich, geht es um mich oder meine Arbeit? Weder noch, aber es trifft mich auf der persönlichen Ebene, weil ich (verdammt!) Gefühle habe und empathisch bin. Den Abstand muss ich leider wahren, wenn ich es mal nicht tue, dann passiert es eben. So muss frau es sehen, wenn es auch sehr, sehr schwer fällt.

*Ach so – ich wurde von einer Dame angeschrien, was in etwa das (verbale) Niveau einer Kneipenschlägerei hatte. Das ist mir in meinem gesamten Berufsleben nicht passiert, und ich war… schockiert. Natürlich war der semantische Inhalt eh für’n Arsch, aber schreien? In einem Büro?

Stimmungsbild… Ha!

Krasse Situation, oder? Dabei ist in Wirklichkeit Folgendes passiert: Die Dame hat gezeigt, dass sie weder Benehmen noch Selbstbeherrschung hat und sich dabei auch noch in ihrer ganzen Jämmerlichkeit preisgegeben. Sie tut mir mittlerweile leid.

Aber genug von zwischenmenschlichen Interaktionen, pfui!! Kommt mit mir, bekenenndes Label-Victim, auf die nächste Seite und genießt meine wie immer beschissenen Bilder. Darin habe ich noch nie enttäuscht, oder? Hihi! Weiterlesen »

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5 Kommentare » | Make-up Lippen, Stil

HERMÈS Jour d’Hermès Absolu – absolut schön

13. Juli 2014 — 21:30

Mit dem originären Duft hatte ich meine Schwierigkeiten – der schönste Flakon aller Zeiten, aber ach, Honig! Ich hasse Honig! Dabei war das Bild, das Konzept, sofort vor meinen Augen. Die Wiese, die Blüten, Haut, Unschuld und Sinnlichkeit. Ich verstehe Jean-Claude Ellena.
Ich versteh aber auch, dass Geld verdient werden muss und dass Honig der letzte Trend war, aber hey, ich kann auch nicht alles mögen. Fangirl? Bin ich – ich wollte Jean-Claude als Namen für den Teddy, aber man(n) konnte mich davon abbringen…

Nun, das Absolu dazu ist immer noch mit Honig, aber eher mit dem wachsigen, harzigen Bestandteil. Schon mal eine Honigwabe ausgelutscht? Genau.

Dazu einfach viel – Pfirsich, aber kein echter, sondern die abstrakte Frucht die nach Süße, Reife und Samtigkeit duftet. Tausend und eine Blüte, vor allem süße helle Blüten, Jasmin, Wisteria, Iris definitiv (eine minimale Anlehnung an Iris Ukiyoe – steht hier… herrlich zart und hell!), eine transparente Form von Üppigkeit und Fülle.

Dieser Duft ist das äußerste an Opulenz, was ich mir aus der Feder von dem Herren vorstellen kann, und dabei war er nicht alleine daran beteiligt. Man hält sich mit den Duftnoten auch bedeckt, jede soll sich darunter das vorstellen, was sie will. Ich habe sie, die warme weiche zärtliche Pfirsich-Umarmumg. Sommerlich warm, ein fast süßer Duft, der aber statt Süße treffender die Sonne gespeichert hat.

Ich mag es, dass der Duft gar keine große Geschichte evoziert. Es ist viel mehr eine Leinwand für den Tagtraum, ein so passender Duft zum Namen “die Stunde von Hermès”. Die Stunde der Möglichkeiten, der Verzauberung, des lustvollen Nichtstuns, des Sommers und der guten Dinge des Lebens.
Hier kauft man sich das Stück Luxus, das Hermès für mich ist: Alles, was man für Geld an Schönheit und Qualität haben kann. Und der Rest? Ist alles an Schönheit und Liebe, die ich in mir nur haben kann. Der Leinwand-Vergleich? Ich kann dieses Bild malen…

Randfakten:
Auch hier der herrliche Flakon, diesmal mit Roségold und mehr denn je an einer guten Pulle Whisky erinnernd. Der Duftflakon ist nachfüllbar, und ehrlich, das wünsche ich mir auch für die Jardins-Reihe. Da leere ich die Flakons ja reihenweise…
Das Absolu ist nicht stärker oder länger haltbarer, sondern erst einmal… anders. Ein Duft, den man um sich haben will. Immer wieder nachgesprüht, immer wieder sanft und doch intensiv.

Der Duft ist schon länger in den Läden erhältlich, ihr könnt ihn in jeder guten Parfümerie erschnuppern.

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HERMÈS Hermessence Cuir d’Ange – neuer Duft!

— 20:17

Ab September erhältlich. Und es liest sich hervorragend, zumal für Fans von Kelly Caléche, wie ich einer bin.

Aaaaaaahhhhh… herrlich… Engelsleder!

Via Elena von Perfumshrine – mehr dazu hier.
Sie schreibt übrigens auch noch über Christine Nagel, die das Ruder im Hause Hermès dufttechnisch übernehmen wird. Das wird spannend! Mindestens zwei Düfte kennt jede von uns, Miss Dior Cherie und Armani Si, beides ordentliche, ja sogar tolle Mainstream Düfte.

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