Der Sommer ruft autsch – epilieren, wachsen und andere Foltermethoden der Ästhetik

Mein erstes Epiliergerät war das erste auf dem Markt: Braun Silk-Epil. Zumindest ist es sehr lange her, dass ich mir zusammen mit meiner damals besten Freundin bei Karstadt für horrendes Geld, nämlich über hundert DM, das Folterwerkzeug angeschafft habe. Fast zehn Jahre hielt der elektrische Rasenmäher durch und leistete treue Dienste. Heute würde ich es der katholischen Kirche oder sonst eine Terroreinheit als Folterwerkzeug verkaufen können, denn es epiliert nicht mehr, sondern reißt Haut und Haar heraus. Autsch!

Zweite Foltermethode für glatte Beine ist die Naßrasur. An sich kein Problem, schmerzhaft höchstens beim teuren Nachkauf der Klingen, wobei man da für alle Damenrasierer Männerklingen nehmen kann. Perfektion verlangt jedoch den täglichen Einsatz und so wird mit jedem Tag eine Hautschicht weggeschmirgelt. Die Folge: Brennende und entzündete, verkratze Haut. Autsch!

Das Wachsen sollte man den Profis überlassen. Gott sei Dank gibt es jetzt massig SENZERA Studios, ein modernes Folterangebot mit Kosmetiksalon nebenan. Die klassische Enthaarung mit einem Zuckermasse oder aber mit Wachs – der kurze Schmerz belohnt mit einem guten Ergebnis. Problem: Empfindliche Haut kann sich an den Haarwurzeln entzünden, Haare wachsen ein, nicht lustig. Autsch!

Nachteile? Weiterlesen…

KIBIO Solaire neue Sonnenschutzpflege

Die neue Sonnenschutzpflege der zu CLARINS gehörenden Naturkosmetikmarke wird nach Kokos und Vanille duften, ist jedoch erst jetzt in Frankreich lanciert worden und wird eine Weile brauchen bis es den Weg nach Deutschland findet.

Die Serie beinhaltet zwei Fluids für das Gesicht, eine Sonnenmilch für den Körper sowie einen Aprés-Sun (da fällt mir ein, diese merkwürdige Kombination von französisch und englisch, wer hat sich das eigentlich ausgedacht? Und wie hieße das denn auf Deutsch?)

Preise unbekannt, sicher nicht sonderlich günstig. Dafür einigermaßen schicke Verpackungen…

Mein neuester Wunschzettel

Seit einiger Zeit habe ich die Laufbahn einer Doktorandin eingenommen. Ziel: Die Welt retten. Oder zumindest ein bisschen, in dem Bestreben dass Technik transparenter und für den Benutzer besser bedienbar ist. Und energiesparender, ressourcenschonender, und schick. Ohne schick läuft gar nichts, denn auch sparen muss Spaß machen.

Also, Wunschzettel sind dazu da um zu sparen – man stellt einen Wunschzettel auf und streicht Dinge oder fügt neue hinzu. So ist man mit der Planung so weit eingespannt, dass man keine Zeit zum Geld ausgeben hat. Klingt logisch 😉
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PRIMAVERA Duschgel Lavendel Vanille – li la Lavandula

Ich liebe den herben Duft von Lavendel, sehr zum Grauen meines “Gefährten”, der meine abendlichen Lavendelöl-Orgien ertragen muss. Man kann nachgewiesen besser schlafen, und nach einem Ölbad Lavendel-Vanille braucht es die Feuerwehr um mich zu wecken.

Klar dass ich mir die Kleingrösse Duschgel dazu zum Testen geholt habe – erst zu Hause fiel mir auf dass ich dafür fünf Euro bezahlt habe. Inhalt: 50ml. Nun – autsch!

Klar dass man sich das schön reden muss. ich habe also beschlossen das Duschgel zum Gesicht waschen zu verwenden, was preislich eher zu rechtfertigen ist. Und natürlich geht das milde Duschgel sehr gut zum Gesicht reinigen. Der herbe Duft erfrischt und beruhigt, die Pflegewirkung ist wunderbar und man kann das Duschgel sparsam entnehmen.

In der Dusche würde das Ding allerdings höchstens fünf Tage überleben. Der herrliche Duft trägt nicht gerade dazu bei, dass man sparsam damit sein möchte. Und nun? Solche Dinge auf irgendwelche Wunschlisten setzen oder sich selbst schenken.

Ist ein Duschgel was zum waschen oder ein SPA Produkt? 2 Euro oder zehn Euro? Was kauft Ihr denn so?

P.S.: Wunschlisten! gab es lange mehr keine, was? Hoffentlich ist genug Platz auf dem Server 🙂

CHANEL Glossimer Wild Rose 119 – der perfekte Rosenholzton für jeden Tag

Was mich betrifft, mag ich lieber Lippenstift. Frauen tragen halt Lippenstift, Mädchen tragen Gloss 😉

…und für das Mädchen in mir und für den Sommer musste ich einen Gloss haben, einen natürlichen Ton der frisch macht und nicht angemalt aussieht. Aber bitte mit Goldglitzer. Wie – Goldglitzer sieht nicht natürlich aus?! Na gut, dann eben Chanel ohne Goldglitzer.

Meine bescheidenen Meinung nach gibt es zwei richtig gute Lipglosse – SHU UEMURA (in Deutschland nicht erhältlich) und DIOR. Letztere waren früher stark parfümiert, was ich sehr gerne mochte, und hatten keinen blöden Paltsikpinsel. Times are a-changing und so suchte ich einen neuen Helden.

Chanel scheint mich oder meinen Stil oder meine Altersgruppe ODER alles zusammen?! gut anzusprechen. Dezente Farben gibt es zumindest, und Rosenholz als Farbton für die Lippen ist der Gewinner in jedem Licht und bei jeder Gelegenheit.

Der Gloss macht frisch und peppt ein eher nacktes Gesicht auf, macht sich super zu dunklen Augen, und… klebt. Nicht stark, aber genug um Kleben als Tatbestand in die Liste mit aufzunehmen.

Der Trick ist einfach: Den Gloss mit der Rückseite des Applikators auftragen – so wird wesentlich weniger glitzerige Klebemasse aufgetragen, der Gloss sieht natürlich aus, klebt kaum und hält trotzdem.

Zusätzlich ist der sparsame Umgang mit dem luxuriösen (und kleinen) Trostspender aller Frauen wirtschaftlich vorteilhaft. Immerhin muss man stolze 25 Euro dafür berappen. (Das nächste Mal wenn mich die Lipgloss-Kauflaune packt, kaufe ich mir daher lieber ein seriöses Buch 😉 und brauche Altbestände auf.)

Mein Fazit: Für das innnere Glitzern braucht man den Gloss nicht, aber schön ist er schon und ich glitzere ab und zu doch ganz gerne!