Distelöl

Eigentlich sollte es eine neue Kategorie geben, die “Billige Wunder- und Hausmittel” lautet.

Darunter fiele dann auch das Distelöl, das ich gestern – in Bio-Qualität natürlich! mitgenommen habe.

Der heisse Tip zur Benutzung: Reinigung der Haut durch Massage mit Distelöl.

Und ja! Es funktioniert! Das reinste Wundermittel.
Ein paar Tropfen von dem Öl in die Handflächen geben, schön reiben und wärmen, dann ordentlich in die Gesichtshaut einmassieren, und zwar möglichst lange mit ein wenig Druck.
Dabei trainiert man übrigens automatisch die Gesichtsmuskulatur (ja, die gibt es auch…)

Nun lösen sich Unreinheiten und alte Hautzellen einfach ab, die Durchblutung wird angeregt und, da Fett Fett löst, wird die Haut dabei gereinigt.
Bei normaler Haut reicht es die Ölreste mit einem heissen Waschlappen wieder abzunehmen, bei fettiger Haut darf man mit einem milden Waschgel oder einer Gesichtseife nachreinigen.

Wie wirkt denn das Distelöl? Tatsächlich gibt es Öle, die eher trocknend wirken, aufrgund des hohen Linolsäureghalts – okay, ich bin da wenig bewandert, irgendwie so, auf alle Fälle trocknen diese Öle eher aus statt zu fetten.
Da bei fettiger Haut aber bei extremer Austrocknung eher stärker Fett produziert wird, stoppt ein (trocknendes) Öl die Hautfettproduktion, während fettige Öle wie Wildrosenöl trockene Häute ordentlich pampern.

Ähnliche Wunder erbringen viele Öle, für fette Haut wären da Walnuss- und Hanföl zu nennen, während trockene Haut aus dem Vollen schöpfen kann: Nachtkerze, Avocado, Mandel, Sesam und sonstige schöne Sachen.

Man sollte auf kosmetische Qualität achten und natürlich: Kontrolliert biologischer Anbau, am besten DEMETER.

Wenn man aber Distelöl sttt für Salat fürs Gesicht benutzt, macht es auch nix 🙂

Zu arm um gut zu essen?

Frau Andrea Karg, die Inhaberin von ALLUDE Cashmere, hat eine schwarze Kreditkarte. Also sehr viel Geld… Sehr viel.

Sollte ich sie demnächst besuchen, werde ich allerdings mein Essen mitbringen, denn für Mozarella vom PENNYMARKT bin ich mir zu schade. Nix gegen PENNYMARKT, aber es darf wenigstens Büffelmilch sein wenn schon nicht bio…

Tausche Geschmacksnerven gegen schwarze AMEX!

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CMA – Rezeptfundgrube

Die CMA, bekannt durch aufdringliche CI (corporate identity) und geschmacklose Werbung, ist die

Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH

und eine wahre Fundgrube für Rezepte, gar als Videostream.
Nach dem Kochtest kam heraus dass ich ein eher konservativer Gastgeber bin – stimmt, die Catering-Firma meines Vertrauens wird wohl auch auf meine Beerdigung Häppchen reichen 😉

Nein, ich koche selbst – und ich finde deutsche Küche gut.

Kombiniert mit dem Balkan, Italien, Asien und der orientalischen Küche lässt sich jeder Braten gut ertragen.

Und weil ich in die Zukunft sehen kann, prophezeihe ich dass die CMA irgendwann das kleine EG-Bio Logo für selbstverständlich halten wird.

Reissalat

Ich creme mich nicht nur ein, ich esse auch ab und zu 🙂
Dieses Rezept hat neulich dermassen eingeschlagen, dass es verbreitet werden muss.
Es ist scharf – kann, muss nicht 🙂 eignet sich bestens zum Grillen und vor allem lässt es sich gut vorbereiten.
Man nehme:
Einen guten Reis, wie den Rapunzel Langkorn-Reis
Mais, Kidneybohnen, Erbsen – sehr lecker sind die De Rit Produkte,
grüne Zwiebeln
und folgenden Dressing:
Balsamico, Olivenöl, Paprikapulver, Tabasco und ein wenig Trüffelöl.

Den Reis kocht man am besten in Brühe. Abkühlen lassen und währenddessen Zwiebeln schnippel – natürlich kann man auch normale Gemüsezwiebel nehmen. Das Dressing darf salzig und scharf sein – je nach Geschmack. Alles zusammen in eine Schüssel, gut umrühren, und am besten auch durchziehen lassen.

Was gut dazu passen müsste, ist Thunfisch – und jede menge Bier 🙂

Espresso für Land und Freiheit

Hä? Beauty? Land und Freiheit?
Selbstverständlich haben Beautys nicht nur Taschenwahn und Lippenstifthysterie, sondern auch soziales Verantwortungsbewusstsein.
Schon alleine weil es schön macht *hüstel*
Wer seinen morgendlichen Espresso entweder servieren lässt oder mit Liebe und dem traditionellen Espressokocher auf dem Herd selbst zubereitet, hält jeden morgen die Welt in seiner Hand. Jawohl.
Das gilt auch für den geliebten Tee oder für das kalte Glas Milch.
Deshalb: Nur da Beste – Fair-Trade Produkte in ökologischer Qualität.
Der Espresso Kaffee aus Arabica Bohnen (was sonst…) LA CORTADORA besticht durch leckeren Geschmack und aufrührerisches Design. Mit dieser Packung würde man am liebsten gegen die Kaffeebarone ziehen und sie mit der CHANEL-Reitpeitsche züchtigen!
Doch genug der Ironie: Verantwortung fängt im Kleinen an.