KIRSTEN BRODDE Saubere Sachen

Die sympathische Bloggerin und Autorin Kirsten Brodde hat endlich ihr Wissen über ökologsiche und schöne Mode kompakt zusammengefasst und unter dem Titel: “Saubere Sachen. Wie man grüne Mode findet und sich vor Öko-Etikettenschwindel schützt.” veröffentlicht.

Sie sagt dazu dass der Verbaucher weiter als die Unternehmen sei und ist sich ausserdem nicht zu fein zu sagen, dass Ökomode immer noch zu teuer ist, immer noch nicht schick ist, und dass wir bitte auch bei C&A und H&M die Biobaumwolle kaufen sollen, auch wenn wir sonst nicht die Läden besuchen, damit es ersichtlich wird dass es eine Nachfrage gibt…

Recht hat sie, ich hoffe sie verkauft GANZ viele Exemplare und bitte auch eine paar an die Marketingabteilungen der grossen Modekonzerne.

Es wird Zeit dass gutes Gewissen auch eine moderne Ästehtik bekommt jenseits von Labbershirts und Unisex-Ware. Und muss es denn SO teuer sein? Ist denn die Gewinnspanne von mehreren hundert Prozent in den Bekleidungsbranche bei ökologsichen Produkten so viel geringer?

Das Buch kann vorbestellt werden – erscheint allerdings erst am 1.Februar 2009.

Mascara – Umfrage

Es ist amtlich: Ich muss mal wieder Geld für eine neue Mascara ausgeben.

Da wir bereits aus einer Umfrage schon wissen dass Mascara das beliebteste Schminkutensil der deutschen Frau ist, wundert es nicht dass es erstens eine Milliarde (gefühlt…) Produkte gibt und zweitens, dass sie mittlerweile horrend teuer geworden sind.

Doch ich bin bereit das Geld auszugeben – nur wofür? Schwarz soll sie sein, glänzende Wimpern soll sie zaubern, dazu Länge, Länge, Länge… aber in erster Linie sehr schwarz, also gut und stark pigmentiert.

Ich habe empfindliche Augen – sie sollte möglichst einfach abgehen und auch parfümfrei oder sehr gut verträglich sein, weshalb einige schon ausgeschieden sind (SANTE, Clinique High Impact).
BOBBI BROWN ist super, trocknet aber in Millisekunden aus, genau wie die wunderschöne YSL Mascara, die stolze 27 Euro kostet.

Die Drogerie Produkte á la MANHATTAN, MAYBELLINE oder L’OREAL sind auch parfümiert, das möchte ich nicht riskieren.

Deshalb eine schnelle Umfrage an Euch – welche Mascara würdet Ihr kaufen? Vom Preis her ist so ziemlich alles dabei; für Vorschläge bitte einfach die Kommentarfunktion benutzen – ich bin Euch jetzt schon sehr dankbar!
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DA VINCI Soft Synthetics

Pinsel sind für ein gutes Make-up unverzichtbar.
Obwohl ich gerne mit den Fingern arbeite, muss ich gestehen dass Pinsel meistens eine wesentlich bessere Arbeit leisten.

Die perfekten und auch noch veganen Pinsel habe ich bei da Vinci gefunden. Diese Firma ist Marktführer in diesem Bereich, und jeder der malt oder auqarelliert kennt da Vinci, genauso wie jede Frau die einen Pinsel im Beauty-Case hat.

Welchen Pinsel man auch immer nimmt, der Vorteil der Plastikhaare ist ganz klar: Sie sind sehr fein und sehr weich. Bei Naturhaaren kann es duchaus passieren, dass die Haut verletzt wird und sich die Haut entzündet – hätte ich das nicht selbst erlebt, würde ich es abtun, aber dank empfindlicher Haut könnte ich eine echte Horrorstory erzählen…

Mit dem Rougepinsel, meine absoluter Favorit, lassen sich aber in erster Linie die Farben sehr fein verteilen und man bekommt einen natürlichen, perfekt verblendeten Look.
Nie wieder Indianerrot im Gesicht! Man kann damit auch stark pigmentierte Profifarben wie die von MAC oder NARS benutzen, ohne so auszusehen als ob man vierzig Grad Fieber hat.

Auch hier gilt der Tipp der Visagistin Astrid Jerschitz: Nachdem man den Pinsel ordentlich im Tiegel reingewuselt hat, abklopfen und dann leicht über dem Handrücken streichen, um die erste (dicke) Farbschicht nicht im Gesicht zu bekommen.

So sieht der Pinsel aus – was er gekostet hat weiss ich ehrlich gesagt nicht mehr. Nennt man Verdrängung 🙂

menteoo.com

Endlich geht die Online Plattform MENTEOO.COM offiziell an den Start – was ist das und was bieten die?

Unter dem Schlagwort Mentoring 2.0 gibt es die Möglichkeit von

Austausch und die Vernetzung von Ratgebern und Ratsuchenden, von Fragen und Antworten. Jeder Teilnehmer kann Ratgeber (Mentor) und Ratsuchender (Mentee) zugleich sein – denn jeder Mensch kennt sich auf einigen Gebieten gut und auf anderen Gebieten weniger gut aus. Das gesammelte Wissen und die Erfahrungen der Teilnehmer sollen bei Menteoo sinnvoll verknüpft und unter den Teilnehmern ausgetauscht werden.
Die kostenlose Plattform macht sich dabei die Tatsache zunutze, dass jeder Mensch ein
spezielles Wissen besitzt, das er mit anderen teilen könnte, andererseits aber auch
verschiedene Fragen zu bestimmten Themen stellen möchte. Die Themen können sich von
der Wahl des richtigen Studienfachs über den späteren Karriereweg bis hin zum Hausbau
erstrecken.


Um es kurz zusammenzufassen: Massgeschneiderte Hilfe bekommen und geben.

Die Plattform ist natürlich kostenlos, ich habe mich schon angemeldet und rumgeguckt 🙂

Greenwashing

Das Internet wird nun auch grün – green washing nennt man eigentlich den Versuch von Unternehmen, durch Aktionen im Bereich Gesellschaft und Umwelt einen besseren Ruf zu bekommen.
Bekanntes Beispiel ist Krombacher mit der “Saufen für den Urwald” – Aktion, oder war es für den WWF?

Nun gibt es eine “grüne” Wikipedia – reiner Unsinn, denn Umweltschutz braucht keine Extrawurst und muss im bestehenden integriert werden. Ich blogge mit Ökostrom und plädiere für echte Naturkosmetik – muss ich dafür nicht auch schon einen Orden bekommen?

Das Beste kommt noch – Gisele Bündchen hat einen “grünen” Blog wo sie ein paar Leute schreiben lässt – im Hintegrund ein fetziges Bild mitten zwischen ihre Beine von Gisele in einem Hauch von irgendwas im Urwald – natürlich.
Aargh – so wird Umweltschutz zu einer peinlichen Werbemassnahem und als PR Aktion diskreditiert.
Die Gegenmeinung lautet: Umweltschutz und go green ist sexy und das sex sells… Der Zweck heiligt die Mittel!
Doch was meint ihr?
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Ganz so krass die Beine spreizen bzw. posieren muss unsereiner nicht. Also, wer sich mit seinem Geld ein bisschen gutes Gewissen kaufen will – Ökostrom, Abo für die Öffis, Biokiste, Biobaumwolle und Naturkosmetik sind schon mal ein Anfang.
Greenwashing im privaten Sektor quasi 🙂