Greenwashing

Das Internet wird nun auch grün – green washing nennt man eigentlich den Versuch von Unternehmen, durch Aktionen im Bereich Gesellschaft und Umwelt einen besseren Ruf zu bekommen.
Bekanntes Beispiel ist Krombacher mit der “Saufen für den Urwald” – Aktion, oder war es für den WWF?

Nun gibt es eine “grüne” Wikipedia – reiner Unsinn, denn Umweltschutz braucht keine Extrawurst und muss im bestehenden integriert werden. Ich blogge mit Ökostrom und plädiere für echte Naturkosmetik – muss ich dafür nicht auch schon einen Orden bekommen?

Das Beste kommt noch – Gisele Bündchen hat einen “grünen” Blog wo sie ein paar Leute schreiben lässt – im Hintegrund ein fetziges Bild mitten zwischen ihre Beine von Gisele in einem Hauch von irgendwas im Urwald – natürlich.
Aargh – so wird Umweltschutz zu einer peinlichen Werbemassnahem und als PR Aktion diskreditiert.
Die Gegenmeinung lautet: Umweltschutz und go green ist sexy und das sex sells… Der Zweck heiligt die Mittel!
Doch was meint ihr?
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Ganz so krass die Beine spreizen bzw. posieren muss unsereiner nicht. Also, wer sich mit seinem Geld ein bisschen gutes Gewissen kaufen will – Ökostrom, Abo für die Öffis, Biokiste, Biobaumwolle und Naturkosmetik sind schon mal ein Anfang.
Greenwashing im privaten Sektor quasi 🙂

Der Pixie – nächster Haartrend

EDIT: Den Nachweis dazu hat die nicht beliebte aber millionenfach kopierte Victoria Beckham geliefert!
…ich habe heute einen Termin bei Frisuer – wetten dass ich hinterher auch so aussehe? 🙂 Schliesslich habe ich als Trendsetter einen Ruft zu verlieren 😉


“Was ist denn bitte schön der Pixie?” – sagt gerade meine Gesprächspartnerin irritiert.

Ich prophezeihe nämlich heute – meine Kristallkugel sagt mir:

Pixie wird der neue Trendhaarschnitt!

– nach dem abgenutzten Victoria Beckham Bob-Haarschnitt, den auch Katie Holmes und auch sonst die halbe Welt adaptiert hat. Ich auch, allerdings schon vor zwei Jahren – auf mein Trendsetter-Spürsinn ist Verlass!
Okay, wenn man den ganzen Tag Onlinerecherche betreibt auf diverse Modeseiten… ich will mich nicht einfach nur selbst loben 😉

Also… der Pixie ist ein klassischer Kurzhaarschnitt, den Audrey Hepburn oder auch Twiggy getragen hat. Weiterlesen…

Das perfekte Make-up: Angelina Jolie

angelina jolie
Derzeit ist Angelina Jolie der Star schlechthin – sie engagiert sich gesellschaftlich, sie ist Mami und hat dazu den schärfsten Mann in Hollywood im Rücken: Hinter jeder starken Frau steht ein starker Mann, in diesem Falle Brad Pitt.
Und sie sieht gut aus – also beinahe, denn ungeschminkt ist Angelina Jolie nicht besonders hübsch, sehr blass, sehr großes knochiges Gesicht.

Was kann sie, was andere nicht hinbekommen? Sie betont ihre Vorzüge und wirkt nie geschminkt, sondern schön und elegant. Angelina Jolie lässt die Finger von künstlicher Bräune, von Shimmer&Glimmer und von verspielten Farben.
Ihre Augen: Sie benutzt immer Eyeliner, um ihre hellen Augen zu umrahmen. Ansonsten hätte sie durch ihre großen und recht farblosen Augen schlicht und einfach nackte Glubschaugen.
Da gibt es so gut wie nie “Farbe”: Braun- und Grautöne, die zu ihrem Teint passen, betonen die perfekt gezupften und nachgemalten Augenbrauen. Ich meine sie mal mit dunkelgrünen Eyeshadow gesehen zu haben, aber wohl eher nicht.
Kommen wir zu ihrem etwas überproportionierten Mund – der ist echt, und der wirkt gar nicht schön wenn er ungeschminkt bleibt, da auch blass und einfach too much. Doch mit Gloss und Glitzer werden solche Gummibootlippen auch nicht besser (kleiner Tip: Gummibootlippen in der Websuche eingeben, oder Chiara Ohoven, die einen kleinen Unfall hatte 😀 ).

Angelina Jolie benutzt für ihre Lippen matte, natürliche Rosenholztöne, und einmal hat sie einen dunkelroten, sehr schönen Lippenstift getragen, der aufgrund des dunklen Tones nicht ordinär aussah. Ihr Mund ist nun mal da, da muss kein Schild mehr hochgehalten werden rein nach dem Motto: Guckt alle mal her, was ich für einen tollen Riesenmund habe!

Ihr Geheimnis? Immer geschminkt, aber nie zu viel und perfekt auf abgestimmt, ohne Trends und Moden zu folgen.

Also, was lernen wir daraus?
Was das eigene Gesicht an Material liefert, gilt es zu betonen und hervorzuheben – schließlich ist jedes Gesicht einzigartig und muss keinem Bild entsprechen.

Schöner Teint, gepflegte Augenbrauen (bitte nicht alles rausreissen!), betonte Augen – natürlich darf man auch mal in den Farbtopf greifen :-), dazu Lippen zum Anbeißen, mit Gloss wenn sie schmal sind, rot wenn man mutig ist.

Das perfekte Make-up ist das, welches schöner macht, und nicht dasjenige das “geschminkter” aussieht 😉

Ungeschminkt zum Sport

Natürlich so gut wie ungeschminkt – nur ein wenig nachgeholfen!

Niemals nie nicht würde ich in voller Make-up Montur laufen gehen oder ins Sportstudio.

Das Letztere, weil ich eine Massenertüchtigungsanstalt nicht betreten würde, wo ich Geld dafür bezahle um mich anschreien zu lassen. Das läuft auf dem gleichen sadomasochistischen Level wie die Verkäuferinnen im Designer-Laden, die einen beleidigen weil man nicht Konfektionsgrösse 32 hat oder das abscheuliche Muster (Der letzte Schrei!) für einen vierstelligen Betrag nicht kaufen will.

Aber laufen gehen hat eine soziale Komponente. Man trifft andere Sportelnde, man grüsst sich, man sieht leckere, durchtrainierte Jungs oder Mädels (je nach Gusto) und da möchte man sich selber auch gut fühlen.

Das Nachhelfen ist einfach und effektiv. Nicht glänzen wollen hat kein Zweck – Sport ohne einen kleinen Hauch Schweiss auf der Haut? In den wenigstens Fällen…
Also wird mit Bravour geglänzt 🙂

Für den Teint unabdingbar, es sei denn man hat perfekte Haut, ist partiell aufgetragene Camouflage oder Abdeckcreme. Die gibt es von VICHY, La Roche Posay, CLINIQUE, Estée Lauder oder am allerbesten im Theaterfachgeschäft.
Dazu ein wenig Concealer auf die Augenringe.
Ebenfalls unverzichtbar ist eine schöne Wimperntusche, die diesmal aber wasserfest sein sollte. Da kann man aus dem vollen Sortiment schöpfen, von DIOR Diorshow Mascara bis hin zu Maybelline Jade oder Manhattan gibt es reichlich Auswahl. (Muss dazu sagen dass meine Bereitschaft 28 Euro für eine Wimperntusche auszugeben schwindend gering ist…)

Puder braucht man nun nicht, denn erfolgreich glänzen ist alles!
Dazu gehört eine Runde Cream-Blush oder anders gesagt: Cremerouge.
Das gibt es beispielsweise von Shiseido, Bobbi Brown, Clarins, MAC und NARS aber auch von Maybelline Jade, Essence und P2. Hier lohnt es sich in ein hochpigmentiertes Produkt zu investieren wie die von MAC.
Man trägt einen Hauch in die Lidfalte der Augen unter dem Brauenbogen, einen Hauch kreisförmig auf die “Apfelbäckchen” und einen Hauch auf die Mitte der Lippen.

Dieser Beitrag ist natürlich durch die Olympischen Spiele motiviert, wo man als Sportler ständig eine Kamera im Gesicht hat.

Folgender Seitenhieb ist aber durch das “tägliche Leben” motiviert – Mädels, kauft Euch ein Sport/Stütz-Büstenhalter! Nicht mal ein A-Körbchen verzeiht Geweberisse…

HANNES ROETHER

Ich habe eine Einladung bekommen, mir den mittlerweile etablierten Münchener Designer Hannes Roether anzusehen.
Das werde ich auch tun, weil mir die Sachen gefallen – ein Spagat zwischen leichten Öko-Chic durch die verwendeten Materialien wie das edelknitternde Leinen und einer italienisch angehauchten Lässigkeit.
Die Herrenkollektion, bei FASHIONAIRE schön zu sehen, wurde um eine Damenkollektion eweitert, dessen Vorschau jetzt schon meine Kreditkarte erzittern lässt.

Genau das ist es – lässig, mit dem gewissen Etwas, keinen fetten Label, hochwertige Stoffe, gut kombinierbar und mit dem leicht rebellisch-unordentlichen Touch, der gerade in der kreativen Branche sehr in ist.
Es muss nicht immer PRADA sein…

Aber – wie es tatsächlich aussieht, Verarbeitung etc. ist mir sehr wichtig, das werde ich erst vor Ort sehen und berichten.