Die beste Hackfleischsauce der Welt – meine Bolognese

Jeder hat sein Geheimrezept für die flapsig als “Bolo” bezeichnete Sauce. In der Regel ist die soweit von einer klassischen Ragù de Bolognese entfernt wie ich von meiner Bikinifigur, und meiner Bolo-Version geht es da nicht besser.
Meine Version kann aber was – sie schummelt gesundes Gemüse rein, geheime Proteine und schmeckt trotzdem! Das Beste daran ist, dass sie in großen Mengen zubereitet am besten schmeckt und natürlich die Not-Sauce schlechthin ist. Passt zu allem, von Pasta über Polenta bis hin zu alten Nudeln.

Spoiler alert: Funktioniert leider nur mit richtig geilen Tomaten aus der Dose.

Mensch nehme:
1kg Bio Rinderhack
Schalotten und/oder rote Zwiebeln
Eine Tasse rote Linsen
1 Aubergine, geschält, klein gewürfelt
2 Fenchel, klein gewürfelt
2 Zucchini, klein gewürfelt
5x450g Mutti Polpa (oder noch bessere Tomaten…)
Salz
Ein Hauch vom Lieblingscurry
Oregano

Die Aubergine macht die Sauce cremig, der Fenchel gibt dem ganze etwas Süße ohne penetranten Beigeschmack, die Linsen schmelzen in der Sauce und geben nochmal ordentlich Sättigungsgefühl, und das Fleisch-nun ja, man kann es sogar weglassen 🙂
Der Trick an dem ganzen ist das Gemüse zu verschweigen, dann geht sie als klassische “Bolo” durch. Besonders bei Kindern, die Gemüse nicht mögen, ist die Sauce der Renner.
Das Ganze ließe sich sicherlich noch mit Karotte ergänzen, jedoch nicht mit Paprika; Parmesan passt auch nicht gut dazu, das sollte aber kein Problem sein – einfach einen ordentlichen Schafs- oder Fetakäse dazu reichen.

Das Rezept widme ich allen berufstätigen Menschen, die ihr Essen mit ins Büro nehmen müssen – gebt es weiter, wenn es schmeckt!
Und ich widme es meiner Kollegin mit den zwei Söhnen, die vermutlich diese Menge doppelt kochen wird: Im Zweifel alles mit Käse überbacken. Käse geht immer.

Vegan, weil ich kann: Risotto mit Tomaten, Zucchini und Dill

Was mache ich eigentlich? Essen. Kochen. Essen kochen. Essen. Risotto ist das perfekte Essen für faule Köchinnen und für Kinder geeignet, denn alle lieben Matschepampe.

Ausnahmsweise mit Mengenangaben – unverzichtbar ist eine sehr gute Dose Tomaten in der Dose (aaaahhhh…), Dill und die kräftig angebratene Spitzpaprika.

400ml Tasse Arborio Reis
Olivenöl
Eine Dose MUTTI Polpa
Eine Spitzpaprika in feinen kleinen Streifen
Eine rote Zwiebel fein gehackt oder eine Stnge Lauch (zwei gehen auch…)
Eine Zucchini, feingewürfelt
Eine Dose weiße Bohnen, gut abgespült
Limetten- oder Zitronensaft
Brühe (ca. 1 Liter)
Dill

Eigentlich ist das eher ein Gjuvetsch als ein Risotto, aber die Reissorte verwandelt es in einem köstlichen und durchaus restauranttauglichem Gericht.

Die Zubereitung ist denkbar einfach – Zwiebel/Lauch und Spitzpaprika ordentlich anbraten, dann den Reis mit anbraten, die Zucchini, mit Saft ablöschen. Tomatendose rein, Hitze reduzieren. Die weißen Bohnen sind nicht nur lecker cremig sondern auch eiweißreich und daher gesund – man kann es stets als Piratengemüse verkaufen (wer Kinder hat). Die mit reinkippen, Dill drauf, Deckel drauf und 20 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.

Wer mag, kann am Ende nochmal frisches Olivenöl drauf gießen.

Vegan, weil ich kann- Risotto verde

Keine Ahnung was mich geritten hat, einen Kürbis zu kaufen – die Saison ist zu Ende und ich zahlte dafür ein Vermögen. Zuhause fiel mir ein, dass ich Kürbissuppe nicht mehr sehen kann. Und überhaupt… hatte ich jede Menge Gemüse klein geschnitten, um mir eine leckere und schnelle Pfanne Zeugs zu kochen. Von Gemüse alleine werde ich aber nicht satt, geschweige denn der Rest der Truppe. Also koche ich neuerdings Risotto. Risotti. Das Geheimnis: Der richtige Reis, eine beschichtete Pfanne mit Deckel, und heißes Wasser. Vegan muss es nicht sein, Butter und Parmesan sind eigentlich partner in crime beim Schlagwort Risotto, aber ich will zeigen, dass es eben auch anders geht.

Arborio Reis (ich nehme den von Riseria Modenese, der Öko-Reis gelingt mir nicht)
Guter Olivenöl (griechischer!)
Heiße Brühe oder heißes Wasser+Brühpulver
Schalotten
Knoblauch
Zucchini (klein gewürfelt)
Zuckerschotenerbsen (oh Gott, wie wird denn das geschrieben?!)
(Brokkoli – nicht dabei, passt aber gut)
Kürbis – kann man auch weglassen!
Weißwein oder Zitrone (Saft und Zeste)

Schalotten, Reis und Zucchini anbraten. Knoblauch rein, mit Wein ablöschen – oder eben nur mit der heißen Brühe. Fünf Minuten kochen, dann das klein geschnittene Gemüse rein schmeißen. Noch mehr heißes Wasser/Brühe drauf, Gemüse rein, Deckel drauf, kochen. Zwischendurch mal rühren und den Reis probieren, eventuell mit mehr Brühe aufgießen.
Am Ende mit Zitrone und Zeste, eventuell etwas Fleur de Sel würzen und kräftig Olivenöl drüber. Umrühren, servieren.

Reste am nächsten Tag anbraten und mit Shoyu/Sojasauce nachwürzen. Mjam.