ARAMIS Cool Blend – die limitierte Variation des Klassikers

Aramis ist ein echter Duftklassiker aus dem Hause Estée Lauder. Ich kannte mal einen schnuckeligen Römer, der sündhaft teure Kaschmirpullis trug und echten Schmuck verschenkte. Seine junge und moderne Erscheinung passte ganz und gar nicht zu dem Duft den er benutzte, eine Flasche Aramis, die wie ein Vermächtnis seines Grossvaters aussah.

So ein Duft ist das eben auch – Hölzer, Tabak und kräftige Cognacnoten, die so richtig nach “Mann” riechen und mich sofort an einen “Papaduft” denken lassen. Väter riechen für kleine Kinder immer so erwachsen, nach After Shave, manchmal nach Tabak, nach Leder (Lederjacke!)…

Cool Blend hingegen soll ein jüngeres Publikum ansprechen. Nicht nötig, denke ich, das hat der Klassiker nicht nötig. Der Duft hat eine phantastsiche Haltbarkeit wenn man ihn großzügig aufsprüht, und nachdem die wässerigen, leicht zitronig angehauchten Noten verschwunden sind, kommt endlich der “Mann” zum Vorschein. Ein Duft wie ein Feld in der Brandung, typisch irgendwie, aber auch angenehm auf eine altmodische Weise.

Die neue Version ist limitiert und enthält satte 100ml Eau de Toilette für 66 Euro.

LAB Series Max LS Age-Less Face Cream Anti Age für den Mann mit passablen Inhaltsstoffen

LAB Series ist die älteste Hautpflegeserie auf dem Luxus-Markt und gehört zu Estée Lauder. Glücklicherweise bin ich in einem Presserverteiler drin und bekomme ab und an mal ein Päckchen, das meist zu Testzwecken in die Welt wandert.

Diese Creme kommt zwar in einer Schummelverpackung daher, hat jedoch ein paar nette Eigenschaften, die ich mal nicht unterm Tisch fallen lassen möchte.

Das Marketingpapier dazu könnt Ihr bei cosmoty.de lesen, mit den Inhaltsstoffen und der Verpackung habe ich mich hingegen befasst.

Schummelverpackung – der Tiegel ist mit einer dicken Plastikwand ausgestattet, so das grosse Männerhände es gut in der Hand halten können. Mutmaße ich, könnte auch sein dass es nach “viel” aussieht, weil es auch viel kostet: Stolze 58 Euro für 50ml. Gut, wäre es für Frauen, würde es um die 90 Euro kosten oder sogar drüber.
Der Deckel ist super – es spiegelt ziemlich perfekt und ist groß genug um sich zu schminken bzw. sich einzucremen. Toll! Das fand ich mal richtig gut, ob Mann es braucht – keine Ahnung. Ich jedenfalls suche häufig spiegelnde Oberflächen um meinen Lippenstift nachzuziehen oder um zu sehen ob der Abdeckstift noch sitzt 😉

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Sensible Männer – Allergiker trifft Geizhals

Mann kauft Creme. Billig.
Mann kriegt Ausschlag. Mann macht Allergietest – ist allergisch gegen Parfüm. Zum Beispiel.
Mann kauft blind nach ärztliche Empfehlung – zu 80% handelt es sich dabei um ein Produkt aus dem Hause Physiogel.

So könnte die Geschichte von Männern und Cremes lauten, aber machen wir mal die Schublade mit Vorurteilen zu und überlegen.

Tatsächlich sind Kosmetikprodukte für den Herren in der Regel günstiger. Der “Herr der Schöpfung” ist ja auch wesentlich zugeknöpfter was Ausgaben in diesem Bereich betrifft, und das wissen auch die Marketingabteilungen.

Eine Creme für 14 Euro? Für 22 Euro? Eher nicht. Was können also die “Sensibelchen” so benutzen?

Die meisten Männer, die ich kenne, haben kaum Hautprobleme. Ein wenig Glanz, meist sogar eher trocken, ab und an ein Pickelchen oder eine Unreinheit. Eincremen tun sie sich, aber es darf nicht “stinken”, nicht kleben und am besten nichts kosten (weshalb viele Männer unpassende Proben benutzen, hat ja nix gekostet! oder sich an den teuren Tiegeln der Partnerin vergreifen, um dann in der Parfümerie ob der hohen Preise die Augen zu rollen).

Dafür eignen sich am besten Allzweckcremes oder die sogenannten Familien-Linien, die von fast allen Naturkosmetikfirmen angeboten werden. Es ist Euch doch wohl klar dass ich nicht für NIVEA oder L’Oréal plädiere, oder?!
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Das neue WELEDA “Belebendes Gesichtswasser” im Test

Heute morgen kam ein ganz wunderbares Paket an. Mit einer handgeschriebenen Karte. Handgeschrieben! Heutzutage hat so etwas Seltenheitswert. Darüber habe ich mich sehr gefreut und möchte mich an diese Stelle auch herzlich bedanken.

Ich finde es ohnehin gut, wenn es in Zeiten von Massenmails und Massenproduktion mal wieder menschelt. (Klasse Alliteration, habt Ihr gemerkt, oder?)

Die neue Reinigungsserie kostet 10 Euro pro Flasche und entält 100ml in verschiedene Konsistenzen für unterschiedliche Hauttypen.

Getestet habe ich erstmal das Gesichtswasser unter der Pflege – und mein männliches Testkaninchen nach der Rasur.
Empfindliche Männerhaut pflegt sich nämlich auch zu entzünden, besonders wenn scharfe Klingen über die Haut schrubben. Ein After-Shave ist meist nicht anderes als ein Gesichtswasser, doch häufig sind sie stark parfümiert, brennen wie die Hölle und machen alles im Zweifelsfalle schlimmer.

Daher wäre der Umstieg auf ein gutes, relativ günstiges Gesichtswasser als Ersatz die Lösung. DAS WELEDA Gesichtswasser ist die Lösung.

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DR. HAUSCHKA Gesichtsmilch

Liebe Leser,

habt Ihr zu Hause einen Eincrem-Muffel? Mit ersten Fältchen und trockener Haut? Gar jemand der sich stinkende, billige, paraben- und silikonverseuchte Billigcreme ins Gesicht schmiert? Resistent gegen Neues und leider resistent gegen Vernunftsargumente?

Dann habe ich hier das richtige Mittel. Ein Versuch ist es zumindest wert, denn diese wunderbare Creme hat alles was man(n) braucht: Sie duftet schön, hat einen Spender (Daumen hoch fürs schnelle Eincremen ohne weibische Tiegelchen 😉 ) und eine zart-flüssige Textur, die schnell einzieht.

Einfach ins Bad stellen. Kommentarlos. Manche Dinge überzeugen von selbst.

Die Gesichtsmilch überzeugt übrigens durch einen “sexy” Duft mit Ylang-Ylang (ist aphrodisierend, tut hier aber nix zur Sache) und einer anregenden Komposition von Ölen und geheimen Geistern in selbigen aufgelöst. Bzw. – Kräuter! Die Haut wird aktiviert und durch die feinen Öle beschützt. Vorsicht jedoch bei unruhiger Haut und sehr empfindlicher Haut, die auf ätherische Öle reagiert, die Milch kann da zu viel sein.
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