Alles Gute für Victoria und Daniel

Hach, ist das romantisch – eine Hochzeit wie ein Märchen.

Ich freue mich für eine öffentliche Person, die einiges durchgemacht hat und dabei stets im Blitzlichtgewitter stand. Sie hat es verdient den Mann ihrer Wahl zu heiraten. Daniel Westling lässt sich auf eine herausfordernde Beziehung ein und wird immer hinter seiner Frau zurückstehen. Das ist genauso ein Treuebeweis wie der, den Victoria von Schweden ihm mit der Beziehung an sich gemacht hat.

Ich freue mich für das Paar und hoffe sie können ihre Bekanntheit und ihr Geld weiterhin erfolgreich zu Wohltätigkeitszwecken einsetzen. Eine schöne Hochzeit und eine schöne Hochzeitsreise!

Zur Lage der Nation – Politik ist nicht schick!

Ganz kurz muss ich auf die Schnapsidee eingehen, die nun einige Politiker auf den Tsich gebracht haben – das Internet ist böse und pornographisch und daher müssen wir die Jugend davor schützen.
Dafür müssen Anbieter von Inhalten (es sei denn es sind Firmen, die offiziell publizistische Angebote anbieten, also große Medienverlage) deutlich kennzeichnen ob ihre Website für ein bestimmtes Alter geeignet ist. Wenn nicht, wird die Website gefiltert durch eine spezielle Software, die man installieren muss. Diese gibt es nur von einem Anbieter und dieser wird wohl Geld dafür nehmen.

Was genau ist das? Zum ersten: Zensur. Zum zweiten: Bevorzugung von etablierten Medien, somit keine freie Meinungsäusserung = Zensur (schon wieder!!). Zum dritten: Monopolvorteil irgendeines noch unbekannten Unternehmens. Wie, Monopolbildung ist verboten ?! – auch egal!

Ich bin ab sofort ein Blog, das pornographische Inhalte verbreitet weil ich eine Haarkur rezensiere, die wie Sperma aussieht. SO VERBOTEN! Irgendwie ist das schick… will jemand noch ein “oben ohne” Photo von mir dazu? Wie, ich bin gar nicht porno?! …Verdammt!

Mehr dazu (insbesondere die Kommentare!) auf Zeit Online: http://www.zeit.de/digital/internet/2010-06/jmstv-jugendschutz

Mein neuester Wunschzettel

Seit einiger Zeit habe ich die Laufbahn einer Doktorandin eingenommen. Ziel: Die Welt retten. Oder zumindest ein bisschen, in dem Bestreben dass Technik transparenter und für den Benutzer besser bedienbar ist. Und energiesparender, ressourcenschonender, und schick. Ohne schick läuft gar nichts, denn auch sparen muss Spaß machen.

Also, Wunschzettel sind dazu da um zu sparen – man stellt einen Wunschzettel auf und streicht Dinge oder fügt neue hinzu. So ist man mit der Planung so weit eingespannt, dass man keine Zeit zum Geld ausgeben hat. Klingt logisch 😉
Weiterlesen…

Senf des Tages: Lena Meyer-Landrut

Sie kann nicht gut singen, aber genau das hat geklappt – abseits von Showdown und Professionalität hat eine gerade der Pubertät entwachsene junge Dame mit unbeholfenem Gestackse das Publikum verzaubert. Das Echte hat gewonnen – keine Silikontitten, keine Tänzer, keine Instrumentalgenies. Schlicht (ein bisschen zuviel Make-up) und natürlich und nicht perfekt, das ist die Zukunft.

Es menschelt in der Showbranche! Hurra!

Wenn ich allerdings eine coole Sau wäre, liebe Lena, und mich der Landesvater empfinge, würde ich ihn choram publicum fragen ob er so coolen jungen Leuten nicht den Freiraum für ihre Entwicklung erhöhen könnte. Zum Beispiel durch den Erlaß der stupiden Studiengebühren.

Aber Lena (Achtung, Sozialneid!) hat es nicht nötig, kommt sie doch aus einer gutbürgerlichen Familie. Sollte sie studieren, wird sie es nun selbst bezahlen können – aber gar nicht nötig, denn so einer Begabung wird man schon noch ein Stipendium stiften. Ist das schöne an diesem Mädel aber nicht gerade das – sie ist irgendein Mädel?

Sind das nicht alle jungen Leute da draußen die gerne was aus ihrem Leben machen wollen? Aber dafür menschelt es in Deutschland ja leider nicht genug…

Sex and the City 2 der Film und die Männer

Ich bin bestimmt die einzige Frau die den Film nicht bereits schon am Mittwoch gesehen hat.

Wie konnte das nur geschehen? Ich bestand auf die Begleitung des Herrn Mybeautyblog und wollte nichtsahnend die bereits bezahlten Kinokarten abholen. Nachdem ich mir mühsam den Weg freigekämpft hatte – im Kino tummelten sich bereits hunderte angetrunkene und Highheels-bewaffnete Frauen, wurde ich darauf hingewiesen dass heute Ladies Night wäre.

Diskriminierung! schrie ich so laut, dass ich Freikarten für den nächsten Tag bekam. Weiterlesen…