Japan, Tokyo 5

Essen.

Ich esse gerne und an mir ist definitiv ein kleiner Asiate verloren gegangen. Miso-Suppe und Fisch mit Klebereis zum Frühstück? Immer her damit. Algen? Aber ja! Doch bei diesem traditionellen Dinner hat es mir hier und da doch etwas die Sprache verschlagen. Ich lächele noch, denn ich ahne nicht was auf mich zukommt:
Die drei Seltsamkeiten.

Wenn das Zeug schon so heißt…

Aber es gibt auch andere Dinge, wie Tonnen von gefährdeten Fisch als Sashimi verarbeitet, gelierte Tofu-Dinge und Muscheln, die man bedingt essen muss.
Wasabi wird in Japan als Gewürz verstanden und nicht als Hauptspeise wie bei mir 😉
Tempura wird dort übrigens stets frisch und somit heiß gereicht, wer in Hamburg bei Henssler&Henssler seinen kalten Tempura aufs Schiffchen geklatscht bekam, durfte hier endlich mal positiv überrascht sein. Sehr fettig, sehr lecker.

Es bleibt ein Faible für Miso-Suppe zurück, und in Hamburg angekommen steuerte ich den Sushi-Stand als erstes an.

Was ich absolut nicht essen konnte: Sojabohnen. Die Fäden ziehen und nach Hefe riechen. Sehr gesund, sehr eklig. So müssen sich die Japaner fühlen wenn unsereiner den widerlich stinkenden, laufenden französischen Käse goutiert.
Nicht im Bild übrigens das Sashimi vom Huhn – rohes Huhn, rohe Hühnerleber und noch etwas, was ich lieber liegen ließ (gelbes Organ vom Huhn, anyone?)

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10 Gedanken zu „Japan, Tokyo 5

  1. rohe leber ist auch nicht schlimmer als kalbsbries (hirn, roh) oder saumagen (kommentarlos weil würg) finde ich. ich habe noch nie innereien gegessen, aber wenn, dann wärs mir glaub ich egal, ob die roh oder gekocht sind.

    1. @Sara, doch klar, nur bislang nicht roh, zumindest nicht ganz. Rohes Fleisch geht noch, aber rohe Organe sind für mich dann doch sehr exotisch. Wobei mit Hühnerfüssen kann man mich nicht abschrecken 😉 also bin ich relativ hart in Nehmen.

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