Rückblick? Nö.

Nun gibt und gab es jede Menge Rückblicke für das vergangene Jahr – man soll das Vergangene loslassen (nicht ohne klüger daraus geworden zu sein wohlgemerkt!) und nach vorne blicken. Wiederum auch hier nicht ohne auf das Hier und Jetzt zu achten.

Ich hätte eine weitere Plastiktüte Plattitüden aus Lager, aber die habt ihr bereits schon, mehr oder weniger gut verpackt, in den vergangenen Wochen durch die Medien serviert bekommen.
Meine Abwesenheit blogtechnisch tat meiner Beliebtheit keinen Abbruch (Haha!) und lässt sich einfach subsummieren: Kein Bock. Nö. Dazu Grippe, Angina, Zahnprobleme, Zahn-OP – jeweils nacheinander, was mir das Traumgewicht schlechthin bescherte. Ich konnte nicht essen, doch dank der lieben Familie (sowie erweiterte Familie=Freunde) konnte ich binnen drei Tagen mir alles wieder anfressen. Es war herrlich, sage ich Euch!

Schminktechnisch habe ich nicht geschlampt – oh nein! Stets adrett aufgemacht ist natürlich Pflicht für jemand, der den ältesten Beautyblog der Welt (ja, igitt, was für eine Scheißbezeichnung, aber sie stimmt!!) führt und so standen Produkte im Mittelpunkt, die schnell anzuwenden waren, relativ leicht auf der Haut, und absolut schleckfreundlich für den kleinen Teddy, der bald ein Jahr alt wird und seine Gunst in sehr feuchter Form am Gesicht bezeugt. Also Dr. Hauschka…

Der Tannenbaum kam spät dieses Jahr, und er nadelt auch schon heftigst, was insgesamt das diesjährige Fest der Liebe gut zusammenfasst.
Geschenke gab es, wenn auch nicht für mich, da ich dieses Jahr sehr unbescheiden war und mein Ehemann offensichtlich keine Zeit hatte, eine Bank zu überfallen.

Meine letzten Wochen sahen also so aus…

Hier trage ich eines der Novum Lippenstifte – ich habe den letzten im Bioladen ergattert, und wollte ihn eigentlich meiner Schwiegermutter schenken, also eigentlich aber auch nur.

Den grauen Pullover von Hess Natur kennt man, ich habe einen zweiten davon gekauft und muss sagen, dass die Qualität spürbar nachgelassen hat, während der Preis gestiegen ist. Na ja, na ja.

Trotzdem hatte ich gute Laune, denn ich musste gerade in dieser Zeit des Konsumrausches für mich feststellen, wie glücklich ich bin. Ich bin glücklich, ich sehe gut aus, und ich habe beschlossen so zu sein wie ich bin. Das tut mir sehr leid für manche Leute um mich herum, die mit meiner brutalen, ehrlichen und unfrisierten Art und Weise nicht umgehen können.

In dieser Art und Weise wird es auch hier weitergehen, brutal ehrlich zu bloggen ist der richtige Weg.
Da ich von Schminke die Schnauze relativ voll habe, werde ich mich sicherlich weiteren Aspekten des richtigen (nein, nur meines richtigen) Lebens widmen wie Klamotten, Job, Schmuck (meine heimliche Passion) und Feminismus. Die richtige Mischung macht’s. Sex fehlt? Stimmt, aber meine Eltern lesen mit.

Mein kleiner Sohn, der Teddy, wird sicherlich den einen oder anderen Gastauftritt haben und das Leben als Mutter… na ja, was soll ich sagen: Bietet erstaunlich interessante neue Einsichten.

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6 Gedanken zu „Rückblick? Nö.

  1. Das klingt doch echt alles schön! Ich freue mich, daß Du ein schönes Weihnachten verbracht hast, und ich freue mich auch darauf, daß es hier auf Deinem Blog so weitergeht, wie bisher. Zwar finde ich, daß man Ehrlichkeit nicht zwangsläufig mit Brutalität kommunizieren muß, aber so lange letztere mich nicht persönlich betrifft, hab ich daran auch Spaß 😉

    Allerdings muß ich sagen – daß Du es immerzu “Konsumnachten” nennst, gefällt mir nicht so besonders. Ich bin es offen gestanden auch ein wenig leid, daß alle Welt den Konsumterror zu Weihnachten beklagt; ob Weihnachten Konsumterror ist oder nicht, hat meiner Meinung nach nichts mit der Anzahl der Geschenke zu tun, die man kauft, oder der Summe Geldes, die man darin investiert. Sondern ganz individuell allein mit der Intention mit der man schenkt. Klar gibt es mehr schlechte Gründe und Motivationen, mit denen man auf Geschenke-Shoppingtour gehen kann, als gute. Ich denke aber daß unterm Strich doch die Mehrzahl der Menschen aus einem oder ein paar dieser wenigeren, guten Gründe schenkt. Und ich finde das löst den Konsum, und sei er auch geldintensiv, vom bloßen Materialismus oder irgendwelchen Eitelkeiten. Nicht zu unrecht sagt man ja immer, wenn man mit Liebe schenkt, und mit dem Ziel dem Beschenkten eine Freude zu machen, dann spielt es keine Rolle, wenn das Geschenk nur sehr wenig, oder ggf. auch nichts gekostet hat. Ich finde, daß das aber auch umgekehrt gilt. Allein der Umstand, daß ein Geschenk teuer war, oder daß man jemandem vielleicht auch mehrere Sachen schenkt, entwertet das Schenken noch nicht per se.
    Paphiopedilum kürzlich veröffentlicht..ARTDECO Love is in the Air – Spring Collection 2014My Profile

    1. Ich nenne es Konsumnachten weil ich für mich immer finde dass mein Geldbeutel extrem locker sitzt und ich gerne shoppe; auch wenn es dabie geschneke sind; es wird aber viel und ZU viel geschisse um die geschenke gemacht, dabei bringt die doch der weihnachtsmann?! ist doch kein warenaustausch! ich schenke ja auch gerne, und ich war wohl selbst sehr sehr konsumatorisch dieses jahr, aebr zu einem punkt war ich tierisch genervt. und ich frage mich ob die leute sich gefreut haben… bin selbst leer ausgegangen, das nächste mal haue ich die kohle für mich selbst auf den kopp!

  2. Wie lange gibt es Deinen Blog schon? Ist das “alles” mit dem Archiv seit August 2005? Wir haben hier in Schweden (und noch dazu in meiner Wahlheimatstadt) ein Mädel, das ihren Blog seit Mai 2005 führt. Immer unter dem gleichen Namen, aber sie wechselte 2007 von Blogger auf WordPress (?), von daher sieht man nicht die ganze Historik. Also seit ihr “Kopf an Kopf” was den ältesten Beautyblog der Welt angeht, und ich lese Euch beide sehr sehr gerne!

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