TUSH Magazin

Auch ich lese natürlich die Fachpresse…
Erinnert Ihr Euch an Armin Moorbach, der erste Stylist in Heidi Klums Show, wo sie hübsche Mädels sucht, gennant GNTM->Germanys next Topfmodel.
Der Armin ist Stylist für Schwarzkopf und öfter in der VOGUE, damit selbst mittlerweile mindestens ein C-Promi, ein sympathischer dazu.
Wenn ich mal Kohle habe, dann darf er mich stylen, die Photos gibt es dann hier 😀
Er sitzt in Hamburg, also nix wie hin 🙂

Die TUSH hat einen coolen Webauftritt, nämlich keinen, ausser das Bild der aktuellen Ausgabe und ein lautes, aber echt gutes Lied.

Das Blättchen hat 6,50 gekostet, recht teuer, und bietet doch tatsächlich mehr Buchstaben zum Lesen an als die VOGUE. Die Interviews sind recht kurz, leider, aber zu interessanten Themen. Das Layout ist sehr kunstvoll 😉 zumindest ungewöhnlich.
Natürlich handeln die meisten Strecken von Haaren und Make-Up, erheben aber nicht den Anspruch zu informieren sondern das Auge zu efreuen oder zu schockieren.

Sicherlich ist das keine Zeitschrift die die Welt braucht, aber nett. Armin Morbach kann ausserdem auch noch photographieren.

Leider dürfte sie den Herausgebern nicht genug Geld bringen, um das Potential das dahinter steckt auch auszunutzen. Teilweise denkt man es ist ein Schwarzkopf-Werbeblatt 🙂 aber man muss ja irgendwie die teuren Models zahlen, gell?

Wenn Ihr ein Exemplar sichtet, unbedingt reinschauen. Bin gespannt auf Eure Meinung. Die Zeitschrift braucht übrigens ein wenig Muße um zu wirken.

Blogspiel

Lustig, habe ich auf LES MADS gefunden 🙂 toller Blog, ich wette die Mädels verdienen richtig Kohle, nicht so wie ich! Schliesslich steckt BURDA dahinter.
Damit ist das Ding für mich gestorben. Klar, ein Blog von BURDA.
Ehrlich und unabhängig 😉 hat mich schon gewundert wie sie ein Praktikumsplatz bei der ELLE bewerben inklusive Interview. Da steckt viel Geld und viel Marketing dahinter und wieder ein manipulativer Medienkonzern.

Ich spare erst noch auf eine Kamera um endlich ein paar Photos für Euch zu machen!
Manipulieren tue ich allerdings auch: Ihr sollt gute Sachen benutzen! Glaubt nicht den Werbephotos! Pflegt Euch schön und gesund!

Hier das Spiel:

1. Setze einen Link zu der Person, die dir das Stöckchen zugeworfen hat.
2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in deinem Blog.
3. Erzähle von dir 6 unwichtige Dinge/Macken/Gewohnheiten.
4. Gib das Stöckchen am Ende deiner 6 Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter.
5. Hinterlasse bei jeder der gewählten Personen einen Kommentar in ihrem Blog, wonach sie getagged wurde.

Also meine sechs Macken:
1. Ohne grünen Tee am Morgen läuft gar nichts.
2. Ich liebe alkoholfreies Bier.
3. Nicht ohne Lippenstift oder Lipgloss. Niemals.
4. Nicht ohne Parfüm. Niemals.
5. Ich liebe französischen Käse & ich liebe Knoblauch. Meist alleine 🙂
6. Ich habe Flugangst und bin am Flughafen schon immer panisch. Auf dem letzten Flug hatte mich die Stewardess genau im Blick 🙂

So, und jetzt bitte mal Anna Frost, Kittykoma, Sabrina, Silvina und mehr… gibt es nicht.

Ein wenig erinnert das Ganze ja an Kettenbriefe, fällt mir gerade auf. Ein Trick des Burda Verlags auf dem Weg zur Weltübernahme? Nö, einfach nur pubertärer Spass 🙂 Musste gerade mal sein.

Pflanzenhaarfarbe

Ich weiss gar nicht wie ich auf diese nostalgische Erinnerung komme… Aber vor langer langer Zeit war ich im Urlaub. Ein Teenager ohne Eltern in einem Land wo Friseurbesuche sehr günstig und sehr gut waren 🙂
Ich kam mit einem feschen roten Schopf zurück, sehr zum Entsetzen meiner Eltern. Rote Haare! Es handelte mir den Spitzamen Voodoo ein 🙂 von wegen Hexe. Pubertierende Schulkollegen können wirklich grausam sein.

Dann kam die Selbstfärbephase. Die erste Packung war Henna, Pflanzenhaarfarbe aus einem türkischen Lebensmittelgeschäft. Ohne Anleitung versteht sich… Die Farbe ist günstig, aber sie ist nicht auf Rückstände geprüft, also lieber die Finger davon lassen.

Der erste Versuch war schon recht erfolgreich. Pulver mit Wasser anrühren, in die Haare schmieren, stinken. Der Geruch erinnerte an eine ganze Kuhweide, aber viel schlimmer waren die Flecken im gesamten Badezimmer. Stundenlang musste ich das Waschbecken schrubben, die Flecken waren einfach überall. Das Handtuch war hinüber, das T-Shirt sowieso und die Farbe rann mir ins Gesicht runter – wir erinnern uns dass Henna traditionell auch als Hautfarbe verwendet wird 🙂

Mit der Zeit gewann ich Übung darin und fand heraus, dass Haushaltsfolie um den Kopf gewickelt den Geruch minderte und gleichzeitig die Farbe am Heraustropfen hinderte. Neben der nicht vorhersehbaren Farbe hatte ich aber ein wirklich tolles, gleichmässiges Ergebnis und das Beste daran: Supergepflegte und glänzende Haare!

Die Pflanzenhaarfarbe von SANTÉ sollte irgendwann folgen. Ein Fortschritt – mit einer Farbtabelle. Wow, ich konnte mir in etwas vorstellen was am Ende herauskommt! Auch diese Pflanzenhaarfarbe stinkt und schmiert… aber mit der Zeit findet man die richtige Konsistenz raus.

Man kann sich die Haare auch beim Friseur damit färben lassen.
Meine Friseurin zuckt nicht einmal mehr wenn ich mit meinem Hauschka-Shampoo auftauche 🙂 sie knirschte zwar mit den Zähnen als ich Henna sagte, aber sie würde es tun. Mir zuliebe…
Es gibt allerdings auch Friseure, die sich darauf spezialisiert haben.

Ein Griff in mein Haupthaar lässt mich wieder darüber nachdenken. Pflanzenhaarfrabe macht so schöne gepflegte Haare! Die Farbe legt sich ums Haar und glättet die Struktur, wodurch sie unheimlich schön glänzen. Sie fühlen sich schön dick und voluminös an. Das könnte ich derzeit gut gebrauchen.

Mittlerweile weiss ich dass man Henna mit Kaffee, Schwarztee, Rotwein und ein Schuss Öl mischen kann: Kaffee und schwarzer Fee für eine dunklere Farbe, Rotwein für ein tieferes Rot und Öl als Extrapflege. Die Einwirkzeit von bis zu zwei Stunden kann man schön in Gammelklamotten auf dem abgedeckten Sofa entspannen… Herrlich. Wellness pur.

Und sollte der Geruch zufällig stören, einfach den restlichen Wein hinter die Binde kippen. Prost.

ALTERRA Deo-Balsam Zitronenmelisse-Salbei

Wenn wir an “Ökos” denken…
Dann entsteht vor unserem inneren Auge das Bild eines Menschen mit ungewaschenen Haaren in einem ökologisch-schmutzigen T-Shirt, mit sündhaftteuren Birkenstocks oder Trekkingsstiefel, dazu selbstgestrickte Socken.
Diesem Bild geht zerst ein Geruch, ein Miefen vorweg, und um sämtliche Vorurteile zu bestätigen, kratzt sich diese Person gerade an irgendeinem Pickel oder am Hintern.

Vorbei die Zeit! Auch wenn man immer wieder diese Genossen antrifft, die den Waschzuber scheuen – auch sie könnten sich ökologisch verträglich waschen und desodorieren. Zum Beispiel mit dem spotbilligen ALTERRA Deo, der einen wundervoll zitronigen Duft verbreitet.

Die Inhaltstsoffe (INCI):
Wässrig-alkoholischer Zitronenmelissenauszug, Bambusfaser, Glycerinester, Zinkricinoleat, pflanzliches Glycerin, Xanthan, Zinkoxid, Kokosöl, Salbeihydrolat, Hammameliswasser, Schachtelhamlextrakt, Jojobaöl, Lecithin, Mischung ätherischer Öle.

Das Deo ist relativ klebrig aber immerhin weiss und hinterlässt so kaum Spuren auf der Kleidung, ausser auf schwarzer natürlich.
Ein Härtetest für das Deo ist leider derzeit nicht möglich, da ich bei fünf Grad Aussentemperatur einfach nicht schwitze.

Petrus, lass doch wenigstens den Frühling kommen!



EDIT:

Ein Tag mit Fliegerbomber auf der Bahnstrecke, zwsichen Gleisen hin und her rennen: Das Deo hält. Härtetest bestanden. Unbedingt empfehlenswert wenn es auch latent nach (ökologischem) Klostein duftet. Der Duft verfliegt Gott sei Dank.

MyTheresa.com

Sollte frau mal in die Verlegenheit kommen ein Luxusprodukt von mytheresa.com beziehen zu müssen weil sie:
a) so viel arbeitet dass sie nie frei hat und alles online kauft
b) sich langweilt
c) im Urlaub ein Goodie braucht
d) zu krank und/oder zu unfrisiert ist zum shoppen

kann ich nur sagen: Dann mal los!
Wohnhaft im abgelegenen tiefsten Niedersachsen, musste 😉 sich die kleine Beautybloggerin da auch mal was bestellen. Ich gestehe dass meine Kreditkarte geglüht hat, aber es trafen bei mir mindestens drei Punkte zu, vor allem der erste und der letzte.

Leider war das bestellte Luxusprodukt doch nicht so toll wie auf dem Bild, kann passieren, und ich sandte (weinend) die bestellte Tasche zurück. Sie hatte weniger als 24h gebraucht um von München zu mir zu kommen!
Nachdem sie die Heimreise antrat, folgte auch recht geschwind die Rückbuchung.

Sehr nett war die Beratung per Email, da ich mich gar nicht getraut habe anzurufen. Soll man aber, die Damen sind total nett und haben wirklich für alles Verständnis.

Fazit: Super zum gucken, wer es sich leisten kann, wird bestens bedient!