ALVA Fuß Deo-Gel

Eine satte, grosse, fette Tube mit 100 ml Creme für acht Euro – auf der Suche nach Pflegeprodukten für die Füsse hat diesmal der Preis den Ausschlag gegeben, aber natürlich auch die Qualität – Naturkosmetik muss sein.

ALVA ist berühmt für das Hornhaut-Balsam, das aus kaputten Füssen zarte Babypatscher macht.
Zumindest ist mir das empfohlen worden – ich kann nur müde lächeln, denn ich habe bereits zarte Babyfüsse 🙂 , denn ich creme sie jeden Tag ein oder verwende die eine oder andere Gesichtscreme oder Handcreme gleich dafür mit.
Verschwendung?
Nein – schliesslich tragen uns die Füsse den ganzen Tag!

Ausserdem erkennt man an den Füssen auch gerne das Alter der Person, dessen glattes (Botox-)Gesicht was anderes erzählt… daher sind Pflege, Sonnenschutz und Pediküre unerlässlich.

Im Sommer ist ein kühles, desinfizierendes Gel ein Retter in der Not bei langen Tagen in Sandalen, Birkenstocks oder gar geschlossenen Schuhen.

Das flüssige Gel ist angenehm kühlend und stinkt leider nach Teebaumöl, was aber eben desinfizierend wirkt und später kein Müffeln aufkommen lässt. Regelmässig anwenden mus man es allerdings schon.
Die Tube ist ein echter Preishammer, weil das Gel sehr ergiebig ist.

Inhaltststoffe laut Hersteller: Teebaumöl, Manukaöl, Aloe Vera, Totes Meer Salz, Glycerin.

Fazit: Kaufen – und bitte benutzen, die Umwelt wird es danken 😉

PRIMAVERA Neroli Cassis

Feuchtigkeitspflege – dann Neroli – dann Cassis – wie kann man dem widerstehen?

Erstmal brauchen wir alle ständig und dauernd Feuchtigkeit für die Haut (was nichts anderes als Fett ist) und zwar alle hauttypen: Die hyperempfindlichen, die unreinen, die Wüstenhäutchen.
Wenn dieses Reizwort “Feuchtigkeit” auf neue Wirkstoffe treffen, ist das Kaufbedürfnis geweckt 🙂 bei mir zumindest!

Was ist eigentlich Neroli? Es handelt sich dabei um die Blüte der Pomeranze, oder schöner: Bitterorange, und wird aufgrund des wunderschönen Duftes in Parfüms verwendet.

Hinzu gesellt sich Casssissamenöl, das reichhaltige Öl der duftigen schwarzen Johannisbeere, bzw. der Samen.

Da PRIMAVERA selbst nicht fähig war ,auf meine Kontaktanfrage zu reagieren, musste ich etliche Läden durchstöbern um die Produkte mal life zu schnuppern.
Gekauft habe ich nix, obwohl das Fluid toll war, schnell eingezogen ist und zitronig duftete.
22 Euro für 50ml fand ich zu viel – aber interessant sind das günstigere Pflegeöl und die Ölkapseln, tönend oder neutral.
Das Öl kostet knapp 18 Euro und verspricht mit seiner Mischung aus Jojoba-, Mandel- Aprikosenkernöl sowie dem Johannisbeerkernöl sowohl Fett als auch Feuchtigkeit, sowohl für “ältere” als auch für entzündliche haut. Laut olionatura.de ist Johannisbeerkernöl:

[…]trockene und reife Haut profitiert von den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und lipophilen Flavonoiden mit zellschützenden und -regenerierenden Eigenschaften, fettende, unreine und dermatitische Hautzustände durch die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe und den geringen Gehalt an gesättigten Fettsäuren.

…jetzt ärgere ich mich dass ich das Öl nicht gekauft habe!

Die Pflegelinie enthält neben den üblichen Verdächtigen wie Reinigungsmilch, Gesichtswasser, Creme, Serum ein Feuchtigkeitsspray sowie Ölkapseln.

Die Produkte duften gut, sind meines Erachtens aber ein Tick zu teuer – aber dieses Gefühl ist angesichts der angeblich nichtvorhandenen Inflation eh Dauerzustand.

CHANEL Fall Collection 2008

CHANEL hüllt uns zum Herbst in Gold – es gibt einen zimt-peach-goldenen Gloss, Rouge und Nagellack… Für alle warmen Herbsttypen geeignet und für alle die eine beneidenswerte Restbräune aufweisen können – sei es von den Bahamas oder aus der Tube…

DKNY Delicious Night

DKNY GlossDer legendäre Apfel – ich meine damit den Duft und nicht die Stadt 😉 hat einen herbstlichen Nachfolger bekommen, der ab September in Deutschland erhältlich sein wird.
Natürlich gehört DKNY’s Apfel zum jugendlichen Standardrepertoire: Fragt man eine junge Frau was sie für einen Duft trägt, ist es entweder LACOSTE oder DKNY.
(Früher war es eigentlich immer Hugo Boss…).

Ich habe den Neuen aber schon 🙂 und hier ist der Bericht am lebenden Objekt.

Die Verpackung ist schon mal ziemlich schick, der Flakon ist nämlich perfekt abgerundet und dunkelviolett. Als echter Bewegungslegastheniker habe ich mich schlichtweg nicht getraut drauf zu drücken, da der Sprühkopf geschickt mit in die Verpackung eingearbeitet ist. Kann man aber, und kaputt gehen tut nix.

Was sagt denn die Nase dazu?

Brombeer! Jede Menge Brombeer, trockene Gewürze – Ingwer, Vetiver im Abklang und ein Gott sei Dank lascher Mix von Patchouli und Amber. Genug um dem Duft Tiefe zu geben, aber nicht zu viel und zu omig.
Ich weiss, dass meine Lieblingsparfümeur L’Artisan Parfumeur als Bestseller einen Brombeerduft hat (Musc et Mure) und daher prophezeihe ich diesem Duft gute Chancen auf dem unübersichtlichen Duftmarkt.

In der Tat ist die trockene und kühle Note von Martini (laut Marketingabteilung) sehr interessant und hebt sich von dem Pink Pepper Mainstream gut ab. Der Duft ist sehr intensiv und hält als Eau de Parfum entsprechend lange. Sparsam damit umgehen!

Widersprüchlich und anders ist die süsse Brombeer-Note zusammen mit der kontrastierenden Kühle, die der Duft ausstrahlt. Schon nett 🙂


Als Limited Edition gibt es einen 30ml Flakon und einen parfümierten Lipgloss. Den hätte ich echt gerne… mjammm, Brombeer und Martini *hicks*

Preise: 35 Euronen für 30ml, die grosse Flasche á 50ml 50 Euro und der Lipgloss 15 Euronen.

Es gibt einen Rollerbal für 20 Euro, so dass der Duft handtaschentauglich wird, allerdings sind da nur 6ml drin für 20 Euro.

Für den Duft wirbt ein ganz bekanntes Model – ist das Gemma Ward? Ich bin mir nicht sicher, also schaut selbst.

EDIT: Das Model ist Jessica Stam, wie eine Leserin berichtet. Nach ihr benannte Marc Jacobs die STAM-Bag.
DKNY