NASCENT ORGANIC Facial Cleanser

nascent organicBislang war ich nicht wirklich so fest davon überzeugt, ob Reinigungsmilch einen grossen Einfluss auf die Haut hat, schliesslich nimmt man sie recht schnell wieder ab und ich zumindest muss mit ein wenig Salzseife nachreinigen. Trockene Häuter müssen das natürlich nicht…

Bis auf ein schlimmes Erlebnis mit TAUTROPFEN FLUIDUM Reinigungsmilch (für empfindliche Haut), von dem ich innerhalb von 5 Sekunden unreine Haut und Pickel bekam, hat Reinigungsmilch meinem Gesicht nix überdurchschnittlich gutes oder schlechtes getan.
Reinigung halt.

So bin ich durch einige Produkte durch und blieb meinem ALTERRA Kram treu – günstig, überall erhältlich, neutral.

Nachdem ich aber die NASCENT ORGANIC Reinigungsmilch probiert habe, wird nichts mehr wie es war!
So dramatisch ist es nicht, aber das Zeug reinigt ohne zu fetten und tatsächlich pflegt es trotzdem. Die Poren wurden kleiner – das Gesicht ist nicht trocken, es brennt nicht in den Augen, zumindest habe ich es scheinbar noch nicht vernünftig reingerieben 😉 für Mischhaut ist es der Hammer!

Ich bin begeistert seit mehreren Tagen, und es zeigt sich keine Spur der Benutzung im Pumpspender. Das ist auch gut so, denn die Flasche kostet 35 Euro. Dafür bekommt man 200 ml Reinigungsmilch, die eine Weile halten dürfte. Vier Pumpschübe brauche ich – klotzen, nicht kleckern!

Der Duft der NASCENT ORGANIC Produkte ist auch hier bei weitem nicht so schlecht wie die der Augencreme – da habe ich wohl Pech gehabt. Recht neutral, nussig mit dem leichten Anklang von Sonnenblumenöl.
Ich denke ich werde mit dem Produkt mindestens ein halbes Jahr auskommen, denn nach einer Woche ist der Füllstand kaum verändert. Danach werde ich tief in mir gehen ob ich es mir nicht doch nachkaufe, trotz des hohen Preises.

Mein Fazit: Luxuriöse Verpackung, olfaktorisch kein Gewinn, sehr gute Wirkung, schmerzhafter Preis.

Inhaltsstoffe:
Aqua (Water), Olus (Vegetable Oil)*, Sodium Stearoyl Lactylate*, Glycerin, Glyceryl Caprylate*, Hydrogenated Palm glycerides*, Limonene*, Xanthan Gum, Aniba Rosaeodora (Rosewood) Wood Oil*, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil*, Citrus Aurantium Bergamia (Bergamot) Fruit Oil*, Cymbopogon Martini Oil*, Cananga Odorata (Ylang Ylang) Oil*, Pelargonium Graveolens Flower Oil*, Santalum Album (Sandalwood) Oil*, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Leaf Extract, Linalool*, Citric Acid*, Anthemis Nobilis Flower Oil*, Eugenia Caryophyllus (Clove) Leaf Oil*, Rosa Damascena Flower Oil*, Citral, Geraniol*.
* Aus organisch zugelassenen, zertifizierten Öl-Essenzen.

Übrigens ist Sodium Stearoyl Lactylate ein aus Stearinsäure und Milchsäure hergestellter Emulgator.

MOSCHINO Glamour

Das italienische Modelabel MOSCHINO, dessen Zweitlinie MOSCHINO CHEAP&CHIC (nicht wirklich billig, der Name täuscht ;-)) bereits etliche Düfte auf dem Markt hat, lanciert einen neuen feminin-floralen Duft namens Glamour.

Die Noten beinhalten Mandarinenblüten, Wermut, Salz, Hibiskus, Cattleya-Orchidee, Wasserlilie, Amber, Zeder und weissen Moschus.

Seltsame Noten, klingen interessant, aber riechen wird es am Ende doch anders…

MILLER HARRIS Coeur de Fleur Parfum

Vom britischen Parfümhaus Miller Harris gibt es drei Bestseller nun als Parfüm, unter anderem mein geliebter schöner Coeur de Fleur.

30 ml Parfüm in kleinen wunderschönen Kristallflakons werden 215 Euro kosten.
Das ist selbst für meine WWW – Wunderbare WeihnachtsWunschliste zu viel Geld!

Dazu gibt es von Miller Harris auch drei Sorten parfümierten Tee – mit Bergamotte, Blüten und Fumé (geräuchert). Einen Onlineshop gibt es auf der überarbeiteten Seite auch, wenn auch derzeit nur für Grossbritannien.

Hach, es wäre herrlich sich das ganze Zeug zu kaufen – doch wann soll man es denn benutzen? Stapeln sich bei Euch zu Hause auch die Parfums?

NASCENT ORGANIC Lip Saver

nascent organic lip saverDas Internet ist schon eine feine Sache – global wird lokal und man fühlt sich wahnsinnig kosmopolit, wenn man auf Entdeckungsreise durchs Netz surft, japanische Seiten besucht oder französischen Bloggerflair bewundert.

Auf der rastlosen Suche 😉 nach Dingen für die man sein Geld guten Gewissens ausgeben kann, habe ich NASCENT ORGANIC entdeckt – ich berichtete…

Auf meine Testliste also schon seit einer Woche der Lip Saver, ein Lippenpflegestift.
Nix besonderes an und für sich, es gibt eine Milliarde Produkte und darunter ein paar wirklich gute und bezahlbare. Meine Favoriten bislang waren Hauschka, Weleda EVERON und ALTERRA.

Waren ist richtig – es sind doch die Kleinigkeiten, die ein richtig gutes Produkt ausmachen. Zum einen hat der Stift die Form eines Lippenstiftes und lässt sich so genau auftragen. Dann glänzt er leicht, aber nicht schmierig und ist so fein von der Konsistenz dass man nicht das Gefühl hat man hätte einen Cremebottich geknutscht. Geschmacksneutral und sehr schön pflegend und feuchtigkeitsspendend, nicht zu wachsig und zu hart.
Bislang muss ich dem Ding Höchstnoten bescheinigen, noch dazu die stylishe Verpackung, nur beim Preis muss ich schlucken: 15 Euro! Autsch!

Elaeis Guineensis (Palm Kernel Oil)*, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil*, Cera Alba (Beexwax)*, Theobroma Grandiflorum Seed Butter*, Simmondsia Chinensis (Jojoba) Sheed Oil*, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Leaf Extract*, Limonene*, Linalool*.
* Aus organisch zugelassenen, zertifizierten Öl-Essenzen.

Ich bin überzeugt dass es süchtig macht 😉 denn es ist der erste Lippenpflegestift, den ich wirklich gerne benutze. Es macht sich auch bemerkbar, denn ich habe nicht mehr das schreckliche Gefühl von Trockenheit um den Mund herum.

Fazit: Kein Schnäppchen, aber definitiv ein Test wert.

Sonntagsumfrage

Ich weiss nicht was Ihr alle gestern abend gemacht habt, ich habe mich jedenfalls bekochen lassen und fremdgesehen – der neue gehypte TATORT Kommissar in Hamburg zeichnete sich gestern durch einen knackigen, zur Schau gestellten Körper und eine vor Brillantine triefende Haarpracht.
So gestylt gehen nicht alle zur Arbeit!

Ich denke gerade über eine erfolgreiche Unternehmensberaterin nach. Hübsch, lange Haare bis zum Po, schöne Haut – und sie schminkt sich nie. Objektiv betrachtet würde ein bisschen Wimperntusche und Rouge ihr ein wenig mehr Ausdruck verleihen und sie etwas markanter rüberkommen lassen – auf der anderen Seite ist Make-up kein Anzeichen für Kompetenz.

Ich frage mich ob Make-up im Job dazugehört.
Oder tappen wir Frauen in die eigene Falle? Wer sich zum “Weibchen” macht wird auch so behandelt?
Ist Weiblichkeit nicht selbstverständlich, kann man auf der anderen Seite sagen, ob es Make-up, Parfüm oder hochhakige Schuhe sind – wer das für unseriös erachtet, kann einfach nicht damit umgehen? Müssen Frauen sich als “Frau” im Job verstecken?

Natürlich gibt es Ausnahmen – ich schminke mich immer, und es gibt Frauen die schminken sich nie.

Also – was meint ihr dazu?
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