NEOBIO Pflanzenölseifen – klingt lecker, ist aber nicht zum Essen da

neobio gehört zu LOGOCOS, kommt also aus dem hause Logona. Neben der Gesichts- und Körperpflegeserie (schon gesehen, hat mich aber nicht angesprochen, warum auch immer!) gibt es jetzt auch Seifen mit drolligen Namen und bestimmt leckeren Düften. Ich bin erstaunt und erfreut dass die gute, alte Seife wieder Einzug in deutsche Badezimmer hält!

Folgende Seifen gibt es: SANDALWOOD-JASMIN, CHILI-ORANGE, LEMONGRASS-COCOS, SPICY CHOCOLATE, CHARDONNAY-CASSIS und AMARENA-VANILLE, jeweils

Hört sich eher an wie eine gute Schokoladensortierung!

CHARDONNAY-CASSIS, die maskuline Duftkomposition, belebt und erfrischt mit Citrus, grünen Früchten, Cassis und zarter Rumnote. SPICY CHOCOLATE sorgt für einen richtigen Energieschub, komponiert aus Blutorange und schwarzem Pfeffer, abgerundet mit Kakao, Mandel und Vanille. Mit zartem Duft versüßt AMARENA-VANILLE den Tag – ein natürlich feminines Arrangement mit fruchtigen Aspekten von Roter Beere, Kirsche und Pfirsich. SANDALWOOD-JASMIN, ein orientalisches Arrangement aus Sandelholz und süß-zartem Jasmin, macht Pflegen zum exotischen Erlebnis.

CHRSITIAN DIOR Electric Tropics Sommerkollektion 2011

Hier schon mal die Bilder, die Lidschattenpaletten sehen ganz toll aus: Sie sind braun.

http://beautydavne.blogspot.com/2011/03/exclusiv-dior-electric-tropics.html

Derweil kämpfe ich immer noch mit meinem Quint 609 Earth Sensations. Habe den Trick leider noch nicht raus!

Nur kein Neid!

Neidisch bin ich schon, wenn ich sehe dass Produkte durch die Printmedien und die Blogosphäre verteilt werden und ich leer ausgehe. Weil mich der Blog Geld kostet (neben den Sachen, die ich kaufe, habe ich auch Kosten für Domain, Server, Internet, Rechner, Stuhl, Tisch und Büro) und weil ich natürlich mithalten möchte mit der Hülle und Fülle von Rezensionen. Als nicht reiche Tochter muss ich zusehen wo ich bleibe.

Also gerne noch mal ein Statement: Ja, ich kaufe gerne teure Sachen und benutze sie auch. Die kriegt ihr hier auch vorserviert.
Ja, ich gucke immer noch was im Naturkosmetik Bereich so passiert. Zunehmend kritisch. Der Markt boomt auf der einen Seite, auf der anderen Seite sind die neuen Sachen mächtig verwässert. Wenn sich die Naturkosmetik-Branche eigene Siegel macht, dann ist es ja so als ob man den Esel zum Gärtner macht. Was bleibt da noch groß?

Gut, ich einige mich hier öffentlich mit mir, dass ich neidisch sein darf, und eben das Pensum auf das zurückfahre, was geht. Die Post werde ich nach wie vor annehmen und öffnen, und nach wie vor werde ich die guten Sachen zeigen und die schlechten unter dem Tisch fallen lassen.

Blogge ich für Dich? Ja. Blogge ich mich für mich? Am allermeisten!

Gekauft und verraten – Quo vadis Beauty-Blogosphäre?

Soweit ist es schon: Eine Bloggerin hat EXKLUSIV die ersten Bilder der DIOR Sommerkollektion. Nichts gegen die junge Dame, die auch massig von CLARINS mit Produkten unterstützt wird. Ich bin auch ihre Leserin und ich finde sie ist immer ehrlich und bemüht. Es geht um das Prinzip an sich, schließlich werde auch ich von den großen Labels unterstützt, und bin darüber sehr dankbar.

Das Ganze führt aber zu einem Problem:

Dieses Rumgeiere unter Bloggern von “wer hat was und wieviel bekommen” von der (PR) Firmen ist einfach Scheiße*. Natürlich können die Blogger mehr Produkte rezensieren, das Ding ist nur: Wieviel Involvement steckt drinnen? Wenn ich mir etwas selbst kaufen würde (und weiß Gott, es geht NICHT in den Massen in denen manche LeserInnen die Reviews erwarten!!), mir etwas zusammenspare, mich darauf freue, damit eventuell kämpfe bis ich herausgefunden wie ich das Produkt am besten nutze – ist das nicht das eigentliche Ding? Ab wann wird etwas beliebig? Ab wann wird die Freude an Kosmetik und insbesondere Make-up beliebig?

Die PR Firmen tun da ihr übriges… wir werden wie kleine sabbernde Hunde mit kleinen Häppchen gefüttert und dafür erwartet man entsprechenden Rücklauf. Eigentlich muss frau/man für jedes Produkt, das man zugeschickt bekommt und rezensiert, eine Rechnung über den Beitrag schreiben, und zwar egal wie die Rezension ausfällt.
Der Rechnungsbetrag errechnet sich einfach, z.B. über die Statistiken und die Werbeeinnahmen, die man mit einem regulären Werbepartner wie Google verdient.

Das gäbe den Bloggern die Möglichkeit, endlich mal damit Geld zu verdienen und wirklich ehrlich und unabhängig zu sein.

Schon wieder eine nicht ungefährliche Diskussion, die ich hier von Zaun breche – ich bin gespannt auf Euer Feedback.

*Tut mir leid aber es tut mir nicht leid!