Wunschliste die x-te oder Ode and die weisse Bluse

So viel Monat am Ende des Geldes… Da bleibt unsereiner nur noch eins: Kontostand ignorieren, auf bessere Zeiten hoffen und Wunschlisten anfertigen.

Ich brauche dringend eine Ladung Dr. Hauschka Sachen, Reinigungsmilch und Bodylotion und ein Shampoo. Brauchen ist natürlich nicht mal halb so schön wie nicht brauchen… darunter fallen dann Dinge wie ein neuer Duft mit Grapefruit (habe ich wirklich noch nicht!) der gerade von Hermès neu rausgekommen ist und der mir bestimmt bombig gefällt, alterantiv der unsinnig teure Rose Ikebana aus dem gleichen Laden.
Andere pinke Dinge wird es erstmal nicht geben, aber dafür gibt es ein wichtiges Sommeraccessoire: Die weisse Bluse.

Sie ist das perfekte Kleidungsstück für jedes Wetter, jeden Anlass, die weisse Bluse ist so variabel wie kaum ein anderes Kleidungsstsück und sie hat einfach Stil.

Weissen Blusen sieht man nicht gleich an, dass das Deo versagt hat. Sie kaschieren die eine oder andere Problemzone oder heben hervor: Die schlanke Taille oder das hammermässige Dekolleté.

Sie spielen das Spiel der Verführung mit Strenge, wenn zarte Spitzenmuster feiner Wäsche sich bei hochgeschlossenen, steifen weissen Stoffen zeigen.

Sie ist casual mit hochgekrempelten Ärmeln und Patentaschen, sexy und transparent aus Organza, oder seriös aus gewebter Baumwolle.

Ein bissel luftig-ökig und nie gebügelt sollten weisse Leinenblusen sei, die weit und dafür schön ausgeschnitten perfekt für höchste Temperaturen sind.

Sie ist verspielt mit Bändern oder Stickereien und lässig hippie-like, über der Hose oder den Rock getragen (übrigens sind die 70er Jahre diesen Sommer absolut in!).

Was tagsüber klassisch schick ist, kann am Abend mit nur einem zusätzlich geöffnetem Knopf zum Abgrund aller Männerherzen werden.

Sie ist eine der Dinge, denen man den Preis nicht ansieht, Stoff und Schnitt gelten hier als maßgebend und keien Labelsschildchen.

Oh du weisse Bluse, auf ewig seiest Du mein – und wenn ich mir etwas wünschen darf: Werd bügelfrei!

Frohe Ostern oder Boykott?

Ostern und insbesondere Karfreitag ist für den Katholizismus der wichtigste Feiertag.

Leider kann man sich als Katholik aber nur dafür schämen dass man katholisch ist, spätestens nach dem Auftritt seiner “Heiligkeit” in Afrika, der gegen die Benutzung von Kondomen gewettert hat. Genau, und die Frau, dieses niedere Geschöpf, wurde eh nur aus der Rippe Adams erschaffen und hat stillzuhalten…

Deshalb kann ich nicht wirklich leichten Herzens Frohe Ostern ausrufen, sondern schreie lieber ganz laut BOYKOTT!! zumindest in dieser Richtung – nämlich Richtung des reichsten Staates der Welt und der blutbesudelten Monarchie schlechthin, dem Vatikan.

Wir haben 2009, wer tausend Jahre Zeitgeschehen ignoriert, gehört abgeschafft.

Coming out

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Dieses Photo wurde von Gesa GESAS LICHTSCHRIFTEN erstellt und leicht überarbeitet (leicht!!).
Make-up: Dr. Hauschka loser Puder, Concealer 01, Wimperntusche schwarz, Eyeshadow No3, Kajal schwarz. Rouge: NARS Cactus Flower. Gloss: DIOR 557.
Schlaf: Zu wenig. Temperatur: 3 Grad und Schnee.

Und? Bin keine Schönheit, die Retouche war notwendig um meine Haut halbwegs hinzubekommen… 🙂 Seht Ihr die Merkel-Rinne (Nasolabialfalte)? Die hätte ich mal wegschminken sollen, aber das bin ich nun mal!

EDIT: Steckbrief? Klar!
… dass das Photo mich nur deshalb so zeigt wie ich bin, weil mich jemand so durch die Linse sehen konnte – DANKE GESA!

Danke danke danke!

mohnblumenDiese Blumen sind für Euch – meine lieben LeserInnen! Danke für die vielen Kommenatre und Anregungen, danke für Emails mit Lob und sonnigen Grüssen aus jeder Ecke Deustchlands, Österreich und der Schweiz and a special “Hi” to Vanessa!

Ich wollte heute etwas gehässiges schreiben, etwas darüber dass Frauen nun per Quote einen Chefposten kriegen sollen (??), dass wir Frauen endlich mal diesen kleinen männlichen Wichten Feuer unters Popöchen machen sollten…

Aber es gibt genug negative Schlagzeilen. An diesem sonnigen und eiskalten Tag klopft Euch einfach mal auf die Schulter.

Ihr seid GROSSARTIG!

Egal wie es gerade läuft – es kommen bessere Zeiten und es gibt immer etwas oder jemand auf den man sich freuen kann.

Worüber Ihr Euch diese Tage auch immer ärgert – streift es mit einem Schulterzucken ab, erledigt den Kram und vergesst es.

Wie man das Falsche kauft und im Armenhaus landet – oder mybeautyblog liest und es besser macht

Na, Ihr könnt Euch wirklich vorstellen dass ich mein hart erarbeitetes Geld zwar unter die Leute bringen wollte, aber eben auch einen gewissen Gegenwert dafür erwartete…

Geld – macht nicht glücklich, aber erleichtert unheimlich das Leben. Geld ist eigentlich nur relevant wenn man es nicht hat. Über ist Geld nie, und sparen ist (für mich) etwa so schön wie hungern. Ich habe also ein hochgradig gestörtes Verhältnis zu Geld, ich habe immer irgendwie Geld, arbeite auch dafür, trotzdem wähne ich mich regelmäßig am Rande des Ruins. Dann reißt man sich zusammen, arbeitet noch mehr, und weiter geht es.

So ist der Preis für die Dinge lange nicht das, was auf dem Preisschild steht, sondern mehr eine Wertschätzung. Ist dieses Objekt es wert, dass ich dafür xy Stunden meiner Zeit gearbeitet habe? Was bekomme ich dafür? Ausreichend Freude? Ist es Belohnung? Oder ist es Frust?
Wieviel höchstpersönliche Freude steckt darin, die für mich und nur für mich ist?

Natürlich geht es dabei um den Kauf von Luxusartikeln. Nicht die lebensnotwendige Wimperntusche, sondern das zigste Parfüm. Oder der schöne Pullover. Vielleicht ein Hauch von nichts für den Sommer, dass einen wie eine Göttin fühlen lässt (dafür nimmt man Handwäsche in Kauf 😉 )

Tja – wie ich mich entschieden habe ist leicht zu erraten. ich habe nichts davon gekauft! Kein schöner sauberer Moschusduft, und kein kostbares Extrait.

Ich wünsche mir einfach letzteres so lange bis mich entweder jemand erhört oder ich mich selbst erhöre 😉

Stattdessen habe ich auf eine Leserin gehört (Hi Alice! 🙂 ) und bin schnurstracks zum ARMANI Counter gelaufen.

Dann kurz nebenan bei NARS den passenden Blush gekauft.

Und eine Nacht schlecht geschlafen – war es das richtige? Habe ich die Farben nicht schon? War ich zu schnell?

Tageslicht – ohne Tageslicht darf man nix kaufen! Was im Licht des Luxuskaufhauses verführerisch ausschaut, kann sich als grelle Farbe für angehende Bordsteinschwalben entpuppen.
Dann einfach überlegen – bekomme ich das woanders günstiger? ARMANI kaum, aber NARS schon in den Staaten oder England.
Und – brauche ich diese Sachen? Ja, klar, aber brauche ich diese Farben?

Ich kann nur sagen – ja! Aber Glück gehabt, denn ich habe meine Regeln selbst gebrochen: Kein Spontankauf, nicht ohne Tageslicht, und nicht ohne zu vergleichen ob man das Produkt in sehr ähnlich schon hat..

Pfui und böse böse – aber es ist ja gut gegangen. Was ich ergattert habe… lest selbst!