Neue AGB’s für mybeautyblog?

Es gibt da einige Dinge die mich extrem nerven: Webseiten, die Kommentare verfassen die reine Werbung sind und dazu dienen, deren Webseite bekannt zu machen.
Meist verkaufen diese Leute nicht einmal etwas, sondern wollen die Seite einfach nur bei Google auf den ersten Plätzen bringen.

Deshalb gilt ab sofort: Wer Werbekommentare postet, bekommt von mir eine Rechnung über die Werbeschaltung! Preis: 35 Euro.
Wer dann lieber gleich Werbung buchen möchte, kann sich gerne ein Angebot einholen.

DANN gibt es noch diese ganzen Werbeblocker von Mozilla Firefox und dem Internet Explorer – ich weiss, mich nervt es auch wenn ständig NIVEA Spots aufpoppen mit verstörender Musik.
Allerdings bekommt Ihr alle diese Seiten kostenlos, und dafür muss man nun mal die Werbung ignorieren ertragen. So lange sie also solche gekennzeichnet ist geht es.

Ein Blogger verdient kein Geld. Schminkt Euch das ein für alle mal ab 🙂 Aber man hat so seine Kosten – und das bisschen Werbung bringt zumindest soviel ein, dass die Stromrechnung bezahlt wird (okay, ich habe aber auch eine extrem niedrige Stromrechnung!). Mehr ist es nicht, aber immerhin. Wenn es wegfiele, wäre es einfach ärgerlich.

ABER es gibt Seiten die verdienen damit sehr viel Geld, und diese sind dann auch darauf angewiesen, sie haben Angestellte, ein Büro. Auch denen seien diese Werbeeinnahmen gegönnt. Daher: Schaltet beim Surfen den Ton und den Adblocker aus.

Amen.

Kein Geld, kein Geld…

Momentan tut sich nichts bei mir – die Finanzkrise hat zugeschlagen… Wenn das kleine Polokleid von 180 (!!) auf 130 Euro runtergesetzt wird, ist es dennoch jenseits von gut und böse. Die Läden sind leer – genau wie die meisten Brieftaschen 🙂 und überall hängen SALE! und REDUZIERT! Schilder.

Ausser… ausser in der Parfümerie. Ich blieb diesmal vor dem Schaufenster stehen und schaute gelangweilt – der angekündigte GUERLAIN Lippenstift für 38 Euro starrte mir entgegen, die neue Dekorationslinie von KANEBO (neu sind nur die Verpackungen, aber hey…) und erwog es angesichts des Preisschilder KEINE Sekunde den Laden zu betreten.

Ich zeigte meinem langjährigen Freund die Auslage und das Preisschild, und der runzelte die Stirn. Obwohl er mich schon so manche Male beim Geldschreddern für Kosmetik begleitet hat, hatte selbst er als Mann die Einsicht, dass das zu viel sei.

Ganz klar muss in Deutschland das Geld noch da sein. Meins geht für Basics raus, die gute Bodylotion, Wimperntusche und Handcreme. Der 30. Lippenstift wird nicht mehr gekauft. Und für lecker Essen – da kenne ich nix, das muss sein. Schönheit kommt von innen!

Meine besten und hilfreichsten Tipps sind mir wieder eingefallen – wie gut eigentlich dass man immer noch sagen kann: The best things in life are free!

Hier meine Top 5 der Favoriten – mit und ohne Geld:

Viel trinken – Leitungswasser, grüner Tee (bitte Bio kaufen, der wird sonst extrem gespritzt!)

Spazieren gehen und sich sonnen – eincremen nicht vergessen, oder dünne, weite Kleidung tragen.

Friseur zu teuer? In eine Haarkur investieren, wie LAVERA Basis Sensitiv. Gesundglänzende Haare die leichter zu frisieren sind schieben den Besuch um ein-zwei Wochen mindestens hinaus 😉

Die Eigenmarken der Drogerien mal unter die Lupe nehmen. Ich schwöre auf ALTERRA von Rossmann, alles bis 4 Euro.

Recycling – einfach mal den Badezimmerschrank aufräumen und endlich alle Reste aufbrauchen.

Wer das alles ohnehin schon total diszipliniert durchführt, ist natürlich toll und bekommt von mir Extra-Lob!

Schön und hilfreich ist es auch mal zu zählen wieviele Lippenstifte frau hat, oder wie viele Rouge und Eye-Shadow und überhaupt. Dann Wunschlisten anfertigen um festzustellen dass man mindestens die Hälfte überhaupt nicht benutzen würde weil man es eh schon hat und lieber zum alten Produkt kehrt, und lauter solche Sachen 🙂
So verkneife ich mir nun den supertollen Lippenstift den ich neulich gesehen habe, die x-te Bodylotion, und die Parfümkollektion die ich mir zum Geburtstag gewünscht habe. Erstmal aufbrauchen! Seufz.

Das Böse hat einen Namen: L’Oréal und Nestlé Kooperation für neuen Botox

GALDERMA ist eine Tochterfirma von L’Oréal und Nestlé, und produziert dermatologische Produkte, die apothekenpflichtig sind.
Nestlé ist der Marktriese schlechthin und steht schon seit 30 Jahren negativ in den Schlagzeilen, hat zu viel Grundwasser abgepumpt um Mineralwasser zu produzieren; hat Milchpulver als besseren Muttermilchersatz propagiert und frisst und schluckt Unternehmen wie die hausgemachten Kalorienbomben namens “Frühtsückscerealien”.
L’Oréal kennt Ihr bereits zu genüge 🙂

Zusammen haben sie durch die Tochterfirma GALDERMA ein neues Produkt namens Azzalure auf dem Markt angemeldet, das unter Lizenz einer französischen Firma Ipsen hergestellt wird. So wird am Ende keiner auf die Idee kommen dass seine Früstücks-Zuckerpampe aus dem gleichen Stall stammt wie das Anti-Falten-Serum das man sich tags zuvor in die Stirnfalten hat ballern lassen!

Ja… Azzalure ist einfach nur ein Derivat von Botulin, dem Lebensmittelgift und soll ein güsntigerer Konkurrent zum Botox werden. Insgesamt wäre ich dem Botoxkram nicht abgeneigt, es wirkt ja ganz offensichtlich, wie man es an Sharon Stone, kylie Minogue und allen anderen sieht; aber ich warte einfach nochmal ab. Schliesslich ist ganz Hollywood eine klinische Studie, da geht man kein Risiko ein!

Wunschliste die x-te

Ein regelmässiges Upadte der Wunschliste in Beautysachen lässt mein Herz höherschlagen. Denn die Brieftasche ist schon längst auf der Intensiv um reanimiert zu werden. Oder können schwarze Löcher kollabieren/implodieren? Ist meine Brieftasche die einzige, in der man Geld rein tut was sofort weg ist?

Also, fangen wir mit den wichtige Dingen an: Das 4er Set Duft von Hermès mit einer fetten Schleife – und ich will das Hermèstütchen einen ganzen Tag durch die Stadt tragen und alle teuren Läden besuchen in die ich mich sonst nicht reintraue. Kreditkarte wird vorher abgegeben…
Dann eine Ladung voll Dr. Hauschka Sachen wie Wimperntusche, Citronen Bodylotion, Shampoo, Gesichtspflege…

Dann würde ich gerne Loukhum von Keiko Mecheri probieren. Und den LANVIN Duft Arpége wünsche ich mir schon wegen dem Flakon.
Natürlich sind da noch doofe, notwendige Dinge wie Kleidung und Wäsche auf der Liste – aber mit einem Duft ist frau immer gut angezogen.

Shoppen soll doch gegen Depressionen gut sein?

Also wer sich mal richtig scheisse fühlen will, sollte mit einer Freundin Brautkleider kaufen gehen… und das möglichst nachdem man gerade ein-zwei Kleidergrössen zugenommen hat 😉

Empfehlenswert sind dabei auf alle Fälle Brautläden – da bekommt man die geballte Ladung. Lauter Bräute – und ehrlich, jede noch so langweilig gekleidete Frau, die in den Brautladen hinein ging, sah kurz nach der Umkleide aus wie Schneewittchen. Toll!
Selber sitzt man da – meilenweit vom Thema entfernt. Kann man sich das schön reden? Muss man nicht unbedingt – wenn die Freundin heiratet ist das fast noch besser, denn man kann sich da viel mehr freuen (wäre man sonst nicht eher total gestresst?!). Ausserdem lernt man so das Prozedere kennen – heiraten kann man nicht üben, daher sollte es im ersten Anlauf dann klappen.

Okay – trotzdem, es glitzert und blinkt und raschelt… und frau ist angespannt. Ist es das richtige Kleid? Sieht die Freundin gut aus oder sollte man sie vor einem Fehlgriff retten? Und – was soll man denn selber anziehen? Während also die angehende Braut sich in diverse Kleider wirft und lockerlässig aus der Hüfte wie ein fleischgewordener Männertraum aussieht, kommt die Verkäuferin angewackelt. Mit einem Kleid für die Begleitung. Für mich!

Lässig guckt man sich den Polyesteralptraum an – gar nicht schlecht, aber heute bitte nicht. Heute will man Depressionen kriegen weil die Freundin heiratet und man selber nicht, weil sie aussieht wie ein Mix aus Audrey Hepburn und Marylin Monroe und man selber nicht und ach überhaupt…

Und weil es einfach Tage gibt wo man nicht was anprobieren will, wo man nicht im Mittelpunkt stehen möchte, höchstens dahinter 🙂 und einfach nur die schmachtende Freundin sein möchte.
Sich doof fühlt und hofft dass jemand zu Hause sitzt und sich schon einen grinst, weil man(n) eh schon auf die Ringe spart… Oder dass der heisse Flirt gleich mit der Telefonnummer rüberkommt – und einen grossen Latte machiatto.

Wart Ihr denn schon mal begleitend in einem Brautladen?