If I was a man I would be president

Das ist eine Liedzeile von Madonna, die sehr schön singt, wenn sie jemand wäre, wäre sie das, was sie heute ist: Erfolgreichste Popsängerin der Welt. (Ist sie doch?!)
Wenn sie ein Mann wäre, wäre sie Präsident.

Ja, und weil ich eine Frau bin, schreibe ich trotzdem ohne zu recherchieren (geht nicht!) und provokativ (geht nicht!), denn ich sollte eigentlich, wie alle anderen Frauen, die 120% bringen, die es nach wie vor braucht, um gegen männliche Dummbratzen, die ein großes Forum haben, zu bestehen. Habe ich aber gerade keine Lust zu. Weil, und das fasst es so schön zusammen:

Das meine ich gar nicht unfreundlich, ich will nur darauf aufmerksam machen.

Übrigens habe ich für mansplaining und solche allgemeinen Beiträgen einen Tipp: Sätze anfangen mit: Es gibt eine Studie nach welcher 34 Prozent, oder waren es 36, [hier was auch immer einfügen].
Was ich sage, wird hinterfragt, aber eine Studie, gel, das ist natürlich etwas anderes. Dass ich mir diese Studie ausgedacht habe, erzähle ich häufig trotzdem am Ende des Gesprächs – ja, ich habe wenig Freunde.

Mütter reiten auf Einhörner durch’s Kita-Land – Elternzeit?

Da kommt doch das Wort Zeit drin vor? Habe ich nicht. Tschüß!

Im Ernst – mit dem zweiten Kind ist es weit entfernt davon, eine Auszeit zu sein. Die Baby schläft, während ich am Rechner döddele ähm arbeiten sollte?! Häufig genug kann sie es nicht, denn kaum ist der Teddy zuhause, der nunmehr viereinhalb und großes Kita-Kind ist, geht die Post ab. Lautstark bespaßt er uns alle, ob wir wollen oder nicht. Fordert Aufmerksamkeit, Apfelschnitze und Fernsehen.

Auf der to-do-Liste stapeln sich die Dinge mit jedem Schläfchen, das man sich gönnt. Und ich gönne es mir, dieses Mal wohl wissend, dass diese süße Zeit der Ruhe und des Kuschelns nicht mehr kommt.

…bis gleich, ich muss jetzt schlafen.

ZWEI MONATE SPÄTER: Weiterlesen…

Teamverstärkung 2

Die wundervollste aller kleinen süßen Blümchen ist endlich da und wir sind sehr glücklich und sehr unausgeschlafen!
Charlotte Ada Iris heißt die junge Dame und sie ist einfach mal zauberhaft – mit roten Haaren und blauen Augen, wenn es denn so bleibt.
Endlich habe ich das Gefühl der Vollständigkeit und Richtigkeit. Ich schätze, man nennt das glücklich sein.

Vielen Dank für Eure Geduld, die Schwangerschaft war nicht so toll, dafür ist das Ergebnis ganz und gar wunderbar. Jetzt muss ich noch sehr viel abnehmen und meine verlorene Fitness aufbauen; dazu den Alltagswahnsinn bestehen (geht dank Ehemann sehr gut!) und eine Kleinigkeit namens Dissertation ebenfalls beenden. Mehr Ziele habe ich nicht ;-P der Blog läuft weiter, es wäre doch gelacht wenn der nach knapp zwölf Jahren nicht auch zwanzig schafft.