RU PAUL Looking Good, Feeling Gorgeous
Warum erinnert mich Ru Paul nicht nur stellenweise mit dem fetten Grinsen an Heidi Klum??
P.S. Die erste halbe Minute könnt Ihr ruhig vorspulen…
Warum erinnert mich Ru Paul nicht nur stellenweise mit dem fetten Grinsen an Heidi Klum??
P.S. Die erste halbe Minute könnt Ihr ruhig vorspulen…
Duschgel – ich glaube das ist das beliebteste Männerkosmetikum zusätzlich zum Shampoo. Noch besser ist es wenn es sich dabei um ein Two-in-One Produkt handelt, das möglichst leicht zu handhaben ist (Flasche auf, möglichst vieeeel rausfliessen lassen und mit der halben Flasche einshampoonieren).
Ich habe von meiner Freundin gelernt dass es bei manchen Männern keinen Sinn macht schöne Produkte ins Bad zu stellen. Ein Shampoo vom Friseur für zehn oder zwanzig Euro? In einer Woche alle, genauso wie das Shampoo von ALDI. Duschgel? Viel hilft viel. Und es ist mir zu Ohren gekommen dass mancher Mann schon mal mit Bodylotion geduscht hat, weil die Flasche grad’ greifbar in der Nähe stand. Das sogar von mehreren Seiten – klingt glaubhaft!
Also, soll männlich riechen, gut schäumen, nicht zu teuer sein und (für uns Frauen(Männlein) weil wir auch ihm(ihr)* eine sanfte Reinigung gönnen!) MILD: Das ist SPEICK Thermal Ginko.
Schäumt schön und reinigt mild – ich mag es am liebsten als Shampoo, finde es aber auch als Gesichtsreinigung nicht verkehrt, da auf Kokostensid basierend und damit wirklich schonend. Der Duft ist krautig-öko-grün, aber nicht schlimm. Also nicht mal ansatzweise so “ökig” wie die Hardcore-WELEDA Sachen 😉
Die Verpackung ist unsexy zwar, aber hey… es kostet dafür sechs Euro. Stünde CHANEL und Gesichtsreinigung drauf, könntet ihr getrost noch eine Null dranhängen…
*
Ich weise hier einmal ausdrücklich darauf hin, dass wenn ich Frau sage genausogut Mann meine, und zwar in sämtlichen Konfigurationen die Ihr mögt (und von mir aus auch in Plural 🙂 )
DARPHIN ist französische Luxuskosmetik aus der Apotheke und im “gehobenen” Segment.
So kostet diese wunderbare Reinigung 68 Euro. Kein Scherz, und wenn, dann höchstens ein schlechter. Die runde Verpackung lässt auf eine Bodybutter schliessen, und tatsächlich ist die Konsistenz wachsig.
Beim Öffnen dachte ich zunächst es handelt sich dabei um eine Duftkerze!
Warum?
Ich fand den Duft absolut göttlich…
DARPHIN hat genau das: Duft. Als konventionelle Kosmetik verzichtet DARPHIN auf Parabene und hat hier und da ein paar Silikone, womit sie jedoch nicht sparen ist Parfüm. Nichts für hyperempfindliche Häuter! Aber Duft ist der Clou der Linie, wer beduftete Produkte liebt, wird hier fündig.
Bei Reinigung bin ich allerdings total spleenig – es muss duften, ich muss am Abend einen beruhigenden Duft verspüren der mir “den Tag” abwäscht. Jeden Tag… Das ist normal und nennt sich Aromatherapie – Düfte die ein gutes Gefühl induzieren, wie Lavendel, Rose oder Vanille.
So habe ich für die Reinigung Lavendel-Duschgel und/oder Hauschka Reinigungsmilch, beide mild duftende Produkte. Diese gibt es in günstigerer Ausführung, aber ich kann einfach nicht auf den Duft verzichten!
Dieser Balsam kam mir also gerade recht, das Gefühl sich mit 70!! Euro das Gesicht zu waschen… absolut verschwenderisch und luxuriös! (Die INCI fehlen übrigens, also schmierte ich mir todesmutig die Pampe ins Gesicht.)
Der Duft nach Holz, Rose und Ylang-Ylang ist umwerfend und riecht wie ein ganz teures Parfüm, mir fällt leider nicht ein welcher, vielleicht Feminité de Bois?
Die Anwendung: Eine kleine Menge des binenewachsfarbigen Balsams mit einem Spatel entnehmen und auf das feuchte Gesicht verreiben. Dabei verwandelt sich der Balsam in einer weißen zarten Creme.
Die Reinigungswirkung ist sehr schön, die Haut fühlt sich an und IST auch sauber, ohne zu spannen. Nach einer halben Stunde ist die Haut wieder ganz weich und fettete bei mir sogar leicht nach, doch ohne die befürchteten Pickel. Davon bin ich ehrlich gesagt sehr überrascht (positiv!), denn selbst harmlose Gesichtswässerchen verursachen bei meiner Zickenhaut Pickelausbrüche… Ich bin auch schon mal einer Reinigungsmilch begegnet, die mir eine grässliche Haut bescherte (aus der TAUTROPFEN Fluidum Serie)…
Alles in allem schön und gut, und der Tiegel mit 125 g ist schick und wird eine Weile ausreichen… aber 68 Euro?!
Nicht mein Budget.
P.S.: Achtung Product Placement 😀 – wenige schaffen es allerdings auf meine Haut und noch weniger in mein Gesicht.
Ich verneige mich vor der Parfumeurskunst des Hauses HERMÈS (und damit der Nase Ellenas) immer wieder wenn ich meine Sammlung (überwiegend second hand!) Flakons sehe – die Gärten:
Der Nilgarten, eine zitronige Brise, der mediterrane Garten mit seiner Orange und Iris, und der wunderschöne Garten nach dem Monsun mit Ingwer und Melone.
Diese herrlichen Düfte sind schon nicht ganz günstig, nun hat HERMÈS aber exklusivere Dinge zu bieten. Wer sich Halstücher für 300 Euro aufwärts kauft, oder Handtaschen für 5000 Euro, lässt natürlich noch ein Düftchen ins sein Einkaufskörbchen fallen… und zahlt 140 Euro dafür.
Es gibt sogar eine Lederhülle dafür, die mit etwa 200 Euro zu Buche schlägt, wenn ich mich recht entsinne… Nun ja.
Rose Ikebana ist ein wunderschöner Duft – einen Hauch von echter Rose mit der leicht zitronigen Note, dann Iris und grüne zitronige Hölzer. Ein moderner, frischer und leichter Rosenduft, der jede andere rosige, muffige Stinkbombe was sich Rosenduft nennt, Lügen straft (Ausnahmen bestätigen die Regel!).
Wunderschön und Liebe auf den ersten Schnüff – ähnlich erging es der zweiten Testernase, die eine grosse Probe ergattert hat. Wow! Das traue ich mich nicht.
Nun – eine halbe Stunde später merkte ich dass der Duft dem mediterranen Garten sehr ähnelt, zumindest ist die Basis wirklich ähnlich. Was sagt man dazu? Geld gespart!
Es ist eigentlich seltsam dass so ein Duft-Liebhaberin wie ich bislang noch kein eigenes “richtiges” Parfüm als eigen nennen konnte!
Verschenkt habe ich bereits eins – No. 5, den Klassiker schlechthin, an meine Mutter, die Frau die immer alles für ihre Kinder gemacht hat.
Zum Teil ein bisschen zu viel – als ich auszog, wusste ich nicht wie man Wäsche wäscht bzw. dass Klopapier nicht automatisch im Bad nachwächst 😉 natürlich hat meine Mama aber auch immer gearbeitet…
Ein Vorbild – aber auch eine Warnung, dass wir Frauen nicht alles machen sollen/müssen und nicht so lange warten sollten uns die kleinen, schönen Dinge des Lebens zu gönnen!
Nun ist mein Gewissen ja ganz gut, denn immerhin hat meine Mama vor mir ein Parfum bekommen. Und nun auch ich!
Das war die wichtige Vorgeschichte, das erklärt auch warum es etwas Besonderes für mich ist. Ein Genuss die winzige Verpackung zu öffnen und den Flakon heraus zu nehmen, der so gross ist wie eine Streichholzschachtel. Der Verschluss ist ebenfalls aus Glas und mit einer winzigen Folie versiegelt, dazu mit einem Faden und einem schwarzen Wachssiegel mit eingeprägten Chanel-Logo.
Aufmachen kann ein wenig krampfig ausfallen 🙂 aber ich habe es geschafft ohne alles zu verschütten. Meine Finger duften aber immer noch.
Der Duft ist dem Eau de Parfum natürlich sehr ähnlich, jedoch hat das Eau de Parfum eine zusätzliche fruchtigere Komponente in Richtung AprikoseLitchi, die bei dem Parfum kaum noch vorhanden ist. Hier steht die Eleganz und Kraft des Duftes im Vordergrund, die Blüten (Rose, Jasmin) und die Früchte (Orange, Grapefruit, Litchi) sind in der schwer-schwülstigen orientalischen Grundlage verborgen.
Der Duft ist jedoch nicht süss oder klebrig sondern sehr sexy und feminin.
Die Haltbarkeit ist natürlich der Knaller, einige Tropfen auf dem Hals reichen aus um ordentlich zu duften…
Wer seinen Duft gefunden hat, ob es Guerlain oder Chanel ist, sollte sich auf alle Fälle das Parfum davon gönnen bzw. schenken lassen. Parfüms sind sehr sparsam und intensiv. Das Gefühl des Kostbaren ist es schon alleine wert, und die Flakons…
Kleiner Hinweis am Rande: Aufgrund des horrenden Preises im Duty-free schauen.
Ich habe erstmal Duftverbot, ganz klar, aber ich denke sobald meine Flasche L’Instant de Guerlain leer ist, also nächstes Weihnachten 😉 werde ich das Parfüm versuchen zu ergattern. Davor müssen allerdings noch einige andere Flakons dran galuben!