Bloggt Kinder, bloggt!

Ja, nun hat die ZEIT schon den Blogg entdeckt, der SPIEGEL brachte die Selbstentblössung auf die Titelseite, und nun:
FROSTA! Die bloggen auch! Ist das nicht herrlich?
Hier: http://www.blog-frosta.de/
Machen die doch ein göttliches Bami-Goreng in der Tüte, der zwar nicht ökologisch korrekt ist – aber kurz davor.

Sehr interessant, dann werde ich denen jetzt gleich mal erzählen dass da zuviel Paprika drin ist. Das mag ich nämlich nicht.

Knoblauchalarm

Trotz der Hitze wird gegrillt was das Zeug hält. Ich sehe meine Nachbarn bald mit Rauchvergiftungen im Krankenhaus, denn grillen ohne chemische Hilfsstoffe können die einfach nicht.
Ich bleibe bei kaltem Essen und meiner Knoblauch-Leidenschaft und gebe gerne dieses Tzatziki-Rezept weiter, wenn auch unter Vorbehalt. Ich übernehme keine Haftung für einsame Nächte auf der Couch!
Also, was braucht man?

– 1 leckere grosse Gurke
– 1 500ml Becher Joghurt
– 2 Tüten Joghurt-Dressing der Firma Lebensbaum
– Olivenöl
– 2 grosse Zehen Knoblauch (oder auch mehr 🙂 )

Joghurt mit 2-3 Esslöffel Olivenöl und den Tüteninhalt gut verrühren. Knoblauch winzig hacken, auf keinen Fall pressen! Die Gurke halbieren, entkernen, kleinschnippeln. Alles in die Joghurt-Matsche hinein, umrühren, servieren.

Aus den Gurkenresten kann man übrigens ein wunderbares Gesichtswasser machen. Einfach Saft auffangen, mit etwas Gesichtswasser mischen und in den Kühlschrank auf bewahren. Wirkt erfrischend und astringierend…

Ach ja, gegen Koblauchmief hilft Petersilie, Milch und Schokolade – alle als innerliche Anwendung 🙂

Lecker Tomatensalat

Ich mag keine Tomaten – zumindest keine Holland-Wasserbomben die in einheitlicher Geschmacklosigkeit in Salaten rumtummeln, Saucen verwässern und jahrelang im Kühlschrank dekorativ verharren ohne zu verderben.
In Kombination mit geschmacklosen Mozarella ein besonderer kulinarischer Alptraum.

Natürlich habe ich eine Alternative entdeckt, denn ich liebe Tomaten mit Geschmack!

8 Demeter Tomaten
1 Bio-Mozarella von Denree
Tomatenwürzsalz von Lebensbaum
Olivenöl & Aceto Balsamico
und zwar diesen:
Villa Franatoni Balsamessig aus Modena kbA

Runge
Waldstr. 34
68623 Lampertheim
(…leider ist der schwer zu kriegen!)

Dann alles schön kleinschneiden, ordentlich würzen und zu leckerem Ciabatta reichen.
Und dazu ein ordentliches, kaltes (bei der Hitze besser alkoholfreies 🙂 ) Bier.

Schönes was schöner macht…

Modeschmuck ist eigentlich kein Thema – nur echte Brillianten machen glücklich.
Es gibt aber ein Label, wo auch ich glatt schwach werden könnte, nicht ganz billig aber mit vielen originellen schönen Sachen.
Das dänische Label hat sich auf dem deutschen Markt mittlerweile durchgesetzt und ist kein Insider mehr – Douglas bietet nun PILGRIM an.
PILGRIM hat eine Linie, mit der sie für Ärzte ohne Grenzen sammeln, die MSF – Medecines sans Frontieres. Viel haben sie nicht gesammelt bislang, ich finde das aber RICHTIG TOLL!
Die Stücke werden sozusagen gespendet, die Herstellung übernimmt PILGRIM und auch die Händler verdienen nichts daran. Was man zahlt, bekommt MSF dann auch komplett – ich werde gleich mal schauen womit ich nächsten Monat dann mein Konto plündere, denn es ist sogar für einen guten Zweck.

Es ist so heiss…

fürchtelich heiss, mein Konto ist explodiert (Monatsende? nö, Dauerzustand 🙂 ) und keine Besserung in Sicht.
Mein goldener Lidschatten steht noch im Laden und ich passe nur noch in Birkenstock-Schuhen.
Also habe ich mir Gedanken gemacht wie man das, was man lindern kann, lindern tut – die Hitze, denn das mit dem Konto wird wohl nix.

Folgende Regeln:
-Viel trinken. Ja, das weiss ja jeder, nur trinken die meisten literweise kühle Säfte, oder gar Bier! können ohne ihren Kaffee nicht mal die Hand zum Telefon heben oder saufen Coca-Cola Light. Das Zeug hat bestimmt die Inquisition erfunden 😉
— Was ihr trinken sollt? Tee! Und Früchtetee, Ayurveda-Tees wer mag, Kräutertees sind zwar auch eine Strafe aber sehr gut bei dieser Hitze. Denkt daran was die Araber so trinken in der Wüste!!

-Siesta… Das Wort ist bei deutschen Arbeitgebern nicht bekannt, das ist mir klar. Wenn möglich, längere Mittagspause und wichtige Termine auf den frühen morgen schieben, wo der Kreislauf noch fest auf beiden Beinen steht. Für die Hausfrauen: Nicht bewegen! Verschiebt das Shoppen aufs Katalogblättern oder Mitternachts-Online-Bestell-Orgie.

Und was soll man anziehen?
– Männer: keine kurzen Hosen! Bitte! Wir haben das nicht verdient! Ausnahme: Male-Models und Profisportler die als Male-Models arbeiten. Dünne Baumwolle und Leinen, helle Sachen die schön weit sind. Deo nicht vergessen 😉
– Frauen: das gleiche! Klebende Kleidchen sind nicht kleidsam. Zu wenig Stoff mag sich angenehm anfühlen, das täsucht jedoch… Der Stoff kann die Körperfeuchtigkeit nicht aufnehmen und weiterleiten, also klebt man im eigenen Saft. Deshalb, lass flattern, transparent ist auch sexy 🙂

Und jetzt lasst uns beten – es möge regnen ! Gerne auch auf mein Konto, schnieff.