Lecker Tomatensalat

Ich mag keine Tomaten – zumindest keine Holland-Wasserbomben die in einheitlicher Geschmacklosigkeit in Salaten rumtummeln, Saucen verwässern und jahrelang im Kühlschrank dekorativ verharren ohne zu verderben.
In Kombination mit geschmacklosen Mozarella ein besonderer kulinarischer Alptraum.

Natürlich habe ich eine Alternative entdeckt, denn ich liebe Tomaten mit Geschmack!

8 Demeter Tomaten
1 Bio-Mozarella von Denree
Tomatenwürzsalz von Lebensbaum
Olivenöl & Aceto Balsamico
und zwar diesen:
Villa Franatoni Balsamessig aus Modena kbA

Runge
Waldstr. 34
68623 Lampertheim
(…leider ist der schwer zu kriegen!)

Dann alles schön kleinschneiden, ordentlich würzen und zu leckerem Ciabatta reichen.
Und dazu ein ordentliches, kaltes (bei der Hitze besser alkoholfreies 🙂 ) Bier.

Schönes was schöner macht…

Modeschmuck ist eigentlich kein Thema – nur echte Brillianten machen glücklich.
Es gibt aber ein Label, wo auch ich glatt schwach werden könnte, nicht ganz billig aber mit vielen originellen schönen Sachen.
Das dänische Label hat sich auf dem deutschen Markt mittlerweile durchgesetzt und ist kein Insider mehr – Douglas bietet nun PILGRIM an.
PILGRIM hat eine Linie, mit der sie für Ärzte ohne Grenzen sammeln, die MSF – Medecines sans Frontieres. Viel haben sie nicht gesammelt bislang, ich finde das aber RICHTIG TOLL!
Die Stücke werden sozusagen gespendet, die Herstellung übernimmt PILGRIM und auch die Händler verdienen nichts daran. Was man zahlt, bekommt MSF dann auch komplett – ich werde gleich mal schauen womit ich nächsten Monat dann mein Konto plündere, denn es ist sogar für einen guten Zweck.

Es ist so heiss…

fürchtelich heiss, mein Konto ist explodiert (Monatsende? nö, Dauerzustand 🙂 ) und keine Besserung in Sicht.
Mein goldener Lidschatten steht noch im Laden und ich passe nur noch in Birkenstock-Schuhen.
Also habe ich mir Gedanken gemacht wie man das, was man lindern kann, lindern tut – die Hitze, denn das mit dem Konto wird wohl nix.

Folgende Regeln:
-Viel trinken. Ja, das weiss ja jeder, nur trinken die meisten literweise kühle Säfte, oder gar Bier! können ohne ihren Kaffee nicht mal die Hand zum Telefon heben oder saufen Coca-Cola Light. Das Zeug hat bestimmt die Inquisition erfunden 😉
— Was ihr trinken sollt? Tee! Und Früchtetee, Ayurveda-Tees wer mag, Kräutertees sind zwar auch eine Strafe aber sehr gut bei dieser Hitze. Denkt daran was die Araber so trinken in der Wüste!!

-Siesta… Das Wort ist bei deutschen Arbeitgebern nicht bekannt, das ist mir klar. Wenn möglich, längere Mittagspause und wichtige Termine auf den frühen morgen schieben, wo der Kreislauf noch fest auf beiden Beinen steht. Für die Hausfrauen: Nicht bewegen! Verschiebt das Shoppen aufs Katalogblättern oder Mitternachts-Online-Bestell-Orgie.

Und was soll man anziehen?
– Männer: keine kurzen Hosen! Bitte! Wir haben das nicht verdient! Ausnahme: Male-Models und Profisportler die als Male-Models arbeiten. Dünne Baumwolle und Leinen, helle Sachen die schön weit sind. Deo nicht vergessen 😉
– Frauen: das gleiche! Klebende Kleidchen sind nicht kleidsam. Zu wenig Stoff mag sich angenehm anfühlen, das täsucht jedoch… Der Stoff kann die Körperfeuchtigkeit nicht aufnehmen und weiterleiten, also klebt man im eigenen Saft. Deshalb, lass flattern, transparent ist auch sexy 🙂

Und jetzt lasst uns beten – es möge regnen ! Gerne auch auf mein Konto, schnieff.

Und noch ein Duft

Man merkt, ich bin auf der Suche nach einem neuen Freund fürs Leben – das ultimative Parfüm.
Düfte sind ja nun sehr stimmungsabhängig, und ja, momentan bin ich sehr kämpferisch 😉
Zumindest habe ich heute etwas getestet was super zu einem Mann, einer Kampflesbe oder einer herben Intellektuellen passen würde. Igitt – so viele Vorurteile auf einen Haufen 🙂
Mal im Ernst: Ein herber, klassischer Duft von Hermès namens Eau de Orange Verte.
Grüne Orange ist denn auch die Kopfnote, herb aber nicht bitter, sehr frisch. Nach einer Phase die leider ein Tick nach 4711 riecht, also stark nach einem klassischen Rasierwasser (muss an mir liegen, vielleicht bin ich im tiefsten Innern doch eine Kampflesbe, ich hab’s ja gewusst…die Intellektuelle wäre mir lieber 😉 ) wird der Duft sanft und… seifig. Ein bissel.
Sehr sauber riecht man damit – das ist ja auch so eine Sache. Früher hat man sich nämlich mit den Eaux de Cologne gewaschen (sonst eher gar nicht gewaschen, uaaaah!) und man musste entsprechend dann auch sauber riechen.

Es gibt auch hierzu natürlich eine komplette Körperlinie und sogar Bonbons. Schön, aber nur inden Shops erhältlich, sind drei kleine Purse-Grössen die man bequem mitnehmen kann um sich unterwegs zu beduften. Man muss sagen dass der Duft verhältnismässig bezahlbar ist (35 Euro die kleinste Pulle), allerdings handelt es sich dabei immer nur um ein Eau de Cologne, also eine sehr leichte Komposition mit einem Mindestmass an Parfümstoffen.

Für den Sommer ein toller Duft den sich beide im Bad teilen können.

Schatzi! Schaaahatz! Ich glaube Du brauchst mal wieder einen neuen Duft – und guck mal, den kann ma ganz einfach bei Douglas bestellen 😀

Bei Frau Hauschka zu Besuch

Ich habe Frau Hauschka besucht: Es ist nur eine von einigen (nicht vielen…) und sie versteckt sich in einem malerischen Ort namens Emmerthal in Niedersachsen, wo sich die Füchse und auch sonst irgendwelche Hausfrauen Gute-Nacht sagen.

Naturkosmetikpraxis ROSALIE Annette Wellner
Dr. Hauschka Gesichts- und Körperbehandlung
Valentinistr. 16a
31860 Emmerthal
Telefon: 05155-1802
Fax: 05157-1304

Sie müsste auch eine Homepage haben aber ich weiss es nicht mehr…

Die Frau Hauschka aka Wellner ist schon lange dabei, seit 12 Jahren die eigene Praxis und vorher bei LOGONA.

Los ging das mit einem kurzen Gespräch über Haut und Probleme, eine sogenannte Hautdiagnose. Nun, da konnte sie mir nicht viel Neues erzählen 🙂 klaro.
Dazu trug sie ein welche Produkte und vor allem WIE sie angewendet werden sollten – auf einen persönlichen Schönheitspass, den ich mitnehmen durfte.
Während sie mir ein Fussbad verpasste mit anschliessenden Eincremen – das ist Standard! – quatschten wir nett.
Dann gab es das komplette Programm: Gesichtswaschcreme, Bedampfung, Reinigung, Maske ( die Schlamm-Monster Maske aus Tonerde), Eincremen. Natürlich alles mit den “richtigen” Produkten.
Bei über 30 Grad habe ich auf abschliessende Make-up verzichtet.
Und was ist nun so toll dran?
Hmmm… ich schwebte von der Liege runter und fühlte mich total entspannt. Obwohl sie die gleichen Sachen benutzt hat, die eh schon lange mein Bad bevölkern. Es ist wohl die Streicheleinheit der Seele die dabei unbezahlbar ist.

Dabei habe ich ein paar Tricks mitgenommen: Wenn man sich das Gesicht mit Waschgel oder Waschcreme oder oder zum Waschen schon mal eingeschmiert hat, statt mit Wasser mit einem nassen Schwamm sanft abnehmen. So gut wie ein Peeling, nur viel sanfter.
Nicht vergessen: Gut auswaschen und regelmässig einen neuen Schwamm kaufen (2 Stück kosten ein Euro, das geht..)

Und ihr absoluter Geheimtipp: Gesichtwasser bzw. Tonic nicht abnehmen sondern gleich die Creme oder das Öl drauf. Das gibt extra Feuchtigkeit und die Wirkstoffe werden in die Haut rein-emulgiert. Naja, zumindest in die erste Hautschicht.

Und sonst? Viel trinken und sich mit dem Spiegelbild abfinden, denn:
WIR sehen uns ganz anders als unsere Umwelt.

Einen Rat kann ich allerdings nicht befolgen: Die Finger von ständig neuen Produkten zu lassen. Neeeeiiiiinnnnnnn… nein nein nein – DAS GEHT NICHT.