Gucci Online Shop

Der Weltuntergang naht: Auch die Fashion-Victim Marke GUCCI ist jetzt im Onlinebusinnes eingestiegen.

Der Auftritt des Shops ist trotz zum Teil langer Ladezeiten (Flash…) wirklich gelungen.
Unter http://www.gucci.com/de/index2.html ist der deutsche Onlineshop, wo ich nach kurzem Schauen eine kleine Tasche und passende Schuhe, ein Tuch, ein Gürtel sowie eine Brieftasche im Einkaufskorb hatte. Allerdings habe ich im Schweisse meines Angesichts mindestens 30 Minuten gebraucht.
Ergebnis?
Schlappe 2295 Euro.
Da aber der passende Schlüsselanhänger nicht lieferbar war, habe ich die Bestellung dann doch nicht abgeschickt.
😀

Tom Ford Black Orchid

Ich dachte ich hätte es bereits kundgetan…?
Schon wieder keine Neuheit, aber dafür eine ausgetüftelte Beschreibung:
Dieser Duft riecht nach S E X & L U X U S.

Okay, das sind Sachen die Tom Ford kennen dürfte, der nach seinem Ausstieg bei GUCCI hier und da werkelt, Brillen entworfen hat und für Estée Lauder eine Sonderkollektion Make-Up und das neue Youth Dew Amber Nude (riecht nach alter Oma oder Chanel No.5) kreierte.

BLACK ORCHID ist allerdings der Hammer und lohnt jeden Cent (ab €55 für 30ml).
Die schwarze Verpackung ist ein Entwurf aus dem Hause Lalique und schafft den Grenzgang zwischen viktorianischem Kitsch und moderner Dekadenz.

Der Duft allerdings ist schwer zu beschreiben: Eine florale Wucht trifft die unvorbereitete Nase, ohne jedoch das vanillige oder moschusartige Künstliche, was so häufig vorkommt. Eine Süsse die sich aus klebrig-reifen Johanisbeeren speist, und angeblich auch noch aus schwarzen Trüffeln (diese riechen allerdings nach Knobi?!).
Der Duft wird allerdings ganz zahm nach einer Weile, und ist sinnlich sanft, ohne verstörend zu sein.

Insgesamt ist dieser Duft wirklich aussergewöhnlich, wenn ich auch nicht sagen kann ob er auch unverkennbar ist.

Auf alle Fälle steht er ganz oben auf meiner Wunschliste, schon alleine weil er innerhalb einer preislichen Schmerzgrenze ist und sehr sparsam zu verwenden ist.

Hermés Onlineshop

Nun sind alle Hemmungen gefallen:
Wenn selbst DAS Traditionshaus HERMÉS einen Onlineshop für Deutschland anbieten will, dann werden wohl bald alle nachziehen.
Ich würde gerne meinen Monatslohn in einem Tuch investieren, und dazu würde ich ungerne ein Ladengeschäft betreten, wo ich mich geschäftstüchtiger Verkäuferinnen erwehren muss, die mir die Handtasche für €15 000 ans Herz legen wollen.
Oder wo sie mich gar nicht erst reinlassen?!

Sollten die dem Beispiel DIORS folgen, wären Portokosten sogar inklusive, was die noble Kundschaft bestimmt zu würdigen weiss.

Derweil kann man auf der Seite sehr nett surfen, und die grafischen Kunstwerke bewundern oder sogar Tic-Tac-Toe spielen.
Wunderschön.

PRADA Eau de Parfum

Ich rieche heute nach PRADA:

…mit einer Note, die betont persönlich ist.

Eiegntlich ist mir gerade schon fast schlecht, denn das Eau de Parfum ist so intensiv, das drei grosszügige Sprüher definitiv zwei zu viel sind.
Der Flakon kommt sehr schick schlicht daher und oben neben dem Deckel ist ein Metallplättchen, wo die Duftbestandteile beschrieben sind. Amber, Sandelholz, Tonka, lauter exotisches Gemüse.
Einfach mal bei Douglas vor Ort gucken 🙂
In der Tat hat Miuccia, die Chefin von Prada (da kommt auch die Zweitlinie MIU MIU her, fürs jüngere aber ebenso betuchte Publikum) hat einen Supercoup gelandet. Der Duft ist recht unverkennbar und hat eigentlich auch keinen Namen.
Die Süsse ist eher holzig ledrig, kein Hauch von Blümchen. Im Verlauf des Tages hält der Duft was er verspricht und umweht mit einem Hauch tragische Eleganz die Trägerin, ohne sich gross zu verändern.
Allerdings umweht es mittlerweile auch schon ganz schön viele Damen, trotz des unbescheidenen Preises.

Was nun nicht passieren darf, um diesen Duft einzigartig zu machen oder bleiben zu lassen: Bitte kein PRADA No.2!
Es gibt bereits eine Light Version und eine für den Herren.

Besser wäre es gewesen einen Unisex Duft zu schaffen, so wie das Hermés Eau de Orange Verte. Identifikation pur.