Dr. Hauschka Neem Nagelöl

Nie wieder ungepflegte Männerhände!

Diese Mission spricht natürlich auch Frauen an, aber dieses Produkt kann ich mir so recht nach dem Gusto der Herrenwelt vorstellen.

Ein Öl im Dosierspendern mit einem leichten Geruch nach Garage 😉 – das ist der Neem! der schnell einzieht und einfach schöne Fingernägel macht, ohne Polieren, schnippeln und andere zeitaufwändigen Quälereien (wofür Frauen normalerweise sogar Geld bezahlen ->Maniküre).

Nach zwei bis drei Anwendungen ist die Nagelhaut nicht mehr rissig und die Nägel sehen gesund und gepflegt aus. Wirkt übrigens auch Wunder an den Füssen.

Das Öl kostet zwar knapp 18 Euro, was ich recht viel fand, aber auch hier muss ich gestehen dass die Wirkung es in sich hat, und es ist sehr sparsam anzuwenden.
Leider tropft bei einmaligen Drücken jede Menge Öl heraus – nichts für Bewegungslegastheniker wie mich.

Maharishi Ayurveda Pitta Shampoo

EDIT: Und es wirkt und wirkt und wirkt… Ich hab’ die Haare schön! 😉



Was hat mich das wieder an Nerven gekostet, diesen Produktnamen aufzuschreiben!
Egal, das ist ein ayurvedisches Shampoo – und obwohl ich von Ayurveda keine Ahnung habe, glaube ich dass es hilft, wenn es auf der Packung steht 😉

Da meine Haare in ihrem katastrophalen Zustand verharren (haha, tolles Wortspiel) werden jetzt sämtliche erhältliche Shampoos ausprobiert. Dieses Pitta Shmapoo wird gewiss länger getestet!

Der Duft ist krautig und lasch, Gott sei Dank! und die bräunliche Flüssigkeit sieht nicht aus als ob es meine Haare überzeugen könnte, ein wenig dünnflüssig, was aber den Vorteil mit sich bringt dass es sich gut verteilen lässt. Es schäumt auch gut und eignet sich für häufige Haarwäsche bei feinen Haaren, wie es die Verpackung verspricht 🙂

Tatsächlich hat es mir geholfen und ich sah heute nicht mehr ganz so hoffnungslos aus.
Danke! Und mit Ayurveda beschäftige ich mich vielleicht dann doch noch…

BDIH Zertifikat, klar – und kosten? ca. 9 Euro.
Für dünnes und rötliches Haar.
Die INCI:

Aqua
Coco glucoside
Lauryl glucoside
Disodium cocoyl glutamate
Sodium PCA
Hydrolized wheat protein
Hydrolized wheat gluten
Sapindus trifoliatus Linn
Acacia concinna
Santalum album Linn.
Emblica officinalis Gaertn.
Nymphaea odorata
Vetiveria zizanoides (Linn.)
Cuscuta reflexa Roxb. Hibiscus rosa-sinensis Linn.
Polyglyceryl-5-laurate 16
Xanthan gum
Potassium sorbate
Citric acidum
Aniba rosaeodora

Heute

…ist alles doof, bis auf das Wetter.

Um mich aufzuheitern, fasele ich mal meine nicht erfüllbaren Must-haves zusammen:
-COUDRAY Musc et Freesia – Parfüm!
-Einen Legacy Ring von Tiffany’s – Glitzi!
-Eine Woche 5* an der Ostsee mit Hauschka-Behandlung – Urlaub!
-Ein paar schöne bequeme Schuhe – Schuhe! (=Antidepressivum)

…aber das macht auch alles nicht glücklich. Einen LOTTO-Gewinn? – macht auch nicht glücklich, aber sicher einiges leichter.

Audrey Tatou für Chanel No. 5

Wie eine Quelle berichtet, hat CHANEL für den legendären Duft Chanel No. 5 die französische Schauspielerin Audrey Tatou engagiert, eine wunderhübsche und hochgradig französische Schönheit.
Sie wird wohl 2009 den neuen Werbespot zieren und damit Nicole Kidman ablösen, deren eingefrorenes Botoxlächeln sicherlich keiner vermissen wird 😉

Audrey Tatou ist bekannt geworden mit dem Film Die fabelhafte Welt der Amélie und hat mit Zusammen ist man weniger allein eine zweite liebenswerte und leichte Komödie gedreht.

GUERLAIN L’heure bleue

Ein Duftklassiker aus dem Jahre 1912 – ein Duft der entdeckt werden will und Teil jeder Parfumsammlung sein sollte.
Ob er auch tragbar ist, kann man schwer sagen.

Er braucht lange um den Duft zu entwickeln und ist erstmal rauh und flach wie ein Stück altes Metall. Metallisch ist der Duft jedoch nicht, eher der Geruch nach alter Werkstatt wo Metallspäne rumliegen. Dabei auch sanfte weiche Töne, die nicht aus der Natur entstammen – Aldehyde.
Für mich ein absolutes No-Go, hier aber erst der Auftakt zum olfaktorsichen Wahnsinn.

Der Duft ist in der Kopfnote ölig – Bergamotte, und davon nicht zu wenig. Ich liebe Earl Grey, deshalb hielt ich es wirklich gut aus mit diesem sehr gewichtigen, öligen Duft auf der Haut der gelichzeitig alle olfaktorischen Sinne anspringen lässt. Obwohl es nun einige Tage her ist, kann ich genau diesen aromatisch-öligen Duft genau aus meinem Gedächtnis abrufen. Dabei ein Hauch Mottenkugel 😉 also wieder Aldehyde, diesmal im Übergang zu Benzoe. Angeblich begleitet von Blumen wie Veilchen und Tuberose…

Aber es riecht trotzdem nicht abstossend – es duftet einfach faszinierend, wie ein abstraktes Gemälde das man nicht “versteht” auf Anhieb liebt.

Nach Stunden wird der Duft einfach weich und sanft. Tonkabohne und Vanille sorgen für einen hautnahen Duft, sind jedoch überhaupt nicht süss und holzig wie die heutigen Düfte die die einzelnen Ingredienzen rausschreien.

Die blaue Stunde, der Übergang von Tag zu Nacht wenn alles im blauen Licht eingetaucht ist und es langsam stockdunkel wird… Man weiss gerade nicht wo man genau ist, ein Übergang zwischen Wach und Schlaf, man ist jeodch noch unterwegs und lange nicht zu Hause – der Weg liegt vor einem.
Der Duft spiegelt den Übergang zu einer neuen Zeit, zum neuen Jahrhundert. Er wurde sicherlich modernisiert und den heitigen Näschen angepasst, dennoch ist es seltsam faszinierend, abstossend und anziehend zugleich.

Nach ausgiebigen Testen war ich soweit diesen Duft den man ohnehin nur schwer bekommt aus dem Laden zu entführen, wurde aber von meinen zwei liebsten Einkaufsbegleitern wieder auf dem Boden der heutigen Zeit gebracht.

Beide behaupteten gelichzeitig dass der Duft “sauber” rieche wie frischgewaschen, und dass es sie zudem an Omas Seife erinnert. Die aus dem Gästebad. Da sass ich nun: Ein Mann, eine Frau, nicht verwandt, aus verschiedenen Landstrichen, mit ein und derselben Erinnerung: Oma.
Wie soll man sich das so ein historisches Schätzchen gönnen?

Ich habe es gelassen, denn ich denke der Duft ist nicht so tragbar – er würde mich ständig beschäftigen und ablenken. Zu viele Facetten!

Wie findet Ihr den Duft?