Sonntagsumfrage

Ich weiss nicht was Ihr alle gestern abend gemacht habt, ich habe mich jedenfalls bekochen lassen und fremdgesehen – der neue gehypte TATORT Kommissar in Hamburg zeichnete sich gestern durch einen knackigen, zur Schau gestellten Körper und eine vor Brillantine triefende Haarpracht.
So gestylt gehen nicht alle zur Arbeit!

Ich denke gerade über eine erfolgreiche Unternehmensberaterin nach. Hübsch, lange Haare bis zum Po, schöne Haut – und sie schminkt sich nie. Objektiv betrachtet würde ein bisschen Wimperntusche und Rouge ihr ein wenig mehr Ausdruck verleihen und sie etwas markanter rüberkommen lassen – auf der anderen Seite ist Make-up kein Anzeichen für Kompetenz.

Ich frage mich ob Make-up im Job dazugehört.
Oder tappen wir Frauen in die eigene Falle? Wer sich zum “Weibchen” macht wird auch so behandelt?
Ist Weiblichkeit nicht selbstverständlich, kann man auf der anderen Seite sagen, ob es Make-up, Parfüm oder hochhakige Schuhe sind – wer das für unseriös erachtet, kann einfach nicht damit umgehen? Müssen Frauen sich als “Frau” im Job verstecken?

Natürlich gibt es Ausnahmen – ich schminke mich immer, und es gibt Frauen die schminken sich nie.

Also – was meint ihr dazu?
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WWW Wunderbare WeihnachtsWünsche

Nachdem ich mich diesen Monat quasi fremd-ruiniert habe – meine Freundinnen haben ja alle auf einem Haufen Geburtstag und haben sich nix gewünscht (aber wenn, dann bitte Kosmetik! 🙂 )

Daher wünsche ich mir jetzt auch mal alles mögliche.. träumen darf man ja.


Lily&Spice von Penhaligon’s ein.
Ausserdem kommt noch von DIPTIQUE Olène und L’Ombre sur l’Eau hinzu – beides köstliche florale Düfte. Wozu bescheiden sein? In der 50 ml Version ca. 50 Euro. Autsch!


Und weil ich so grässlich unsportlich bin: Ein heiles Fahrrad 🙂 Radfahren soll besser als Joggen sein weil es die Knie nicht überlastet.

Brillanten (Goldfassung sollte es dazu auch geben 😉 ) – viele kleine oder ein mittelkleiner…

Cashmere in jeglicher Form, genauso Seide.

Das limitierte Rosenbad von Hauschka, das es aber doch hier und da gibt, und dazu bitte gleich das schöne, neue Rosenblütenöl.

Schuhe – ich brauche ständig Schuhe! Schöne flache spitze Stiefel.

Unterwäsche. Frauen brauchen viel viel Unterwäsche. LaPerla muss es nicht sein, darf es aber!


Von Pomellato gibt eine Serie mit kleinen Goldanhängern für knapp 100 Euro das Stück in allen Formen – Schmetterling, Taube, Elefant, Pinguin, ich sage nur: DODO.

Living Nature Geschenkset Just for You

Zum Breast Cancer Awarness Month – ein ganzer Monat, der dem Kampf für das öffentliche Bewusstsein in Sachen Brustkrebs gewidmet ist, haben viele viele Kosmetikfirmen Sondereditionen in Pink herausgebracht. Die Schleife, sei es in Rot als Solidarität für AIDS-Kranke, oder eben in Pink, wird kritisiert. Es sei einfach eine Schleife anzuheften und Unterstützung nach aussen zu zeigen, anstatt tatsächlich etwas zu tun.

Die Ansprache über Kosmetikartikel, also etwas womit fast jede Frau zu tun hat, scheint wohl erfolgreicher zu sein. Auch die neuseeländische Naturkosmetikfirma Living Nature hat ein Angebot zusammengestellt, und zwar ein Körperpflegeset, das 50 ml Nourishing Hand- and Bodylotion, 50 ml Nourishing Body Wash, sowie ein 35 Gramm Seifenstück mit Manukahonig und Ringelblumenblüten enthält.

Für 19,90 Euro kann man sich selbst oder jemand anderen beschenken. 5% der Einnahmen – also ein Euro, geht als Spende an ORANGERIBBON, das sich um krebskranke Kinder kümmert.

Am besten ist es natürlich man spendet die zwanzig Euro gleich an ORANGERIBBON.

SHISEIDO Elixir Prior


Laut cosmeticsbusiness.com wird SHISEIDO zumindest schon mal für den japanischen Markt eine neue Serie herausbringen – und zwar für die Zielgruppe der 60jährigen. Nachdem der Konkurrenzkonzern KANEBO bereits eine ähnliche Serie angekündigt hat, zieht SHISEIDO mit.

Die Geriatrisierung der Gesellschaft schafft neue Konsumentengruppen, auf die eingegangen werden muss. Die heutigen jungen “Alten” gehen nicht in Sack und Asche, sondern erfreuen sich meist bester Gesundheit und einem dicken Bankkonto (Erbengeneration plus Nachkriegsgeneration). Sie sind quasi in der Mitte des Lebens, trennen sich häufig um neue Partner zu finden, sind reiselustig und internetaffin.

Denen muss man natürlich auch eine passende Creme verkaufen, zumal die Haut andere Ansprüche hat – allerdings kauft sich niemand eine Creme aufgrund solch einer Ansprache, oder? Da finde ich den Begriff “reife Haut” schon wieder eleganter. Doch das ist höhere Psychologie. Die Lösung dieses Problems wird uns in einigen Jahren schon noch von den Marketing-Abteilungen als Begriff um die Ohren fliegen.