And die Oscar goes to…

latifahqstreepmIch Depp habe gestern bis zwei Uhr nachts gearbeitet und nicht die Oscars geschaut – aber die Homepage des Osacrs zeigt mit 116 Bildern die besten Kleider 🙂
Die Trends: Schwarz oder Weiss, wer in bunt kam – meist Pinktöne, war in der Minderzahl, und das knallblaue Kleid von Freida Pinto wurde viel fotografiert
.
Angelina Jolie und Brad Pitt sahen langweilig perfekt aus – sie braucht mal ein paar Kilo auf den Rippen, oje!

Mein Oscar geht an Meryl Streep in einem Einzelstück von Alberta Ferretti in grau, sowie an Queen Latifah in einem dunkelblauen Kleid von Georges Chakra.
Auch Marisa Tomei in VERSACE sah blendend aus.
Kate Winslet sah göttlich aus in Atelier Yves Saint Laurent by Stefano Pilati, ging aber mit der Ein-Schulter Kleid doch langweilige Wege… einen Oscar gab es verdientermaßen für diese wunderschöne Frau und tolle Schauspielerin für die beste Hauptrolle.

Tilda Swinton ist wenig aufgefallen, trug eine wunderschöne Kombi von LANVIN aus Bluse und Rock in fliessendem Stoffen.

Schlimm:
Jessica Biel in PRADA (einer der schönsten Frauen in einem unförmigen Irgendwas…),
Amy Adams – schöner Schmuck, aber das Kleid von Carolina Herrera steht ihr einfach nicht (sie hätte das rote VALENTINO Kleid von Amanda Seyfried tragen sollen),
Heidi Klum, beladen mit etwa 8kg Schmuck in einem pinken Monster und schlecht gemachte Haare (das wird langsam zu ihrem Markenzeichen; merke: Zu viel Extensions rein und raus kann nicht gut sein!) und einem grottigen Make-up.
Beyonce trug einen Sofabezug von House of Derron (laut SPIEGEL ONLINE).

Miley Cyrus in was? was sollte das sein?! Schrecklich, glitzernd, mit viel Fluff – der Missgriff eines Teenagers. Sehr menschlich. Wenigstens sind ihre minderjährigen Brüste halbwegs bedeckt, das kann man heute nicht unbedingt erwarten. Sie war übrigens die erste auf dem roten Teppich, und super süß und aufgeregt, wohl ihre ersten Oscars.

Ebenfalls voll daneben gegriffen – schönes Kleid, aber falsche Farbe für sie: Natalie Portman in Rodarte. Aber sie sieht ansonsten blendend aus, so ist es wenn man jung ist!

Hier könnt Ihr auch eine Runde gaffen – http://www.oscar.com/redcarpet/?pn=gallery&g=0&i=0 und natürlich beim Kollegen perezhilton.com.

Die Bilder unterstehen dem Copyright der jeweiligen Rechteinhaber (also – nicht mir…).

ESPRIT Cosmetics

In exklusiver Kooperation mit der Drogeriekette DM wird das Bekleidungslabel ESPRIT eine dekorative Linie herausbringen, die zunächst für ein Jahr und exklusiv in Deutschland erhältlich sein wird.

ESPRIT bietet Bekleidung im oberen Preisbereich des unteren Segments an und hat den Flair der durchschnittlichen deutschen Frau. Okay, dafür bekomme ich jetzt Schläge, aber: Wenn jemand zu mir sagt er kaufe schon bessere Sachen, zum Beispiel ESPRIT, dann rolle ich nur mit den Augen.

Lustige und farbfrohe Entwürfe, Ringel und Karos, langweilige Schnitte, mittlerweile nicht mehr besonders gute Qualität für nicht ganz so niedrige Preise – das ist ESPRIT.
Wenn ein Weltraumreisender wissen möchte was vor drei Jahren modern war, sollte er in die Kollektion von ESPRIT reinschauen. Oder am besten gar nicht, denn ESPRIT macht “Strassensachen”. Da lobe ich mir den asozialen H&M Konzern, der wenigstens fleissig die Entwürfe der grossen Designer kopiert.

Was kann uns erwarten? Ich habe es noch nicht gesehen, daher müsst Ihr sagen ob es hinhaut. Ich denke es werden bunte, evtl. sogar gestreifte, farbenfrohe Verpackungen sein. Alles ein wenig bunt und frech, dazu natürlich ein paar Klassiker für die “working-class woman”.

Das Ganze kommt übrigens aus dem Hause Coty Beauty, die bereits die Düfte vermarktet.

Die dekorative Linie ist ein super Flanker zu der Mode und zu den Düften – geschickter kann Marketing nicht sein.

MARBERT Men Active Care

Gibt es irgendeine Firma die nicht ein Linie für den Herren rausgebracht hat? Neu dazu kommt nun MARBERT mit einer Pflegeseire für Herren.

Ich weiß nicht wer MARBERT benutzt? Die Marke gibt es beispielsweise bei KARSTADT.

Es gibt ein Augengel, Gesichtscreme, Rasierschaum und ein Reinigungsgel – die Basis der Gesichtspflege. Eigentlich müsste sich jemand mal aufmachen und die ganzen Männeraugencremes testen, sie sind ja immer günstiger als die für Damen. Und es müsste ja das gleiche drin sein!

BALDESSARINI Del Mar Seychelles

baldessarini_delmar_seychellesEin neuer Duft…

Separates the men from the boys – das klingt in etwa so niveauvoll wie: Boys like blondes, men like brunettes.

Die Noten: Wassermelone, Pfeffer, Muskatnussblüte, Muskatellersalbei, Tabakblätter, Eiche und braunem Wildleder, Gaiacholz.

Besonders die Wassermelone klingt interessant in der Kombi mit den Standard Männerduftnoten.

SANTE Kompaktpuder

EDIT: SANTE sagt:

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Eine Quaste, bzw. einen Pad, zum Auftragen des Puders haben wir aus hygienischen Gründen nicht beigefügt. Hinzu kommt, dass der Hauttalg, der sich unweigerlich in einer Quaste oder einem Pad ablagert, in den Puderstein zieht, sich mit diesem verbindet und der Puderstein verhärtet. Eine restlose Entnahme des Puders ist dann nicht mehr möglich.

Ich sage: Stimmt! Der Puder ist allerdings SO GUT, dass ich darüber mal hinwegsehe. Er deckt sogar einigermassen ab und hält bombig, wenn man ihn grosszügig mit dem Pinsel aufträgt. Unreine oder trockene Haut bekomme ich zumindest nicht davon, ein echtes Wunder.

Und klar: So ein günstiges Produkt (12 Euro) wird nie mit einer super-dupper Verpackung angeboten, viel zu teuer, und die Zielgruppe würde es nicht mehr kaufen. Schade. Übrigens hat SANTE auch Pinsel, und die sind super – ich habe meinen seit zwei Jahren täglich in Benutzung und er zeigt keinerlei Verschleiß. Gekostet hat er gerade mal acht Euro.


Heute folgt ein Veriss – seltene Angelegenheit, denn schlechte Produkte rezensiere ich nicht, dafür habe ich keine Zeit!

Das Produkt ist ja auch nicht schlecht – ein schöner weicher Puder mit Jojobaöl und Kamillenextrakt, erhältlich in drei Farben. Erfreulicherweise auch in der Schattierung Kalkleiste – meins!
Den hatte ich mir dann als Geschenk gewünscht. Die Puderdose fühlte sich schwer an in der Verpackung, ein gutes Zeichen, und das Produktphoto zeigte eine metallische, runde Dose. Oder so ähnlich….

Nix davon – die Dose ist eckig und aus transparentem Plastik, dafür mit einem ordentlich grossen Spiegel. Sieht nicht dolle edel aus, aber der Puder hat ja “nur” 12 Euro gekostet, und die inneren Werte sind ja wichtiger. Dann versuchte ich dahinterzukommen wo man die Puderquaste versteckt haben könnte… knibbelte an der Verpackung, guckte und schüttelte – Nix!

Warum? Es gibt keinen Applikator, kein Schwämmchen, nix. Auf der Verpackung steht: Ein Catwalk Produkt – hat schon mal jemand gesehen wie er/sie/es auf dem Catwalk einen Pisdel auspackt? Nein, bestenfalls ein Döschen mit Schwämmchen fürs Näschen.

Was ist denn der Sinn einen Kompaktpuders? Man kann es mitnehmen und unterwegs schnell nachpudern. Richtig!

– Wie, Du hast nicht einen Puderpinsel mit, der deine Handtasche vollstaubt? Kann ich gar nicht verstehen…

Ein Gnadenpunkt für dieses Produkt und die Frage lautet: War es ein Mann, der diese Verpackung entworfen hat?

(Das erinnert mich an das Duschgel mit Schraubverschluss aus dem gleichen Hause (von der Marke LAVERÉ) das immer noch traurig im Bad steht, da Benutzung zu aufwendig!)