Was bringt uns durch den Winter?

Bei mir sind es derzeit die öffentlichen Verkehrsmitteln, die mich durch den Winter transportieren – nichts geht mehr!

Dieses Wetter ist aber toll – für Haut und Haare meist weniger, aber man kann ja so seine Vorteile herausziehen.

Denn – es macht schlank wenn man durch den Schnee stapft! Die Haut wird ordentlich durchblutet, die Lungen bekommen endlich eine vernünftige Portion Sauerstoff. Geht also raus, am besten tagsüber um so auch ein wenig Licht zu tanken: Mittagspause, eine Haltestelle früher aussteigen, am Wochenende auf kurze und schnelle Spaziergänge.
Aufwärmen: nicht mit Alkohol, aber mit Tee. Denkt an die Kalorien 😉

Baden und cremen – ohne Handcreme, Creme-Make-up und Pflegeölen geht im WInter gar nichts. Doch alles cremen nützt nichts, wenn man zu wenig trinkt. Gerade bei so einer Kälte tendiert man eher dazu viel zu essen, aber wenig zu trinken. Feuchtigkeit für die Haut kann man aber nur sehr begrenzt von außen zuführen, das meiste muss von innen kommen. Ungesüsste Tees (bitte solche ohne Zusatzstoffe, gerne mit Biosiegel, da Tee gespritzt wird und vor Pestiziden sonst nur so strotzt) wärmen und füllen die Feuchtigkeitsdepots auf. Schickes Wort, das – Feuchtigkeitsdepot! Werbedeutsch für Anfänger…

Und hier ein paar von meinem liebsten Produkten bei diesem Wetter:
WELEDA Granatapfel Duschgel – das ist eigentlich mehr ein Duschöl. Herrlich pflegend.

GRÜNE ERDE Sensitiv Shampoo – sehr mild, sehr pflegend, genau richtig bei trockenen Haaren. Riecht ausserdem nach Sommerwiese.

Alle Handcremes: Weleda Granatpfel, Sanddorn, Lavera Basis (günstig und sehr pflegend, leider sonst unsexy)…

Bodylotion und -öle: Je milder, desto besser. Im Winter rieche ich zwar gerne zitruslastige Sachen, doch die Haut findet das doof, sie ist ja soo reizbar! Daher greife ich da auf milde Produkte zurück, wie die Hauschka Rosenlotion. Die ist leider teuer und schnell alle – aber sehr schön. Zieht schnell ein, klebt nicht, der Juckreiz wird gestillt, und duftet angenehm. Ansonsten liebe ich von LOGONA die Lotion in der orangenen Flasche für Kinder – mit knapp 7 Euro ebenfalls kein Schnäppchen. LOGONA Kids macht aber schon alleine aufgrund der durchgeknallten Verpackung gute Laune!

Baden tue ich mit Salz, dem super-duper Primavera Badeöl (das jeden Cent wert ist, von dem ich leider aber auch mindestens 12 Stunden schlafen muss) und alles von WELEDA, weil ich es überall bekomme und lange hält (immerhin auch nicht ganz billig).
Badezusätze mit Lebensmitteln stehe ich skeptisch gegenüber – ich trinke die Milch lieber als sie in mein Bad zu schütten.
Von Honig ganz zu schweigen.

Auch hier ein kleiner Warnhinweis – nicht zuviel! Wir sind eh alle zu sauber, duschen zu viel, zu lange und mit zu viel “Waschzeug”. Das bekommt der Haut nicht.

Ach ja – Sex. Ganz wichtig ist Sex: Stärkt das Immunsystem, verbraucht Unmengen von Kalorien und schüttet Endorphine aus wie keine Schokolade es vermag. Heizung an, Licht aus und viel Spass!

KUSMI Detox macht nicht schlank, aber ein gutes Gewissen!

kusmi_detoxIch detoxe!

Willkommen im Denglisch-Bereich – detoxen heisst entgiften und genau das soll dieser wundervolle Tee tun. Oder dabei “helfen”. Oder die Entgiftung “fördern” – denn wirklich entgiften täte nur eine fiese Hungerkur, zu der ich nicht bereit bin.

Der grüne Tee ist mit Mate und Verbena versetzt und schmeckt zitronig frisch. Er wirkt entwässernd, hungerstillend (na ja!) und enthält so viel Koffein, das der Kreislauf sich genötigt fühlt, anwesend zu sein.
Die Pariser Teefirma KUSMI ist übrigens irgend etwas ganz tolles und luxuriöses (überteuertes?!) und war in der VOGUE – aber ehrlich, die Tees schmecken einfach lecker.

So weit so gut. Tatsächlich schaffte ich es mit dem Tee zwei (!) Tage weniger zu essen. Weniger heißt eine für eine Frau angemessen Portion und nicht so viel wie der Kerl mir gegenüber (oder mehr…) und weniger heißt nicht zwei mal am Tag warm, und nicht bis zehn Uhr abends. Der Tee ist dabei eine gute Stütze, weil er das Vorhaben zumindest geistig unterstützt.

Abnehmen ist damit nicht unbedingt drin, aber etwas anderes – die Regulierung der Nahrungsaufnahme. Wieder normal essen, nicht zu viel, nicht zu fettig.

Der Tee ist leider teuer – eine 25g Dose loser Tee kostet 3,50. Und der ist noch nicht mal öko! Schwacher Trost: Die Teedose ist sehr hübsch. Noch schwächerer Trost: Es bleibt weniger Geld für Schokolade über 😉

Meine Alternative: Einen Rooibos-Tee zum Detox Tee umfunktionieren. Davon (ohne Milch&Zucker) so viel trinken wie es geht. Hat fast den gleichen Effekt, ist aber günstiger!

Haariges Drama

Was sagt mir das, wenn meine LeserInnen meine Haare doof finden? Und ich meine Haare DOOF finde?

Heute morgen saß ich bereits (ohne Termin) meiner lieben Friseurin auf dem Schoss. Schlechtes Gewissen. Angst. Sagt sie was? Soll ich nicht gleich woanders hin? Was sagt sie dann?

Sie grinste sich einen – sie ist die erste Friseurin bei der ich seit Jahren bin; sie ist cool. Sie ist übrigens tätowiert und ziemlich gothic-mässig gekleidet, während ich wie der letzte Spießer gekleidet bin. Trotzdem kann sie Menschen immer gut einschätzen – sie verpasst mir immer Haarschnitte, die irgendwie anecken. Anders sind. Extrem.

Tja, was soll ich sagen – sie hatte mich quasi erwartet. Sie grinste, schnitt die Haare wieder “parisienne” hin und
meinte nur: Das passt am besten zur Dir. Dieses Extreme.

Wieso weiß man selbst immer am wenigsten was zu einem passt? Bin ich die einzige?!

Danke Euch fürs Feedback. Und ein Photo gibt es natürlich demnächst auch.

Pickel bei Erwachsenen Teil III

Schon mal überlegt ob besagte Pickel als Ursache schlicht und einfach eine empfindliche Haut als Ursache haben können? Und deshalb das Traktieren mit aggressiven Mittelchen entgegengesetzt wirkt?

Empfindliche Haut – oh ja! Haut kann nicht nur einfach “empfindlich” sein, sie kann durchaus ein Teil des persönlichen Ausdrucks sein. Nicht umsonst gibt es den Ausdruck “dünne Haut” – manche haben ein dickes Fell und lassen nichts an sich herankommen, manche andere (häufiger Frauen!) verfügen über mehr Empathie und machen sich über alles mögliche Gedanken und lassen zu viel Negatives oder Kritik an sich heran.

Daran kann man nicht mit Kosmetik arbeiten… aber für die Haut gibt es ein paar Dinge, die man beachten kann:

Waschmittel. Mal das Waschmittel wechseln und eines nehmen, was möglichst wenig parfümiert ist. Ich sage mal so – neben einer Persilpackung bekomme ich Atmenot, bei einer Arielpackung nehem ich den Duft zwar wahr, aber okay.

Mittlerweile benutze ich ECOVER, das ist ökologisch, wäscht richtig gut, und ist kaum parfümiert.

Wie sieht es aus mit Bodylotions und Wäsche? Weiterlesen…

Silvester glänzt und glitzert

Was macht Ihr Silvester?

Diese verhasste Standardfrage beantworte ich dieses Jahr folgendermaßen: Essen vorbereiten, Nägel lackieren, schöne Wäsche anziehen und eine halbwegs nettes Outfit. Aufgrund der Kälte gibt es zwei Paar Socken, Jeans, einen (wenigstens tiefen!) Ausschnitt und eine kuschelige Strickjacke.

Zu meinem perfekten Dinner plane ich allerdings nicht nur die Vorbereitung der Speisen ein, sondern auch die Zeit um mich schön zu machen. Was nützt das perfekte Dinner, wenn ich mies gelaunt und mit schmutzigen Fingernägeln an den schön gedeckten Tisch sitze?

Die Kleiderfrage fällt flach weil 1. kalt und 2. pleite, aber ein schönes Top ist vielleicht drin, zumindest neue Wäsche, die Glück für das neue Jahr bringen soll. Je nach Budget empfehle ich Palmers oder C&A, und wer es eh “über” hat, sollte sich bei La Perla mit einem Spitzenfummel beglücken 😉

Und weil ich nicht nur mit meinen Kochkünsten glänzen möchte (das ist ja selbstverständlich), wird ein dezentes Make-up aufgelegt, der dann aber mit Schimmerpuder und ordentlich Goldglimmer aufgepeppt wird.
Die Basis dafür ist eher nude-braun: ein bräunliches Rouge, pfirsich-farbener Lidschatten, ein dezenter langhaftender Lippenstift und dazu passende Nägel.
Dazu passende Wäsche 😉 wer also Rot trägt, sollte nicht zu schüchtern in der Make-up Auswahl sein! Lasst es krachen, auch wenn es “nur” zu Hause ist.

Cheers, Prost, Slantje, und auf Euer Wohl!