DIOR Smoky Eyes – die 80er sind zurück und davon habe ich Bilder…

DIOR hat mir freundlicherweise sein neues Quintett Misty Mauve und den passenden Gloss Tailored Mauve zur Verfügung gestellt.

Wollten wir die 80er Jahre zurück? Popper, lila, zurückgeschleimte Haare? Ein Mix aus Cindy Lauper und Minister zu Gutenberg (inklusive hochgeschlagenen Polohemdkragen….)

Falls ja, hier die Bilder… vorsicht, macht nicht blind, aber ich durfte so auf alle Fälle nicht vor die Tür 🙂 Weiterlesen…

Der Sommer ruft autsch – epilieren, wachsen und andere Foltermethoden der Ästhetik

Mein erstes Epiliergerät war das erste auf dem Markt: Braun Silk-Epil. Zumindest ist es sehr lange her, dass ich mir zusammen mit meiner damals besten Freundin bei Karstadt für horrendes Geld, nämlich über hundert DM, das Folterwerkzeug angeschafft habe. Fast zehn Jahre hielt der elektrische Rasenmäher durch und leistete treue Dienste. Heute würde ich es der katholischen Kirche oder sonst eine Terroreinheit als Folterwerkzeug verkaufen können, denn es epiliert nicht mehr, sondern reißt Haut und Haar heraus. Autsch!

Zweite Foltermethode für glatte Beine ist die Naßrasur. An sich kein Problem, schmerzhaft höchstens beim teuren Nachkauf der Klingen, wobei man da für alle Damenrasierer Männerklingen nehmen kann. Perfektion verlangt jedoch den täglichen Einsatz und so wird mit jedem Tag eine Hautschicht weggeschmirgelt. Die Folge: Brennende und entzündete, verkratze Haut. Autsch!

Das Wachsen sollte man den Profis überlassen. Gott sei Dank gibt es jetzt massig SENZERA Studios, ein modernes Folterangebot mit Kosmetiksalon nebenan. Die klassische Enthaarung mit einem Zuckermasse oder aber mit Wachs – der kurze Schmerz belohnt mit einem guten Ergebnis. Problem: Empfindliche Haut kann sich an den Haarwurzeln entzünden, Haare wachsen ein, nicht lustig. Autsch!

Nachteile? Weiterlesen…

Dysfashional Ausstellung in Berlin

Laut Pressemitteilung:

Vom 24. Juni bis 17. Juli 2010 wird im Berliner Haus der Kulturen der Welt die Ausstellung DYSFASHIONAL gezeigt. Diese Ausstellung im Kontext von Mode und Kunst findet nach Luxemburg, Lausanne und Paris nun in Berlin statt. Sie wurde
kuratiert von Luca Marchetti und Emanuele Quinz.

Folgende internationale Künstler und Fashion-Designer werden Werke im Rahmen von DYSFASHIONAL ausstellen: Raf Simons, Antonio Marras, Maison Martin Margiela, Hussein Chalayan, Damien Blottiere & Pierre Hardy, Justin Morin & Billie Mertens, Bernhard Willhelm & Christophe Hamaide-Pierson, Kostas Murkudis, Gaspard Yurkievich & Florence Doléac, Hiroaki Ohya, Jerszy Seymour, Michael Sontag, Sissel Tolaas, Bless, Item Idem und Marc Turlan.

Die Künstler und Designer präsentieren keine Kleidungsstücke auf dem Laufsteg, sondern experimentieren mit der Begrifflichkeit und Materialität von Mode. Sie zeigen Installationen, die ihr kreatives Universum und ihre künstlerische Herangehensweise reflektieren und reizen dabei die Grenzen von Mode und Kunst aus. Es sind Kunstwerke im Kontext von Mode. Die Ausstellung wird ergänzt von dem Projekt PARASITE, einer Plattform für neue Designer und Künstler.

Das Programm Bodies inMotion für deutsche und französische Modestudenten, die in Workshops mit Designern, Choreographen und Künstlern zusammenarbeiten werden, begleitet die Ausstellung.

DYSFASHIONAL wird unterstützt und eröffnet vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, in seiner Funktion als Bevollmächtigter für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit, von be Berlin, Culturesfrance, MEA brand
building, der Stadt Paris u.a.

Die Nebenwirkungen einer Make-up Diät

Wie lange halte ich schon durch? Bestimmt über eine Woche… Am besten finde ich die Kommentare zu dem Selbstversuch bzw. zum Gedanken allgemein, vielen Dank dafür!

Weitere Nebenwirkungen einer Make-up Diät sind, neben schönerer Haut, eindeutig eine besser gefüllte Brieftasche. Wer sich nicht mehr schminkt, kauft sich auch nicht mehr ständig neue Produkte, denn diese würden ungenutzt in der Ecke liegen. Zugegebenermaßen benutze ich noch Wimperntusche, aber diese habe ich auch “bekommen” (die neueste Kreation von LANCÔME; Bericht folgt).

Wenn Shoppingstrips zur Parfümerie entfallen, weil frau schlichtweg nicht weiß was frau sich da kaufen könnte – umso besser.

Trotzdem überlege ich die ganze Zeit ob… aber nein. ich halte durch! Seid Ihr mit mir?

Nackt – der neue Trend

Tatsächlich ist dieser Trend schon keiner mehr – nackt und fast ungebotoxt stellen sich die Stars nun auf, um den letzten, noch möglichen medialen Schocker zu bringen:

Ein Gesicht ohne Make-up, ohne Retusche, ohne Botox (die Faceliftings, Unterspritzungen und das Lasern sind jedoch noch da!).

In dem sechsten Tag meiner Make-up Diät stelle ich fest dass ich blendend aussehe, mir fehlt nur ein wenig Wimperntusche und ein wenig Abdeckcreme um mich selbst total genial zu finden 😉 . Wäre ich in Hollywood, würde ich das durchziehen – aber in der Provinz laufen zu viele so herum, und eines wird mir klar: Ich schminke mich, um mich abzuheben. Ausdruck meiner Persönlichkeit – Kreativität, Körperbewusstsein, Mode, Stil und Luxus.

Was aber wenn man das alles schon hat? Und was, wenn man keine Lust mehr auf das ewig perfekte Bild hat? Was ist es, wenn man immer perfekt aussehen MUSS?
Welcher Protest ist einzig fruchtbar, um den Druck perfekt zu sein, mal abzuwenden?

Frau geht in die Offensive – so erschien der Sex and the City Star Kim Cattrall aka Samantha wundervoll und ungebotoxt auf den roten Teppich. Jessica Simpson ohne Make-up in der Claire. Sharon Stone mal nicht unglaublich perfekt durch Hyaluron und Laser und sogar mit grauen Ansatz – ebenfalls auf einem Event mit Presse.

Sind wir ehrlich, diese Frauen sehen so oder so bombig aus, das Ergebnis zahlloser Stunden bei der Kosmetikerin und beim Friseur. Ja, das kann anstrengend sein und nerven! Wenn es Pflicht ist statt Erholung, wenn das Aussehen das größte oder gar einzige Kapital ist. Das betrifft nicht nur die Hollywood-Riege, sondern auch “normale” Frauen, die ihre Position in der Gesellschaft dadurch haben, dass sie ein nettes, hübsches Anhängsel sind.

Der Druck ist enorm, und es wäre für alle diese Frauen wünschenswert wenn man sich selbst auch mal nackt ertragen könnten.

Unter jeder “hübschen” Hülle steckt ein Mensch.

Daher begrüße ich diesen “mach dich nackig” Trend sowohl in der Provinz als auch in Hollywood mit den Worten: Entdecke Dich selbst!

🙂